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	<title>Heilwurz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heilwurz&amp;diff=474436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atirador: Gramm.</title>
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		<updated>2024-02-14T14:23:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gramm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Heilwurz&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Seseli libanotis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Wilhelm Daniel Joseph Koch|W.D.J.Koch]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Bergfenchel&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Seseli&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Selineae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apioideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Doldenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Apiales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Seseli libanotis eF.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Heilwurz (&amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilwurz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039;), genauer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berg-Heilwurz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Bergfenchel]] (&amp;#039;&amp;#039;Seseli&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Doldenblütler]] (Apiaceae). Sie ist in [[Eurasien]] und  [[Nordafrika]] weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seseli libanotis Sturm18.jpg|mini|Illustration aus Sturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:西風芹屬 Seseli libanotis -波蘭華沙 Powsin PAN Botanical Garden, Warsaw- (35837111703).jpg|mini|Doppeldoldiger Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seseli libanotis sl24.jpg|mini|Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seseli libanotis sl25.jpg|mini|Junge Früchte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seseli libanotis Herbar.jpg|mini|Herbarbeleg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seseli libanotis Stgbl Herbar.jpg|mini|Herbarbeleg zweier Stängelblätter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Heilwurz ist eine sommergrüne, zwei- bis mehrjährige (bis zu 8 Jahre) [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 120 Zentimetern&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; selten bis zu 1,5 Metern. Sie entwickelt aus ihrer lang spindelförmigen bis fingerdicken Grundachse bis zur Blütenreife nur grundständige Laubblätter, die später als abgestorbene Reste einen Faserschopf bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Das Pflanzenexemplar stirbt nach der Samenbildung ab. Die oberirdischen vegetativen Pflanzenteile sind kahl. Der starr aufrechte, mit Mark gefüllte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; reich verzweigte, scharfkantig gefurchte&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; [[Stängel]] ist nur unterhalb der Blütenstände etwas behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die grau-grünen Blattspreiten sind einfach bis doppelt oder dreifach gefiedert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; die Fiederabschnitte eiförmig-lanzettlich, am Grunde keilförmig verschmälert und mit stachelspitzigem oberen Ende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Das unterste Fiederpaar kreuzt sich nahe der Blatt[[rhachis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Die unteren Blätter sind gestielt mit einem auf der Oberseite rinnigen Stiel; die oberen sind auf der hautrandigen, an der Spitze kurz öhrchenförmig vorgezogenen Blattscheide sitzend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der gewölbte [[Doppeldolde|doppeldoldige]] [[Blütenstand]] enthält 20 bis 40 Döldchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Die Doldenstrahlen der Döldchen sind wie die Blütenstiele mehr oder weniger dicht abstehend bewimpert. Die jeweils zahlreichen Hüllblätter und Hüllchenblätter sind lanzettlich pfriemlich bis linealisch-pfriemlich und nicht verwachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n besitzen eine doppelte [[Blütenhülle]]. Die [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind bis zu 1 Millimeter lang und am Rand bewimpert. Die Kelchzähne fallen zur Fruchtreife ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Kronblatt|Kronblätter]] sind weiß, etwa 1 Millimeter lang und kahl oder am Rücken spärlich borstig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die Griffel sind bis 1,5 Millimeter lang und mehrmals länger als das niedrige Griffelpolster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gerippte Frucht ist bei einer Länge von 3 bis 4 Millimetern etwa doppelt so lang wie breit sowie eiförmig und dicht mit abstehenden kurzen Haaren ([[Trichom]]e) besetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]engrundzahl beträgt x = 11; es gibt mehr als eine [[Ploidiegrad|Ploidiestufe]] und ermittelte [[Chromosomenzahl]]en sind 2n = 22 oder 44.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Bei der Heilwurz handelt es sich um einen [[Hemikryptophyt]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgt [[Bestäubung]] durch [[Insekten]] oder [[Selbstbestäubung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilwurz ist plurienn-hapaxanth, d.&amp;amp;nbsp;h. die Pflanzenexemplare sterben nach der Fruchtreife ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Die Ausbreitung der [[Diaspore]]n erfolgt durch den Wind oder Klettausbreitung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzengallen an der Heilwurz entstehen durch &amp;#039;&amp;#039;Jaapiella dittrichii&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kiefferia pimpinellae&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;Trioza&amp;#039;&amp;#039;-Art. Pilze, die auf der Heilwurz parasitieren sind &amp;#039;&amp;#039;Helotium herbarum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Leptosphaeria libanotis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lophiostoma indisiosum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mycosphaerella eryngii&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pleospora vulgaris&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Puccinia bullata&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pyrenophora phaeocomoides&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Heilwurz ist in [[Eurasien]] von Spanien bis Sibirien und dem Iran und in Marokko weit verbreitet. In Europa kommt sie von [[Südeuropa]] ([[Spanien]], [[Italien]], [[Balkanhalbinsel]]) nordwärts bis zum südöstlichen [[England]], dem südlichen [[Norwegen]] und dem [[Ostseegebiet]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilwurz kommt in [[Deutschland]] sehr zerstreut bis selten im mittleren und südlichen Teil des Gebiets vor. Selten ist sie auch im Ostseegebiet anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 2w (mäßig trocken mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; wächst in Deutschland in thermophilen Staudengesellschaften. Sie gedeiht am besten auf sonnigen bis schwach beschatteten, mäßig trockenen, kalkhaltigen, basischen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]. Sie ist pflanzensoziologisch eine [[Charakterart]] des Verbands Geranion sanguinei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; scheint ganz außerordentlich unter [[Tritt]] zu leiden. Vielleicht ist dies mit dem einmaligen Blühen und mit der in diesem Zusammenhang notwendigen Verjüngung durch Sämlinge zusammenhängend. An häufiger von beispielsweise Kletterern begangenen Felsflächen fehlt die Heilwurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen ([[Basionym]]) &amp;#039;&amp;#039;Athamanta libanotis&amp;#039;&amp;#039; durch  [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S. 244. Die Neukombination zu &amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) W.D.J.Koch}} wurde 1824 durch [[Wilhelm Daniel Joseph Koch]] in &amp;#039;&amp;#039;Nova Acta Physico-Medica Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae Naturae Curiosorum Exhibentia Ephemerides sive Observationes Historias et Experimenta ...&amp;#039;&amp;#039; Band 12 (1), S. 111 veröffentlicht. Weitere Synonyme für &amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) W.D.J.Koch}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Athamanta sibirica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Crithmum pyrenaicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Libanotis daucifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Scop.) Rchb.}}, &amp;#039;&amp;#039;Libanotis intermedia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Rupr.}}, &amp;#039;&amp;#039;Libanotis montana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Crantz}}, &amp;#039;&amp;#039;Libanotis pyrenaica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Bourg.}}, &amp;#039;&amp;#039;Seseli sibiricum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Garcke}}, &amp;#039;&amp;#039;Libanotis montana&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;leiocarpa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Heuff.) Soó}} und &amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;atlanticum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Maire}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol&amp;#039;&amp;#039; von 2008 gibt zwei Unterarten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EfÖLS2008&amp;quot;/&amp;gt; bei anderen Autoren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; sind es Synonyme:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) W.D.J.Koch}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;libanotis&amp;#039;&amp;#039;: Sie tritt zerstreut auf trockenen Magerwiesen, in Rasenbändern im Fels und auf felsigen Hängen in der montanen bis subalpinen und teilweise in der alpinen [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] in den Bundesländern [[Kärnten]], [[Niederösterreich]], [[Oberösterreich]], [[Salzburg]], der [[Steiermark]] und [[Tirol]] auf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;intermedium&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rupr.) P.W.Ball}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Libanotis intermedia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Rupr.}}): Sie tritt in Österreich zerstreut aber lokal häufig auf trockenen Magerwiesen, auf halbruderalen Halbtrockenrasen und in trockenen Gebüschrändern in der collinen bis submontanen [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] in den Bundesländern [[Wien]], dem [[Burgenland]] und [[Niederösterreich]] auf. Die Vorkommen beschränken sich auf das [[Pannonische Florenprovinz|pannonische Gebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Heilwurz oder auch Weihrauch-Bergfenchel genannt (&amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039;), wurde schon im [[Altertum]] als Heilmittel (etwa in der &amp;#039;&amp;#039;[[Pedanios Dioskurides#De materia medica|Materia medica]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Pedanios Dioskurides]], zum Beispiel als menstruationsfördernd/fruchtabtreibend, bei Gebärmutterkrämpfen, Atemnot, chronischem Husten, Leibschmerzen, Eingeweideleiden, rezidivierendem Fieber und als erwärmend&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Becela-Deller: &amp;#039;&amp;#039;Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1998 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;) empfohlen. Wegen der Verwechslungsgefahr mit anderen, teils hochgiftigen Doldenblütlern wie den [[Schierling]]-Arten wird von der Verwendung selbstgesammelter Wildpflanzen aber abgeraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LandschaftspflegeverbandWürzburg&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://lpv-wuerzburg.de/cms/index.php/publikationen/category/1-gebietsbetreuerin?download=56:heilwurz |wayback=20181128210702 |text=Landschaftspflegeverband Würzburg e.&amp;amp;nbsp;V. |archiv-bot=2023-05-27 03:35:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Seseli libanotis sl4.jpg|Doppeldoldige Blütenstände&lt;br /&gt;
Bild:Seseli libanotis sl6.jpg|Der Stängel ist auffallend stark kantig gefurcht&lt;br /&gt;
Bild:Seseli libanotis sl9.jpg|Laubblatt mit mehr oder weniger dreieckigen Zipfeln&lt;br /&gt;
Bild:Seseli libanotis sl10.jpg|Die Fiedern erster Ordnung sind ungestielt und daher bilden die untersten Fiedern zweiter Ordnung ein auffallendes Kreuz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|5540|Seseli libanotis (L.) Koch, Berg-Heilwurz}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1043660|WissName=Seseli libanotis (L.) W. D. J. Koch|Abruf=2021-04-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EfÖLS2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783854741879|Seite=844}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=713}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ralf Hand]] (2011+): &amp;#039;&amp;#039;Apiaceae.&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/7c72ab7e-41bb-4aef-94d1-fcd8dd39b3c4 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Albert Thellung]]: &amp;#039;&amp;#039;Umbelliferae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965. &amp;#039;&amp;#039;Seseli L.&amp;#039;&amp;#039; auf S. 1243–1249.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134616}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3796508324}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134543}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3489680340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Seseli libanotis|Heilwurz (&amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5541|Seseli libanotis subsp. intermedium (Rupr.) P. W. Ball}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5542|Seseli libanotis subsp. libanotis, Berg-Heilwurz (Unterart)}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|5540}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3211}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Doldenbluetler/sesel.htm#Berg- Heilwurz Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;).]&lt;br /&gt;
* [http://www.brc.ac.uk/plantatlas/index.php?q=node/1841 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Seseli libanotis&amp;#039;&amp;#039; mit Verbreitung auf den Britischen Inseln bei &amp;#039;&amp;#039;Online Atlas of the British and Irish Fauna&amp;#039;&amp;#039; vom Biological Records Centre].&lt;br /&gt;
* {{PFAF|Seseli libanotis|Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doldenblütler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atirador</name></author>
	</entry>
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