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	<title>Hein Minkenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hein_Minkenberg&amp;diff=1625811&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neuss, St. Marien, Hein Minkenberg.png|mini|Platte zur Erinnerung an Hein Minkenberg an [[St. Marien (Neuss)|St. Marien]] in Neuss]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hein Minkenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1889]] in [[Heinsberg]]; † [[12. November]] [[1968]] in [[Neuss]]) war ein deutscher Bildhauer der [[Christliche Kunst|christlichen Kunst]] und Kunstprofessor an der [[Kunstgewerbeschule Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hein Minkenberg, Sohn eines [[Dachdecker]]s, besuchte die Volksschule, nahm [[Zeichnung (Kunst)|Zeichenunterricht]] und absolvierte eine [[Bildschnitzer]]lehre. Anschließend begab er sich arbeitsuchend auf Wanderschaft unter anderem nach [[Kleve]], [[Paderborn]] und [[Osnabrück]]. Nachdem er 1916 Maria Elisabeth Schulte geheiratet hatte, gab ihm sein Bruder Gerhard in [[Rheindahlen]] (seit 1921 Teil der Stadt [[Mönchengladbach]]) die Möglichkeit, in seinem [[Steinmetz]]betrieb zu arbeiten und sich mit dem Material Stein vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile zeigte Minkenberg aber großes Interesse an den Werken und den Techniken des norddeutschen Bildhauers [[Ernst Barlach]], der ihm nun als Vorbild diente, als er nach dem Ersten Weltkrieg seine ersten selbstständigen künstlerischen Werke in Ton, Holz und Stein erstellte, diese aber mit einem ihm eigenen Stil versah. Dabei war es ihm als tiefreligiös empfindender Mensch wichtig, sich vor allem auf religiöse Motive zu spezialisieren. Auch persönliche Kontakte zu [[Walter Kaesbach]], den späteren Leiter der [[Kunstakademie Düsseldorf]], bereicherten seine künstlerische Entwicklung. Seine ersten großen Werke entstanden, darunter die noch heute in [[St. Marien (Neuss)|St. Marien]] in Neuss stehende [[Pietà]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sein Bruder den Steinmetzbetrieb auf Grund geringer Aufträge schließen musste, sah sich Hein Minkenberg veranlasst, seine Familie, zu der mittlerweile auch zwei Töchter zählten, zu den Schwiegereltern nach Westfalen zu schicken. Er selbst begab sich jetzt wieder auf Reisen unter anderem nach [[Wesel]], [[Lübeck]], [[Bamberg]], [[Rothenburg ob der Tauber]], [[Würzburg]] und [[Ulm]]. In Wesel schloss er sich einer Gruppe um den Priester [[Augustinus Winkelmann]] an, zu denen beispielsweise [[Heinrich Campendonk]], [[Jan Thorn Prikker (Künstler)|Jan Thorn-Prikker]], und [[Helmuth Macke]] gehörten und die mit ihrem Atelier auf dem alten [[Kloster Marienthal (Hamminkeln)|Klosterareal Marienthal]] bei [[Hamminkeln]] [[Klosterzelle]]n, Kirchen und Friedhöfe ausstatteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er im Jahr 1925 bei der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Christliche Kunstwerke von zeitgenössischen Künstlern des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039; in [[Mönchengladbach]] auf sich aufmerksam machte, folgte im Jahr 1928 der Ruf an die [[Kunstgewerbeschule Aachen]], wo er als Kunstprofessor unter [[Rudolf Schwarz (Architekt)|Rudolf Schwarz]] die dortige Bildhauerklasse bis 1934 übernahm. In jenem Jahr wurde Minkenberg wie alle Dozenten und Schüler auf Grund der Schließung der Kunstgewerbeschule entlassen, da die nun regierenden [[Nationalsozialisten]] deren Kunst als „[[Entartete Kunst|entartet]]“ bewerteten. Während sich seine Kollegen [[Hans Schwippert]], [[Anton Wendling]], [[Maria Eulenbruch]] und Andere in das benachbarte [[Raeren]] in Belgien zurückzogen, nahm Minkenberg Zuflucht in einer leerstehenden Villa in [[Büttgen]] (bei [[Neuss]]), wo er sich ein Atelier einrichtete, welches aber 1943 durch einen Bombenangriff abbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Zwischenaufenthalt im süddeutschen Raum, kam er 1947 wieder nach Neuss zurück, wo er diesmal von der Stadt am Hamtorwall ein Atelier zur Verfügung gestellt bekam. Nun folgten seine erfolgreichsten Jahre und zahlreiche Kunstwerke entstanden in dieser Zeit. Besonders viele seiner Werke erhielt das zu jener Zeit in Neuss ansässige [[Collegium Marianum (Bonn)|Collegium Marianum]], aber auch zahlreiche Kirchen in der näheren und weiteren Umgebung. Nachdem 1953 seine erste Frau gestorben war, heiratete Minkenberg 1958 eine ehemalige Schülerin, die Bildhauerin und [[Keramiker]]in Martha Sträter (1900–1985), eine Enkelin des Kunstsammlers [[August Sträter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Pietà, Altar, Tabernakel, mehrere Reliefs und andere Werke in [[St. Marien (Neuss)#Werke von Hein Minkenberg (Auswahl)|St. Marien]], Neuss, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Heilige Familie,&amp;#039;&amp;#039; Holzschnitt, 1934&lt;br /&gt;
* Hochaltar im [[Quirinus-Münster (Neuss)]], 1948&lt;br /&gt;
* Altarkreuz und Tabernakel in der Herz-Jesu-Kirche in Viersen-[[Dülken]], 1954&lt;br /&gt;
* Christopherus-Figur in der [[Kalker Kapelle]], 1957&lt;br /&gt;
* Elfenbeinkorpus in der Kapelle von [[Burg Rothenfels (Rothenfels)|Burg Rothenfels]]&lt;br /&gt;
* Elfenbeinkorpus in der St. Albertus Magnus Kapelle in [[Leversbach]]&lt;br /&gt;
* Elfenbeinkorpus in St. Elisabeth [[Neuss-Reuschenberg]]&lt;br /&gt;
* Holzkruzifix und  Tabernakel in [[St. Aldegundis (Kaarst)]]&lt;br /&gt;
* Gedenkkreuz in [[St. Michael (Opladen)]]&lt;br /&gt;
* 14 Kreuzwegstationen in St. Josef Krefeld-[[Traar]], Reliefs in gebrannten Ton&lt;br /&gt;
* Grabplatte in der Allerheiligenkapelle (Bischofsgruft) im [[Aachener Dom]]&lt;br /&gt;
* Vortragekreuz der [[Herz-Jesu-Kirche (Aachen)|Herz-Jesu-Kirche]] in [[Aachen]]-[[Burtscheid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Einige Städte in Deutschland bewahren durch Benennung von Straßen das Andenken des Künstlers. Eine Hein-Minkenberg-Straße gibt es in&lt;br /&gt;
* [[Neuss]], {{Coordinate|NS=51.210291183355494|EW=6.661512851715088|type=landmark|region=DE-NW|text=Hein-Minkenberg-Str.|name=Hein-Minkenberg-Str. (Neuss)}}&lt;br /&gt;
* [[Mönchengladbach]] (Stadtteil [[Rheindahlen]]), {{Coordinate|NS=51.15428950544175|EW=6.354925632476807|type=landmark|region=DE-NW|text=Hein-Minkenberg-Str.|name=Hein-Minkenberg-Str. (Mönchengladbach)}}&lt;br /&gt;
* [[Heinsberg]], {{Coordinate|NS=51.065463580467465|EW=6.0885608196258545|type=landmark|region=DE-NW|text=Hein-Minkenberg-Str.|name=Hein-Minkenberg-Str. (Heinsberg)}}&lt;br /&gt;
* [[Kaarst]] (Stadtteil [[Büttgen]]), {{Coordinate|NS=51.19665179312847|EW=6.610690355300903|type=landmark|region=DE-NW|text= Hein-Minkenberg-Str.|name=Hein-Minkenberg-Str. (Kaarst)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kunstgewerbeschule Aachen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werkklasse Professor Hein Minkenberg&amp;#039;&amp;#039;. Mit &amp;#039;&amp;#039;Biografisches&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinrich Lersch]]. Aachen 1931.&lt;br /&gt;
* Eva Brues: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Bildhauer in Mönchengladbach – Kniebe, Walther, 1884–1970., Minkenberg, Hein, 1889–1968.&amp;#039;&amp;#039; Städtisches Museum Schloss Rheydt, 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hein Minkenberg}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122725867}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ngz-online.de/neuss/nachrichten/gedenken-an-hein-minkenberg-1.179944 &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an den 40. Todestag von Hein Minkenberg&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;ngz-online&amp;#039;&amp;#039; vom 12. November 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122725867|LCCN=n/97/83194|VIAF=18112873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Minkenberg, Hein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (FH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Minkenberg, Hein&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer der Sakralen Kunst sowie Kunstprofessor in Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heinsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuss]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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