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	<title>Heiliger Weg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiliger_Weg&amp;diff=1576863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-05T21:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilige Weg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein christlicher [[Pilgerweg]] in Deutschland. Er entstand im Rahmen der [[Heiligsprechung]] von [[Bischof]] [[Benno von Meißen]]. Er führte ursprünglich von [[Böhmen]] nach [[Meißen]] und verlief zwischen [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] und [[Wilsdruff]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] in entgegengesetzter Richtung parallel mit dem &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen [[Jakobsweg]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein originales Teilstück blieb u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Tharandter Wald]] zwischen [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] und [[Spechtshausen]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakobikirche Wilsdruff.jpg|mini|[[Jakobikirche (Wilsdruff)|Jakobikirche Wilsdruff]] (heute: Autobahnkirche)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WandbilderKanzelFoerdergersdorf241209FotoAndreKaiser.JPG|mini|[[Kirche Fördergersdorf]], mittelalterliche Wandbilder]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldzeichen Fürstenweg Tharandter Wald.jpg|mini|Rekonstruiertes Waldzeichen zur Markierung des &amp;#039;&amp;#039;Fürsten- oder Herrenweges&amp;#039;&amp;#039; im [[Tharandter Wald]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jadgsäule Tharandter Wald.JPG|mini|Jagdsäule im [[Tharandter Wald]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0170071 Tharandt. Seutter, Kirchenkreis Dresden, Mitte 18. Jh. (Sign., VII 43).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Leichen Weg&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;Forder Goersdorff&amp;#039;&amp;#039;, Ausschnitt einer Landkarte aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pilgerkreuz Heiliger Weg Tharandter Wald.jpg|mini|Pilgerkreuz im [[Tharandter Wald]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MarkierungSaechsJakobswegHeiligerWegPohrsdorf050512FotoAKaiser.JPG|mini|Markierung &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Pohrsdorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JakobswegHeiligerWegFreundschaftswegSchilderTafel280321FotoAKaiser.jpg|mini|Ausschilderung &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Weg&amp;#039;&amp;#039; sowie Stempelstelle in [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BeschilderungPilgerwegGrumbach230722FotoAndreKaiser.jpg|mini|Beschilderung der Pilgerwege in [[Grumbach (Wilsdruff)|Grumbach]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Verlauf ==&lt;br /&gt;
Nachdem beim Domumbau (ab 1260) in [[Meißen]] die Gebeine des Bischofs Benno (* um 1010 in [[Hildesheim]]; † 16. Juni 1106 in Meißen) gefunden und um 1270 erhoben wurden, bestand bis zur Heiligsprechung des Bischofs (1524) und der Überführung der Gebeine ab 1539 über [[Stolpen]] und [[Wurzen]] nach [[München]] ([[Frauenkirche (München)|Frauenkirche]], Patron von München), im Zuge der [[Reformation]] im [[Kurfürstentum Sachsen]], ein [[Pilgerweg]]. Er kam von [[Böhmen]] über den [[Erzgebirge|Erzgebirgskamm]] und führte über [[Frauenstein (Erzgebirge)|Frauenstein]] (Friedhofskapelle – ehem. Stadtkirche), [[Reichstädt (Dippoldiswalde)|Reichstädt]] (ehem. &amp;#039;&amp;#039;[[Kahlehöhenkirche]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Dippoldiswalde]] ([[Betsäule]]n, z.&amp;amp;nbsp;T. romanische Stadtkirche und Nikolaikirche am Friedhof), [[Berreuth]], [[Ruppendorf]] (Betsäule), [[Höckendorf (Klingenberg)|Höckendorf]] (romanische Dorfkirche), den [[Markgrafenstein (Tharandt)|Markgrafenstein]] (mittelalterlicher Wachpunkt der [[Burg Tharandt]] bei [[Warnsdorf (Wüstung)|Warnsdorf]]), [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]], [[Spechtshausen]], [[Fördergersdorf]] (romanische [[Kirche Fördergersdorf|Dorfkirche]] mit Wandbildern), [[Grumbach (Wilsdruff)|Grumbach]] (Dorfkirche romanischen Ursprungs), [[Wilsdruff]] (einst eines der ältesten Geläute Sachsens mit sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Bennoglocke&amp;#039;&amp;#039; in der [[Jakobikirche (Wilsdruff)|Jakobikirche]]) nach Meißen. In Meißen gelangte man über die [[Martinskapelle (Meißen)|Martinskapelle]] (um 1200) am &amp;#039;&amp;#039;Plossen&amp;#039;&amp;#039;, die [[Nikolaikirche (Meißen)|Nikolaikapelle]] (1220) im [[Triebischtal (Meißen)|Triebischtal]] und das [[Kloster St. Afra (Meißen)|Augustiner-Chorherrenstift St. Afra]] (um 1220) zum Heiligtum im [[Meißner Dom]] auf dem [[Albrechtsburg|Burgberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] (vermutetes [[Schloss Grillenburg|Pilgerhospiz]]) und [[Wilsdruff]] ([[Jakobikirche (Wilsdruff)|Jakobikirche]]) dürfte die Wegführung mit dem meißnisch-fränkischen [[Jakobsweg|&amp;#039;&amp;#039;Weg der Jakobspilger&amp;#039;&amp;#039;]] im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Alten [[Frankenstraße (Sachsen)|Frankenstraße]]&amp;#039;&amp;#039; identisch gewesen sein. Dieser zweigte wahrscheinlich von der &amp;#039;&amp;#039;[[Via Regia Lusatiae Superioris|Via Regia]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Königsbrück]] bzw. [[Großenhain]] ab, verlief von der [[Elbe|Elbfurt]] bei [[Constappel]] ([[St. Nikolaus (Constappel)|Wallfahrtskirche St. Nikolaus]]), über den &amp;#039;&amp;#039;Gohlberg&amp;#039;&amp;#039; (vermuteter Burgwart) und die &amp;#039;&amp;#039;[[Hühndorf]]er Höhe&amp;#039;&amp;#039;, nach Wilsdruff ([[Jakobikirche (Wilsdruff)|Jakobikirche]]), traf dort auf den &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Weg&amp;#039;&amp;#039; und verließ diesen wieder in [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] (vermutetes Pilgerhospiz) Richtung [[Freiberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SSOE Wüste Kirche 0404.jpg|alternativtext=Hier befand sich die von den Hussiten zerstörte Pilgerkirche am Heiligen Weg. Foto März 2026.|mini|Wüste Kirche zwischen Frauenstein und Hermsdorf. Foto März 2026]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SSOE Wüste Kirche Infotafel 0392.jpg|alternativtext=Informationstafel zur Geschichte der Wüsten Kirche. Foto März 2026.|mini|Diese Tafel gibt Informationen zur Geschichte der zerstörten Pilgerkirche. Im Hintergrund zu sehen Wegweiser, die ein Finden dieser Stelle erleichtern. Foto März 2026.]]&lt;br /&gt;
In Grillenburg kreuzten sich in dieser Zeit außerdem noch der &amp;#039;&amp;#039;Riesenburger Weg&amp;#039;&amp;#039; bzw. die &amp;#039;&amp;#039;Alte Meißner Landstraße&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Längenweg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Langer Weg&amp;#039;&amp;#039;), von [[Meißen]] über den Erzgebirgspass bei [[Dlouhá Louka (Osek)|Dlouhá Louka]] / Langewiese zur [[Burg Rýzmburk]] / Riesenburg bei [[Osek]] / Ossegg, und die &amp;#039;&amp;#039;Hohe Straße&amp;#039;&amp;#039;, von [[Dohna]] durch die [[Weißeritz]]-[[Furt]] in [[Potschappel]] nach [[Freiberg]]. Dem Schutz der [[Pilgerweg]]e diente auch die [[Burg Pohrsdorf]] am Beginn des heutigen Kirchweges im Oberdorf sowie die Wachpunkte Kienberg, Markgrafenstein und Borschelberg (auch &amp;#039;&amp;#039;Burgstadl&amp;#039;&amp;#039;) mit dem Ort [[Warnsdorf (Wüstung)|Warnsdorf]] im [[Tharandter Wald]]. Da die [[Hussiten]] bei ihrem Einfall 1429/30 sowie böhmische Söldner in den [[Sächsischer Bruderkrieg|Bruderkriegen]] 1450 auch diese Wege nutzten, wurden spätestens in dieser Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. der Wachpunkt Markgrafenstein, das [[Pilger]]hospiz in Grillenburg, die Burg Pohrsdorf und die [[Kirche Fördergersdorf]] zerstört. Die [[Burg Tharandt]] griffen die Hussiten an, was archäologische Untersuchungen belegen, und die Stadt [[Wilsdruff]] brannte im Krieg 1450. An eine von den Hussiten zerstörte Pilgerkirche erinnert heute die „Wüste Kirche“ zwischen Frauenstein und Hermsdorf am Abzweig nach Schönfeld. Heute befindet sich dort ein Rastplatz für Fuß- und Radwanderer, eine Informationstafel und ein Stein, der das Jahr für die Abtragung der Reste der zerstörten Kirche benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Nutzung ==&lt;br /&gt;
Einer der letzten prominenten Pilger auf dem nun von [[Bautzen]] über [[Dresden]] verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; im Zuge der [[Frankenstraße (Sachsen)|Frankenstraße]] war 1503 [[Heinrich (Sachsen)|Heinrich der Fromme]], unter dem als Herzog von Sachsen 1539 die Reformation in Sachsen Einzug hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation blieben die Wege, verbunden mit dem Bau des [[Jagdschloss Grillenburg|Jagdhauses Grillenburg]] auf den Mauern des vermuteten Pilgerhospizes (1554–58), u.&amp;amp;nbsp;a. als Jagdwege und Verbindung zu den Amtsdörfern erhalten. Denn Grillenburg wurde Sitz des Amtes, der Justizbehörde und des Oberforst- und Wildmeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilgerweg zwischen [[Fördergersdorf]] und [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] wurde Ende des 16. Jahrhunderts bis ins 18. Jahrhundert mit einem Waldzeichen markiert, dass ein &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039; mit einem darüber stehenden Stern darstellt. Er verband unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fürsten- oder Herrenweg&amp;#039;&amp;#039; [[Dresden]] mit [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] und führte über [[Freiberg]] weiter bis zur [[Augustusburg]] bei [[Flöha]]. Als sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Leichenweg]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Kurfürstenweg&amp;#039;&amp;#039; nutze man ihn aber auch für die Begräbnisprozessionen der evangelischen [[Wettiner]] von Dresden in den [[Freiberger Dom|Dom nach Freiberg]], so am 11. September 1691 für Kurfürst [[Johann Georg III. (Sachsen)|Georg III.]] (Beisetzung: 11. Dezember 1691) und am 27. April 1694 für Kurfürst [[Johann Georg IV. (Sachsen)|Georg IV.]] (Beisetzung: 5. Juli 1694).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilgerweg zwischen [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] und [[Dippoldiswalde]] überdauerte als &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Weg&amp;#039;&amp;#039; zwischen diesen herrschaftlichen Amts- und Jagdsitzen die Zeit und wurde mit dem Symbol eines Hirschgeweihes markiert. Noch heute trägt ein Weg bei [[Höckendorf (Klingenberg)|Höckendorf]] diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1737 stellte man anstelle von [[Postmeilensäule]]n und verfallener Holzsäulen in Sichtweite Jagdsäulen aus Sandstein am &amp;#039;&amp;#039;Fürsten- oder Herrenweg&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Dresden]] und [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] auf. Im Gegensatz zu den bis heute erhaltenen Jagdsäulen des Dresdner Geheges aus dem 17. Jahrhundert, unter anderem in [[Braunsdorf (Wilsdruff)|Braunsdorf]], [[Kesselsdorf]] und [[Kleinopitz]], waren daran unter den Kurschwertern die sonst als Waldzeichen in die Bäume zu schlagende Wegmarkierung &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039; mit einem Stern darüber und die Jahreszahl 1737 eingemeißelt. Nachbildungen laut historischen Beschreibungen wurden in [[Fördergersdorf]] und im [[Tharandter Wald]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst das ab 1811 durch [[Heinrich Cotta]] im [[Tharandter Wald]] eingeführte schachbrettartige und geradlinige Schneisen- und Flügelsystem löste zahlreiche historische Wege, wie auch die Pilger- und Jagdwege ab, deren Verlauf heute nur noch durch tiefe Gräben im Gelände zu erahnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiedereinweihung ==&lt;br /&gt;
Am 18. Mai 2003 wurde nach einem gemeinsamen [[Gottesdienst]] der Kirchgemeinden Fördergersdorf und [[Tharandt]] in [[Kurort Hartha]] im Rahmen der Wanderung auf den &amp;#039;&amp;#039;Wegen der Lieder&amp;#039;&amp;#039; mit dem Chor des Kurortes Hartha e.V. ein vom Sächsischen Lehrforstamt Tharandt (heute: Forstbezirk [[Bärenfels]]) unter Leitung des Revierförsters Dirk Junkuhn rekonstruierter historischer Pilger- und Jagdweg der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um einen sehr tiefen Hohlweg am &amp;#039;&amp;#039;Ascherhübel&amp;#039;&amp;#039; im [[Tharandter Wald]], der parallel zum Mühlweg zwischen [[Spechtshausen]] und der [[Heinrich Ernemann|Ernemann-Schutzhütte]] im [[Triebisch]]tal verläuft, wo der Wanderer nun neben einem hölzernen Pilgerkreuz und einer sandsteinernen Jagdsäule auch noch in die Bäume geritzte Wegmarkierungen vorfindet. Das Pilgerkreuz im Tharandter Wald wurde nach einem historischen Vorbild gestaltet, was an der Grenze zu Böhmen bei [[Fürstenwalde (Altenberg)|Fürstenwalde]] als sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Schwarzes Kreuz&amp;#039;&amp;#039; ([[Alte Dresden-Teplitzer Poststraße]]) erhalten blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Ökumenischer Pilgerweg&amp;#039;&amp;#039;, betreut vom ev.-luth. Landesjugendpfarramt [[Sachsen]], das sich auf den &amp;#039;&amp;#039;Weg der Jakobspilger&amp;#039;&amp;#039; im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Via Regia&amp;#039;&amp;#039; mit kostenlosen Pilgerherbergen konzentriert, wurde unter Federführung des Vereines &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße&amp;#039;&amp;#039; der Pilgerweg im [[Tharandter Wald]], als Teil der Verbindungen von der &amp;#039;&amp;#039;Via Regia&amp;#039;&amp;#039; ([[Königsbrück]] bzw. [[Bautzen]]) zu den &amp;#039;&amp;#039;Wegen der Jakobspilger&amp;#039;&amp;#039; in [[Franken (Region)|Franken]] ([[Hof (Saale)|Hof]]), neu markiert und kann so wieder eine überregionale Bedeutung erlangen. Die Markierung und Erstbegehung des &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Jakobsweges&amp;#039;&amp;#039; im Tharandter Wald wurde 2011 sowie im &amp;#039;&amp;#039;Wilsdruffer Land&amp;#039;&amp;#039; mit der Einweihung am 17. Mai 2012 durchgeführt. Pilgerherbergen gibt es am Tharandter Wald im [[Kirche Fördergersdorf|Pfarrhaus Fördergersdorf]] und im Jugendcamp [[Naundorf (Bobritzsch-Hilbersdorf)|Naundorf]]. Stempelstellen wurden in der [[Kirche Fördergersdorf]] und am [[Mühle Grillenburg|Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Waldhof zu Grillenburg&amp;#039;&amp;#039;]] (heute gegenüber an der Gondelstelle, Freundschaftsweg) aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein grenzüberschreitender Wander- und Pilgerweg, der sich nicht mit dem &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Weg&amp;#039;&amp;#039; identifiziert, besteht ohne Wegemarkierung zwischen [[Mariánské Radčice]] / Maria Ratschitz und [[Osek]] / Ossegg ([[Böhmen]]) sowie [[Rechenberg-Bienenmühle|Rechenberg]] und wird bis Ende 2022 als &amp;#039;&amp;#039;Riesenburger Steig&amp;#039;&amp;#039; in das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Weg&amp;#039;&amp;#039; integriert und als &amp;#039;&amp;#039;Riesenburger Weg&amp;#039;&amp;#039; bis zum Anschluss in [[Frauenstein (Erzgebirge)|Frauenstein]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen [[Frauenstein (Erzgebirge)|Frauenstein]] und Meißen ist der &amp;#039;&amp;#039;Heilige Weg&amp;#039;&amp;#039; bereits markiert bzw. ausgeschildert und soll über bereits bestehende markierte Wanderwege vom [[Kloster Osek]] bis zum [[Meißner Dom]] bzw. der [[Jakobskapelle]] in Meißen wieder erlebbar werden. Er ist somit schon durchgängig begehbar. Die Wegeverhältnisse und Beschilderungen bzw. Markierungen sind aber noch nicht in der ausreichenden Qualität für eine Wanderempfehlung zum gesamten Weg. Der &amp;#039;&amp;#039;Heilige Weg&amp;#039;&amp;#039; gehört jedoch schon zum System  der &amp;#039;&amp;#039;Wege der Jakobspilger&amp;#039;&amp;#039; mit Anschluss zum &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Haus der Stille&amp;#039;&amp;#039; beim ev.-luth. Pfarramt [[Grumbach (Wilsdruff)|Grumbach]] mit Pilgerherberge und das Rüstzeitheim des ev.-luth. Stadtjugendpfarramtes [[Dresden]] &amp;#039;&amp;#039;Unsere Hütte&amp;#039;&amp;#039; in [[Kurort Hartha]] sowie die von der &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Leben und Arbeit&amp;#039;&amp;#039; als [[Autobahnkirche]] betreute [[Jakobikirche (Wilsdruff)|Jakobikirche in Wilsdruff]] lassen sich schon heute gut damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MarkierungPilgerwegOsekRechenberg.jpg|Markierung Pilgerweg [[Mariánské Radčice]] / Maria Ratschitz → [[Rechenberg-Bienenmühle|Rechenberg]]&lt;br /&gt;
Datei:Weihekreuz.svg|Markierung &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Weg&amp;#039;&amp;#039; Landesgrenze → [[Meißen]]&lt;br /&gt;
Datei:Muszla Jakuba.svg|Markierung &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; [[Königsbrück]] bzw. [[Bautzen]] → [[Hof (Saale)|Hof]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:StempelSaechsJakobswegGrillenburg160512AKaiser.jpg|Stempel &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; – Station [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] im Tharandter Wald&lt;br /&gt;
Datei:StempelSaechsJakobswegFoerdergersdorf020612AKaiser.jpg|Stempel &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; – Station [[Kirche Fördergersdorf]] am Tharandter Wald&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* H. Wiechel: &amp;#039;&amp;#039;Die ältesten Wege in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Erzgebirgsmuseum [[Annaberg-Buchholz]], V10/2&lt;br /&gt;
* Kurt Osk. Lehm: &amp;#039;&amp;#039;Aus Vergangenheit und Gegenwart der bei Tharandt gelegenen Orte Hartha, Grillenburg, Fördergersdorf, Hintergersdorf, Spechtshausen und Porsdorf.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des Verfassers 1904&lt;br /&gt;
* [[Walter Bachmann (Denkmalpfleger)|Walter Bachmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Grillenburg.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Landesvereines Sächsischer Heimatschutz, Heft 5–8, Band XXV, Dresden 1936&lt;br /&gt;
* [[Kulturbund der DDR]], Ortsgruppe Tharandt (Hrsg.): Der Tharandter Wald, Forststadt Tharandt, Beiträge zur Heimatgeschichte, Heft 7, Tharandt 1982&lt;br /&gt;
* Heinz Weise (Hrsg.): [[Mark Meißen]]. F.A. Brockhaus Verlag, [[Leipzig]], 1. Auflage 1989&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Magirius]], [[Norbert Oelsner]], [[Reinhard Spehr]]: &amp;#039;&amp;#039;Grillenburg.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Arbeitsheft 10, Dresden 2006, ISBN 978-3-937602-85-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Renate Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Der Jakobspilgerweg im Tharandter Wald...&amp;#039;&amp;#039;, Förderverein Gästeführer Tharandter Wald-Osterzgebirge e.V. (Hrsg.), Kurort Hartha 2010&lt;br /&gt;
* [https://www.tharandt.de/tharandt/Aktuelles/Amtsblatt/Archiv.html &amp;#039;&amp;#039;Historischer Pilger- und Jagdweg im Tharandter Wald&amp;#039;&amp;#039;], André Kaiser&amp;lt;!-- Welche Ausgabe? Sonst nützt der Link kaum etwas. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stephan Klingbeil: &amp;#039;&amp;#039;Pilgerpfade sollen Tourismus ankurbeln.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung Freital, 9. Februar 2011, S. 14&lt;br /&gt;
* Peter Hertel: &amp;#039;&amp;#039;Die Muschel weist Pilgern den Weg.&amp;#039;&amp;#039; Freie Presse Freiberg, 2. Juli 2011, S. 10&lt;br /&gt;
* [http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Wanderer-wandeln-auf-heiligem-Weg-artikel7696776.php Peter Hertel: &amp;#039;&amp;#039;Wanderer wandeln auf heiligem Weg.&amp;#039;&amp;#039; Freie Presse Freiberg, 5. Juli 2011]&lt;br /&gt;
* Iris Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Im Sinne der Muschel pilgern.&amp;#039;&amp;#039; Freitaler Wochenkurier, 20. Juli 2011, S. 2&lt;br /&gt;
* Ines Klein: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zu sich selbst.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung Freital, 26. Juli 2011, S. 14&lt;br /&gt;
* [http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Auf-dem-Pilgerweg-ins-Boehmische-artikel7741201.php Astrid Ring: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Pilgerweg ins Böhmische.&amp;#039;&amp;#039; Freie Presse Freiberg, 26. August 2011]&lt;br /&gt;
* Renate Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Der Sächsische Jakobsweg und der Heilige Weg im Tharandter Wald...&amp;#039;&amp;#039;, Gästeführer Erzgebirge e.V. (Hrsg.), Kurort Hartha 2013 und 2015&lt;br /&gt;
* [http://www.sz-online.de/nachrichten/neue-schilder-ueberraschen-in-dipps-3730906.html Franz Herz: &amp;#039;&amp;#039;Neue Schilder überraschen in Dipps...&amp;#039;&amp;#039;, Sächsische Zeitung Dippoldiswalde, 20. Juli 2017]&lt;br /&gt;
* André Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Der Sächsische Jakobsweg und der Heilige Weg&amp;#039;&amp;#039;, Verkehrs- und Verschönerungsverein Tharandter Wald e.V. (Hrsg.), Grillenburg 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Holy Way|Heiliger Weg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oekumenischer-pilgerweg.de &amp;#039;&amp;#039;Ökumenischer Pilgerweg&amp;#039;&amp;#039; im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Via Regia&amp;#039;&amp;#039; in Sachsen und Thüringen]&lt;br /&gt;
* [http://www.saechsischer-jakobsweg.de &amp;#039;&amp;#039;Weg der Jakobspilger&amp;#039;&amp;#039; im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Frankenstraße&amp;#039;&amp;#039; in Sachsen]&lt;br /&gt;
* [http://www.tu-chemnitz.de/advent/2012/17/ &amp;#039;&amp;#039;Jakobswege&amp;#039;&amp;#039; in Sachsen]&lt;br /&gt;
* [http://www.alte-salzstrasse.de Netzwerk &amp;#039;&amp;#039;Alte Salzstraße&amp;#039;&amp;#039; in Sachsen]&lt;br /&gt;
* [http://www.gebirgsneudorf.de/eb/eb_besiedlung.html Historische Wege über das Osterzgebirge im Zuge des &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Weges&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.frauenstein-erzgebirge.de/fileadmin/user_upload/Tourismus/Wandertouren/QR_Code_Links/QR_Datei_D_0049.pdf Wanderempfehlung mit aktuellen Hinweisen]&lt;br /&gt;
* [http://www.piperpit.de/index.php?/archives/734-Der-Heilige-Weg-Teil-1.html Wanderempfehlung: &amp;#039;&amp;#039;Der Heilige Weg&amp;#039;&amp;#039; - Von Holzhau nach Dippoldiswalde]&lt;br /&gt;
* [https://www.seelsorgebereich-hennef-ost.de/glaubensleben/liturgie/christliche-symbole/ Weihekreuz als Wegmarkierung für den Rückweg]&lt;br /&gt;
* [https://www.erzgebirge-tourismus.de/familienzeit/tour/riesenburger-weg-zwischen-osekcz-und-meissen/tour.html Wanderempfehlung Riesenburger Weg - Heiliger Weg des TV Erzgebirge e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.97904057339488|EW=13.527892827987671|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Pilgerweg in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tharandt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderweg in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benno von Meißen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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