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	<title>Heimerad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T03:11:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-05-11T21:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Messkirch Pfarrkirche Figur Heimrad 02.jpg|mini|hochkant|Statue des hl. Heimerad in der [[St. Martin (Meßkirch)|Pfarrkirche St. Martin]] in Meßkirch]]&lt;br /&gt;
Der heilige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimerad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Heimo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heimrad&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Haimrad&amp;#039;&amp;#039;; * um 970 in [[Meßkirch]]; † [[28. Juni]] [[1019]] auf dem [[Burghasungen|Hasunger Berg]] bei [[Kassel]]) war ein deutscher Priester und Wanderprediger. Er missionierte im heutigen [[Nordhessen]] und südlichen [[Niedersachsen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pilgermönch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pilgermönch Heimrad. Ein Heiliger aus Meßkirch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Gedenktag ist der [[28. Juni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Herkunft aus Meßkirch wird in einer alten Handschrift ausdrücklich bezeugt. Der junge, wohl aus einfachen Verhältnissen stammende Priester unternahm Pilgerfahrten in [[Deutschland]], begab sich mit etwa 30 Jahren auf eine Reise nach [[Rom]] und anschließend auf eine Wallfahrt nach [[Jerusalem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wollte er Mönch im [[Abtei Hersfeld|Kloster Hersfeld]] werden, wurde dort aber nach einem Streit um das Tragen von Ordenskleidung ausgewiesen. Auch in [[Paderborn]] wurde er nicht in das Kloster aufgenommen. Er lebte daraufhin als Wandermönch. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Lebensweise wurde er von mehreren Orten vertrieben und verwahrloste immer mehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pilgerwanderung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Plgerwanderung. Pilger wandern zu Ehren St. Heimrads auf dem Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ließ er sich auf dem Hasunger Berg bei [[Burghasungen]] in Nordhessen nieder und bewirtschaftete die dortige Michaelskapelle. Ursprünglich auch dort verhöhnt und verspottet, wurde er mit der Zeit als Heiliger verehrt und von geistlichen und weltlichen Würdenträgern um Rat gebeten. Er war mit Kaiserin [[Kunigunde von Luxemburg| Kunigunde]], Bischof [[Meinwerk]] von Paderborn und dem Mainzer Erzbischof [[Aribo von Mainz|Aribo]] bekannt. Heimerad starb am 28.&amp;amp;nbsp;Juni 1019 und wurde auf dem Hasunger Berg bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pilgermönch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berg Burghasungen.JPG|mini|Berg Hasungen]]&lt;br /&gt;
Die Hauptquelle für sein Leben ist die Lebensbeschreibung, die der Mönch [[Ekkebert von Hersfeld]] zwischen 1085 und 1090 verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hasunger Berg ließ Erzbischof Aribo zwei Jahre nach Heimerads Tod im Jahr 1021 eine Kirche errichten, die zur Keimzelle eines 1074 gegründeten Kanonikerstifts wurde. Dessen Umwandlung in das [[Kloster Hasungen]] war 1081 abgeschlossen. Einfache Menschen verehrten Heimerod als Heiligen und Wundertäter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pilgerwanderung&amp;quot; /&amp;gt; Die Wallfahrten zu seinem Grab erlebten in der zweiten Hälfte des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ihren Höhepunkt, als Hasungen neben dem [[Sebaldusgrab]] in Nürnberg zu den meistbesuchten deutschen Wallfahrtsorten gehörte. In späteren Jahrhunderten, insbesondere nach der Einführung der [[Reformation]] in der [[Landgrafschaft Hessen]] 1526 und der damit verbundenen Aufhebung des Klosters Hasungen, nahm die Verehrung Heimerads radikal ab. Durch die Veröffentlichung seiner Vita 1681 in Buchform und deren Aufnahme 1744 in die Heiligensammlung [[Acta Sanctorum]] trat Heimerad wieder in das Bewusstsein vieler Gläubiger. In seiner Heimatstadt Meßkirch gedachte man wieder des Heiligen, und so nahm ihn 1773 der Maler [[Meinrad von Au]] in das Deckengemälde der Stadtpfarrkirche [[St. Martin (Meßkirch)|St. Martin]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pilgermönch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert das hölzerne Heimerad-[[Kreuz (Symbol)|Kreuz]] mit [[bronze]]ner Gedenktafel an das Wirken Heimerads auf dem Burghasunger Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Ekkebert von Hersfeld: &amp;#039;&amp;#039;Vita sancti Haimeradi&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von R. Köpke, In: {{MGH|SS|10|595|612}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ekkebert von Hersfeld: &amp;#039;&amp;#039;Vita sancti Haimeradi&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von R. Köpke, in: &amp;#039;&amp;#039;Annales et chronica aevi Salici. Vitae aevi Carolini et Saxonici&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Germaniae Historica]], Scriptores in folio&amp;#039;&amp;#039;; Bd. 10). Hiersemann, Hannover 1852, S. 595–612, enthält den Text Ekkeberts und eine spätere Paraphrase ([http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000874/image_604 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629214332/http://www.bautz.de/bbkl/h/heimerad.shtml |band=2|spalte=664|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Heimerad}}&lt;br /&gt;
* [[Hagen Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Adelsheiliger und pauper Christi in Ekkeberts Vita sancti Haimeradi.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Fleckenstein, Karl Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adel und Kirche. Gerd Tellenbach zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 1968, S. 307–323.&lt;br /&gt;
* [[Tilman Struve]]: &amp;#039;&amp;#039;Hersfeld, Hasungen und die Vita Haimeradi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 51, Heft 2, 1969, S. 210–233.&lt;br /&gt;
* Christoph Witt: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Heimrad von Meßkirch. Pilger, Priester, Einsiedler.&amp;#039;&amp;#039; Gmeiner, Meßkirch 2009, ISBN 978-3-8392-1032-1.&lt;br /&gt;
* [[Peter Ebner (Schriftsteller)|Peter Ebner]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimrad. verachtet – geliebt – heilig.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung. Sales, Eichstätt 1997, ISBN 3-7721-0197-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Heimerad|Heimerad}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123332494}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=123332494|titel=Heimerad|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123332494|VIAF=5837784}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zierenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meßkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heimerad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heimo; Heimrad; Haimrad&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Priester und Einsiedler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 970&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meßkirch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juni 1019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burghasungen|Hasunger Berg]] bei [[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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