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	<title>Heinkel HD 55 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:02:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinkel_HD_55&amp;diff=1803614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-21T18:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Heinkel HD 55&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:HD 55 45938825.jpg|250px|]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Bordflugzeug|Bordgestütztes]] [[Flugzeugkatapult|Katapult]]-[[Flugboot]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 30. Januar 1930&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1930&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1930&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 30–40&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinkel HD 55&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Weimarer Republik|deutsches]] [[Flugzeugkatapult|katapultierfähiges]] [[Flugboot]] der 1930er-Jahre. Es war das erste bei [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]] in Serie gebaute Flugboot und wurde ausschließlich für die [[sowjetische Marine]] (WMF) entwickelt. Dort wurde es unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KR-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (für Korabelni Raswedtschik, {{ruS|Корабелний разведчик}} = Schiffsaufklärer) eingesetzt. HD steht für Heinkel-[[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um den Kampfwert der von der [[Kaiserlich Russische Marine|Kaiserlich Russischen Marine]] nach der [[Februarrevolution 1917|Revolution]] übernommenen Schlachtschiffe und Kreuzer zu steigern, entschloss sich die sowjetische Führung, diese mit Flugzeugkatapulten und den dazugehörigen Flugzeugen auszustatten. Die inländische Flugzeugindustrie besaß jedoch keinerlei Erfahrung im Bau von Wasserflugzeugen und deren Startvorrichtungen. So sah man sich gezwungen, ausländische Typen zu kaufen. Da der Flugzeughersteller Heinkel bereits 1927 mit der [[Heinkel HD 15|HD 15]] Versuche mit einem Katapult-Flugboot durchgeführt hatte, sprach Anfang 1930 der stellvertretende Chef der [[Luftstreitkräfte der Sowjetunion|sowjetischen Luftstreitkräfte]] [[Jakow Iwanowitsch Alksnis|Jakow Alksnis]] persönlich bei [[Ernst Heinkel]] vor, um die Entwicklung eines Exemplars in Auftrag zu geben. Das Flugzeug sollte einen einheimischen [[Bristol Jupiter|Bristol-Jupiter]]-Lizenzmotor M-22 erhalten, weshalb in der Bestellung die Antriebe nicht enthalten waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinkel HD 55.jpg|mini|Katapultstart einer KR-1 von Bord der „Parischskaja Kommuna“]]&lt;br /&gt;
Heinkel orientierte sich bei der Konstruktion an der HD&amp;amp;nbsp;15 und schloss den Bau in kürzester Zeit ab. Der größte Unterschied zu dieser bestand in einem geänderten Tragwerk. Da die sowjetische Seite beiklappbare Flügel forderte, wurde die gestaffelten, durchgehenden und durch N-Stiele verbundenen Tragflächen der HD&amp;amp;nbsp;15 verworfen. Stattdessen wurde ein Mittelstück entwickelt, an das die mit senkrechten I-Stielen miteinander verbundenen Außenflächen oben und unten angeschlagen wurden. Für die in Deutschland durchgeführten Tests wurde ein Siemens-Halske-Triebwerk (370&amp;amp;nbsp;kW), ebenfalls eine Bristol-Jupiter-Lizenz, aber etwas leistungsstärker als der M-22, installiert. Gleichzeitig wurde das dazugehörige mit Pressluft betriebene Katapult K&amp;amp;nbsp;3 gebaut und auf einem extra dafür angeschafften [[Prahm (Schiffstyp)|Prahm]] installiert. Am 30.&amp;amp;nbsp;Januar 1930 führte der Prototyp seinen ersten erfolgreichen Katapultstart aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Volker Koos|Titel=Luftfahrt zwischen Ostsee und Breitling|Verlag=Transpress|Ort=Berlin|Datum=1990|ISBN=3-344-00480-8|Seiten=121/122}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend erfolgte die Abnahme des als HD&amp;amp;nbsp;55 bezeichneten Prototyps sowie des Katapults durch eine sowjetische Kommission. Der Pilot K.&amp;amp;nbsp;N.&amp;amp;nbsp;Ganulitsch wurde in die Handhabung eingewiesen. Gleichzeitig erfolgte eine Bestellung über 20 Maschinen, die kurze Zeit später um weitere 20 erhöht wurde. Andere Quellen sprechen von insgesamt 30 bestellten Flugzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Fliegerrevue 3/84, Rubrik &amp;#039;&amp;#039;Wer? Wann? Was?&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HD 55 wurde in die Sowjetunion gebracht, wo bereits im März 1930 nach dem Einbau eines M-22 im Hafen von [[Sankt Petersburg|Leningrad]] die Erprobung durch den Piloten Germitschew begann, wegen des noch nicht eisfreien Hafenbeckens allerdings mit Skifahrwerk. Die gelieferten HD&amp;amp;nbsp;55/KR-1 wurden auf Schiffen der [[Schwarzmeerflotte#Zeit der Sowjetunion (1922–1991)|Schwarzmeerflotte]] und der [[Baltische Flotte|Baltischen Flotte]] bis 1938 eingesetzt. Abgelöst wurden sie von der [[Berijew KOR-1|KOR-1]] und [[Berijew Be-4|KOR-2]]. Das erste und einzige von ursprünglich zwei bestellten K-3-Katapulten wurde ebenfalls gekauft und im Oktober 1930 auf dem Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Sewastopol (Schiff, 1914)|Parischskaja Kommuna]]&amp;#039;&amp;#039; (Pariser Kommune) und später auf dem Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;Krasny Kawkas&amp;#039;&amp;#039; (Roter Kaukasus) eingebaut. Es erwies sich als nicht sehr zuverlässig, so dass die Bordflugzeuge zum Start öfter mit einem [[Flugzeughebekran|Kran]] gewassert werden mussten. Die KR-1 wurde 1938 außer Dienst gestellt und durch die [[Berijew KOR-1|KOR-1]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KR-1 war das erste von der sowjetischen Marine eingesetzte bordgestützte Flugzeug. Mit ihm und dem K&amp;amp;nbsp;3 wurden wertvolle Erfahrungen für die Entwicklung eigener Seeflugzeuge und Bordkatapulte gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die KR-1 war ein in [[Flugzeug#Bauweisen|Gemischtbauweise]] gebauter verspannter, [[Holm (Flügel)|zweiholmiger]] [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]]. Der Rumpf verfügte über einen [[Stufe (Flugzeug)|zweistufigen]] [[Kiel (Schiffbau)|Kiel]] und bestand vollständig aus Holz. Unter den mit Stoff bespannten [[Tragfläche]]n befanden sich zwei Hilfsschwimmer. Im Winter konnte ein Skifahrwerk installiert werden. Der Motor befand sich spritzwassergeschützt auf einem Gestell über der Pilotenkanzel. Das [[Höhenleitwerk]] war abgestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Katapult K-3 wurde mit in Stahlflaschen gespeicherter Druckluft betrieben, die das auf einem Startwagen befestigte Flugzeug auf eine Geschwindigkeit von 110 bis 130&amp;amp;nbsp;km/h beschleunigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;#039;wikitable&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2 (Pilot/Bordschütze)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 10,35 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 14,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,28 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 56,9 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 1520&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 2270&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || ein luftgekühlter Neunzylinder-[[Viertaktmotor|Viertakt]]-[[Sternmotor]] M-22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startleistung&amp;lt;br /&amp;gt;Kampf- und Steigleistung&amp;lt;br /&amp;gt;Nennleistung&amp;lt;br /&amp;gt;Dauerleistung || {{PS2kW|530}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{PS2kW|510}} am Boden&amp;lt;br /&amp;gt;{{PS2kW|470}} am Boden&amp;lt;br /&amp;gt;{{PS2kW|350}} in 1000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 194&amp;amp;nbsp;km/h in Bodennähe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 170&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 80&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit || 4,0 min auf 1000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 4800 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 800&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 5,5 h&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vertrag von Rapallo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Volker Koos&lt;br /&gt;
 |Titel=Ernst Heinkel Flugzeugwerke 1922–1932&lt;br /&gt;
 |Verlag=Heel&lt;br /&gt;
 |Ort=Königswinter&lt;br /&gt;
 |Jahr=2006&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-89880-502-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=115/116}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Wladimir Kotelnikow&lt;br /&gt;
 |Titel=Heinkel HD&amp;amp;nbsp;55 / KR-1&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Heinkel für die Schwarzmeerflotte&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=[[Klassiker der Luftfahrt]]&lt;br /&gt;
 |Nummer=4/16&lt;br /&gt;
 |Verlag=Motor Presse&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Jahr=2016&lt;br /&gt;
 |Seiten=28–33}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Dimitri Alexejewitsch Sobolew&lt;br /&gt;
 |Titel=Deutsche Spuren in der sowjetischen Luftfahrtgeschichte&lt;br /&gt;
 |Verlag=Mittler&lt;br /&gt;
 |Jahr=2000&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-8132-0675-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Fred Gütschow&lt;br /&gt;
 |Titel=Die deutschen Flugboote&lt;br /&gt;
 |Verlag=Motorbuch&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Datum=1978&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-87943-565-0&lt;br /&gt;
 |Seiten=201ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Andrei Alexandrow, Gennadi Petrow&lt;br /&gt;
 |Titel=Die deutschen Flugzeuge in russischen und sowjetischen Diensten. Band 1 1914–1951&lt;br /&gt;
 |Verlag=Flugzeug Publikations GmbH&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-927132-43-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Helmut Stützer&lt;br /&gt;
 |Titel=Die deutschen Militärflugzeuge 1919–1934&lt;br /&gt;
 |Verlag=Mittler&lt;br /&gt;
 |Ort=Herford&lt;br /&gt;
 |Jahr=1984&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-8132-0184-8&lt;br /&gt;
 |Seiten=79, 149 und 205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.airwar.ru/enc/other1/hd55.html&lt;br /&gt;
 |titel=HD.55 (KP-1)&lt;br /&gt;
 |zugriff=25.&amp;amp;nbsp;August 2016&lt;br /&gt;
 |sprache=ru&lt;br /&gt;
 |kommentar=Heinkel HD 55 bei airwar.ru, bebildert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Heinkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinkel|HD 55]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeaufklärer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugboot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katapultflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1930]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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