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	<title>Heinkel He 111 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:17:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinkel_He_111&amp;diff=150121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atirador: /* Literatur */ typo</title>
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		<updated>2026-03-15T07:51:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Heinkel He 111&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Heinkel HE111K.jpg|300px]]&amp;lt;small&amp;gt;Heinkel He 111H&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Bomber]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 24. Februar 1935&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=K.H. Regnat|Titel=Vom Riginal zum Modell - Heinkel He 111|Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe|Ort=Bonn|Jahr=2000|Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1936&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1936 bis 1944 (als [[Construcciones Aeronáuticas S.A.|CASA]] 2.111 bis 1956)&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 7603 + 236 CASA 2.111&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinkel He 111&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein zweimotoriges [[Flugzeug]] aus [[NS-Staat|deutscher]] Produktion, hergestellt von 1935 bis 1944 durch die [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]] in [[Rostock]] und die [[Heinkel-Werke Oranienburg]], hauptsächlich für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Außerdem wurde das Flugzeug in [[Spanien]] produziert und dort bis 1976 eingesetzt. Der [[Freitragend|freitragende]] [[Tiefdecker]] in [[Ganzmetallflugzeug|Ganzmetallbauweise]] mit [[Fahrwerk (Flugzeug)#Einziehfahrwerk|Einziehfahrwerk]] war eine Konstruktion von [[Siegfried Günter]] und baute stark auf den Erfahrungen mit dem einmotorigen Schnellverkehrsflugzeug [[Heinkel He 70]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:He 111 V1 46168960.jpg|mini|Prototyp He 111 V1]]&lt;br /&gt;
Die Maschine wurde in den 1930er Jahren von den Brüdern Günter als schnelles [[Verkehrsflugzeug]] für die [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Lufthansa]] für zwei Mann Besatzung und zehn Passagiere konzipiert und später in großen Stückzahlen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Bomber]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1932 erteilte das [[Reichsverkehrsministerium]] (RVM) den Auftrag zur Entwicklung eines Bombers und Verkehrsflugzeugs, wobei die Bombervariante (noch geheim) Vorrang hatte. Am 24.&amp;amp;nbsp;Februar 1935 startete die &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;V1&amp;#039;&amp;#039; (Werknummer 713, 1.&amp;amp;nbsp;Militärversion) mit Gerhard Nitschke in Rostock-Marienehe zum Erstflug.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Griehl: &amp;#039;&amp;#039;Heinkel He 111: Kampfflugzeug, Torpedobomber, Transporter.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 1997, ISBN 3-613-01841-1, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. April 1935 folgte die &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;V2&amp;#039;&amp;#039; (W.Nr.&amp;amp;nbsp;715) als erster ziviler [[Prototyp (Technik)|Prototyp]]. Dieser und der vierte Prototyp flogen als Transportmaschine, wobei die &amp;#039;&amp;#039;He 111 V4&amp;#039;&amp;#039; und die erste Vorserie &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;A-0&amp;#039;&amp;#039; bereits die Konzeption als Bomber erkennen ließen. Im Laufe der Erprobung wurden verschiedene Änderungen vorgenommen, so zum Beispiel der Einbau stärkerer Motoren vom Typ DB&amp;amp;nbsp;600 &amp;#039;&amp;#039;(He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;B)&amp;#039;&amp;#039;, da die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eine höhere Geschwindigkeit forderte. Weil die [[Aerodynamik|aerodynamisch]] hochwertige [[Flugzeugzelle|Zelle]] sehr teuer war, wurde ab 1936 versucht, die Kosten durch Einführung neuer Tragflächen zu senken: Ab der &amp;#039;&amp;#039;He-111-F&amp;#039;&amp;#039;-Serie erhielten alle Flugzeuge trapezförmige Tragflächen, die im Unterschied zu den bis dahin verwendeten gerade Vorder- und Hinterkanten aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-647-5211-33, Flugzeug Heinkel He 111.jpg|mini|Heinkel He 111 im Flug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C0214-0007-013, Spanien, Flugzeug der Legion Condor.jpg|mini|Beladung einer Heinkel He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;E mit Bomben. Man beachte die alte Bugform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HE111 Feldflugplatz1.jpg|mini|Nordfrankreich (1940)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftwaffe erhielt ihre ersten He 111 B im Spätherbst 1936. Der erste Kampfeinsatz des Musters erfolgte ab März 1937 im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]], als die [[Kampfgruppe 88]] der [[Legion Condor]] 30 &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;B-1&amp;#039;&amp;#039; (spanischer Spitzname „Pedro“) gegen die [[Zweite Spanische Republik|Republik]] einsetzte. Zuvor wurden ab Jahresanfang bereits einige wenige Exemplare durch die [[Kampfgruppe 88#Versuchsbomberstaffel 88|Versuchsbomberstaffel 88]] im Einsatz erprobt. Auch die Modelle &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;E&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;F&amp;#039;&amp;#039; kamen in Spanien zum Einsatz und wurden nach Kriegsende von der spanischen Luftwaffe übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Erfahrungen im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] verzichtete die Luftwaffe bei ihren He&amp;amp;nbsp;111 auf eine ausreichende Defensivbewaffnung, da die He&amp;amp;nbsp;111 schneller als die meisten verfügbaren Jagdflugzeuge des Gegners flog. In der [[Luftschlacht um England]] zeigte sich aber, dass eine vorbildlich geführte Abwehr mit leistungsstarken Jagdflugzeugen ungeschützten Bomberverbänden hohe Verluste zufügen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die He 111 war mit fast 1000 gelieferten Flugzeugen 1939 der Standardbomber der Luftwaffe und blieb als solcher im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] an allen Fronten im Einsatz. Bei Kriegsbeginn waren die [[Kampfgeschwader 1 „Hindenburg“|Kampfgeschwader 1]], [[Kampfgeschwader 4 „General Wever“|4]], [[Kampfgeschwader 26|26]], [[Kampfgeschwader 27 „Boelcke“|27]], [[Kampfgeschwader 28|28]], [[Kampfgeschwader 53 „Legion Condor“|53]], [[Kampfgeschwader 54|54]], [[Kampfgeschwader 55|55]] und [[Kampfgeschwader 100|100]] sowie das [[Lehrgeschwader 1]] mit ihr ausgestattet. Inzwischen wurde bereits die Version &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;P&amp;#039;&amp;#039; mit vollverglaster Rumpfnase gebaut, deren Herstellung durch die Knappheit der für den Jagdflugzeugbau benötigten Triebwerke vom Typ [[Daimler-Benz DB 601|DB&amp;amp;nbsp;601]] allerdings auf eine kleine Stückzahl begrenzt war. Zum Standardmodell wurde daher die &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;H&amp;#039;&amp;#039; mit [[Junkers Jumo 211|Jumo-211]]-Motoren, die aufgrund der Erfahrungen bei der Luftschlacht um England eine mehrfach verstärkte Defensivbewaffnung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He 111 wurden mit je zwei Torpedos als [[Torpedobomber]] ausgerüstet. Einige Flugzeuge wurden mit Gleitflugbomben [[Henschel Hs 293|Hs&amp;amp;nbsp;293]] oder als Träger der [[Fieseler Fi 103|V1]] bestückt. Besonders eigenwillig war die fünfmotorige &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;Z&amp;#039;&amp;#039;, die aus zwei He&amp;amp;nbsp;111 zusammengebaut war. Bemerkenswert waren auch die Versionen &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;H-8&amp;#039;&amp;#039; mit Ballonkabelmessern zum Einsatz gegen [[Sperrballon]]e und die H-23 als achtsitziger Transporter für Fallschirmjägereinsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He 111 waren an der Vernichtung des [[Nordmeergeleitzüge|Nordmeergeleitzuges]] [[Geleitzug PQ 17|PQ-17]] ebenso beteiligt wie als Transportflugzeuge bei der Versorgung der [[6. Armee (Wehrmacht)|6.&amp;amp;nbsp;Armee]] in der [[Stalingrad|Schlacht von Stalingrad]] oder beim [[Sonderstab F|Einsatz im Irak 1941]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 22. auf den 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1944 zerstörte ein Verband aus He 111 und [[Junkers Ju 88|Ju 88]] bei einem Bombenangriff 43 US-Bomber auf dem Flugfeld von [[Poltawa]], die im Rahmen von [[Operation Frantic]] dort zwischengelandet waren, und beschädigte 26 weitere.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Ernst König: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; Rastatt 1980, S.&amp;amp;nbsp;140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslandsverwendung ==&lt;br /&gt;
In Spanien wurde die He 111 B mit dem Kennzeichen 25-32 nach einer Notlandung von den republikanischen Streitkräften erbeutet, in die Sowjetunion verbracht und im Wissenschaftlichen Institut Moskau unter der Bezeichnung Samoljot (Flugzeug) 31 ausgiebig getestet, wobei einige Technologien für die sowjetischen Luftstreitkräfte übernommen wurden. Beispielsweise wurde das Bombenzielgerät kopiert und fand später in den Typen [[Iljuschin Il-4|IL-4]], [[Tupolew Tu-2|Tu-2]], [[Jermolajew Jer-2|Jer-2]] und [[Petljakow Pe-8|Pe-8]] Verwendung. Eine während des Zweiten Weltkrieges erbeutete He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;H wurde an der Fliegerschule [[Saratow]] als [[Lastensegler]]-[[Schleppflugzeug]] genutzt und flog in dieser Funktion mit einer [[Antonow A-7|A-7]] auch einen Einsatz zur Versorgung von Partisanen im gegnerischen Hinterland, wurde allerdings auf dem Rückflug von eigenen Jagdflugzeugen abgeschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wladimir Kotelnikow: &amp;#039;&amp;#039;Beutebomber Heinkel He&amp;amp;nbsp;111.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klassiker der Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;5/2014, S.&amp;amp;nbsp;26–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S52435, Polen, Blick aus Bugkanzel einer He 111.jpg|mini|Blick aus der Kanzel über Brest-Litowsk, 1939]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1941 erhielt die Luftwaffe die Schulversion &amp;#039;&amp;#039;He 111 P-3&amp;#039;&amp;#039; mit Doppelsteuerung. Im Verlaufe des Krieges wurden die He&amp;amp;nbsp;111 neben ihrer eigentlichen Aufgabe auch als Transporter, Torpedobomber und Schleppflugzeug eingesetzt. Eine besondere Version war die &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;Z&amp;#039;&amp;#039;, eine mittels eingefügtem Tragflächenmittelstück entstandene Doppelrumpfausführung mit fünf Motoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 He 111 F-1 und 5 He 111 G-5 wurden an die Türkei sowie mehrere He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;B und He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;E an das faschistische [[Francisco Franco|Franco]]-Spanien geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-774-0011-34, Produktion von Flugzeug Heinkel He 111 P-4.jpg|mini|Produktion von Heinkel He 111 P-4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1956 wurden von der spanischen Firma [[Construcciones Aeronáuticas S.A.]] (CASA) in Tablada ([[Sevilla]]) noch rund 250 Exemplare der He-111-H-16-Lizenzversion CASA&amp;amp;nbsp;2.111B gefertigt. Diese He-111-Ableger flogen 1957 während des [[Ifni-Krieg]]s gegen Marokko Bombenangriffe und befanden sich bei der [[Ejército del Aire|spanischen Luftwaffe]] bis in die 1970er Jahre im Dienst. Hervorstechendes Unterscheidungsmerkmal sind die großen Kühler unter den Motoren, die auf die bei der 2.111B verwendeten [[Rolls-Royce Merlin|Rolls-Royce-Merlin-Triebwerke]] hindeuten. Dies wurde nötig, weil die deutschen Daimler-Benz-Motoren, wie sie auch bei der 2.111A verwendet wurden, und dazu passende Ersatzteile nach Kriegsende kaum noch verfügbar waren. CASA 2.111B wurden als He-111-Doubles im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Luftschlacht um England (Film)|Luftschlacht um England]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinkel111Technik-Museum Sinsheim01-09-2004.jpg|mini|Vollsichtbug der CASA 2.111B (spanischer He-111-Lizenzbau)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L20414, Torpedoangriff mit Heinkel He 111.jpg|mini|Torpedoangriff mit Heinkel He&amp;amp;nbsp;111. Das Flugzeug konnte zwei Torpedos mitführen, welche an den Bombenschlössern unter dem Bombenschacht eingehängt wurden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Neben der Fertigung bei Heinkel in Rostock (Ernst Heinkel Flugzeugwerke, EHF) und Oranienburg ([[Heinkel-Werke Oranienburg]], HWO) wurde die Maschine in Lizenz bei den [[Norddeutsche Dornier-Werke|Norddeutschen Dornier-Werken]] (NDW) in Wismar, [[Arado Flugzeugwerke|Arado]] (ArB) in [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg]], der [[Allgemeine Transportanlagen-Gesellschaft|Allgemeinen Transportanlagen-Gesellschaft]] (ATG) in Leipzig sowie bei den [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]]n (JFM) hergestellt. Die Produktion lief von März 1936 bis September 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bauzahlen der He 111 bis 30. September 1944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;120px&amp;quot;|Version&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;|EHF&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;|NDW&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;|HWO&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;|ArB&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;|ATG&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;|JFM&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60px&amp;quot;|SUMME&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prototypen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A-0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| B&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |136&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |283&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |419&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| D&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |80&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |50&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |40&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |40&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |210&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| G&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |ca. 8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |ca. 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| J&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| L (Umbau)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |(6)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P-1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |75&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| P-2&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |288&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| P-4 (Umbau)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |(156)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |21&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |182&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |140&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |182&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |196&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |126&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-4 (Umbau)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |(117 ?)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |(117 ?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |560&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |560&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1745&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1745&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-6tp&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |301&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-11 TO&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-14&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |50&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-16&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-16/R1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |900&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H-20&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |770&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |770&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Z&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |(12)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |(12)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SUMME&lt;br /&gt;
! 5657&lt;br /&gt;
! 671&lt;br /&gt;
! 577&lt;br /&gt;
! 449&lt;br /&gt;
! 326&lt;br /&gt;
! 40&lt;br /&gt;
! 7603&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prototypen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 V1:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die erste He 111, ausgerüstet mit [[BMW VI]] 6,0 Z.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 V2:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sie war ein reines Passagier- und Postflugzeug, das zehn Personen befördern konnte und eine verkleinerte Flügelspannweite besaß.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 V3:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die erste reine Bomberversion, ebenfalls mit verkleinerter Spannweite.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 V4:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ein ziviler Prototyp, aus dem fünf Serienmaschinen &amp;#039;&amp;#039;He 111 C&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet wurden, die von der [[Lufthansa]] eingesetzt wurden. Offiziell vorgestellt wurde er am 10. Januar 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 V5:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Letzter Prototyp; er war mit leistungsstärkeren [[Daimler-Benz DB 600|DB-600]]-A-Motoren ausgerüstet und bildete dank seiner stark verbesserten Leistungen die Ausgangsbasis für die erste größere Serie von &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;B&amp;#039;&amp;#039;-Bombern. Der Erstflug fand Anfang 1936 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:He111 axb01.jpg|mini|He 111, die bis in die 1970er Jahre im Dienst der spanischen Luftstreitkräfte stand, 1975]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Serienmuster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 A-0:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die in zehn Exemplaren gebaute Bomber-Null-Serie wurde komplett als Prototypen eingesetzt. 1936 wurden sechs He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;A nach China exportiert. Die Serie war - wie die Prototypen - mit dem Motor BMW VI 6,0 Z ausgerüstet&amp;lt;ref&amp;gt;Green S.288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 B:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Heinkel rüstete nun die He 111 mit stärkeren Motoren aus (je 1000&amp;amp;nbsp;PS) und nannte diese Serie He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;B (417&amp;amp;nbsp;km/h). Die Luftwaffe führte diese Maschine nun doch Anfang 1937 unter der Bezeichnung He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;B-1 mit DB-600-C-Motoren ein. Die B-2 hatte verbesserte Motoren DB&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;CG und eine stärkere Bugbewaffnung. Ab März 1937 wurden 30 Exemplare bei der Kampfgruppe 88 der [[Legion Condor]] im realen Einsatz getestet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 C:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Fünf Stück wurden für die Lufthansa als zivile Transportflugzeuge gebaut, siehe auch &amp;#039;&amp;#039;He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;V4&amp;#039;&amp;#039;. Diese hatten noch den Motor BMW VI 6,0 Z.&amp;lt;ref&amp;gt;Nowarra, Luftrüstung Bd.2 S.270&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 D:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eine leistungsgesteigerte Version mit DB-600-Ga-Triebwerken (je 1050&amp;amp;nbsp;PS, 460&amp;amp;nbsp;km/h), die jedoch nicht lange gebaut wurde, da Daimler-Benz mit der Produktion von Motoren für etwa die [[Messerschmitt Bf 109|Bf 109]] vollständig ausgelastet war. Der Einsatz erfolgte als Führungsflugzeug.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 E:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die E-Serie flog schon 498&amp;amp;nbsp;km/h (bessere Kühler). Auch die Baureihen E-1 und E-3 kamen in Spanien zum Einsatz, insgesamt (inkl. der B-1) knapp 100 Maschinen. Da Daimler-Benz mit der Motoren-Lieferung nicht nachkam, wurden 1000-PS-Jumo 211A-1-Motoren eingebaut&amp;lt;ref&amp;gt;Green S.292&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 F:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Von der F-Serie wurden 30 Stück an die Türkei verkauft, einige andere waren bei der Legion Condor im Einsatz. Bei dieser Serie wurde die Flügelvorderkante und die Motorisierung geändert: Eingebaut wurden Motoren des Typs Jumo 211A-3 mit 1100 PS&amp;lt;ref&amp;gt;Green S.292/293&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Alle Typen sahen der A-Serie noch ähnlich. Die schlechten Sichtverhältnisse für die Besatzung wurden bemängelt. Dies und andere Mängel führten zur Entwicklung der He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;P.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 G:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Versuch, mehr zivile Kunden zu finden. Meist mit DB 600A/G-Triebwerken. Zwei Maschinen der G-3-Serie wurden versuchsweise mit Sternmotoren ausgerüstet ([[BMW&amp;amp;nbsp;132]]Dc bzw. BMW&amp;amp;nbsp;132H). Sie kamen zur Lufthansa und wurden dort als He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;L bezeichnet. Es handelte sich um Umbauten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 J:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 90 Stück von der Luftwaffe als Torpedobomber bestellt. Sie erhielten wieder Daimler-Benz-Motoren des Typs DB 600CG.&amp;lt;ref&amp;gt;Green S.293&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 P:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die P-Serie besaß eine stromlinienförmige Gondel an der Rumpfunterseite, einen vollverglasten Bug und  DB-601-Motoren mit je 1100&amp;amp;nbsp;PS. Sie wurde Anfang 1939 an die Luftwaffe geliefert. Sie ersetzte die Maschinen der B- und E-Serie.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fieseler Fi103 debajo de un Heinkel 111.jpg|mini|He 111 mit Fi-103-Flugbombe]]&lt;br /&gt;
{{Anker|He111H-22}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 H:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die H-Serie war die wichtigste Serienversion. Sie war weitgehend baugleich mit der P, verwendete allerdings Jumo-211-Motoren. Es zeigte sich aber bald anhand ihrer hohen Verluste, dass die Maschinen für die Jäger der RAF zu langsam und zu schwach bewaffnet waren. Die Einsätze wurden in die Nacht verlegt, die Defensivbewaffnung wurde verstärkt. Auch die Motoren wurden immer wieder verbessert (H-2, H-3, H-4, H-5). Die H-4/-5/-6/-11 konnten Torpedos einsetzen. Ab der H-20 wurde der obere Abwehrstand durch einen kraftbetätigten Drehturm ersetzt. Die H-16/-20/-22 konnten [[Fieseler Fi 103|V1-Lenkflugkörper]] verschießen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Boog]], Gerhard Krebs, Detlef Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 7&amp;#039;&amp;#039;, dva, Stuttgart 2001, ISBN 3-421-05507-6, S. 392.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Modelle H-8 bis H-23 wurden mangels besserer Flugzeugtypen bis 1944 gebaut. Bei den Untervarianten H-21, H-22 und H-23, produziert ab Anfang 1944,  waren statt der Jumo-211 Jumo-213-Motoren mit 1750 PS Startleistung eingebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;Green S.301&amp;lt;/ref&amp;gt; was zu einer Höchstgeschwindigkeit von 480 km/h verhalf.&lt;br /&gt;
[[Datei:He 111Z 43935308.jpg|mini|He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;Z]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;He 111 Z:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die &amp;#039;&amp;#039;Zwilling&amp;#039;&amp;#039; bestand aus zwei Flugzeugen, die über ein Tragflächenmittelstück miteinander verbunden waren. An der Kopplungsstelle wurde ein fünftes Triebwerk eingebaut. Ab 1942 wurde mangels anderer starker Flugzeuge eine kleine Anzahl dieser Maschinen zum Schleppen großer Lastensegler (wie beispielsweise die [[Messerschmitt Me 321|Me&amp;amp;nbsp;321]]) gebaut. Dadurch wurde das gefährliche „Troika“-Schleppverfahren mit drei einzelnen [[Messerschmitt Bf&amp;amp;nbsp;110]] ersetzt. Die fünf flüssigkeitsgekühlten Zwölfzylinder-V-Motoren der He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;Z lieferten zusammen eine Startleistung von 6700&amp;amp;nbsp;PS, was ausreichte, einen Lastensegler vom Typ Me&amp;amp;nbsp;321 oder drei [[Gotha Go 242|Go&amp;amp;nbsp;242]] zu schleppen. Bei Überlaststarts waren dennoch [[JATO|Raketen-Starthilfen]] notwendig. Zum Schleppen der Me&amp;amp;nbsp;321 wurde ein Stahlseil von 150&amp;amp;nbsp;m Länge und 16&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser verwendet. Beim Schlepp mit zwei Go&amp;amp;nbsp;242 kam für den ersten Segler ein 60&amp;amp;nbsp;m und für den nächsten ein 40&amp;amp;nbsp;m langes Stahlseil zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! He 111 P-4 (1939/1940)&lt;br /&gt;
! He 111 H-6 (1941/1942)&lt;br /&gt;
! He 111 H-16 (ab Herbst 1942)&lt;br /&gt;
! He 111 Z&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 5 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | 16,38 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 22,50 m || 35,20 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,40 m || 3,93 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügel&amp;amp;shy;fläche || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 87,60 m² || 86,50 m² || 147 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügel&amp;amp;shy;streckung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |5,8 || 5,9 || 8,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6.775 kg || 8.680 kg || 21.400 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 13.500 kg || 14.000 kg || max. 14.000 kg || max. 28.400 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchst&amp;amp;shy;geschwin&amp;amp;shy;digkeit || 390 km/h, voll beladen ca. 330 km/h || 400 km/h, voll beladen ca. 330 km/h || 436 km/h in 6000 m Höhe || 435 km/h in 8000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reise&amp;amp;shy;geschwin&amp;amp;shy;digkeit || 290 km/h ||  ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schlepp&amp;amp;shy;geschwin&amp;amp;shy;digkeit ||  ||  ||  || 219 km/h mit 1 Me 321&amp;lt;br /&amp;gt;248 km/h mit 2 Go 242&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lande&amp;amp;shy;geschwin&amp;amp;shy;digkeit || 115 km/h ||  ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steig&amp;amp;shy;leistung || 2,4 m/s ||  ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 6000 m ||  ||  || 42 min ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8000 m || 6700 m || 10.000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || voll beladen 1200 km, max. 2400 km || voll beladen 1200 km, max. 2400 km || 2900 km (mit 1000 kg Bomben) ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke&lt;br /&gt;
| zwei [[Daimler-Benz DB 601]] A-1 mit je {{PS2kW|1100}}&lt;br /&gt;
| zwei Junkers [[Junkers Jumo 211|Jumo 211 D]] mit je {{PS2kW|1200}}&lt;br /&gt;
| zwei Junkers [[Junkers Jumo 211|Jumo 211 F-2]] mit je {{PS2kW|1350}}&lt;br /&gt;
| fünf Junkers Jumo 211 F-2 mit je {{PS2kW|1350}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung&lt;br /&gt;
| fünf bewegliche 7,92-mm-[[MG 15]],&amp;lt;br /&amp;gt;optional zusätzlich zwei 13-mm-[[MG 131]]&lt;br /&gt;
| ein 20-mm-[[MG FF|MG/FF]] (Bug),&amp;lt;br /&amp;gt;fünf bewegliche 7,92-mm-MG&amp;amp;nbsp;15,&amp;lt;br /&amp;gt;optional zusätzlich zwei 13-mm-MG&amp;amp;nbsp;131&lt;br /&gt;
| ein 20-mm-MG/FF (Bug),&amp;lt;br /&amp;gt;ein 13-mm-MG&amp;amp;nbsp;131 oder ein 7,92-mm-[[MG 81|MG-81]]-Z-Zwilling (Rumpfrücken),&amp;lt;br /&amp;gt;zwei 7,92-mm-MG&amp;amp;nbsp;81 (Rumpfunterseite), zwei 7,92-mm-MG&amp;amp;nbsp;81 (Seiten)&lt;br /&gt;
| ein 13-mm-MG&amp;amp;nbsp;131 (A-Stand),&amp;lt;br /&amp;gt;vier 7,92-mm-MG&amp;amp;nbsp;81 (B- und C-Stand),&amp;lt;br /&amp;gt;zwei 7,92-mm-MG&amp;amp;nbsp;81 (Fensterlafetten)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bombenlast || 2000 kg intern || 2500 kg || 3000 kg || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektronische Ausrüstung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinkel He 111 H-1 3-view line drawing.svg|mini|Heinkel He 111 H-1]]&lt;br /&gt;
Serienmäßig war die He 111 mit einer Bordverständigungsanlage, mit Funkgeräten und einem [[Autopilot]]en ausgerüstet. Die für Nachtflüge eingesetzten Maschinen besaßen zusätzlich einen Empfänger, damit der Landeanflug genau entlang des ausgestrahlten Leitstrahls erfolgen konnte. Die Flugplatzbeleuchtung wurde erst kurz vor dem Aufsetzen eingeschaltet, damit der Flugplatz nicht von feindlichen Flugzeugen gesehen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Flugzeuge waren mit einer Zielnavigation ([[Knickebein (Funkfeuer)|Knickebein-Verfahren]], [[X-Verfahren]], Wotan) ausgerüstet. Diese He&amp;amp;nbsp;111 waren daran zu erkennen, dass sie drei Stabantennen auf dem Rumpf trugen. Bei dem mit dem X-Gerät (70&amp;amp;nbsp;MHz) arbeitenden Verfahren flog der Pilot entlang eines Leitstrahls (Weser genannt). Abweichungen vom Leitstrahl wurden ihm über Kopfhörer durch Signale gemeldet. Der Leitstrahl wurde im Zielgebiet möglichst rechtwinklig von drei Zielstrahlen gekreuzt, um eine hohe Genauigkeit zu erhalten. Etwa 30&amp;amp;nbsp;km vor dem Ziel wurde der erste Zielstrahl gekreuzt. Der Pilot wusste durch das Signal, dass er das Ziel in etwa fünf Minuten erreichen würde. Beim Kreuzen des zweiten Zielstrahls wurde ein Rechner gestartet, der die genaue Geschwindigkeit des Flugzeugs über dem Boden errechnete. Aus der gemessenen Geschwindigkeit wurde vom Rechner der Abwurfpunkt ermittelt, der kurz vor dem Ziel liegen musste. Da die beiden Messpunkte von Zielstrahl 2 und 3 gleich weit auseinander lagen, ermittelte der Rechner die noch zu fliegende Zeit bis zum Ziel. Die Zeiten wurden auch optisch angezeigt. Als weiterer Parameter wurde noch die Flughöhe eingegeben. Die Bomben wurden dann automatisch abgeworfen. Die Genauigkeit dieses Verfahrens (X-Gerät) entsprach jener der bei Tag eingesetzten Zielgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhenbeatmungsanlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauerstoffflasche aus der Höhenbeatmungsanlage He 111 H - 1 von 20 Flaschen - 2,13 kg Sauerstoff - 2,62 kg Gewicht - 1937 - Bild 002.jpg|mini|Sauerstoffflasche aus der Höhenbeatmungsanlage He 111 H]]&lt;br /&gt;
Die Heinkel He 111 H hatte als Sicherheits- und Rettungsgerät 20 Sauerstoffflaschen mit je 2,62 kg Gewicht an Bord. Diese waren zu je 10 Stück – links und rechts im Flugzeug angeordnet und miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Exemplare ==&lt;br /&gt;
Eine He 111 E, die ehemalige 25.82 der Kampfgruppe 88 der [[Legion Condor]], befindet sich in [[Madrid]] im [[Flughafen Madrid-Cuatro Vientos#Sehenswertes|Museo de Aeronáutica y Astronáutica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine He 111 P-2 ([[Geschwaderkennung]] 5J+CN), &amp;#039;&amp;#039;Werknummer&amp;#039;&amp;#039; 1526 ist im Königlichen Norwegischen Luftwaffenmuseum in [[Flughafen Oslo-Gardermoen|Gardermoen]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine He 111 H-20 ist im [[Royal Air Force Museum]], dem Luftwaffenmuseum des [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreichs]], ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;RAF Museum London: Heinkel He 111 H-20&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.rafmuseum.org.uk/london/collections/aircraft/heinkel-he111h-20.cfm |wayback=20080905222926 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Heinkel He 111 H, gebaut am 7. Januar 1939 bei [[Arado Flugzeugwerke|Arado]] in [[Brandenburg an der Havel]], und eine [[Junkers Ju 88]] landeten im April 1940 bei der Invasion auf einem zugefrorenen See bei [[Trondheim]], Norwegen und brachen später – während sie auf den Einsatz warteten – bei einem Warmwettereinbruch ein und versanken beide darin, berichtete ein norwegischer Pilot&amp;lt;!-- ungefähr: &amp;quot;Claast Jönsli&amp;quot; --&amp;gt; dem für das [[Deutsches Technikmuseum|Deutsche Technikmuseum]] arbeitenden Flugzeugarchäologen [[Holger Steinle]]. Mittels Sonar konnten 2 Flugzeuge nahe beieinander am Grund des Sees, der der Trinkwasserversorgung der Großstadt Trondheim dient, aufgespürt werden. Wegen der großen Wassertiefe von fast 80&amp;amp;nbsp;m wurde mit einem Unterwasserroboter der Fa. [[Saastad AS]] gearbeitet – die Bergung leitete Espen Saastad.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saastad.no/om-oss/ Firma Saastad in Norwegen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die auf dem Rücken&amp;lt;!-- selten am Rücken --&amp;gt; am Grund liegende He 111 wurde an beiden Tragflächen ferngesteuert angebohrt, an Seile gehängt und – nach über 60 Jahren, 2003 – zu einem Ponton hochgezogen und bis in Ufernähe geschleppt. Mittels eines Autokrans gelang, ohne es zu zerbrechen, die Hebung an Luft und weiter an Land. Ein nur geringfügiger Austritt von etwas Treibstoff wurde durch eine schwimmende [[Ölsperre]] gebunden. Das Flugzeug war so gut erhalten, dass die Tragflächen abgeschraubt werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;wocomoDOCS: [https://www.youtube.com/watch?v=B14339D2jNc Versunkenes Kriegsflugzeug von 1939 taucht wieder auf! Eine Heinkel 111 wird geborgen] youtube.com, 11. März 2017, abgerufen am 1. Juli 2018 – Video (7:54).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenzbau CASA 2.111 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CASA 2.111B.JPG|mini|CASA 2.111B der [[Flugwerft Schleißheim]], fertig restauriert 2009, in den Originalfarben der spanischen Luftwaffe (Grupo de Experimentacion en Vuelo 1958)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Spanischen Bürgerkrieg plante die [[Construcciones Aeronáuticas S.A.|CASA]], ab 1940 in Sevilla (Spanien) die He 111 H-16 unter der Bezeichnung CASA 2.111 zu bauen. Da die Jumo-211-Triebwerke nicht mehr verfügbar waren, kamen britische Motoren vom Typ [[Rolls-Royce Merlin|Rolls-Royce Merlin 500]] zum Einbau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erstflug erfolgte auf Grund von Problemen mit den Fertigungsmitteln erst am 23. Mai 1945 vom [[Tablada|Flugplatz Tablada]] aus. CASA baute 236 Maschinen in drei Versionen als Bomber, Aufklärer und Passagierflugzeug, die bei der [[Ejército del Aire]] als leichte Bomber bis zum Ende der 1960er-Jahre im Dienst waren und danach noch bis 1973 als Transportflugzeuge verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche CASA 2.111 wurden in Kinofilmen zur Darstellung der He 111 verwendet, wie in &amp;#039;&amp;#039;[[Patton – Rebell in Uniform]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Luftschlacht um England (Film)|Luftschlacht um England]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CASA 2.111 B sind zu besichtigen in der [[Flugwerft Schleißheim]] in München,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsches-museum.de/de/flugwerft/information/glaeserne-werkstatt/aktuelle-projekte/he-111/ Das Restaurierungsprojekt CASA 2.111B (Heinkel He 111 H-16 )]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsches-museum.de/flugwerft/sammlungen/propellerflugzeuge/he-111/ Deutsches Museum: He 111]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Militärhistorischen Museum der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow]] sowie im [[Auto- und Technikmuseum Sinsheim]]. Eine CASA 2.111 D (WNr.145) befindet sich in der [[Flugausstellung Hermeskeil]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Peter W. Cohausz: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugzeuge bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Aviatic Verlag 2011, S.&amp;amp;nbsp;183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschine steht im [[Musée de l’air et de l’espace]] beim [[Flughafen Le Bourget]] in [[Paris]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.museeairespace.fr/aller-plus-haut/collections/casa-c-2-111d-br-21-pedro-heinkel-he-111h-16 | titel=Casa C-2.111D BR.21 Pedro Heinkel He 111H-16 | hrsg=[[Musée de l’air et de l’espace]] | zugriff=2020-07-21 | sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Griehl&lt;br /&gt;
   |Titel=Heinkel He 111&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Kampfflugzeug – Torpedobomber – Transporter&lt;br /&gt;
   |Verlag=Motorbuch&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Jahr=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-613-01841-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Griehl&lt;br /&gt;
   |Titel=Heinkel He 111&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Teil 1 – Die frühen Varianten A–G/J des Standard-Bombers der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
   |Reihe=AirDoc&lt;br /&gt;
   |BandReihe=ADC 004&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aircraft Documentations&lt;br /&gt;
   |Ort=Erlangen&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-935687-43-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Griehl&lt;br /&gt;
   |Titel=Heinkel He 111&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Teil 2 – Die P- und frühen H-Varianten des Standard-Bombers der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
   |Reihe=AirDoc&lt;br /&gt;
   |BandReihe=ADC 007&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aircraft Documentations&lt;br /&gt;
   |Ort=Erlangen&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-935687-46-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Griehl&lt;br /&gt;
   |Titel=Heinkel He 111&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Teil 3 – Die späten Varianten H-6 bis H-20 und Z&lt;br /&gt;
   |Reihe=AirDoc&lt;br /&gt;
   |BandReihe=ADC 010&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aircraft Documentations&lt;br /&gt;
   |Ort=Erlangen&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-935687-49-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter W. Cohausz&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Flugzeuge bis 1945&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aviatic&lt;br /&gt;
   |Ort=Oberhaching&lt;br /&gt;
   |Jahr=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-942645-00-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heinz J. Nowarra]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die deutsche Luftrüstung 1933–1945&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Band 2: Flugzeugtypen Erla – Heinkel&lt;br /&gt;
   |Ort=Koblenz&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7637-5466-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kenneth Munson&lt;br /&gt;
   |Titel=Bomber, Patrouillen- und Transportflugzeuge 1939–45&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Orell Füssli&lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich&lt;br /&gt;
   |Jahr=1977}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andrei Alexandrov, Gennadi Petrov&lt;br /&gt;
   |Titel=Die deutschen Flugzeuge in russischen und sowjetischen Diensten 1914–1951&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Flugzeug Publikations GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Illertissen&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-927132-43-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Friedrich König&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Geschichte der Luftwaffe&lt;br /&gt;
   |Ort=Rastatt&lt;br /&gt;
   |Datum=1980}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=William Green&lt;br /&gt;
   |Titel=The Warplanes of the Third Reich&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-356-02382-6&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-museum.de/flugwerft/information/glaeserne-werkstatt/rueckblick/ Restaurierung Heinkel He 111 H-16 (CASA 2.111B) in der Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums]&lt;br /&gt;
* [http://www.firstjetpilot.com/DEarchive.html Video der Heinkel He 111 „D-AMUE“, ausgerüstet mit zwei Walter-Raketen-Starthilfen (Peenemünde-West, Mai/Juni 1938), mit originalem Audiokommentar des Piloten Erich Warsitz – des ersten Jetpiloten der Welt]&lt;br /&gt;
* [http://www.museum-digital.de/berlin/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=1873 Eintrag zur Casa 2.111 (Nachbau der He 111 H16 (G1+AD) ) des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow auf Museum Digital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4323434-3}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4738520-0|REMARK=Normdaten für den Sachbegriff „Casa C-2.111“.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Heinkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinkel He 111| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bomber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Spanischen Bürgerkrieges]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleppflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fünfmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Rumänien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atirador</name></author>
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