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	<title>Heimatwehr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-05-23T15:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimatwehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine schweizerische Partei, die der [[Frontenbewegung]] zugerechnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Heimatwehr wurde 1925 in Zürich gegründet. Anfangs vertrat sie die Interessen der [[Kleinbauer]]n und konnte nach der Agrarkrise im [[Berner Oberland]] und im [[Emmental]] einige Erfolge erzielen. Hauptthemen waren eine Zinsreduktion, stabile Abnahmepreise und eine Importregelung. Ab 1930 entstanden auch Ortsgruppen im [[Amtsbezirk Thun]], im [[Frutigland]] und im [[Simmental]]. Im [[Amtsbezirk Schwarzenburg|Schwarzenburger Land]] fanden zwar Veranstaltungen statt, es gelang der Partei aber dort nicht, Wählerstimmen zu gewinnen. Die Zahl der Mitglieder scheint nie mehr als etwa 1000 Personen betragen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 übernahmen die [[Faschismus|faschistischen]] Kräfte die Leitung der Heimatwehr. Sie schloss sich mit der anderen Faschisten für verschiedene Aktionen zusammen. Am 17. Oktober 1933 reisten zwei leitende Heimatwehrfunktionäre und der waadtländische Faschist Oberst [[Arthur Fonjallaz]] nach Rom und übergaben dort [[Benito Mussolini]] einen geschnitzten Bären. In Rom gab Fonjallaz die Gründung der [[Schweizerische Faschistische Bewegung|Schweizerischen Faschistischen Bewegung]] bekannt. Auch die Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Parti agraire valaisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Claude Cantini]] |Titel=Les Ultras – Extrême droite et droite extrême en Suisse : les mouvements et la presse de 1921 à 1991 |Verlag=Éditions d’en bas |Ort=Lausanne |Datum=1992 |ISBN=2-8290-0135-4 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm an der Reise nach Rom teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Grosser Rat (Bern)|Grossratswahlen]] 1934 stellte sich die Heimatwehr in den Amtsbezirken [[Amtsbezirk Frutigen|Frutigen]], [[Amtsbezirk Obersimmental|Obersimmen-]], [[Amtsbezirk Niedersimmental|Niedersimmental]], [[Amtsbezirk Thun|Thun]], [[Amtsbezirk Seftigen|Seftigen]], [[Amtsbezirk Konolfingen|Konolfingen]] und [[Amtsbezirk Signau|Signau]] zur Wahl. Sie gewann drei Sitze. Alle gewählten Vertreter waren Landwirte. Im Amtsbezirk Frutigen wählten rund 40 Prozent und in den Gemeinden [[Kandergrund]] und [[Krattigen]] sogar mehr als 50 Prozent aller Stimmenden die Vertreter der Heimatwehr. Im Februar 1934 schlossen sich die Heimatwehr und die Schweizerische Faschistische Bewegung zur [[Helvetische Aktion|Helvetischen Aktion]] zusammen. Ende 1934 spaltete sich jedoch die Helvetische Aktion wieder auf, da man sich über die Zusammenarbeit mit den Faschisten nicht einigen konnte. Die Heimatwehr gab sich neue Parteistatuten und verpflichtete sich auf die [[Bundesverfassung (Schweiz)|schweizerische Verfassung]] und zur [[Demokratie]]. Der [[Parlamentarismus]] wurde jedoch weiterhin bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 1935/Resultate Nationalratswahlen#Kanton Bern (31 Sitze)|Nationalratswahlen 1935]] kandidierte die Heimatwehr auf einer gemeinsamen Liste mit der [[Nationale Front (Schweiz)|Nationalen Front]] (Nationale Erneuerung). Es gelang jedoch nicht, einen Sitz zu erobern. 1936 wurde der Verkauf der Parteizeitung eingestellt. Bei den Grossratswahlen 1938 kandidierte die Heimatwehr noch in den Amtsbezirken Frutigen und Thun. Der einzige Gewählte war [[Ludwig Lengacher]]. 1942 starb Lengacher. Die Heimatwehr löste sich 1946 endgültig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ideologische Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der Heimatwehr zum Faschismus war zwiespältig. Gewisse Sympathien zum faschistischen Italien scheinen vorhanden gewesen zu sein. Auch gab es einen gewissen Grad an [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] der Bauern, der sich vor allem gegen jüdische Vieh- und Liegenschaftshändler und Warenhausbesitzer richtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beat Glaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Nationale Front. Eine Schweizer faschistische Bewegung 1930–1940&amp;#039;&amp;#039;. Benziger, Zürich / Einsiedeln / Köln 1969 (zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Basel]]).&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fritz Roth: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweizer Heimatwehr (1925–1937): Ein Beitrag zur Geschichte der schweizerischen Frontenbewegung&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. (Dissertation Universität Bern 1973)&lt;br /&gt;
* Walter Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Faschismus in der Schweiz. Die Geschichte der Frontenbewegungen in der deutschen Schweiz 1930–1945&amp;#039;&amp;#039;. Flamberg / Zürich 1969 (zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Zürich]]).&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|17405|Frontenbewegung|Autor= Walter Wolf}}&lt;br /&gt;
* Markus Jud: [http://www.geschichte-schweiz.ch/frontenbewegung-zweiter-weltkrieg.html &amp;#039;&amp;#039;Frontenbewegung&amp;#039;&amp;#039;] bei geschichte-schweiz.ch&lt;br /&gt;
* Catherine Arber: [http://www.bzgh.ch/img/publikation/03_1/arber.pdf &amp;#039;&amp;#039;Frontismus und Nationalsozialismus in der Stadt Bern. Viel Lärm, aber wenig Erfolg&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 342&amp;amp;nbsp;kB) Univ. Bern, Historisches Institut, Lizentiatsarbeit [Brigitte Studer], 2002, leicht gekürzt in: &amp;#039;&amp;#039;Berner Zeitschrift für Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 01/03, {{ISSN|0005-9420}}, S. 3–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei der Frontenbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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