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	<title>Heinrich Acker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:58:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Acker&amp;diff=1843664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2024-01-13T20:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df pk 0000107 003 Porträt.jpg|mini|hochkant|Heinrich Acker]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wilhelm Joseph Acker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1896]] in [[Mainz-Gonsenheim|Gonsenheim]]; † [[16. Mai]] [[1954]] in [[Berlin-Wedding]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], ab der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD 1946]] [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), [[Preußen|preußischer]] [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] und von 1946 bis 1948 einer der drei stellvertretenden [[Bürgermeister]] von [[Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXII A, Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung, Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe, Band 16), Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S.&amp;amp;nbsp;105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der [[Protestantismus|Protestant]] Heinrich Acker war der Sohn des gleichnamigen Kaufmannes Heinrich Acker. Nach dem Besuch der Volksschule und im Anschluss von 1906 bis 1912 des Realgymnasiums in Mainz, das er mit dem [[Reifezeugnis]] zur [[Jahrgangsstufe|Prima]] verließ, legte er an der Oberrealschule in [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]] die Reifeprüfung für Nichtschüler ab. In unmittelbarer Folge nahm er an der [[TH Darmstadt]] ein Studium der Chemie auf, das er infolge des beginnenden [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] unterbrechen musste. Seinen Kriegsdienst leistete er vom 11.&amp;amp;nbsp;August 1914 bis zum 23.&amp;amp;nbsp;November 1918 ab, zuletzt als [[Gefreiter]] im Militärversorgungswesen. Nach dem Krieg setzte er an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Johann Wolfgang Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]] sein Studium mit der Neuausrichtung auf die Rechts- und Staatswissenschaften fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot; /&amp;gt; Nach anderer Quelle ging Acker studienhalber auch an die [[Universität zu Köln]] und die [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habel&amp;quot;&amp;gt;Walter Habel: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who.&amp;#039;&amp;#039; XII.&amp;amp;nbsp;Ausgabe, arani, Berlin-Grunewald 1955, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1920 wurde Acker zum [[Doktor|Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften]] (Dr. rer. pol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habel&amp;quot; /&amp;gt;) [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Am 19.&amp;amp;nbsp;Januar des Folgejahres erhielt Acker dann eine Anstellung als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Preußischen Finanzministerium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;November 1925 wurde er kommissarisch mit der Verwaltung des [[Kreis Schwelm]] beauftragt, die definitive Ernennung als Landrat folgte am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1926. Im Zuge der kommunalen Neuordnung und der Auflösung des Kreises erging zum 1.&amp;amp;nbsp;August 1929 dann zunächst seine einstweile Versetzung in den Ruhestand. Im Anschluss war Acker vom 1.&amp;amp;nbsp;September 1929 bis zum 15.&amp;amp;nbsp;Januar 1930 probeweise im Reichsfinanzministerium beschäftigt, ehe er zum 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1930 an die Regierung Arnsberg versetzt wurde, wo er beim Oberversicherungsamt Dortmund Einsatz fand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Dienstantritt vom 4.&amp;amp;nbsp;April 1930 wurde Acker dann in der Nachfolge des Landrats [[Karl Steinhoff (Politiker)|Karl Steinhoff]] vertretungsweise mit der Verwaltung des [[Landkreis Zeitz|Landkreises Zeitz]] beauftragt. Die kommissarische Ernennung erging am 23.&amp;amp;nbsp;Juli, die definitive am 29.&amp;amp;nbsp;August desselben Jahres. Zum 4.&amp;amp;nbsp;November 1932 erhielt Acker jedoch auch dort wiederum den Bescheid zu seiner Versetzung in den einstweiligen Ruhestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Heinrich Acker mit Erlass vom 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1933 zum 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1933 gemäß §&amp;amp;nbsp;4 des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Berufsbeamtengesetzes]] vom 7.&amp;amp;nbsp;April 1933 entlassen. Nach der Einstellung eines vom Kreisausschuss angestrengten Dienststrafverfahrens erhielt er dann (rückwirkend) ab dem 1.&amp;amp;nbsp;August 1933 drei Viertel des verdienten [[Pension (Altersversorgung)|Ruhegehalts]] an [[Versorgungsbezüge]]n zuerkannt. In der Folgezeit bestritt Acker seinen Lebensunterhalt mit wissenschaftlichen Arbeiten sowie als freiberuflicher Wirtschafts- und Steuerberater. Er war Mitglied im [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|NSRB]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1728&amp;lt;/ref&amp;gt; Für eine Arbeit über Reformen des Unternehmensrechts und, hier im Besonderen des Aktienrechts, wurde ihm zu Ende des Jahres 1934 ein Preis der [[Akademie für Deutsches Recht]] zuerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot; /&amp;gt; Während der [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialistischen Zeit]] wurde Heinrich Acker mehrfach verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AdR|133220885}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] ernannte die [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetische Besatzungsbehörde]] Heinrich Acker im Mai 1945 zum Leiter des Dezernats Finanzen und Steuern beim Bezirksamt in [[Bezirk Wedding|Berlin-Wedding]]. Im Juli 1946 folgte seine Ernennung zum Ersten stellvertretenden Bürgermeister des Bezirks, bevor er im Dezember 1946 Zweiter Bürgermeister von [[Groß-Berlin]] und somit Stellvertreter des Oberbürgermeisters wurde. Am 3. Dezember 1948&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/15975507_1948/2590/ Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin – I. Wahlperiode – Stenographischer Bericht der 93. (Außerordentlichen) Sitzung vom 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1948, S.&amp;amp;nbsp;6], abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; von diesem Amt enthoben, betätigte er sich in der Folgezeit erneut als [[Wirtschaftsprüfer]] und [[Steuerberater]], sowie als Studienleiter an der [[Verwaltungsakademie Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot; /&amp;gt; Acker war Mitarbeiter an mehreren verwaltungswissenschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Werken. Verheiratet war er mit der Ärztin Elfriede Acker, geborene Ruthe. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Am 20.&amp;amp;nbsp;Oktober 1946 wurde er zum stellvertretenden Oberbürgermeister von Berlin gewählt. Diese Funktion übte er bis Dezember 1948 aus. Anm.: Quelle?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifunktionen ==&lt;br /&gt;
Heinrich Acker war von 1921 bis zu seinem Parteiaustritt am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1933 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat er 1945 wiederum der SPD bei, blieb bei deren Zwangsvereinigung in der Sowjetischen Besatzungszone mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) Mitglied und wurde im September 1947 Teil des Landesvorstands Berlin der SED. 1948 war er Angehöriger des [[Deutscher Volksrat|Deutschen Volksrats]], 1949 trat er schließlich jedoch aus der SED aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Hubatsch]] (Begründer): &amp;#039;&amp;#039;Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945.&amp;#039;&amp;#039; Reihe A: &amp;#039;&amp;#039;Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Johann-Gottfried-Herder-Institut, Marburg/Lahn 1975, ISBN 3-87969-118-5, S. 161.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|133220885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Kreises Schwelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133220885|VIAF=67649572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Acker, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Zeitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Schwelm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Acker, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Acker, Heinrich Wilhelm Joseph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsbeamter, Landrat und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz-Gonsenheim|Gonsenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Wedding]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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