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	<title>Heiligenroda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-04T08:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:V Heiligenroda.png|mini|Lage der Gemarkung Heiligenroda im Stadtgebiet von Vacha]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiligenroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]], die zum Ortsteil [[Oberzella]] der Stadt [[Vacha]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]] gehört. Neben Heiligenroda sind [[Niederndorf (Vacha)|Niederndorf]] und [[Schwenge]] gleichartige Wüstungen des Ortsteils Oberzella. Die letzten Gebäude des zu dieser Zeit nahe der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] gelegenen Heiligenroda wurden 1975 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Heiligenroda Gutshof.jpg|mini|Der Gutshof von Heiligenroda (um 1910) - Infotafel am Grenzwanderweg [[Grünes Band Deutschland|Grünes Band]]]]&lt;br /&gt;
Der Ort lag 338 m über dem Meeresspiegel an der Ortsverbindungsstraße von Oberzella nach [[Vitzeroda]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.getamap.net/karten/germany/thuringen/_heiligenroda/ |titel=Heiligenroda Karte, Wetter und Fotos - (Deutschland): besiedelte Ort - Breite: 50.8667 und Längengrad: 10.05 |abruf=2021-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der Ort am  4. November 1184.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, Seite 115&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem kleinen Seitental am Westrand des [[Frauenseer Forst]] wurden durch Rodung die Kleinsiedlungen Thalhausen, Niederndorf, Heiligenroda und Schwenge geschaffen. Sie waren mit dem zur [[Vogtei Kreuzberg]] gehörigen Oberzella wirtschaftlich und administrativ verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligenroda war der bedeutendste Ort und verfügte über eine Pfarrei, zu der auch der Nachbarort [[Gasteroda]] gehörte. Als deren erste namentlich bekannte Besitzer wurden die Herren &amp;#039;&amp;#039;von Benhausen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Diese übergaben in der 1383 erstellten Urkunde ihre Besitzungen in Heiligenroda und Gasteroda dem [[Vogtei Kreuzberg|Kloster Kreuzberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WREIN&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Rein |Titel=Archäologische Wanderungen. Die an der Werra gelegenen Ämter Creuzburg, Gerstungen, Tiefenort und Vacha |Sammelwerk=Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Alterthumskunde |Band=4 |Verlag=Friedrich Frommann |Ort=Jena |Datum=1859 |Seiten=428}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Reformation]] wurde die Pfarrei im 15. Jahrhundert nach Oberzella verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OD20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olaf Dietzel |Titel=Die Entstehungszeit der Stadt Vacha |Ort=Bad Hersfeld |Datum=1991 |Seiten=20 |DNB=961369442}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gasteroda wurde 1553 vom hessischen Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp I.]] dem Gericht [[Heringen (Werra)|Heringen]] im [[Amt Friedewald (Hessen)|Amt Friedewald]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 kam der Ort gemeinsam mit Vitzeroda, [[Abteroda]], Gasteroda, Oberzella, Niederndorf und Schwenge von Hessen an [[Sachsen-Weimar-Eisenach]]. 1879 hatte der Ort zwei Wohnhäuser mit 15 Einwohnern; 122,3 ha Gesamtfläche, davon Höfe und Gärten 1,5 ha, Wiesen 18,2 ha, Ackerfläche 56,9 ha, Wald 36,4 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligenroda wurde auch durch eine bewilligte Abbaukonzession für den [[Kalibergbau]] bekannt, der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schacht Heiligenroda&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1909 als einer der ersten Kalischächte im [[Werra-Kalirevier]] abgeteuft. Das nächstgelegene Kali-Aufbereitungswerk (Düngemittelfabrik) befand sich zu diesem Zeitpunkt auf preußischem Gebiet im fünf Kilometer entfernten Heringen; im sachsen-weimarischen Gebiet lag das Werk Kaiseroda in 12&amp;amp;nbsp;km Entfernung. Die preiswerteste Möglichkeit für den Transport von Rohsalz bestand zu dieser Zeit im Bau einer Seilbahn, diese wurde noch während der Abteufung des Schachtbauwerks erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widdershausen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.widdershausen.de/seilbahn.html# Die Seilbahn zum Kalischacht Heiligenroda I], abgerufen am 2. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 lag Heiligenroda unmittelbar an der innerdeutschen Grenze auf DDR-Seite, die ab 1952 von DDR-Seite her massiv befestigt wurde. Es wurde dann gemäß dem Gemeindeverzeichnis der DDR von 1956 ein Ortsteil der Gemeinde Oberzella (Territorialer Grundschlüssel 110154). 1961 wurden die ersten Bewohner im Rahmen der „[[Aktion Ungeziefer#Aktion Festigung/Kornblume|Aktion Kornblume]]“ zwangsausgesiedelt, 1975 wurden die letzten Gebäude in Heiligenroda abgerissen und eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.86883|EW=10.05394|type=landmark|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Vacha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1211426637|VIAF=5134159156325812180000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiligenroda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Vacha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vacha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1184]]&lt;/div&gt;</summary>
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