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	<title>Heimarmene - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:09:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heimarmene&amp;diff=1575184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ayyur: Vorlage grcS verwendet</title>
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		<updated>2022-07-08T19:25:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage grcS verwendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimarmene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|εἱμαρμένη|heimarménē|de=Verhängnis, Schicksal}}) ist die Verkörperung des unabwendbaren Schicksals in der [[Philosophie der Antike|griechischen Philosophie]] und [[Griechische Mythologie|Mythologie]]. Als [[Schicksalsgöttin]] wird sie mit [[Ananke (Mythologie)|Ananke]] gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Heimarmene taucht bereits bei den [[Ionische Naturphilosophie|ionischen Naturphilosophen]] und zentral bei [[Heraklit]] auf und wurde von der älteren [[Stoa]] weiterentwickelt. Problematisch war stets der Gegensatz zwischen der Heimarmene, der [[Vorsehung]], als Weltgesetz und unausweichliches Schicksal auf der einen Seite, und dem Einwirken der [[Gott]]heit und der [[Willensfreiheit]] des Menschen auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegensatz zwischen Vorsehung und göttlichem Wirken wurde gelöst, indem die Möglichkeit göttlichen Einwirkens verneint wurde, was eine der Wurzeln des [[Atheismus#Griechisch-römische Antike|antiken Atheismus]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegensatz zwischen Vorsehung und menschlicher Verantwortlichkeit und Willensfreiheit wurde bei [[Poseidonios]] dahingehend gelöst, dass die Heimarmene als zur materiellen Welt ({{lang|grc|φύσις|phýsis}}) gehörig betrachtet wurde. Der menschliche Körper und die Sinne unterliegen zwar der Physis, nicht aber die Seele, wodurch sich das Ziel ergibt, die Seele von den Einwirkungen der Körperwelt und der Heimarmene frei zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Sichtweise ausgehend erlangte die Heimarmene größte Bedeutung in der antiken [[Astrologie]], im [[Neuplatonismus]] und in der [[Hermetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Karma]]&lt;br /&gt;
* [[Prädestination]]&lt;br /&gt;
* [[Fatalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Gundel]]: &amp;#039;&amp;#039;Beitraege zur Entwickelungsgeschichte der Begriffe Ananke und Heimarmene.&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift, Gießen 1914.&lt;br /&gt;
* [[Martin P. Nilsson]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Religion.&amp;#039;&amp;#039; 2. Bd. Beck, München 1950, S. 484f.&lt;br /&gt;
* {{KlP|2|972|973||[[Walter Pötscher]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ayyur</name></author>
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