<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heini_Dittmar</id>
	<title>Heini Dittmar - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heini_Dittmar"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heini_Dittmar&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T09:49:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heini_Dittmar&amp;diff=455883&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-26302-58 am 29. April 2026 um 22:35 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heini_Dittmar&amp;diff=455883&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-29T22:35:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich „Heini“ Dittmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1911]] in [[Bad Kissingen]], [[Unterfranken]]; † [[28. April]] [[1960]] bei [[Mülheim an der Ruhr]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Segelflieger]], [[Raketenflugzeug]]flieger, [[Konstrukteur]] und [[Testpilot]]. Als erster Mensch überhaupt flog er über 1000 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Dreißiger Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeregt vom Vorbild seines segelfliegenden Bruders [[Edgar Dittmar|Edgar]] machte Dittmar nach der Schulzeit eine Lehre an der [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug]] (DFS). Außerdem besuchte er in [[Schweinfurt]] die [[Handelsschule]]. Im Jahr 1929 trat er der [[Rhön-Rossitten-Gesellschaft]] bei&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ranson/Cammann, Me 163&amp;quot;&amp;gt;Stephen Ransom, Hans-Hermann Cammann: &amp;#039;&amp;#039;Me 163 Raketenjäger.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-613-04571-2, S.&amp;amp;nbsp;420.&amp;lt;/ref&amp;gt; und legte mit 18 Jahren die Segelflugprüfungen A und B ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert L. Carlsen: &amp;#039;&amp;#039;Der fliegende VW.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Überall dabei. Das große Jugendjahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2, 1956/1957, {{ZDB|749761-1}}, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von 21 Jahren errang er im Jahre 1932 mit einem selbstgebauten [[Segelflugzeug]] ([[Dittmar Condor|Condor]]) den ersten Sieg seiner Klasse im [[Rhön-Segelflugwettbewerb]]. Danach engagierte er sich als Forschungsflieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erfolgen im Fernsegelflug wurde Dittmar 1934 zusammen mit [[Hanna Reitsch]] und [[Wolf Hirth]] Mitglied der deutschen Segelflugexpedition nach [[Argentinien]], wo er neue Höhenweltrekorde für Segelflugzeuge (am 16. Februar 1934 über 4350&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.segelflugmuseum.de/index.php?id=4288&amp;amp;psid=36acea5862043b7b5f446800cda5e2eb Heini Dittmar] im [[Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug|Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) aufstellte. 1934 stellte Dittmar mit der [[DFS Fafnir|Fafnir II]] einen erneuten Langstreckenweltrekord mit einem Flug von der Wasserkuppe nach [[Libáň]] über 375&amp;amp;nbsp;km auf und wurde mit dem [[Hindenburg-Pokal]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ranson/Cammann, Me 163&amp;quot;/&amp;gt; Es folgte ein Höhenrekord von 2700&amp;amp;nbsp;m für zweisitzige Segelflugzeuge. 1936 gelang ihm die erste [[Alpen]]überquerung im Segelflugzeug und im Folgejahr der Sieg beim Alpensegelflugwettbewerb. Mit dem Sieg im Rhönwettbewerb von 1937, der später als 1. Weltmeisterschaft im Segelflug anerkannt wurde, krönte Heini Dittmar seine Laufbahn als Segelflieger. Außerdem wurde ihm das goldene Leistungsabzeichen im Segelflug Nr. 1 verliehen. Die [[OSTIV|ISTUS]] verlieh im 1938 ihre Goldmedaille.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ranson/Cammann, Me 163&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Dittmar war seit 1936 bei der DFS und ab 1939 bei der [[Messerschmitt AG]] als Versuchspilot tätig. Dort erprobte er unter anderem die [[Raketenflugzeug]]e [[DFS 194]] und [[Messerschmitt Me 163|Me 163A]]. Mit dem Raketenflugzeug Me 163A V4 (KE+SW) erreichte Heini Dittmar am 2. Oktober 1941 bei einem Versuchsflug erstmals 1003,67&amp;amp;nbsp;km/h und überschritt damit als erster Mensch die 1000-km/h-Marke mit einem Flugzeug. Am 6. Juli 1944 erreichte Heini Dittmar mit der Me 163 B V18 Komet VA+SP eine Geschwindigkeit von 1130&amp;amp;nbsp;km/h. Bei einem Erprobungsflug mit einer Me&amp;amp;nbsp;163 im Jahr 1942 wurde Dittmar schwer verletzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ranson/Cammann, Me 163&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dittmar HD.153 D-EKIH STT 29.07.65 edited-2.jpg|mini|HD 153 Motor-Möwe]]&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des alliierten Flugverbots widmete sich Dittmar ab 1951 wieder dem Flugzeugbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ranson/Cammann, Me 163&amp;quot;/&amp;gt; Er starb 1960, als er bei einem Probeflug mit seiner Eigenkonstruktion &amp;#039;&amp;#039;HD-153 Motor-Möwe&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe des Flugplatzes [[Flughafen Essen-Mülheim|Essen-Mülheim]] abstürzte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Wurster |Titel=50 Jahre Deutsche Motorflugzeuge |Verlag=Books on Demand |Ort=Battenberg |Datum=2001 |ISBN=3-8311-1854-X |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem in etwa 200&amp;amp;nbsp;m Höhe das linke [[Querruder]] abgerissen war. Dittmar sprang in etwa 50&amp;amp;nbsp;m Höhe mit dem Fallschirm ab, zu tief, als dass sich die Kappe noch wirksam hätte öffnen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Zentralvorstand der GST (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Personen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerrevue|Aero-Sport]]&amp;#039;&amp;#039;, 9.&amp;amp;nbsp;Jhg., Nr.&amp;amp;nbsp;6. Sport und Technik, Berlin 1960, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfangs als Segelflugzeug unter dem Namen HD 53 Möwe konstruierte Maschine (später HD 153A-1 bzw. HD 156A-1) hatte im Jahr 1953 ihren Erstflug, jedoch zog sich ihre Musterzulassung bis 1957 hin. Am Ende wurden nur acht oder neun HD 153 und sieben HD 156 (luxuriösere Variante der HD 153) der mit 71 kW starkem Continental C-90-Motor ausgerüsteten Flugzeuge gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FliegerRevue.&amp;#039;&amp;#039; November 2009, S. 54–57, Dittmar, Winter und Scheibe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NS-Bezug ==&lt;br /&gt;
Während und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Heini Dittmar als Flugzeugkonstrukteur und Versuchsflieger tätig, blieb aber im Sinne des [[Nationalsozialismus]] weitgehend unpolitisch. Zur Heranbildung von fliegerischem Nachwuchs und nicht zuletzt für die im Aufbau befindliche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] machten sich die [[Nationalsozialist]]en auch die nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] aufgekommene Segelflugbegeisterung zunutze. Der bei aller Bescheidenheit auch im Ausland sehr populäre Dittmar stellte durch sein Auftreten und seine Erfolge die denkbar beste Werbung für den Segelflug dar, die mit jugendgerechten Büchern über Dittmars sportliche Leistungen bis in den Krieg hinein betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1934 [[Hindenburg-Pokal]] (Segelflug) für zwei internationale Rekorde und besondere Streckenleistung&lt;br /&gt;
* In der Stadt seines Todes, Mülheim an der Ruhr, sowie in Augsburg und Schweinfurt tragen Straßen seinen Namen (Heini-Dittmar-Straße), ebenso in [[Kiel-Holtenau]] (Dittmarweg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon |ID=168 |Name=Dittmarweg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert L. Carlsen: &amp;#039;&amp;#039;Der fliegende VW.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Überall dabei. Das große Jugendjahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2, 1956/1957, {{ZDB|749761-1}}, S. 234–242.&lt;br /&gt;
* Rolf Wurster: &amp;#039;&amp;#039;„Kraftei“ – Der Ritt auf der Rakete.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerrevue X]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 57. PPV Medien, Bergkirchen 2016, {{ISSN|2195-1233}} ([http://www.fliegerrevuex.aero/kraftei-der-ritt-auf-der-rakete/ fliegerrevuex.aero]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Irene Meichsner: [https://www.deutschlandfunk.de/toedliche-passion.871.de.html?dram:article_id=126952 &amp;#039;&amp;#039;Tödliche Passion – vor 50 Jahren starb der Segelflieger Heini Dittmar&amp;#039;&amp;#039;] deutschlandfunk.de 28. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126302421|VIAF=50215221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dittmar, Heini}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflieger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Testpilot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dittmar, Heini&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dittmar, Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Segelflieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Kissingen]], [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-26302-58</name></author>
	</entry>
</feed>