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	<title>Heimefrontfjella - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-21T17:57:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Königin-Maud-Land]], [[Ostantarktika]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= &lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= &lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Paalnibba]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 2711&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 74/30//S&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 10/00//W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= AQ&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 150&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Antarktis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 3900&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimefrontfjella&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 150&amp;amp;nbsp;km langes Gebirge in der Ostantarktis, das sich von etwa 13° bis 9°15′W und von 74°15′ bis 75°15′S über eine Fläche von 3900&amp;amp;nbsp;km² in Nordost-Südwest-Richtung erstreckt. Die Heimefrontfjella liegt im westlichsten Teil des von [[Norwegen]] beanspruchten [[Königin-Maud-Land]]es. Durch breite [[Gletscher]] wird die Heimefrontfjella in vier eisfreie Gebirgsteile gegliedert. Dies sind von Nordost nach Südwest die [[Kottasberge]] ([[Norwegische Sprache|norweg.]] Milorgfjella), [[XU-Fjella]], [[Sivorgfjella]] und [[Tottanfjella]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Heimefrontfjella bildet eine stark gegliederte Bruchstufe, die das [[Inlandeis]] des [[Polarplateau]]s auf über 2200&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe aufstaut. Die Gipfel der Berge ragen meist nur knapp über das Polarplateau hinaus; steile, eisfreie Felswände sind meist nach Norden und Nordwesten exponiert. Der höchste Berg ist der Paalnibba mit 2711&amp;amp;nbsp;m. Drei mächtige Gletscher teilen die Heimefrontfjella in vier Gebirgsteile, die eigene Namen tragen. Zwischen den Kottasbergen und der XU-Fjella fließt der [[Haugebreen]] nach Westen. Die XU-Fjella wird von der Sivorgfjella durch das KK-Dalen getrennt. Die Gletscher vereinigen sich am Fuß der Berge auf dem [[Aubertisen]]. Zwischen der Sivorgfjella und der Tottanfjella liegt das Kibergdalen. Dem Gebirge nach Nordwesten vorgelagert ist das vergletscherte, bis 1350&amp;amp;nbsp;m hohe [[Ritscherhochland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung und Erforschung der Heimefrontfjella ==&lt;br /&gt;
Die Heimefrontfjella wurde von der [[Deutsche Antarktische Expedition 1938/39|Deutschen Antarktischen Expedition 1938/39]] unter der Leitung von [[Alfred Ritscher]] (1879–1963) während des ersten [[Photogrammetrie|photogrammetrischen]] Fluges am 20. Januar 1939 gesichtet. Der Flug musste jedoch wegen schlechter Sicht frühzeitig abgebrochen werden, und auf der Übersichtskarte der Expedition sind nur die Umrisse des nördlichsten Teils der Heimefrontfjella zu erkennen. Das Gebirge wurde &amp;#039;&amp;#039;Kottas-Berge&amp;#039;&amp;#039; nach dem Kapitän des Expeditionsschiffes &amp;#039;&amp;#039;MS Schwabenland&amp;#039;&amp;#039;, [[Alfred Kottas]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Brunk: &amp;#039;&amp;#039;Kartographische Arbeiten und deutsche Namengebung in Neuschwabenland, Antarktis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dt. Geodät. Kommission.&amp;#039;&amp;#039; Reihe E, 24/I, 1986, S. 1–24. ({{Webarchiv |url=http://141.74.33.52/stagn/Antarctic_Maps/Documents/DGK_1986_Reihe_E_Heft_24_Teil_1.pdf |text=-- |wayback=20110626153457}}; PDF; 391&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der [[Norwegisch-Britisch-Schwedische Antarktisexpedition|Norwegisch-Britisch-Schwedischen Expedition]] 1949–52 wurde das Gebirge zweimal überflogen. Auf der Grundlage der dabei entstandenen [[Luftbildfotografie|Schrägluftbilder]] erstellte das [[Norsk Polarinstitutt]] zwei topographische Karten im Maßstab 1:250.000, die den nördlichen und südlichen Teil des von Norwegen in &amp;#039;&amp;#039;Heimefrontfjella&amp;#039;&amp;#039; umbenannten Gebirges abdecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Topographische Karte 1:250 000 Blatt D8 Heimefrontfjella Nord und D9 Heimefrontfjella Sør, Norsk Polarinstitutt, Oslo 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallnerspitze.jpg|mini|Die [[Wallnerspitze]] in der nördlichen Heimefrontfjella.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1961 wurde die Heimefrontfjella erstmals auf dem Landweg von einer britischen Expedition erreicht, die ein [[Geodäsie|geodätisches]] und [[Geologie|geologisches]] Programm durchführte. Auch in den folgenden Jahren bis 1966 fanden britische Expeditionen statt, deren Resultate eine geologische Übersichtskarte im Maßstab 1:250.000 und einige grundlegende Veröffentlichungen zur Geologie und Biologie dieser Regionen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985/86 war die Heimefrontfjella das Ziel von deutschen und schwedischen Expeditionen. Schwedische Wissenschaftler führten [[Glaziologie|glaziologische]] Forschungen durch, die deutschen Wissenschaftler konzentrierten sich auf die Geologie und [[Geophysik]] des Gebirges.&amp;lt;ref&amp;gt;N. T. Arndt u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die 2. Neuschwabenland-Expedition in die Kottas-Berge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Polarforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, 1987, S. 134–158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die geologischen Arbeiten wurden bis zum Südsommer 2000/01 fortgesetzt. Als erstes Gebirge in der Antarktis wurde die Heimefrontfjella komplett im Maßstab 1: 25.000 geologisch kartiert.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Bauer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das geologische Kartenwerk 1:25000 der Heimefrontfjella (Ostantarktika).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Freiberger Forschungshefte.&amp;#039;&amp;#039; Band C 471, 1987, S. 24–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung geographischer Objekte ==&lt;br /&gt;
Der norwegische Name Heimefrontfjella bedeutet etwa „Heimwehrgebirge“ und erinnert an den norwegischen Widerstand im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. So wurden beispielsweise das KK-Dalen und die XU-Fjella nach den [[Code]]s für im Untergrund operierende norwegische Widerstandsgruppen bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Gjelsvik: &amp;#039;&amp;#039;Place-names of Heimefrontfjella and Lingetoppane, Dronning Maud Land, Antarctica&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Norsk Polarinstitutt Rapporter.&amp;#039;&amp;#039; Band 54). 1989. [https://brage.npolar.no/npolar-xmlui/handle/11250/173326?locale-attribute=en (brage.npolar.no)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Namen wurden zu Ehren der ersten britischen [[Geodät]]en und [[Geologe]]n vergeben (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Juckeskammen]], [[Bowrakammen]], [[Ardusberget]]). Zwei Objekte erhielten Namen durch deutsche Expeditionen, die [[Wallnerspitze]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.aad.gov.au/aadc/gaz/display_name.cfm?gaz_id=107149 Datenblatt zur Wallnerspitze]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Weigelnunatak]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.aad.gov.au/aadc/gaz/display_name.cfm?gaz_id=107152 Datenblatt zum Weigelnunatak]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der nördlichen Heimefrontfjella. Auch wurde der 1939 vergebene Name &amp;#039;&amp;#039;Kottasberge&amp;#039;&amp;#039; auf der 2001 publizierten Satellitenbildkarte für das nördlichste Teilgebirge wieder verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Haushold, F. Jung-Rothenhäusler, T. Wintges: &amp;#039;&amp;#039;Kottasberge, Satellite Image Map, 1:100 000.&amp;#039;&amp;#039; Diploma Thesis, Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research, Bremerhaven &amp;amp; Fachhochschule München 1997. [[doi:10.1594/PANGAEA.58639]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimefront Geol.jpg|mini|Geologische Übersichtskarte der Heimefrontfjella.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HeimefrontModell.jpg|mini|[[Paläogeographie|Paläogegraphisches]] Modell der Heimefrontfjella im [[Mesoproterozoikum]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Basierend auf [[Radiometrische Datierung|radiometrischen Datierungen]], kann man folgende geologische Einheiten in der Heimefrontfjella unterscheiden:&lt;br /&gt;
* ein zuletzt im ausgehenden [[Mesoproterozoikum]] deformiertes Grundgebirge;&lt;br /&gt;
* Teile eines [[Kambrium|kambrischen]] [[Orogen]]s, in dem die älteren Bestandteile des [[Mesoproterozoikum|mesoproterozoischen]] Orogens erneut deformiert und metamorph überprägt wurden;&lt;br /&gt;
* ein lokal erhaltenes [[Perm (Geologie)|permisches]] Deckgebirge mit Pflanzenfossilien und dünnen Kohleflözen;&amp;lt;ref&amp;gt;E. P. Plumstead: &amp;#039;&amp;#039;A new assemblage of plant fossils from Milorgfjella, Dronning Maud Land.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British Antarctic Survey Scientific Report.&amp;#039;&amp;#039; Band 83, 1974, S. 1–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Basalt]]decken und Basaltgänge, die in den mittleren [[Jura (Geologie)|Jura]] datiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;D. C. Rex: &amp;#039;&amp;#039;K-Ar age determinations on volcanic and associated rocks from the Antarctic Peninsula and Dronning Maud Land.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Antarctic Geology and Geophysics.&amp;#039;&amp;#039; IUGS, B2, Universitetsforlaget, Oslo 1972, S. 133–136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metamorphes Grundgebirge ===&lt;br /&gt;
Das mesoproterozoische [[Grundgebirge]] ist in den [[Kottasberge]]n der nördlichen Heimefrontfjella gut aufgeschlossen, so dass sich die geologische Geschichte dort rekonstruieren lässt. Es dominieren gebänderte [[Gneis]]e mit einer [[trondhjemit]]isch-[[tonalit]]isch-[[diorit]]ischen Zusammensetzung, die mit mehreren Generationen grobkörniger metamorpher Granite vergesellschaftet sind. Die Gesteine entstanden in einem spät-mesoproterozoischen [[Inselbogen]] (&amp;#039;&amp;#039;Kottas Arc&amp;#039;&amp;#039;) vor 1200 bis 1100 [[Mya (Zeitskala)|mya]]. Für die zentrale und südliche Heimefrontfjella wird zur gleichen Zeit ein durch [[Extension (Geologie)|Extension]] und [[Magmatismus]] geprägtes [[Backarc-Becken]] angenommen. Der ozeanischen Inselbogen lag südlich vom [[Grunehogna-Kraton|Kaapvaal-Grunehogna-Kraton]]. Vor ca. 1080 mya wurde der [[Tugela-Ozean]] zwischen dem Inselbogen und dem Kaapvaal-Grunehogna-Kraton geschlossen und die Gesteine des Inselbogens dabei durchgreifend deformiert und metamorphosiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der östliche Teil der Heimefrontfjella wurde im [[Kambrium]] von einer Gebirgsbildung betroffen, bei der die Gesteine erneut deformiert und metamorph überprägt wurden. Diese Gebirge entstand als Resultat der Kollision von Ost- und West-[[Gondwana]], wodurch einer der größten Gebirgsgürtel der Erdgeschichte, das Ostafrikanisch-Ostantarktische Orogen&amp;lt;ref&amp;gt;J. Jacobs, W. Bauer, C. M. Fanning: &amp;#039;&amp;#039;Late Neoproterozoic/Early Palaeozoic tectono-metamorphism in western central Dronning Maud Land (East Antarctica) and significance for the southern extension of the EAO into East Antarctica.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Precambrian Res.&amp;#039;&amp;#039; Band 126, 2003, S. 27–53.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand. Die westliche Grenze des kambrischen Gebirges wird durch eine mehrere Kilometer breite [[Störung (Geologie)|Scherzone]] markiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blattabdruck.JPG|mini|Blattabdruck von &amp;#039;&amp;#039;[[Glossopteridales|Gangamopteris cyclopteroides]]&amp;#039;&amp;#039; FEIST, Fundort Kottasberge.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterpermisches Deckgebirge ===&lt;br /&gt;
Nach der Bildung Gondwanas im [[Kambrium]] war die Heimefrontfjella lange Zeit Abtragungsgebiet. Gegen Ende des Karbons existierte eine Verebnungsfläche mit geringen Reliefunterschieden auf der sich ein mächtiger Eisschild bildete. Reste dieser Fläche treten in der nördlichen Heimefrontfjella zu Tage und zeigen [[Kritzung|Gletscherschrammen]] und [[Rundhöcker]]. Nach dem Eisrückzug wurden [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] abgelagert, die an der Basis mit [[Diamiktit]]en einsetzen. Über den Diamiktiten folgen einige Meter feingeschichteter Sand- und Siltsteine mit [[Dropstone]]s, darüber folgen helle Feinsande, in denen gut erhaltene Blattabdrücke zu finden sind. Diese Folge stellt die Ablagerung eines [[Flussdelta|Deltas]] in einem [[periglazial]]en See dar. Am Schivestolen, dem höchsten Gipfel der Kottasberge sind darüber noch 140&amp;amp;nbsp;m gelblicher Sandsteine mit [[Kohleflöz]]chen erhalten.&lt;br /&gt;
Das Alter des Deckgebirges konnte mit [[Palynologie|palynologischen]] Methoden auf das Unterperm ([[Asselium]] bis [[Sakmarium]]) eingegrenzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Larsson, S. Lindström, D. Guy-Ohlson: &amp;#039;&amp;#039;An Early Permian palynoflora from Milorgfjella, Dronning Maud Land, Antarctica.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Antarctic Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1990, S. 331–344.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
Die Heimefrontfjella weist eine für die kontinentale Antarktis typische [[Flechte]]nvegetation mit 18 Arten auf. Es dominieren Krustenflechten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Lecidea&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Acarosporaceae|Acarospora]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lecanorales|Lecanora]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Xanthoria elegans|Xanthoria]]&amp;#039;&amp;#039;. An wenigen Stellen tritt auch die Blattflechte &amp;#039;&amp;#039;[[Umbilicariales|Umbilicaria]]&amp;#039;&amp;#039; auf. An nordexponierten Schutthängen wurde die [[Moose]] &amp;#039;&amp;#039;Sarconeurum glaciale&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Grimmiaceae|Grimmia sp.]]&amp;#039;&amp;#039; entdeckt, die auch in anderen eisfreien Regionen Antarktikas vorkommen. Die einzigen bekannten Landlebewesen sind drei Arten mikroskopisch kleiner [[Milbe]]n und eine Art der [[Springschwänze]].&lt;br /&gt;
In der Heimefrontfjella brüten aufgrund der mit 300&amp;amp;nbsp;km relativ großen Distanz zur Küste nur wenige Paare des Schneesturmvogels &amp;#039;&amp;#039;[[Pagodroma nivea]]&amp;#039;&amp;#039; und der von seinen Eiern und Jungen lebenden [[Raubmöwen|Raubmöwe]] &amp;#039;&amp;#039;[[Stercorarius maccormicki]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;G. T. Bowra u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Biological Investigations in Tottanfjella and Central Heimefrontfjella.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BAS Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1966, S. 63–70. ({{Webarchiv |url=http://www.antarctica.ac.uk/documents/bas_bulletins/bulletin09_08.pdf |text=-- |wayback=20150707124248}}; PDF; 3,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsstationen ==&lt;br /&gt;
Derzeit (Stand 2009) betreibt nur Schweden eine Forschungsstation in der Heimefrontfjella. Die [[Svea-Station]] liegt bei 74°35′S und 11°13′W am Ausgang des [[Scharffenbergbotnen]] auf 1245&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe. Svea wurde im Südsommer 1987/88 errichtet und wird nur als Sommerstation genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.comnap.aq/Members/Shared%20Documents/Antarctic_Facilities_List_1April2012.xls |wayback=20171016013816 |text=Liste der Antarktisstationen, Schwedens Stationen sind mit dem Kürzel SWE versehen |archiv-bot=2025-06-21 17:57:11 InternetArchiveBot }} ([[Microsoft Excel|MS Excel]]; 79&amp;amp;nbsp;kB) Stand 1. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Svea field station in Antarctica.jpg|mini|Die schwedische Station SVEA. Blick nach Nordost auf den Gerhardsenuten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Ritscher: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche und fliegerische Ergebnisse der Deutschen Antarktischen Expedition 1938/39.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1942.&lt;br /&gt;
* Lewis M. Juckes: &amp;#039;&amp;#039;The geology of north-eastern Heimefrontfjella, Dronning Maud Land.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British Antarctic Survey Scientific Report.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, 1972.&lt;br /&gt;
* Joachim Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Strukturelle Entwicklung und Abkühlungsgeschichte der Heimefrontfjella (westliches Dronning Maud Land/Antarktika).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Polarforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 97, 1991, S. 1–141. [https://epic.awi.de/id/eprint/26274/1/BerPolarforsch199197.pdf (hdl.handle.net)]&lt;br /&gt;
* Manfred Pietschmann: &amp;#039;&amp;#039;Der lange Weg nach Gondwana.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geo-Wissen.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1990, S. 30–41.&lt;br /&gt;
* W. Bauer, J. Jacobs, C. M. Fanning, R. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Late Mesoproterozoic arc and back-arc volcanism in the Heimefrontfjella (East Antarctica) and implications for the palaeogeography at the southeastern margin of the Kaapvaal-Grunehogna Craton.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gondwana Research]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 2003, S. 449–465.&lt;br /&gt;
* [https://www.bkg.bund.de/DE/Produkte-und-Services/Shop-und-Downloads/Landkarten/Karten-Downloads/Antarktiskarten-und-luftbilder/Satellitenbildkarten/Scale250/Daten/Heimefrontfjella-1988.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 Satellitenbildkarte Heimefrontfjella] (PDF; 2,13 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heimefrontfjella}}&lt;br /&gt;
* Geologische Karte 1:250.000 auf PANGAEA [[doi:10.1594/PANGAEA.727130]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4313722-2|VIAF=245793438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimefrontfjella| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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