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	<title>Heimerdingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Janjonas: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2025-09-05T04:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Heimerdingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ditzingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Heimerdingen.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/51/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/58/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 413 &amp;lt;!-- Quelle: geo.ebp.ch/gelaendeprofil/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3700 &amp;lt;!-- Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pflegewohnen-in-heimerdingen-kompromiss-fuer-ein-landesweit-neues-konzept.f37cbc22-b3c9-4d35-9b57-5c84a278c512.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 71254&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07152&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimerdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Ditzingen]]. Der Ort liegt westlich von [[Stuttgart]] in [[Baden-Württemberg]] und gehört in der [[Verband Region Stuttgart|Region Stuttgart]] zum [[Landkreis Ludwigsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Heimerdingen liegt auf einer Anhöhe nordwestlich der Kernstadt Ditzingen am westlichen Rand des [[Strohgäu]]s. Benachbarte Orte sind [[Hochdorf an der Enz]] im Norden, [[Schöckingen]] im Osten, [[Hemmingen (Württemberg)|Hemmingen]] im Nordosten, [[Rutesheim]] im Süden und [[Weissach]] im Westen. Die westliche Markungsgrenze bildet das tief eingeschnittene Tal des [[Strudelbach]]s. Hier wird der Ort von einem halbkreisförmigen Waldgürtel umschlossen. Der höchste Punkt der Gemarkung liegt bei 411 m ü. NN (Flur Hohwart und Melkegarten), der tiefste im Strudelbachtal bei 290 m ü. NN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Erste Siedlungshinweise auf der Heimerdinger Markung stammen aus der Jungsteinzeit. Reste eines [[hallstattzeit]]lichen Grabhügels wurden an der Markungsgrenze nach [[Hemmingen (Württemberg)|Hemmingen]] gefunden. Die archäologischen Befunde bis zur Römerzeit sind eher spärlich. Aus der Zeit der römischen Besiedelung sind zwei bedeutende Fundstellen nachgewiesen: Im „Ritterwald“ östlich der Landstraße nach Rutesheim, befinden sich die Ruinen mehrerer römischer Gebäude, genannt das „Kirchhöfle“, weiter westlich Reste eines römischen Gutshofes ([[Villa rustica]]) mit einer Hofmauer, das „Schlössle“.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik Heimerdingen&amp;#039;&amp;#039;. Ditzingen 1982, S. 19f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das heutige Dorf geht auf die Zeit der alemannischen Besiedlung der Region im 4. und 5. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 6. Jahrhundert fiel Heimerdingen unter fränkische Herrschaft. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Heimradingen&amp;#039;&amp;#039; stammt aus einer Urkunde des [[Lorscher Codex]] vom 2. Juni 798 anlässlich der Schenkung von 50 Joch Ackerland eines &amp;#039;&amp;#039;Odaccar&amp;#039;&amp;#039; an das [[Kloster Lorsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0222 |titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3562, 2. Juni 798 – Reg. 2625 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=216 |abruf=2018-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem um 870 verfassten Urkundenbuch des elsässischen [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Kloster Weißenburg]] besaß das Kloster in Heimerdingen sechs Höfe und die Kirche, eine &amp;#039;&amp;#039;[[Basilika (Bautyp)|Basilica]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem [[Zehnt]]en. Im 8. Jahrhundert waren Äbte des Klosters Weißenburg gleichzeitig Bischof von Speyer. Der Besitz des Klosters sicherte also gleichzeitig den Einfluss des Speyerer Bischofs an den Grenzen seines in [[Archidiakonat]]e und [[Landkapitel]] aufgeteilten Bistums. Heimerdingen gehörte bis zur Reformation zum [[Landkapitel Grüningen]] im [[Archidiakonat Trinitatis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimerdingen wird württembergisch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Peter und Paul Heimerdingen (1).jpg|mini|Die evangelische Peter-und-Paul-Kirche von 1777]]&lt;br /&gt;
Neben den ortsansässigen Rittern (Herren [[Heimerdingen (Adelsgeschlecht)|von Heimerdingen]], Höfingen und [[Herren von Nippenburg|Nippenburg]]) waren auch die Grafen von Württemberg bemüht, in Heimerdingen Fuß zu fassen. Das „Urbar aus der Zeit Graf Eberhards des Greiners, 1344-1392“ gibt Einblick in die Heimerdinger Besitzverhältnisse zur Mitte des 14. Jahrhunderts. Dieses Grundbuch des Grafen enthält umfangreiche Angaben über die Abgaben der Bauern und die Einnahmen aus der [[Grundherrschaft|Ortsherrschaft]], der Leibeigenschaft und andere Steuern aus Handel und Gewerbe. Hier sind auch die Einnahmen aus der Verwaltung der Pfarreien verzeichnet, die immer auch einen Gewinn für die Herrschaft abwarfen. Nur die Einnahmen aus den Waldungen sind hier nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1350 gehörte Heimerdingen zur Hälfte dem Grafen von Württemberg. In der Quelle heißt es: &amp;#039;&amp;#039;Nota diu zway dörfer Hemmingen und Haymertingen sind halbü miner Herren und sint min herren und vögte herren dar über&amp;#039;&amp;#039;. Die festen Einnahmen daraus beliefen sich auf 3 Malter und 2 Simri (ca. 400 Liter) Getreide sowie zwei Gülthühner pro Jahr. – Insgesamt eine eher bescheidene Abgabe. Noch besaß der Ortsadel die ertragreichen Einnahmen. Die Kirche mit ihren Einnahmen war 1316 zu einer Hälfte aus dem Besitz derer von Hemmingen und 1355 samt Patronat von Fritz Sturmfelder an die Württemberger verkauft worden. Für das Jahr 1381 ist dann auch eine gewöhnliche Ortssteuer von den Leibeigenen des Ortes in Höhe von 4½ Pfund Heller an die Grafen von Württemberg zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe der Einnahmen des Ortsadels ist aus den Abgaben zu ersehen, die nach Erwerb dieser Besitzungen durch die Grafen von Württemberg erhoben wurden. Bis 1462 hatte nämlich Württemberg die ganze Ortsherrschaft in Heimerdingen an sich gebracht: Der Graf war Vogt und Herr zu Heimerdingen. Nachdem die Württemberger als Inhaber der Vogtei und des Gerichts die unbestrittenen Ortsherren geworden waren, hatten die Heimerdinger dies durch die Zahlung einer speziellen Abgabe oder Steuer, das Vogtkorn, anzuerkennen. Das Vogtkorn hatte die Gemeinde zu sammeln und nach [[Leonberg]] zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Angaben über die Abgaben, deren quantitative Bedeutung für die Menschen wir nicht recht abzuschätzen wissen, enthalten die Lagerbücher der Herrschaft Württemberg einige interessante Angaben über die Einrichtungen, über die das Dorf verfügte und deren Erträge abzuführen waren. Genannt werden ein Backhaus, in dem alle Bauern ihr Brot backen mussten, und eine Badestube.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Leonberg&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Württ. Statistischen Landesamt. Stuttgart 1930, S. 781.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Kelter und Abgaben vom Ertrag der Weinberge lassen darauf schließen, dass in Heimerdingen in nicht unbeträchtlichem Maße Wein angebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dorf am Beginn der Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimerdingen, Ditzingen, Andreas Kieser.png|mini|Heimerdingen 1682, Forstlagerbuch von [[Andreas Kieser]]]]&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1456 ging der letzte Rest des adligen Besitzes in die Hände der Württemberger über. Ludwig von Nippenburg hatte seinen verbliebenen Heimerdinger Besitz für 750 [[Rheinischer Gulden|Rheinische Gulden]] an Graf [[Eberhard I. (Württemberg, Herzog)|Eberhard im Bart]] verkauft. Heimerdingen war von nun an ein württembergischer Ort im [[Oberamt Leonberg|Amtsbezirk Leonberg]]. Nur die Kirche hatte noch eigene Rechte, auch wenn ihre Haupteinnahmen und das Recht zur Ernennung des Pfarrers seit 1316 beim württembergischen Grafen lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog [[Ulrich (Württemberg)|Ulrich]] im Jahre 1534 die Reformation in Württemberg einführte, musste der katholisch gebliebene Pfarrer Bernhardt Schlack Heimerdingen verlassen. Er verzichtete auf seine Pfründe und trat in das Kloster Maulbronn ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik Heimerdingen&amp;#039;&amp;#039;. Ditzingen 1982, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einnahmen der Pfarrei fielen an den Landesherrn, der 1535 mit Bartholomäus Rösch den ersten evangelischen Pfarrer in Heimerdingen einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. bis 18. Jahrhundert litt Heimerdingen wiederholt unter Epidemien und Kriegsereignissen. In den [[Pest]]jahren 1596/97 waren 125 Todesfälle zu beklagen. Der Dreißigjährige Krieg führte zu einem Rückgang der Einwohnerzahl auf weniger als 200. Zu Beginn des Krieges lag sie bei 500 bis 550; sie hat sich somit mehr als halbiert. Neben Hunger und Seuchen war auch die Flucht in die befestigten Städte [[Leonberg]], [[Markgröningen]] und [[Vaihingen an der Enz]] ein Grund für den Einwohnerschwund. 1635 wütete erneut die Pest in der Region. Da die Kirchenbücher fehlen, lässt sich die Zahl der Pestopfer für Heimerdingen jedoch nicht feststellen. Gefolgt wurde die Krankheit von einer erneuten Hungersnot im Jahre 1635. Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] (1688–1697) war auf der Heimerdinger Markung zeitweise das Hauptquartier der Reichstruppen des [[Schwäbischer Reichskreis|Schwäbischen]] und [[Bayerischer Reichskreis|Bayerischen Kreises]]. Als während des Spanischen Erbfolgekriegs (1701–1714) das gesamte Umland durch französische Truppen verwüstet wurde, gehörte Heimerdingen mit einem Schaden von 3200 Gulden zu den am stärksten betroffenen Orten.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik Heimerdingen&amp;#039;&amp;#039;. Ditzingen 1982, S. 172–175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herzog [[Eberhard Ludwig (Württemberg)|Eberhard Ludwig]] verlieh den Frucht- und Weinzehnten zu Heimerdingen 1711 an seinen  Staatsrat [[Georg Wilhelm von Reischach]]. Die Familie [[Reischach (Adelsgeschlecht)|von Reischach]] behielt ihn bis zur [[Ablösungsrecht (historisch)|Zehntablösung]] Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Heimerdingen blieb bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine überwiegend landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Neben den ortsüblichen Handwerksbetrieben (Schmiede, Wagner, Küfer; Metzger, Bäcker; Schuhmacher, Schneider) bestanden an wichtigen vorindustriellen Produktionsstätten lediglich die [[Haldenwaldmühle]] am Strudelbach, eine Ziegelhütte und bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein Kalkofen. Auch der Anschluss an das Eisenbahnnetz mit dem Bau der [[Strohgäubahn]] (1906) brachte keine nachhaltige wirtschaftliche Belebung. Zur Hebung der Landwirtschaft wurde 1906/07 in der Rutesheimer Zelg eine erste [[Flurbereinigung]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geologische Untergrund und die erhöhte Lage des Dorfs über dem Strudelbachtal verursachten in der Vergangenheit häufig eine Wasserknappheit. 1874 erhielt Heimerdingen deshalb die erste Wasserleitung des Oberamts Leonberg. Sie verband eine Quellfassung im Strudelbachtal mit einem Hochbehälter im Gewann Hohwart. 1907/08 wurde der Ort an die Versorgung der Strohgäuwasserversorgungsgruppe angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserversorgung der Stadt Ditzingen. Eine historische Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Geschichte der Stadt Ditzingen 1). Ubstadt-Weiher 2021, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] brachte durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss einige Schäden im Ort mit sich. 22 Gebäude wurden bei einem Tieffliegerangriff am 10. April 1945 zerstört. Zehn Tage später wurde Heimerdingen kampflos von französischen Truppen besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik Heimerdingen&amp;#039;&amp;#039;. Ditzingen 1982, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst am 29. Oktober 1945 trat mit dem Gemeindebeirat wieder ein Selbstverwaltungsgremium zusammen. Am 27. Januar 1946 wurde der Gemeinderat neu gewählt. Neuer Bürgermeister wurde im März 1946 Friedrich Lehmann. Eine große Herausforderung war die Aufnahme von Heimatvertriebenen und Ostflüchtlingen, die ab 1945 für ein starkes Anwachsen der Bevölkerungszahl sorgte. 1954 wurde Alfred Ehret, der sich bei der Neuwahl gegen den Amtsinhaber durchsetzte, zum letzten Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Heimerdingen gewählt. In seine Amtszeit fallen wichtige infrastrukturelle Veränderungen, die Ansiedlung von Gewerbe im ersten größeren Industrie- und Gewerbegebiet am östlichen Ortsrand, die Ausweisung neuer Wohngebiete und die Aufwertung des Heimerdinger Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Selbstständigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimerdingen Bahnhof.jpg|mini|Das Bahnhofsgebäude]]&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1971 unterzeichneten die Bürgermeister von Heimerdingen und Ditzingen, Alfred Ehret und [[Hans Scholder]], die „Vereinbarung über die Eingliederung der Gemeinde Heimerdingen in die Stadt Ditzingen“. Nach Zustimmung des [[Regierungsbezirk Nordwürttemberg|Regierungspräsidiums Nordwürttemberg]] vom 16. November 1971 trat die Vereinbarung mit Wirkung vom 1. Dezember 1971 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuität und Neubeginn. Die Eingliederung der Ortschaften Schöckingen und Heimerdingen in die Stadt Ditzingen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ludwigsburger Geschichtsblätter]] 75 (2021), S. 174–200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurde Heimerdingen nach der Eingliederung von Schöckingen zum zweiten Stadtteil der Stadt Ditzingen. Alfred Ehret wurde 1. Beigeordneter der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der [[Landkreis Leonberg]], dem Heimerdingen wie Ditzingen angehörten, aufgelöst. Ditzingen mit Heimerdingen wechselten in den neuen Landkreis Ludwigsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1200-jährige Jubiläum der Ersterwähnung wurde am 7. Juni 1998 durch eine Festveranstaltung gewürdigt. Anlässlich der Feierlichkeiten investierte die Stadt Ditzingen in die Ortssanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Der Heimerdinger Ortsadel bediente sich aus dem Wappen der Waldecker. Sie übernahmen die gekreuzten goldenen Rechen. Das heutige Ortswappen entwarf der Grafiker Gustav Eyb (Stuttgart) in Verbindung mit dem [[Hauptstaatsarchiv Stuttgart|Württembergischen Staatsarchiv]]. Es zeigt in Blau zwei schräggekreuzte goldene Rechen, darunter einen Lundzapfen. Angenommen wurde es durch Entschließung des Bürgermeisters der Gemeinde Heimerdingen vom 7. September 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Östlich der Wohnbebauung befindet sich ein größeres Gewerbegebiet. Zu den dort ansässigen Unternehmen gehören die &amp;#039;&amp;#039;[[Siegle + Epple|Siegle + Epple GmbH &amp;amp; Co KG]]&amp;#039;&amp;#039; (Luft- und Klimatechnik), die &amp;#039;&amp;#039;Hermann Zeller GmbH &amp;amp; Co KG&amp;#039;&amp;#039; (Zerspanung), die &amp;#039;&amp;#039;WIDOS Wilhelm Dommer Söhne GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Kunststoffschweißtechnik), die &amp;#039;&amp;#039;Bleher Folientechnik GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Piller Entgrattechnik GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Maschinenbau), die &amp;#039;&amp;#039;Gramm Technik GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Metalloberflächenveredler) und die &amp;#039;&amp;#039;[[Ewald Kienle|Kienle GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; (elektronische Orgeln). Als weiterer Betrieb ist die &amp;#039;&amp;#039;Bayer Fruchtsaft GmbH &amp;amp; Co KG&amp;#039;&amp;#039; in Heimerdingen beheimatet, die aus der früheren &amp;#039;&amp;#039;Obstverwertung Heimerdingen-Stuttgart GmbH&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Die &amp;#039;&amp;#039;[[BayWa|BayWa AG]]&amp;#039;&amp;#039; unterhält in Heimerdingen ebenfalls eine größere Niederlassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WEG-NE81.jpg|mini|Zug der Strohgäubahn im Bahnhof Hemmingen (2002)]]&lt;br /&gt;
Durch Heimerdingen führt die Landesstraße [[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 1000#L 1177|1177]] mit einem Verkehrsaufkommen von täglich bis zu 14.800 Fahrzeugen und einem überproportional hohen Anteil an Schwerlastverkehr. Zur Entlastung des Ortszentrums ist der Bau einer Südumfahrung geplant, für die das Regierungspräsidium Stuttgart im August 2019 die Genehmigung erteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1906 hat Heimerdingen einen [[Bahnhof Heimerdingen|Bahnhof gleichen Namens]]. Er ist Endpunkt der [[Strohgäubahn]], die ursprünglich von Korntal über Schwieberdingen und Heimerdingen nach Weissach führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramona Enz (Red.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Strohgäubahn&amp;#039;&amp;#039;. [Waiblingen 2006].&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute endet sie in Heimerdingen. Am [[Bahnhof Korntal]] besteht Anschluss zur S-Bahn Stuttgart. Die Buslinie 620, welche Heimerdingen mit Ditzingen verbindet, stellt eine Verbindung zur S-Bahn her. Eine Busverbindung nach [[Weissach]] und somit auch in den anderen Landkreis [[Böblingen]] existiert nicht mehr. Auch die frühere Busverbindung zwischen Heimerdingen (Landkreis Ludwigsburg) und Rutesheim (Landkreis Böblingen) wurde wieder eingestellt, da sich die Landkreise als [[ÖPNV-Aufgabenträger]] nicht über die Finanzierung des Angebots einigen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HEI Bürgerhaus4.jpg|mini|Bürgerhaus mit Sitz der Freiwilligen Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
Heimerdingen verfügt über eine Verwaltungsstelle der Stadt Ditzingen im ehemaligen Bürgermeisteramt (Hindenburgstraße 4). Das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete Bürgerhaus beherbergt eine Zweigstelle der [[Bibliothek|Stadtbibliothek]] und die [[Freiwillige Feuerwehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forstamt ===&lt;br /&gt;
Bis 1975 war Heimerdingen Sitz eines eigenständigen staatlichen Forstamts. Ein &amp;#039;&amp;#039;reisiger Forstknecht&amp;#039;&amp;#039; wird schon 1636 im Kirchenbuch genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik Heimerdingen&amp;#039;&amp;#039;. Ditzingen 1982, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 wurde in der Gutenbergstraße ein neues, heute denkmalgeschütztes Forstamtsgebäude errichtet. Im Zuge der Kreisreform wurde 1975 der Sitz des Forstamts Vaihingen/Enz nach Heimerdingen verlegt und das Forstamt zum &amp;quot;Forststützpunkt&amp;quot; ausgebaut. 2005 ging das Forstamt Vaihingen/Enz im Fachbereich Forsten des Landkreises Ludwigsburg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Heimerdingen verfügt über eine eigene [[Grundschule]] und zwei Kindergärten (KiTa Wiesenäcker, Kindergarten Neue Straße). Weiterführende Schulen befinden sich in Hirschlanden (Theodor-Heuglin-Schule) und Ditzingen (Schulzentrum Glemsaue mit [[Gymnasium in der Glemsaue Ditzingen]] und Realschule, Konrad-Kocher-Schule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Für Heimerdingen ist schon im 9. Jahrhundert eine [[Basilika (Bautyp)|Basilica]] im Besitz des Klosters Weißenburg nachgewiesen. 1534 führte Herzog Ulrich die Reformation ein. Seither dominiert das evangelische Bekenntnis mit der [[Peter-und-Paul-Kirche (Heimerdingen)|Peter-und-Paul-Kirche]], die 1777 anstelle eines abgebrannten spätgotischen Vorgängerbaus errichtet wurde, den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Immendörfer: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Peter- und Paul-Kirche in Heimerdingen 1777–1977&amp;#039;&amp;#039; (= Heimerdinger Sonderhefte 5), [Ditzingen-Heimerdingen 1977].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1932 besteht eine neuapostolische Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Klaus: &amp;#039;&amp;#039;Neuapostolische Kirche. Gemeinde Heimerdingen 1932–1986&amp;#039;&amp;#039;. Ditzingen-Heimerdingen 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die katholischen Einwohner wurde 1964 die Heilig-Geist-Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* TSV Heimerdingen 1910 e.&amp;amp;nbsp;V. (gegründet 1910, mit mehr als 1000 Mitgliedern der größte Verein in Heimerdingen). Die erste Herrenfußballmannschaft spielt in der Saison 2025/26 in der [[Landesliga Württemberg]].&lt;br /&gt;
* Modellflugclub MFC-Heimerdingen e.&amp;amp;nbsp;V. (gegründet 1965, ca. 120 Mitglieder)&lt;br /&gt;
* Heimerdinger Bogensportverein e.&amp;amp;nbsp;V. (gegründet 1994)&lt;br /&gt;
* Tennisclub TC Heimerdingen e.&amp;amp;nbsp;V. (gegründet 1975, ca. 180 Mitglieder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeitgelände und -gebäude ===&lt;br /&gt;
* Sportgelände an der Weissacher Straße, mit Rasen, Kunstrasen und Tartan-Bahn/Platz (mit Basketballkorb und Sprunggrube), sowie anliegende Tennisplätze&lt;br /&gt;
* Festhalle und Sporthalle am Sportgelände Heimerdingen&lt;br /&gt;
* Jugendhaus Downtown&lt;br /&gt;
* Waldspielplatz an den Wellingtonien; Spielplätze an der Grundschule, am Kindergarten Wiesenäckerstraße, am Bahnhof und in der Grabenstraße&lt;br /&gt;
* Skatepark am Bauhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Trotz einiger Verluste an historischer Bausubstanz im Zuge des Ortsumbaus der 1970er und 1980er Jahre verfügt Heimerdingen noch über eine große Zahl denkmalgeschützter Fachwerkhäuser, darunter den ehemaligen herrschaftlichen [[Schafhof (Heimerdingen)|Schafhof]] und die früheren Schildwirtschaften „Adler“ und „Ochsen“. Bemerkenswert sind auch das [[Altes Rathaus (Heimerdingen)|Alte Rathaus]] und das ehemalige [[Gemeindehaus (Heimerdingen)|Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde]], das sich seit 1984 in privater Hand befindet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
HEI Ochsen1.jpg|Ehemaliges Gasthaus „Ochsen“&lt;br /&gt;
HEI Adler.jpg|Ehemaliges Gasthaus „Adler“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Karl August Ludwig Kehl († 1905), Pfarrer, 1894 anlässlich seiner Zurruhesetzung&lt;br /&gt;
* Karl Schöck († 1932), Pfarrer, Verleihung der Ehrenbürgerwürde am 23. August 1929 anlässlich seiner Zurruhesetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Immendörfer]] (1849–1911), Landwirt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Mayer (Lehrer)|Friedrich Mayer]] (1881–1946), Lehrer und Autor pietistischer Schriften&lt;br /&gt;
* [[Karl Feucht]] (1893–1954), Polarflieger&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Ackermann (Schwerathlet)|Rudolf Ackermann]], Schwerathlet&lt;br /&gt;
* [[Charlotte Woerner]] (1893–1973), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bessing]] (* 1971), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Jonas Hämmerle]] (* 1998), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Janna Schweigmann]] (* 2002), Volleyballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ditzingen.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Chronik/Bibliographie_zur_Stadtgeschichte.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie zur Geschichte der Stadt Ditzingen und ihrer Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 208&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Otto Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik Heimerdingen.&amp;#039;&amp;#039; Ditzingen 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ditzingen.de/ Offizielle Internetpräsenz der Stadt Ditzingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4389549-9|LCCN=|NDL=|VIAF=249376991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ditzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ludwigsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimerdingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Janjonas</name></author>
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