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	<title>Heimbuchenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heimbuchenthal&amp;diff=340865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 28. März 2026 um 16:20 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-28T16:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Heimbuchenthal COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/53/42/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/18/11/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Heimbuchenthal in AB.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Aschaffenburg&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Mespelbrunn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 231 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 63872, 63874&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06092&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09671127&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Hauptstr. 81&amp;lt;br /&amp;gt;63872 Heimbuchenthal&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.heimbuchenthal.de/ heimbuchenthal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rüdiger Stenger&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[SPD Bayern|SPD]] / [[Freie Wähler Bayern|FWG]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinde Heimbuchenthal.svg|mini|Gemeindegebiet mit Gemeindeteilen von Heimbuchenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimbuchenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Aschaffenburg]] sowie der Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Mespelbrunn]]. Der gleichnamige Ort ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der Region Bayerischer Untermain im oberen [[Elsava]]tal im [[Naturpark Spessart]]. Durch den Ort führt die [[Staatsstraße 2308]]. Der [[Gelände|topographisch]] höchste Punkt der Gemeinde[[gemarkung]] befindet sich mit {{Höhe|478|DE-NHN}} {{Coordinate|type=landmark|text=(Lage)|NS=49.90832|EW=9.33838|region=DE-BY|name=Höchster Punkt der Gemeinde Heimbuchenthal}} nordöstlich von Heimbuchenthal, am Gipfel der Zeugplatte, der niedrigste liegt am &amp;#039;&amp;#039;Höllhammer&amp;#039;&amp;#039; an der Elsava auf {{Höhe|196|DE-NHN}} {{Coordinate|type=landmark|text=(Lage)|NS= 49.86627|EW=9.28747|region=DE-BY|name=Niedrigster Punkt der Gemeinde Heimbuchenthal}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt drei [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Heimbuchenthal |val=1538|abruf=2021-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=37663953585 |objekt=Gemeinde Heimbuchenthal |abruf=2021-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heimathen]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* Heimbuchenthal ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Höllhammer]] (Weiler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Heimbuchenthal und [[Krausenbacher Forst]] (Gemarkungsteil&amp;amp;nbsp;1).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Heimbuchenthal hat eine Fläche von 17,096&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 6187 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2763,25&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090390 |titel= Gemarkung Heimbuchenthal (090390) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen sämtliche Gemeindeteile.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/d4DrS |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mespelbrunn]]&lt;br /&gt;
 | OST = [[Rohrbrunner Forst]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Gemeindefreies Gebiet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Dammbach]]&lt;br /&gt;
 | SUED = Markt&amp;lt;br /&amp;gt;[[Eschau (Unterfranken)|Eschau]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST = Markt&amp;lt;br /&amp;gt;[[Elsenfeld]]&lt;br /&gt;
 | WEST = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hausen (bei Aschaffenburg)|Hausen]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Leidersbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Dem ursprünglichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Hagenbuchendal&amp;#039;&amp;#039; liegt das [[mittelhochdeutsch]]e Wort &amp;#039;&amp;#039;hagenbuoche&amp;#039;&amp;#039;, das [[Hainbuche]] bedeutet, zugrunde. Als Erklärung ergibt sich &amp;#039;&amp;#039;Tal in dem Hainbuchen wachsen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seite=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Volksmund]] wird der Ort &amp;#039;&amp;#039;Heemschedaal&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache: [{{IPA|&amp;#039;hemʃədɑ̃l}}]) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Schreibweisen ===&lt;br /&gt;
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1248 Hagenbuchendal&lt;br /&gt;
* 1282 Hainbuchentale&lt;br /&gt;
* 1291 Hambuchendal&lt;br /&gt;
* 1300 Hainbuchendal&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1551 Heinbuchenthale&lt;br /&gt;
* 1625 Haimbuchenthal&lt;br /&gt;
* 1686 Heimbuchenthal&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Heimbuchenthal wurde erstmals im Jahr 1282 urkundlich erwähnt. Im Jahre 1495 wurde der Ort erstmals als Gerichtssitz genannt. Das ehemalige Vogteiamt (bis 1782) fiel bei der Säkularisation an das neugebildete [[Fürstentum Aschaffenburg]] und 1810 an das [[Großherzogtum Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lag Heimbuchenthal 1812 als Mairie zusammen mit dem Höllhammer, einem weiteren Eisenhammer und den Heimath Höfen auf dem Gebiet der Districtsmairie Rothenbuch des Departements Aschaffenburg und hatte 623 Einwohner. Maire war Lorenz Bachmann. Seine Adjuncte hießen Johann Kries und Johann Spieler. Salzfactor war Andreas Spieler. Der Schullehrer hieß Adam Hornung, der Pfarrer Laurenz Rudolf und der Kaplan Johann Lammert. Außerdem gab es in Mespelbrunn ein Beneficiat unter Franz Freiherrn von Speth, das von Peter Franz Hofmann verwaltet wurde. Zugleich lag Heimbuchenthal  mit Ausnahme des Höllhammers, des Höllenhofes, des Schlosses und des Jägerhauses Mespelbrunn, die zum Gräflich Ingelheimschen Patrimonialamt Unterhausen gehörten, in der Amtsvogtei Rothenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 kam Heimbuchenthal mit der Districtsmairie Rothenbuch zu [[Bayern]] und lag dort ab 1. Oktober 1814 auf dem Verwaltungsgebiet des Landgerichts zweiter Klasse (älterer Ordnung) Rothenbuch, aus dem am 1. Juli 1862 durch Zusammenschluss mit dem Landgericht Aschaffenburg älterer Ordnung das Bezirksamt Aschaffenburg gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1939 wurde wie überall im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Heimbuchenthal war nun eine der 33 Gemeinden im [[Landkreis Aschaffenburg#Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78|Landkreis Aschaffenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde eine große 700-Jahr-Feier begangen, in deren Rahmen auch einige touristische Anlagen eingeweiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1970&lt;br /&gt;
!1987&lt;br /&gt;
!1991&lt;br /&gt;
!1995&lt;br /&gt;
!2000&lt;br /&gt;
!2005&lt;br /&gt;
!2010&lt;br /&gt;
!2015&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|2106&lt;br /&gt;
|2258&lt;br /&gt;
|2295&lt;br /&gt;
|2260&lt;br /&gt;
|2184&lt;br /&gt;
|2155&lt;br /&gt;
|2204&lt;br /&gt;
|2214&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 2131 auf 2206 um 75 Einwohner bzw. um 3,5 %. 1992 hatte die Gemeinde 2298 Einwohner.&lt;br /&gt;
Quelle: BayLfStat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] von Heimbuchenthal hat 15 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! Wahljahr || [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] || [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]/Bürgervereinigung || [[SPD Bayern|SPD]]/FWG ||&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|7*&lt;br /&gt;
|14 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&lt;br /&gt;
| – || 6 || 8* || 14 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]] &lt;br /&gt;
| - || 7 || 7* || 15 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! [[Kommunalwahlen in Bayern 2002|2002]]&lt;br /&gt;
| - || 8 || 6* || 15 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | * zzgl. Bürgermeister&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stand: [[Kommunalwahl]] am 15. März 2020)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit 28. März 1998 Rüdiger Stenger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgem-mespelbrunn.de/Heimbuchenthal/Aktuelles/Gru%C3%9Fwort |titel=Grußwort |hrsg=Gemeinde Heimbuchenthal |abruf=2020-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (SPD/FWG). Dieser wurde zuletzt am 15. März 2020 mit 87,3 % der Stimmen wieder gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2020 umgerechnet 2,234 Mio. €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 678 T€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Heimbuchenthal&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot ein silberner [[Wellenbalken]], darüber drei silberne Buchenblätter an gekreuzten Stielen, darunter ein aus dem unteren Schildrand [[wachsend und halb (Heraldik)|wachsendes]] silbernes Zahnrad.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Buchenblätter im Wappen beziehen sich auf die geografische Lage im Hochspessart und sind ein [[Redendes Wappen|„redendes“]] Symbol für den Ortsnamen. Der Wellenbalken symbolisiert die Lage der Gemeinde im Elsavatal. Die Kombination des Wellenbalkens mit dem Zahnrad weist auch auf das im 18. und 19. Jahrhundert im Gemeindeteil Höllhammer betriebene [[Eisenhammer|Hammerwerk]] hin. Die Farben Silber und Rot sind die Farben des [[Kurfürstentum Mainz]], das bis 1803 in Heimbuchenthal die Landesherrschaft innehatte.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Wappenführung seit September 1981.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1988 wurde die französische Gemeinde [[Thury-Harcourt]] im [[Département Calvados]] zur [[Gemeindepartnerschaft|Partnergemeinde]] von Heimbuchenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Musikpavillon am Alten Bahnhof&lt;br /&gt;
* Kurparksee&lt;br /&gt;
* Fuß- und Radweg entlang der [[Elsava]] mit Wildererdenkmal&lt;br /&gt;
* Wallfahrtskapelle Herrin der Berge&lt;br /&gt;
* Fahrradmuseum Pedalwelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimathenhof ===&lt;br /&gt;
Einen Kilometer westlich des Ortes befindet sich der Weiler Heimathenhof (nach dem Gräflich von Ingelheim’schen Forstrevier Heumahden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiherren von Fechenbach können gemeinsam mit den Herren von Kottwitz als die Gründer des Gehöftes angesehen werden. 1484 kam Heimathen an die Echter von Mespelbrunn, die später den Hof in mehrere Güter aufteilten und als Erbbestand an mehrere Familien vergaben. Die Pachtverträge hatten bis 1849 Gültigkeit. In diesem Jahr gingen dann die Güter in das Eigentum der Hofbauern über. Das Hofgut, mit Gasthof und Pension, der Familie Englert, wurde 1989 von der Familie Schwab erworben und zu einem Hotel und Gästehaus umgebaut. Direkt am Hotel kann man [[Rothirsch|Rot-]] und [[Damwild]] in einem weitläufigen Gehege beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle Mariä Heimsuchung haben die Bauern vom Heimathenhof 1804 erbauen lassen, als Dank für die Verschonung vor Plünderungen seitens französischer Soldaten. Eine Renovierung erfolgte im Jahr 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllhammer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Mole 2008 Wohnturm.jpg|mini|links|Teil der Westmauer des [[Wohnturm]]s der Burg Mole, freigelegt während der [[Archäologie|archäologischen]] [[Ausgrabung]] 2008 unter Federführung des [[Archäologisches Spessartprojekt|ASP]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Höllenhammer.jpg|mini|Der am südlichen Ende der Gemarkung gelegene &amp;#039;&amp;#039;Höllhammer&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Etwa vier Kilometer in südlicher Richtung im Elsavatal liegt der Weiler Höllhammer mit den ehemaligen Anlagen eines [[Eisenhammer]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Bavarikon Ort|objekt=Höllhammer |ID= ODB_S00002882 |abruf=2022-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals erwähnt wurde Ende des 13. Jahrhunderts die [[Burg Mole]], sowie der Sitz eines Försters, eine [[Forsthube]]. 1535 war der Herrschaftsbau bereits zerfallen und die [[Ingelheim (Adelsgeschlecht)|Grafen von Ingelheim]], die ihren Sitz bereits im nahegelegenen [[Schloss Mespelbrunn]] hatten, ließen dort dann einen Gutshof errichten, der Höllenhof nach der unweit gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Höllschlucht&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Um 1700 entstand dann der von einer Mühle getriebene erste Eisenhammer, der nach dem Hofgut den Namen Höllhammer trug. Der Eisenhammer, inzwischen 1795 von Georg Ludwig Rexroth übernommen, galt zu Beginn des 19. Jh. als &amp;#039;&amp;#039;„erstes und leistungsfähigstes Hammerwerk“ im Fürstentum Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Bayern/Unterfranken%2C%20Bezirk/Aschaffenburg%2C%20Landkreis/Heimbuchenthal/Eisenhammerwerk%20H%F6llhammer Mineralienatlas – Das Eisenhammerwerk „Höllhammer“ zu Heimbuchenthal]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1830 lebten etwa 100 Menschen auf dem Höllhammer und die eigens erbaute Schule wurde von bis zu 30 Kindern besucht. 1829 fertigte und lieferte der Besitzer des Höllhammers, [[Bosch Rexroth|Georg Ludwig Rexroth]] die eisernen Glieder der [[Kettenbrücke (Bamberg)|Bamberger Kettenbrücke]]. 1851 wurde unterhalb Heimbuchenthals der Höllenturm abgebrochen. Seine Steine wurden für den Bau der Straße durch das Elsavatal verwendet. Bis 1891 wurde noch produziert, anschließend wurde das Gelände wieder in ein Hofgut umgebaut. Zu sehen ist das Knechtshaus mit dem Glockenturm, das Herrenhaus und die Schule. Die Gebäude sind bis auf die Schmieden bewohnt. Im Wald findet sich ein alter Friedhof der [[Rexroth]]-Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen und Kapellen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martin Heimbuchenthal-1.jpg|mini|hochkant|[[St. Martin (Heimbuchenthal)|St. Martin]]]]&lt;br /&gt;
* Die [[St. Martin (Heimbuchenthal)|Kirche St. Martin]] ist im Rokokostil gehalten und wurde 1753 erbaut. 2003 erfolgte eine komplette Restauration.&lt;br /&gt;
* Die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Herrin der Berge&amp;#039;&amp;#039; ließen 1853 die Brüder Konrad und Peter Spieler errichten. Von der Feldkapelle aus hat man einen Blick ins [[Elsava]]tal.&lt;br /&gt;
* Die Kapelle Mariä Heimsuchung haben 1804 Bauern aus Heimathenhof aus Dank für die Verschonung vor Plünderungen seitens französischer Soldaten erbauen lassen. Eine Renovierung erfolgte im Jahr 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Heimbuchenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Heimbuchenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 169 und im Bereich Handel und Verkehr 150 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 170 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 883. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 vier landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 39 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2021):&lt;br /&gt;
* eine Kindertageseinrichtung: 99 genehmigte Betreuungsplätze mit 92 Kindern&lt;br /&gt;
* zwei Volksschulen: 11 Lehrkräfte und 142 Schülerinnen und Schüler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
[[Kurt Tucholsky]]  kam auf einer Reise 1927 durch die Gemeinde und äußerte sich wie folgt: „Heimbuchenthal; Dienstag. Wie arm hier die Menschen sind! Alle Kinder sehen aus wie alte Leute: blaß, gelb, mit trüben Augen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Das Wirtshaus im Spessart (Tucholsky)|Kurt Tucholsky (1927), Das Wirtshaus im Spessart]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heidemarie Wright]] (* 1951), Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vgem-mespelbrunn.de/Heimbuchenthal Gemeinde Heimbuchenthal]&lt;br /&gt;
*[http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Bayern/Unterfranken%2C%20Bezirk/Aschaffenburg%2C%20Landkreis/Heimbuchenthal/Eisenhammerwerk%20H%F6llhammer Informationen zum Höllhammer]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9671127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4089192-6|VIAF=6291147270428935700002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1282]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimbuchenthal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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