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	<title>Heinkel He 219 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:59:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinkel_He_219&amp;diff=83008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-21T19:42:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Heinkel He 219 Uhu&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1972-004-32, Heinkel He 219 als Nachtjäger.jpg|300px|Heinkel He 219 mit Antennenanlage [[Lichtenstein (Radar)|FuG 220 Lichtenstein SN-2]]]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Nachtjäger]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 6. November 1942&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = Anfang 1943 bis April 1945&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = etwa 280&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinkel He 219 „Uhu“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein zweimotoriger [[Nachtjäger]] des Flugzeugherstellers [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]]. Als erstes Flugzeug weltweit war die Maschine serienmäßig mit [[Schleudersitz]]en für die zweiköpfige Besatzung ausgerüstet. Die He&amp;amp;nbsp;219 war mit einem [[Lichtenstein (Radar)|„Lichtenstein“]]-Bordradargerät ausgestattet und wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ab Juni&amp;amp;nbsp;1943 eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Heinkel He 219&amp;#039;&amp;#039; ein dem Konzept der [[Heinkel He 119]] aus dem Jahr 1936 entsprechendes zweimotoriges Aufklärungs- und Kampfflugzeug geplant, bei dem zur Verringerung des Luftwiderstandes beide Motoren im [[Flugzeugrumpf|Rumpf]] untergebracht waren und auf zwei gegenläufige [[Propeller]] in der Flugzeugnase wirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Beginn ihrer Entwicklung 1940 an wurde die He 219 als erstes Flugzeug der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] explizit als Nachtjäger entworfen. Für diese Verwendung musste das ursprüngliche Konzept aufgegeben werden, weil es unmöglich gewesen wäre, die notwendigen [[Bordwaffe]]n durch die gegenläufigen Luftschrauben [[Unterbrechergetriebe|synchronisiert]] schießen zu lassen. Auch die für den ersten Entwurf vorgesehenen Motoren vom Typ [[Daimler-Benz DB 613|Daimler-Benz DB&amp;amp;nbsp;613]]&amp;amp;nbsp;– zwei gekoppelte [[Daimler-Benz DB 603|DB&amp;amp;nbsp;603]] mit [[Abgasturbolader]] und [[MW-50]]-Einspritzung&amp;amp;nbsp;– sowie die später auch in Erwägung gezogenen Doppelmotoren [[Daimler-Benz DB 605#DB 610|DB&amp;amp;nbsp;610]] (Zwischenlösung) und DB&amp;amp;nbsp;615 waren in der Planungs- und Entwicklungsphase nicht verfügbar, was auch zu einem Verzicht auf das ursprüngliche Konzept führte. Aufgrund dieser Überlegungen entstand ein neuer Entwurf mit zwei konventionellen Motorgondeln unter den [[Tragfläche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Beurteilung ==&lt;br /&gt;
Durch die gute Flugstabilität, das Bugradfahrwerk und das doppelte [[Seitenleitwerk]] war die He 219 auch unter den für Nachteinsätze typischen schwierigen Bedingungen sicher zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leistungsvermögen lag deutlich über dem des älteren Musters [[Messerschmitt Bf 110|Bf 110]]. Dass bei Abschussvergleichen ab Juni 1944, bei denen Einsätze zur selben Zeit und in demselben Angriffszeitraum betrachtet wurden, die Flugzeugführer der II.&amp;amp;nbsp;Gruppe (Bf 110) des NJG&amp;amp;nbsp;1 regelmäßig mehr Bomber abschossen als die He-219-Piloten der I.&amp;amp;nbsp;Gruppe des gleichen Geschwaders&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-87943-509-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist wohl damit zu erklären, dass die Bf-110-Piloten die Eigenheiten ihrer Maschinen durch die längere Einsatzzeit besser kannten und zu ihrem Vorteil ausnutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mosquito-Jäger ==&lt;br /&gt;
Taktisch erwies sich der Mangel an deutschen Hochleistungsmotoren als Nachteil. Obwohl die Leistung der He&amp;amp;nbsp;219 die der anderen deutschen Standard-Nachtjäger übertraf und sie mit großem Erfolg gegen die schweren Bomber der [[Royal Air Force]] eingesetzt wurde, war sie nicht schnell genug, um mit der als Bomber und später in zunehmendem Maße ebenfalls als Nachtjäger eingesetzten [[de Havilland DH.98 Mosquito]] mithalten zu können. Zwar hatten He-219-Prototypen bereits 1943 einige Mosquito-Bomber abgeschossen, aber neuere Versionen der Mosquito mit leistungsgesteigerten Motoren waren zu schnell für die He&amp;amp;nbsp;219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Abfangen der Mosquito-Bomber zu ermöglichen, wurde daher eine leichtgewichtige Kleinserie mit Höhenmotoren und schwächerer Bewaffnung aufgelegt, die He 219 A-6, die 650&amp;amp;nbsp;km/h in 12.000 m Höhe erreichen konnte. Mit dieser Kleinserie stellten sich auch Erfolge gegen diese schwer abzufangenden Schnellbomber ein. Eine einzige Heinkel He 219 des Typs A-7/R-6 erreichte 700&amp;amp;nbsp;km/h Höchstgeschwindigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;William Green: &amp;#039;&amp;#039;„Fighters Volume 1“.&amp;#039;&amp;#039; MacDonald publishing, London, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den gegen schwere Bomber eingesetzten He-219-Varianten eine Verteidigungsmöglichkeit gegen die Mosquito-Fernnachtjäger zu verleihen, wurde später eine dreisitzige Variante He 219C mit zusätzlichem Heckschützen geplant, die aber nicht mehr in die Serienproduktion ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fronteinsatz ==&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1943 flog [[Major]] [[Werner Streib]] gemeinsam mit seinem Bordfunker Fischer den ersten Fronteinsatz mit einem He-219-Nachtjäger, wobei er innerhalb kurzer Zeit fünf schwere britische Bomber vom Typ [[Avro Lancaster]] abschoss. Beim anschließenden Landeanflug auf den [[Fliegerhorst Venlo-Herongen|Fliegerhorst Venlo]] (Niederlande) kam es aufgrund beschlagener Scheiben, eines Instrumentenschadens und eines Fehlers an der Landeklappenarretierung zu einer Bruchlandung, wobei die Maschine in mehrere Teile zerbrach. Die Besatzung blieb dabei unverletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schätzungsweise 60 Besatzungsmitglieder konnten sich während des Krieges mit dem Schleudersitz aus einer havarierten He 219 retten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinz Bensberg |url=http://heinz-bensberg.de/html/schleudersitz.html |titel=Ahoi, der Erfinder des Schleudersitzes |datum=2015 |abruf=2021-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesmuseum-mecklenburg.de/exponate/phantechnikum/schleudersitz-replik/index.html |titel=Schleudersitz (Replik) |titelerg=(mit einer 3D-Darstellung des ersten Schleudersitzes) |werk=Mecklenburg-Vorpommern. Virtuelles Museum zur Landesgeschichte |sprache=de |abruf=2021-05-28 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die He 219 hatte für die Piloten einen großen Vorteil gegenüber den herkömmlichen Nachtjägern: In allen anderen Flugzeugen wurden sie durch das [[Mündungsfeuer]] der eigenen Waffen geblendet. Durch die Anordnung der Bordwaffen mehr als zwei Meter hinter und unter der Pilotenposition wurde eine Blendung vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die He 219 wurde bei folgenden Einheiten eingesetzt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-0, A-1: I.,II./NJG 1, NJGr 10, NJSt. Finnland bzw. Norwegen, Erg./JG 2.&lt;br /&gt;
* A-5, A-6: I./NJG 1, NJGr 10&lt;br /&gt;
* A-7: 1 Stück bei I./NJG 1&lt;br /&gt;
* B-2: Erprobung eines Exemplars ist bekannt bei I./NJG 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Maschine wurde in den Heinkel-Werken [[Rostock]]-[[Marienehe]] und [[Flughafen Wien-Schwechat#Geschichte|Wien-Schwechat/Heidfeld]] produziert. Rostock lieferte bis 31. März 1943 vier Prototypen ab. 104 A-0 wurden zwischen Anfang 1943 und Juni 1944 produziert (95 in Wien, 9 in Rostock). Die ersten 40 Flugzeuge aus Wien und die ersten vier Flugzeuge aus Rostock erhielten DB-603-A-Triebwerke, die folgenden den DB 603 Aa. Laut Monatsmeldungen wurden ab Juli bis November 1944 insgesamt 95 A-2 gebaut (15 in Wien, 80 in Rostock). Die Produktionsprogramme nennen jedoch nur 85 gebaute A-2. Wo die Differenz liegt, ist unbekannt. Ab Dezember 1944 nahm Heinkel die Produktion der Version A-7 auf. Die Luftwaffe erhielt im Dezember 1944 und Januar 1945 weitere 59 Flugzeuge, davon vier A-7 im Dezember 1944 und eine B-1 im Januar 1945 aus Wien, den Rest aus Rostock. 28 weitere He 219 wurden bis zum 6. April 1945 ausgeliefert (ohne vor der Auslieferung beschädigte und zerstörte Flugzeuge). Es handelt sich dabei vermutlich um die Version A-7, da sich für März und April 1945 nur noch diese Version nachweisen lässt. Somit wurden 86 A-7 produziert. Insgesamt wurden 276 bzw. 286 Serienflugzeuge und vier Prototypen der He 219 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftwaffe erhielt 252 He 219 von Oktober 1943 bis April 1945 zugeteilt. Nachweislich sind zwölf Flugzeuge vor der Auslieferung zerstört worden. Der Rest der Differenz zu den Bauzahlen wurde sicherlich den Erprobungsstellen zugeteilt und/oder ebenfalls vor ihrer Auslieferung zerstört. 201 He 219 gingen an die [[Luftflotte Reich]]. Zwischen Januar und April 1945 wurden 24 He 219 der OKL-Reserve zugewiesen, da die Nachtjagdgeschwader keinen Bedarf mehr an diesen Flugzeugen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oktober und November 1944 wurden insgesamt 15 Flugzeuge bei Heinkel Rostock von A-0 in A-2 umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg, Produktionsprogramme und Flugzeugzuteilung, RL 3; National Archives, Washington, Monatsmeldungen Beschaffung 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Es wurde eine Vielzahl von Varianten und Rüstsätzen entworfen. Eine vollständige Übersicht ist fast unmöglich, da jeweils gleiche Rüstsätze je nach Basisversion unterschiedlich bezeichnet wurden. Ferner wurde wie auch bei anderen Nachtjagdflugzeugen die endgültige Ausrüstung erst in der Frontschleuse zusammengestellt. Dies betraf insbesondere die Funkgeräteausrüstung (Radar) und oft auch die Bewaffnung. Die folgende Aufstellung stellt daher nur die Grundversionen und einige häufig verwendete oder herausragenden Varianten dar&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-7276-7126-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* V1: Prototyp. Erstflug am 6. November 1942&amp;lt;ref&amp;gt;William Green, Gordon Swanborough: &amp;#039;&amp;#039;Heinkel&amp;#039;s nocturnal predator&amp;#039;&amp;#039;. In: AIR Enthusiast Forty, September–Dezember 1989, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* V4: Im März 1943 erster Flug mit Bordradar FuG 212 Lichtenstein C-1&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-0: Vorserie&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-1: Geplante Serie mit DB 603 E. Nur eine gebaut&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heinkel He 219 – Der jagende Uhu&amp;#039;&amp;#039;. In: AERO, das illustrierte Sammelwerk der Luftfahrt, Heft 117, Seite 3261 ff., Marshall Cavendish International Ltd, London 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-2: Hauptserie mit DB 603 A mit 1750 PS.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-3: Jagdbomber mit 3 Mann Besatzung und DB 603 G. Wurde nicht gebaut&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-4: Kampfaufklärer mit [[Junkers Jumo 222|Jumo-222-Motoren]] und großer Spannweite. Wurde nicht gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-5: Variante der A-2. Anfänglich ebenso DB 603 A, dann DB 603 G mit bis ca. 150 PS Leistungssteigerung (1900 PS Startleistung, 2000 PS Kampfleistung), die aber durch eine Stufenkanzel aufgezehrt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* V30 (A-5/R4): Umrüstung mit Drei-Mann-Kanzel und hinterem Abwehr-MG. Erprobt bei NJGr 10. Wurde aufgrund Geschwindigkeitseinbuße von 25&amp;amp;nbsp;km/h ungünstig bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-6: Radikal erleichterter Mosquito-Jäger (siehe auch oben). Bewaffnung 4 × MG 151/20. Motor DB 603L mit Lader, [[MW-50]] und [[GM-1]]. Startleistung 2100 PS, 1750 PS in 9020&amp;amp;nbsp;m Höhe. Geschwindigkeit 615&amp;amp;nbsp;km/h in 10.000 m Höhe. Die Maschine hatte die Standardtragflächen der A-5 und war in großen Höhen äußerst labil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-7: Höhennachtjäger, geplant mit Jumo 222, die jedoch verspätet geliefert wurden. Erprobung erfolgte mit den V-Mustern V25 bis V27 im Dezember 1944. Gegen Ende des Krieges wurden in Wien noch sechs Stück produziert&amp;lt;ref&amp;gt;Chef TLR Nr. 8551/44 gKdos, veröffentlicht in Manfred Griehl: &amp;#039;&amp;#039;Das geheime Typenbuch der deutschen Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; Dörfler Verlag, Eggolsheim.&amp;lt;/ref&amp;gt; von denen mindestens eine Maschine mit DB 603G an die Truppe (I./NJG 1) ausgeliefert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-7/R5: Letzte im Einsatz verwendete Version. Entstand durch Umbau in der Schleuse Werl auf Jumo 213.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-7/R6: ein einziges Exemplar wurde gebaut und erreichte 700&amp;amp;nbsp;km/h Höchstgeschwindigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Green, William &amp;#039;&amp;#039;„Fighters Vol. 1“&amp;#039;&amp;#039;, page 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* B-1: Nachtjäger mit 3-Mann-Kanzel und Jumo 222. Einziges Exemplar wurde in Wien-Schwechat erprobt und nach einem Landeunfall verschrottet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* B-2: Höhennachtjäger mit DB 603L mit Abgasturbolader und um 2&amp;amp;nbsp;m vergrößerten Flächen. Mindestens ein Exemplar wurde noch erprobt ([[Stammkennzeichen]] KJ+BB). Es sollen noch weitere gebaut worden sein, wobei Daimler-Benz die Turbolader TK&amp;amp;nbsp;13 für die endgültig geplante Version nicht in den Griff bekam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* B-3: Nachtjäger mit Jumo 222. Blieb Projekt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* C-1: Vier-Mann-Nachtjäger mit Jumo 222 und bemanntem Vierlings-Heckstand. Auch als Jagdbomber vorgesehen (laut&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt; als C-2). Blieb Projekt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* He 319: Projektiertes Mehrzweckflugzeug. Nicht weiter verfolgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* He 419: Höhenjägerprojekt mit DB 603G und neuen verlängerten Tragflächen. Es sollen zwischen einer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt; und sechs&amp;lt;ref name=&amp;quot;Green&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt; Maschinen aus A-7 umgebaut worden sein. Ein Einsatz erfolgte nicht.&lt;br /&gt;
* Hütter Hü 211: Höhenaufklärer/Höhennachtjäger&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aders&amp;quot; /&amp;gt;, der von [[Wolfgang Hütter (Konstrukteur)|Wolfgang]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Selinger1990&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter F. Selinger |Titel=Wolfgang Hütter gestorben |Sammelwerk=aerokurier |Nummer=5 |Datum=1990 |Seiten=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Ulrich W. Hütter|Ulrich Hütter]] entworfen wurde. Rumpf und Heck der He 219 wurden mit einer 24,54-m-Tragfläche aus Holz kombiniert. Der Typ sollte größere Reichweite, Geschwindigkeit und Höhe erreichen. Der Prototyp wurde vor seiner Fertigstellung zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinkel He 219 A-7-R1 3-view line drawing.jpg|mini|Vierseitenriss der He 219A-7/R1]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinkel He 219 A-2 „Uhu“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Dressel, Manfred Griehl |Titel=Flugzeug Profile Nr.10 Heinkel He 219 |Hrsg=Flugzeug Publikations GmbH |Sammelwerk=Flugzeug Profile |Band=Heinkel He 219 |Nummer=10 |Verlag=Flugzeug Publikation |Ort=Illertissen |Datum= |ISBN= |Seiten=18, 40-41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einsatzzweck: Nachtjäger&lt;br /&gt;
* Besatzung: 2&lt;br /&gt;
* Länge: 15,55 m&lt;br /&gt;
* Spannweite: 18,53 m&lt;br /&gt;
* Höhe: 4,10 m&lt;br /&gt;
* Flügelfläche: 44,5 m²&lt;br /&gt;
* Flügelstreckung: 7,7&lt;br /&gt;
* Flächenbelastung: 281 kg/m² bei 12.500 kg&lt;br /&gt;
* Triebwerke: zwei 12-Zylinder-V-Motoren [[Daimler-Benz DB 603|DB 603A]]&lt;br /&gt;
** {{PS2kW|1750|-1|1}} Startleistung&lt;br /&gt;
** 1.510 PS Kampfleistung in 5700 m Höhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
** 605 km/h in 6400 m (ohne FuG-220-Antennen und Flammenvernichter)&lt;br /&gt;
** 560 km/h in 6300 m (mit FuG-220-Antennen und Flammenvernichter)&lt;br /&gt;
* Gipfelhöhe: 8900 m bei 12500 kg Abfluggewicht (mit FuG 220 Antennen und Flammenvernichter)&lt;br /&gt;
* Steigfähigkeit bei mittl. Gewicht von 10.800 kg und Kampfleistung&lt;br /&gt;
** ca. 10 m/s in Bodennähe&lt;br /&gt;
** ca. 8 m/s in 6000 m Höhe&lt;br /&gt;
* Reichweite&lt;br /&gt;
** 1545 km bei 585 km/h in 6000 m Höhe und max. internen Kraftstoffvorrat von 2600 l&lt;br /&gt;
** 2100 km bei 575 km/h in 6000 m Höhe und max. internen Kraftst. sowie 900 l im abwerfbaren Zusatztank&lt;br /&gt;
* Bewaffnung:&lt;br /&gt;
** bis zu sechs 20-mm-Kanonen [[MG 151|MG 151/20]] – vier in einer abnehmbaren Wanne unter dem Rumpf und zwei in den Flügelwurzeln&lt;br /&gt;
** optional, Ersatz einiger MG 151/20 in der Waffenwanne durch 30-mm-Kanonen [[MK 108]] oder [[MK 103]]&lt;br /&gt;
** optional, zwei [[MK 108]] im hinteren Rumpf ca. 60 Grad nach vorne oben feuernd („[[Schräge Musik]]“)&lt;br /&gt;
** typische Bewaffnung: je zwei MG 151/20 in Flügelwurzeln und Waffenwanne, optional mit „Schräger Musik“&lt;br /&gt;
* Gewichte:&lt;br /&gt;
** Leergewicht: 8120 kg&lt;br /&gt;
** Ausrüstungsgewicht: 2295 kg&lt;br /&gt;
** Kraftstoffgewicht: 1925 kg&lt;br /&gt;
** Schmierstoffgewicht: 160 kg&lt;br /&gt;
** Abfluggewicht: 12500 kg (13302 kg mit 900 l Zusatztank)&lt;br /&gt;
* Radar (aktiv): [[Lichtenstein (Radar)|FuG 220 Lichtenstein SN2]]&lt;br /&gt;
* Radar (passiv): [[Flensburg (Radar)|FuG 227 „Flensburg“]] und/oder [[Naxos (Gerät)|FuG 350 „Naxos“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Exemplare ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinkel He 219 A-2 fuselage with wings and powerplants.jpg|mini|Rumpf und Tragflächen der He 219 A-2 im Steven F. Udvar-Házy Center]]&lt;br /&gt;
[[Datei:He 219 Rumpf 2.jpg|mini|Rumpf der He 219 A-2 im Steven F. Udvar-Házy Center]]&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1945 übernahm der U.S. Army Air Force Intelligence Service im Rahmen der „[[Operation LUSTY]]“ (Luftwaffe Secret TechnologY) drei He 219 des [[Nachtjagdgeschwader 1]] in [[Karup|Grove]]. Die Flugzeuge wurden flugfähig gemacht und nach [[Cherbourg-Octeville|Cherbourg]] in [[Frankreich]] überführt. An Bord des [[Geleitflugzeugträger]]s [[HMS Reaper]] gelangte die He 219 A-2 mit der Werknummer 290202 zusammen mit weiteren beschlagnahmten bzw. [[Beutewaffe|erbeuteten]] deutschen Flugzeugen in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Dort wurde sie auf dem Ford-Field in [[Newark (New Jersey)|Newark]], [[New Jersey]] wieder zusammengebaut und bekam die Registriernummer FE-614, später T2-614. Zusammen mit der zweiten He 219, einem A-5-Prototyp auf Basis einer A-2 mit der Werknummer 290060 (FE-613), wurde sie für Flugtests zum Freeman-Field in [[Indiana]] geflogen. Das weitere Schicksal der Werknummer 290060 ist unbekannt. Nach den Tests wurde die Werknummer 290202 zum [[Orchard Place Flughafen]] in [[Park Ridge (Illinois)|Park Ridge]], [[Illinois]] gebracht, dort in einem leer stehenden Flugzeugwerk aufbewahrt und am 3. Januar 1949 in das National Air Museum des [[Smithsonian]] überführt. Anfang 1955 wurde die He 219 zu einem Lager des Smithsonian in Silver Hill in [[Maryland]] verfrachtet. Momentan wird die He 219 A-2 Werknummer 290202 der Sammlung des [[National Air and Space Museum]] restauriert. Der Rumpf ist im [[Steven F. Udvar-Házy]] Center am [[Washington Dulles International Airport]] bereits ausgestellt, während die Tragflächen noch im &amp;#039;&amp;#039;Paul E. Garber&amp;#039;&amp;#039; Komplex in [[Suitland (Maryland)|Suitland]], Maryland präpariert werden. Der Rumpf der „290202“ wird dort direkt neben den letzten erhaltenen Exemplaren der [[Dornier Do 335]] und der [[Arado Ar 234]] gezeigt, die es bereits über 60 Jahre zuvor auf der Reise über den Atlantik an Bord der HMS Reaper begleitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. April 2012 wurde in der Tannisbucht vor der Küste Jütlands (Dänemark) das Wrack einer He 219 gehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://nachrichten.t-online.de/seltenes-deutsches-kampfflugzeug-gefunden/id_55917522/index |titel=Seltenes deutsches Jagdflugzeug gefunden |datum=2012-04-26 |abruf=2014-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Flugzeug wird zurzeit im [[Aalborg Verteidigungs- und Garnisonsmuseum|Aalborger Forsvars- und Garnisonsmuseet]] konserviert und soll anschließend ausgestellt werden. Eine Komplettrestaurierung ist nicht vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heiko Müller |Titel=Heinkel He 219 Uhu geborgen. Sensationsfund in Dänemark |Sammelwerk=Klassiker der Luftfahrt |Nummer=5 |Datum=2012 |Seiten=38–39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Version und Werknummer sind noch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleichbare Typen ==&lt;br /&gt;
* {{GBR}}: [[de Havilland DH.98 Mosquito]]&lt;br /&gt;
* {{USA}}: [[Northrop P-61]] &amp;#039;&amp;#039;Black Widow&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{JPN}}: [[Kawasaki Ki-102]] &amp;#039;&amp;#039;Randy&amp;#039;&amp;#039;, [[Nakajima J1N|Nakajima J1N1]]-S/C Kai &amp;#039;&amp;#039;Gekko&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{DEU-1935}}: [[Focke-Wulf Ta 154]] &amp;#039;&amp;#039;Moskito&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-87943-509-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=William Green, Gordon Swanborough |Titel=Heinkel&amp;#039;s nocturnal predator … the He 219 |Sammelwerk=AIR Enthusiast Forty |Band=September – December |Verlag=Pilot Press Ltd. |Datum=1989 |Seiten=8-19, 70-72 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-7276-7126-2}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3925505512}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Herbert Ringelstetter |Titel=Typengeschichte: Heinkel He 219 |Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]] |Nummer=9 |Datum=2010 |ISSN=1617-0725 |Seiten=32–38}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Mark Postlethwaite |Titel=Why the hi-tech “Night Owl” never lived up to its hype |Sammelwerk=Aviation History |Datum=2016-07 |Sprache=en |Online=https://www.historynet.com/night-owl.htm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4472997-2}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Heinkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinkel|He 219]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtjäger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdflugzeug (1940–1949)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1942]]&lt;/div&gt;</summary>
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