<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heiner_Knaub</id>
	<title>Heiner Knaub - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heiner_Knaub"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiner_Knaub&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T00:12:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiner_Knaub&amp;diff=2533297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: HTML-Zeichen ersetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiner_Knaub&amp;diff=2533297&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-24T00:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HTML-Zeichen ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiner Knaub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar]] [[1904]] in [[Eberbach]]; † [[28. Dezember]] [[1975]]&amp;lt;ref&amp;gt;genaue Lebensdaten in: Anke Blümm, [[Patrick Rössler]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine „schilbildende“ Wirkung des Unterrichts? Architekturstudierende am Bauhaus unter Ludwig Mies van der Rohe 1930–1933. Eine quantitativ-qualitative Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;architectura. Zeitschrift für Geschichte der Baukunst / Journal of the History of Architecture&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 48 (2018), Nr. 1+2, S. 56–74, hier: S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war ein deutscher [[Maler]]. Sein Werk ist vor allem von [[Paul Klee]] und [[Wassily Kandinsky]] beeinflusst, deren Kurse Knaub nach 1928 am [[Bauhaus]] in [[Dessau]] besuchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem ein Großteil seines Frühwerks zerstört wurde, trat Knaub nahezu nicht mehr öffentlich als Künstler in Erscheinung. Sein Werk wurde erst [[posthum]] wiederentdeckt. Seine Heimatstadt Eberbach hatte 1981 den Saal des neuen Kurmittelhauses nach ihm benannt, in dem auch einige seiner Werke ausgestellt waren. Nach der Auflösung des Kurmittelhauses hat man diese Bilder in einem Raum des Restaurants am Leopoldsplatz gezeigt; sie befinden sich nunmehr in Räumlichkeiten des Rathauses. Ein Weg in Eberbach trägt inzwischen seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knaub kam 1928 ans [[Bauhaus]] nach [[Dessau]], wo er eine künstlerische Grundausbildung in Form von Werklehre bei [[Josef Albers]], abstrakte Formlehre und analytisches Zeichnen bei [[Wassily Kandinsky]], elementare Gestaltungslehre bei [[Paul Klee]], Aktzeichnen bei [[Oskar Schlemmer]] und Schrift bei [[Joost Schmidt]] durchlief, bevor er einen Hauptkurs in Baulehre durchlief. Nach Abschluss seines Diploms in Dessau studierte Knaub noch vier Semester an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Kunstakademie]], anschließend übernahm er die künstlerische Leitung der Drinnebergschen Werkstatt für [[Glasmalerei]] in [[Mannheim]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde nahezu das gesamte Frühwerk Knaubs bei den Luftangriffen auf Mannheim zerstört. Knaub selbst geriet er in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]], anschließend kehrte er in seine Heimatstadt Eberbach zurück, wo er als Gewerbelehrer tätig war. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg übte er Malerei meist nur noch im privaten Umfeld aus, übernahm jedoch verschiedene Aufträge im Rahmen der [[Kunst am Bau]], darunter Wandbilder im Eberbacher Krankenhaus, Wanddekorationen im Eberbacher Hohenstaufen-Gymnasium sowie Fassadengestaltungen in Oberdielbach, Reisenbach und Neckarelz. Eine erste Nachkriegsausstellung seiner Gemälde fand erst 1972 in Eberbach statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Knaubs Werk als Maler wurde erst [[posthum]] wiederentdeckt. 1978 gab es im Haus der Vereinigten Offset Druckerei in Heidelberg-Eppelheim eine größere Ausstellung. Die Stadt Eberbach hat 1985 eine umfangreiche Werkschau mit über 80 Werken veranstaltet und den großen Besprechungssaal des neuen Kurmittelhauses nach dem Maler &amp;#039;&amp;#039;Heiner-Knaub-Saal&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Saal wurde inzwischen umgewidmet. Die damals ausgestellten Werke befinden sich nunmehr im Eberbacher Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Eberbach hat 1981 mit Heiner Knaubs Erben einen Überlassungsvertrag für einige Werke abgeschlossen, der die Stadt zu einer angemessenen Präsentation verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2019 wurden Werke von Heiner Knaub im Museum Haus Cajeth in Heidelberg ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jutta Biener-Drews |url=https://www.rnz.de/region/neckartal-odenwald_artikel,-Eberbach-Heiner-Knaub-kommt-als-Bauhaeusler-zu-Ehren-_arid,477826.html |titel=Eberbach: Heiner Knaub kommt als Bauhäusler zu Ehren |werk=Rhein-Neckar-Zeitung |datum=2019-11-06 |sprache=de |abruf=2025-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knaubs nur noch fragmentarisch erhaltenes Frühwerk zeigt Einflüsse von [[Kubismus|kubistischer]] Malerei und [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuer Sachlichkeit]]. Seine während des Zweiten Weltkriegs vor allem in Rumänien entstandenen Zeichnungen und Gemälde dokumentieren die Ausnahmesituation, in der sich der im Feld stehende Künstler befand. Sein Nachkriegswerk bezieht sich stark auf die vom [[Konstruktivismus (Kunst)|Konstruktivismus]] beeinflusste Formensprache Kandinskys und Klees, die den jeweiligen Gegenstand in konstruktive Spannungen aus Linienmustern und Farbflächen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Familie Knaubs direkt zugänglichen Werke sind Anfang 2022 in einer Internet-Präsentation zusammengefasst worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Hofmeyer |url=https://www.rnz.de/region/neckartal-odenwald_artikel,-Eberbach-Heiner-Knaub-im-Rathaus-und-im-Internet-_arid,865111.html |titel=Eberbach: Heiner Knaub im Rathaus und im Internet |werk=Rhein-Neckar-Zeitung |datum=2022-04-08 |sprache=de |abruf=2025-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Egon Haßbecker: &amp;#039;&amp;#039;Heiner Knaub, ein Bauhausmaler aus Eberbach&amp;#039;&amp;#039;, Eberbach 1978&lt;br /&gt;
* Reiner Heun: &amp;#039;&amp;#039;Rede zur Eröffnung der Heiner-Knaub-Ausstellung in Eberbach&amp;#039;&amp;#039; (Ms.), Eberbach 1985&lt;br /&gt;
* Barbara Riederer: &amp;#039;&amp;#039;Der Eberbacher Maler Heiner Knaub (1904–1975)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Eberbacher Geschichtsblatt 85&amp;#039;&amp;#039;, Eberbach 1986, S. 157–167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.heiner-knaub.de/ Website heiner-knaub.de]&lt;br /&gt;
* [https://wettmann.com/heiner-knaub-bauhaus/ Heiner Knaub – Das Spiel mit Formen und Farben im Sinne des Bauhaus (Online-Galerie)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012389952|VIAF=171586853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knaub, Heiner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eberbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knaub, Heiner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eberbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eberbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
	</entry>
</feed>