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	<title>Heilige Quelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heilige_Quelle&amp;diff=479590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-02-02T12:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Vor- und Frühgeschichte}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilige Quelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Quelle]], die auch manchmal einen Teich oder See bilden kann, an der eine [[Wasserkult|kultische Verehrung]] stattfindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Celeste Ray: &amp;#039;&amp;#039;Paying the Rounds at Ireland&amp;#039;s Holy Wells&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anthropos&amp;#039;&amp;#039; 110/2). 2015, S. 415.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oft wird der Quelle eine heilsame Wirkung auf Körper und/oder Geist nachgesagt. Manche Quellen dienen auch als Orakel.&amp;lt;ref&amp;gt;William Samuel Cordner: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of the Holy Well&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ulster Journal of Archaeology, Third Series&amp;#039;&amp;#039; 9. 1946, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St Brendan&amp;#039;s Well 03.jpg|mini|hochkant=1.3|&amp;#039;&amp;#039;St Brendan&amp;#039;s Well&amp;#039;&amp;#039;, Irland]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Antike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Quellheiligtum von [[Eflatun Pınar]] stammt aus dem 13. oder 14. Jahrhundert v. Chr. und trägt keine Inschrift.&amp;lt;!--weshalb sollte es eine Inschrift tragen? Eine Inschrift könnte die Deutung Belegen--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Glatz, Aimée M. Plourde: &amp;#039;&amp;#039;Landscape Monuments and Political Competition in Late Bronze Age Anatolia: An Investigation of Costly Signaling Theory.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the American Schools of Oriental Research&amp;#039;&amp;#039; 361, 2011, 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Monument ist das gesamte [[Hethiter|hethitische]] Pantheon abgebildet&amp;lt;ref&amp;gt;Yiğit Erbil, Alice Mouton, Water in Ancient Anatolian Religions: An Archaeological and Philological Inquiry on the Hittite Evidence. &amp;#039;&amp;#039;Journal of Near Eastern Studies&amp;#039;&amp;#039; 71/1, 2012, 66, Stable URL: https://www.jstor.org/stable/10.1086/664572&amp;lt;/ref&amp;gt;. Glatz und Plourde betonen die politische Bedeutung solcher Monumente in der offenen Landschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Glatz, Aimée M. Plourde: &amp;#039;&amp;#039;Landscape Monuments and Political Competition in Late Bronze Age Anatolia: An Investigation of Costly Signaling Theory.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the American Schools of Oriental Research&amp;#039;&amp;#039; 361, 2011, 33–66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hethitischer Text beschreibt, wie der [[Wettergott von Nerik]] aus seiner Stadt verschwindet und durch eine Quelle in die Unterwelt eindringt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volkert Haas]], Der Kult von Nerik: Ein Beitrag zur hethitischen Religionsgeschichte. Studia Pohl: Dissertationes Scientificae de Rebus Orientis Antiqui, 4.  Roma, Pontificium Institutum Biblicum 36/1 1970, S. 94, 102 f. Zitiert nach Lionel Bier, A second Hittite Relief at Ivriz. &amp;#039;&amp;#039;Journal of Near Eastern Studies&amp;#039;&amp;#039; 35/2, Anm. 38. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/545196&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er musste mit dem Opfer eines Schafes wieder hervorgelockt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Lionel Bier, A second Hittite Relief at Ivriz. &amp;#039;&amp;#039;Journal of Near Eastern Studies&amp;#039;&amp;#039; 35/2, 125. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/545196&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für solche Vorkommnisse, die scheinbar häufiger waren, gab es ein eigenes Ritual, in dem weitere Opfer aufgezählt sind (Brot, Käse, Früchte, Getreide, Wein und ein gebratener Vogel)&amp;lt;ref&amp;gt;Lionel Bier, A second Hittite Relief at [[Ivriz]]. &amp;#039;&amp;#039;Journal of Near Eastern Studies&amp;#039;&amp;#039; 35/2, 125. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/545196&amp;lt;/ref&amp;gt;. Opfer im Umfeld einer Quelle belegen also nicht ohne weiteres deren sakralen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen, Brunnen, Flüsse und Seen galten den [[Kelten]] als heilige Orte und als Übergänge zur Anderswelt. Wasser wurde mit Heilung, Fruchtbarkeit, Schutz und Weissagung verbunden. Die Gewässer waren von mythischen Wesen bewohnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb2002/hjb2002.84.htm Heilige Quellen und Brunnen], auf heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Römern hießen Quell- oder Brunnenheiligtümer [[Nymphäum]]. [[Nymphe]]n waren göttliche Geister der Wälder, Flüsse und Gebirgsquellen, die die Erde mit Nahrung versorgten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb2002/hjb2002.84.htm Heilige Quellen und Brunnen], auf heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Als sich das [[Christentum]] durchsetzte, wurde die Quellenverehrung zuerst streng verboten. Doch da sich die Menschen nur ungern von ihren alten Bräuchen trennen wollten, wurde der Wasserkult mit einem christlichen Kontext versehen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb2002/hjb2002.84.htm Heilige Quellen und Brunnen], auf heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An vielen Orten entstanden Kirchen oder Altäre in der Nähe von Quellen. Die meisten Brunnen wurden fortan mit Heiligen verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Sowohl für St. [[Patrick von Irland|Patrick]] als auch St. [[Columban von Iona|Columban]] ist überliefert, dass sie Quellen entspringen ließen, um mit ihnen das [[Sakrament]] der Taufe zu zelebrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tírechán]], Collectanea und [[Adomnán]]s [[Heiligenvita|Vita]], zitiert nach Celeste Ray: &amp;#039;&amp;#039;The Origins of Ireland’s Holy Wells&amp;#039;&amp;#039;. Oxford, Archaeopress 2014, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wasser vieler heiliger Quellen soll Krankheiten heilen.&lt;br /&gt;
Heute sind heilige Quellen, besonders im Südwesten Irlands, ein wichtiger Bestandteil lokaler Identitäten&amp;lt;ref&amp;gt;Suzanne J. Crawford O’Brien, Well, water, rock: holy wells, mass rocks and reconciling identity in the Republic of Ireland. &amp;#039;&amp;#039;Material Religion&amp;#039;&amp;#039; 4/3, 2008, 326–348. [[doi:10.2752/175183408X376683]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
=== Deutscher Sprachraum ===&lt;br /&gt;
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es viele Quellen, die als heilig angesehen werden. Sie sind oft, wie oben erwähnt, nach Heiligen benannt. Im Süden des deutschen Sprachgebiets gibt es beispielsweise die Tradition, Quellen nach dem [[Ulrich von Augsburg|heiligen Ulrich von Augsburg]] zu benennen, die so genannten [[Ulrichsbrunnen]]. Die Tradition ist bereits seit dem 11. Jahrhundert (kurz nach Ulrichs Tod) belegt und dauert bis in die heutige Zeit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 20.000 Menschen sollen einst zum [[Hermannskogel]] im [[Wienerwald]] gepilgert sein, um aus dem „[[Agnesbrünnl]]“ zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großbritannien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Clether Holy Well - geograph.org.uk - 1029808.jpg|mini|Heilige Quelle mit Quellenhaus in St. Clether, Cornwall]]&lt;br /&gt;
Nach der Überlieferung vieler [[Heiligenvita|Heiligenlegenden]] entsprangen heilige Quellen an Orten, wo ein [[Heiliger]] sein Martyrium erlitt. Das ist überliefert für das Jahr 979 zum Tod [[Eduard der Bekenner|Edwards des Bekenners]] in [[Wareham]], [[Dorset]], für St. [[Oswiu]]s Tod in der Schlacht gegen [[Penda]] in der [[Schlacht von Winwaed|Winwaed]] und für St. [[Sidwella]] in [[Exeter]] (St. Sidwell&amp;#039;s Well).&amp;lt;ref&amp;gt;William Samuel Cordner: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of the Holy Well&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ulster Journal of Archaeology, Third Series&amp;#039;&amp;#039; 9, 1946, S. 24–25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch am Grab eines Heiligen konnten Quellen entspringen:&lt;br /&gt;
* [[Ethelbert]]&amp;#039;s Well, [[Masden]], [[Hereford]];&amp;lt;ref&amp;gt;William Samuel Cordner: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of the Holy Well&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ulster Journal of Archaeology, Third Series&amp;#039;&amp;#039; 9, 1946, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* St. [[Withburga von Ely|Withburga]]&amp;#039;s Well, [[East Dereham]], bei Baldeswell (now [[Bawdeswell]]) [[Norfolk]];&amp;lt;ref&amp;gt;William Samuel Cordner: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of the Holy Well&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ulster Journal of Archaeology, Third Series&amp;#039;&amp;#039; 9, 1946, S. 25; Carol Falvo Heffernan: &amp;#039;&amp;#039;A Reconsideration of the Cask Figure in the &amp;quot;Reeve&amp;#039;s Prologue&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Chaucer Review&amp;#039;&amp;#039; 15/1, 1980, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für zahlreiche Quellen ist überliefert, dass sie durch Heilige zum Entspringen gebracht wurden, so St. Augustine&amp;#039;s Well durch den Heiligen Augustine in [[Cerne Abbas]] in [[Dorset]]. Eine Quelle in [[Stoke St. Milborough]] entsprang, als das Pferd des Heiligen [[Milburga]] auf den Boden stampfte. Der Glaube, eine Quelle in [[Carshalton]], [[Surrey]], sei entsprungen, wo [[Anne Boleyn]]s Pferd auf den Boden stampfte,&amp;lt;ref&amp;gt;William Samuel Cordner: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of the Holy Well&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ulster Journal of Archaeology, Third Series&amp;#039;&amp;#039; 9, 1946, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist dagegen wohl darauf zurückzuführen, dass sie vom Volk für eine Hexe gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mehrere Quellen in England ist überliefert, dass sie sich entweder mit Wasser füllten oder trocken fielen, wenn der Tod des Herrschers oder ein anderes Unglück bevorstand:&lt;br /&gt;
* [[Chipping Tawton]], [[Devon (England)|Devon]] (fließt)&lt;br /&gt;
* Marvel-sike Spring in [[Broughton (Northamptonshire)|Broughton]], [[Northamptonshire]] (fließt)&lt;br /&gt;
* Nailbourns in [[Sittingbourne]], [[Kent]] (fließt)&lt;br /&gt;
* St. [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helen]]&amp;#039;s Well, [[Rushton Spencer]], [[Staffordshire]] (fällt trocken). Sie trocknete am Beginn des [[englischer Bürgerkrieg|englischen Bürgerkrieges]], der Hinrichtung [[Karl I. (England)|Karls I.]], der Kornverknappung von 1670 und zur angeblichen [[Papisten-Verschwörung|Verschwörung]] von 1679 aus.&lt;br /&gt;
Andere Quellen &amp;#039;grummeln&amp;#039; oder &amp;#039;grollen&amp;#039; („drumming wells“) und warnten so vor kommenden Unheil:&lt;br /&gt;
* Drumming Well, [[Oundle]], Northamptonshire – soll vor allgemeinem Unheil warnen&lt;br /&gt;
* Routing Well, [[Inveresk]], soll vor Stürmen warnen&lt;br /&gt;
* Die Quelle in [[Harpham (Yorkshire)|Harpham]], [[Yorkshire]], &amp;#039;grollte&amp;#039;, wenn der Tod eines Mitglieds der Familie Quinton bevorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;William Samuel Cordner: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of the Holy Well&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ulster Journal of Archaeology, Third Series&amp;#039;&amp;#039; 9, 1946, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:St Peter&amp;#039;s Well, Houston - view from the east &amp;amp; opening.jpg|mini|Heilige Quelle mit Quellenhaus in [[Houston (Renfrewshire)|Houston]]]]&lt;br /&gt;
Auch nach der [[Reformation]] blieb der Glaube an die Heilkraft vieler Quellen erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandra Walsham, Reforming the Waters: Holy Wells and Healing Springs in Protestant England. &amp;#039;&amp;#039;Studies in Church History&amp;#039;&amp;#039;, Subsidia 12, 1999, 227–255. [[doi:10.1017/S0143045900002520]]; Alexandra Walsham, &amp;#039;&amp;#039;The reformation of the landscape: religion, identity, and memory in early modern Britain and Ireland&amp;#039;&amp;#039;. Oxford, Oxford University Press 2012, ISBN 978-0-19-924355-6&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für fast jede englische Grafschaft existieren inzwischen Führer zu heiligen Quellen&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. R. B. Parish, &amp;#039;&amp;#039;The holy wells and healing springs of Essex, a gazeteer and field guide to holy wells, mineral springs, spas and folklore waters&amp;#039;&amp;#039;. Nottingham, Pixy-Led 2009;  R. B. Parish, &amp;#039;&amp;#039;The holy wells and healing springs of Hertfordshire, a gazeteer and field guide to holy wells, mineral springs, spas and folklore waters&amp;#039;&amp;#039;. Nottingham, Pixy-Led 2009;  Robert Morrell, Nottinghamshire holy wells and springs. Nottingham, APRA Press, 2. Auflage 1989; Ethelbert Horne, &amp;#039;&amp;#039;Somerset holy wells and other named wells&amp;#039;&amp;#039;. London, Somerset Folk Press 1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die &amp;#039;&amp;#039;Holy Wells Research and Preservation Group&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Southampton]] wurde im Oktober 1984 gegründet und gibt die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Source&amp;#039;&amp;#039; heraus&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandra Walsham, Reforming the waters: Holy Wells and healing springs in Protestant England. &amp;#039;&amp;#039;Studies in Church History&amp;#039;&amp;#039;, Subsidia 12, 1999, 227–255. [[doi:10.1017/S0143045900002520]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WalQuel.jpg|mini|Heilige Quelle in der Nähe von [[Galway]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Irland ca. 3000 heilige Quellen&amp;lt;ref&amp;gt;Ronan Foley, Performing health in place: The holy well as a therapeutic assemblage. &amp;#039;&amp;#039;Health &amp;amp; Place&amp;#039;&amp;#039; 17, 2011, 470&amp;lt;/ref&amp;gt;, manche sind aber nicht mehr in Gebrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Eleanor Conlin Casella, Rag, Stone, Water: A Material Study of Holy Wells in Contemporary Ireland. In: James A. Nyman, Kevin R. Fogle, [[Mary C. Beaudry]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;The Historical Archaeology of Shadow and intimate Economies&amp;#039;&amp;#039;. University Press of Florida, 265. Stable URL: {{JSTOR|j.ctvx06wnv.19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Quellen sind vor allem der Mutter Gottes, [[Patrick von Irland|St. Patrick]] und [[St. Brigid]] (([[Faughart]], [[Liscannor]], Tully)&amp;lt;ref&amp;gt;Ronan Foley, Performing health in place: The holy well as a therapeutic assemblage. &amp;#039;&amp;#039;Health &amp;amp; Place&amp;#039;&amp;#039; 17, 2011, 472&amp;lt;/ref&amp;gt;) geweiht&amp;lt;ref&amp;gt;Eleanor Conlin Casella, Rag, Stone, Water: A Material Study of Holy Wells in Contemporary Ireland. In: James A. Nyman, Kevin R. Fogle, [[Mary C. Beaudry]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;The Historical Archaeology of Shadow and intimate Economies&amp;#039;&amp;#039;. University Press of Florida, 265. Stable URL: {{JSTOR|j.ctvx06wnv.19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber auch St. Columban, St. [[Declan]] ([[Ardmore (Irland)|Ardmore]])&amp;lt;ref&amp;gt;Cadhla, S. &amp;#039;&amp;#039;The Holy Well Tradition, The Pattern of St Declan, Ardmore, County Waterford, 1800-2000&amp;#039;&amp;#039;. Four Courts Press, Maynooth 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; und St. [[Kieran]] ([[Castlekeeran]])&amp;lt;ref&amp;gt;Ronan Foley, Performing health in place: The holy well as a therapeutic assemblage. &amp;#039;&amp;#039;Health &amp;amp; Place&amp;#039;&amp;#039; 17, 2011, 472&amp;lt;/ref&amp;gt; heilig. In Connemara werden Tober Cáillίn in [[Keerhaunmore]] und Tobar Phádraig in [[Maumean]] (&amp;#039;&amp;#039;Mám Éan&amp;#039;&amp;#039;) noch heute häufig aufgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Covadonga.jpg|mini|Marienquelle in Covadonga]]&lt;br /&gt;
In Spanien werden heilige Quellen (Fuensanta, Agua Santa&amp;lt;ref&amp;gt;Jaime Tatay, Sacred Trees, Mystic Caves, Holy Wells: Devotional Titles in Spanish Rural Sanctuaries. &amp;#039;&amp;#039;Religions&amp;#039;&amp;#039; 12, 2021, 5. [[doi:10.3390/rel12030183]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) oft durch Steinhaufen gekennzeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Jaime Tatay, Sacred Trees, Mystic Caves, Holy Wells: Devotional titles in Spanish rural Sanctuaries. &amp;#039;&amp;#039;Religions&amp;#039;&amp;#039; 12, 2021, 12. [[doi:10.3390/rel12030183]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie befinden sich meist bei Kapellen oder [[Einsiedelei|Klausen]] und sind von Bäumen umgeben. Sie sind vorwiegend mit der Jungfrau Maria verbunden, besonders der &amp;#039;&amp;#039;Virgen de la Salud&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Covadonga]] liegt eine heilige Quelle, die durch einen Höhlenfluss gespeist wird und im &amp;#039;&amp;#039;Fuente del Matrimonio&amp;#039;&amp;#039; zu Tage tritt. Junge Frauen, die daraus trinken, glauben, so bald zu heiraten&amp;lt;ref&amp;gt;Jaime Tatay, Sacred Trees, mystic Caves, holy Wells: Devotional Titles in Spanish rural Sanctuaries. &amp;#039;&amp;#039;Religions&amp;#039;&amp;#039; 12, 2021, 14. [[doi:10.3390/rel12030183]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarischer Bezug ==&lt;br /&gt;
In dem Gedicht „Schöne Agnete“ von [[Agnes Miegel]] sprudelt eine weiße Quelle vor der Kirchtür, als Agnete, die Frau des [[Wassermann (Mythologie)|Wassermanns]], von dort aus dem [[Hochamt]] folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeptionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Frühe Berichte über die Nutzung heiliger Quellen stammen vor allem aus Reiseberichten, wie dem Bretonen [[Jacques-Louis de Bougrenet de La Tocnaye|Chevalier de la Tocnaye]] (&amp;#039;&amp;#039;A Frenchman’s Walk through Ireland&amp;#039;&amp;#039;, 1796–1797) oder dem englischen Romanschriftsteller [[William Makepeace Thackeray]] (&amp;#039;&amp;#039;The Irish Sketchbook&amp;#039;&amp;#039;, 1842). Auch [[Antiquar]]e wie [[Thomas Crofton Croker]] aus [[Cork]] (&amp;#039;&amp;#039;Researches in the South of Ireland&amp;#039;&amp;#039;, 1824) publizierten zum Thema&amp;lt;ref&amp;gt;Diarmuid O Giollain, Revisiting the Holy Well. &amp;#039;&amp;#039;Éire-Ireland&amp;#039;&amp;#039; 40, 2005, S.&amp;amp;nbsp;11. [[doi:10.1353/eir.2005.0010]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der protestantische Pfarrer [[Philip Dixon Hardy]] (1794–1875) publizierte 1836 &amp;#039;&amp;#039;Holy Wells of Ireland&amp;#039;&amp;#039;, ein protestantischer Angriff auf Praktiken an irischen Brunnen, die die Namen christlicher Heiliger tragen oder auf andere Weise als heilig angesehen werden.&lt;br /&gt;
Inzwischen sind zahlreiche wissenschaftliche Abhandlungen zum Thema erschienen:&lt;br /&gt;
* Walter L. Brenneman Jr., Mary G. Brenneman, &amp;#039;&amp;#039;Crossing the Circle at the Holy Wells of Ireland&amp;#039;&amp;#039;. Charlottesville, University Press of Virginia 1995.&lt;br /&gt;
* Michael P. Carroll, &amp;#039;&amp;#039;Irish Pilgrimage: Holy Wells and Popular Catholic Devotion&amp;#039;&amp;#039;. Baltimore, Johns Hopkins University Press, 1999.&lt;br /&gt;
* Susan Connolly, Anne-Marie Moroney, &amp;#039;&amp;#039;Stone and Tree Sheltering Water: An Exploration of Sacred and Secular Wells in County Louth&amp;#039;&amp;#039;. Drogheda, Flax Mill 1998.&lt;br /&gt;
* Elizabeth Healy, &amp;#039;&amp;#039;In Search of Ireland’s Holy Wells&amp;#039;&amp;#039;. Dublin, Wolfhound Press 2001.&lt;br /&gt;
* Anna Rackard, Liam O’Callaghan, &amp;#039;&amp;#039;Fish, Stone, Water&amp;#039;&amp;#039;. Cork, Cork University Press 2001.&lt;br /&gt;
* Stiofán Ó Cadhla, &amp;#039;&amp;#039;The Holy Well Tradition: The Pattern of St Declan, Ardmore, County Waterford&amp;#039;&amp;#039;. Dublin, Four Courts Press, 2002.&lt;br /&gt;
* Celeste Ray,  &amp;#039;&amp;#039;The origins of Ireland&amp;#039;s holy wells&amp;#039;&amp;#039;. Oxford, Archaeopress 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Bauer (Autor)|Wolfgang Bauer]], [[Sergius Golowin]], [[Clemens Zerling]]: &amp;#039;&amp;#039;Heilige Quellen, Heilende Brunnen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Erde, Saarbrücken 2009, ISBN 978-3-89060-275-2.&lt;br /&gt;
* Walter L. Brenneman, Mary G. Brenneman: &amp;#039;&amp;#039;Crossing the Circle at the holy Wells of Ireland.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Virginia, Charlottesville, VI 1995, ISBN 0-8139-1548-1.&lt;br /&gt;
* {{RGA|24|11|15|Quellen|Alois Döring}}&lt;br /&gt;
* Arthur Gribben: &amp;#039;&amp;#039;Holy wells and sacred water sources in Britain and Ireland. An annotated bibliography.&amp;#039;&amp;#039; Garland, London 1992, ISBN 0-8153-0831-0.&lt;br /&gt;
* Elizabeth Healy: &amp;#039;&amp;#039;In search of Ireland’s holy wells.&amp;#039;&amp;#039; Wolfhound Press, Dublin 2001, ISBN 0-86327-865-5.&lt;br /&gt;
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* Friedrich Muthmann: &amp;#039;&amp;#039;Mutter und Quelle. Studien zur Quellenverehrung im Altertum und im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Basel – Mainz 1975, ISBN 3-8053-0269-X.&lt;br /&gt;
* {{RGA|24|15|29|Quellheiligtümer und Quellkult|Britt-Marie Näsström, Wolf-Rüdiger Teegen}}&lt;br /&gt;
* Stiofán Ó Cadhla: &amp;#039;&amp;#039;The holy well tradition. The pattern of St. Declan, Ardmore, County Waterford.&amp;#039;&amp;#039; Four Courts Press, Dublin 2002, ISBN 1-85182-706-4.&lt;br /&gt;
* Anne Rackard, &amp;#039;&amp;#039;Fish Stone Water. Holy wells of Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Atrium Books, Cork 2001, ISBN 0-9535353-1-2.&lt;br /&gt;
* Petra Skyvova: &amp;#039;&amp;#039;Fingallian holy Wells.&amp;#039;&amp;#039; Fingal County Libraries, Dublin 2005, ISBN 0-9549103-0-3.&lt;br /&gt;
* Siegferd Svane: &amp;#039;&amp;#039;100 Danske helligkilder og deres historie i korte træk.&amp;#039;&amp;#039; Landesmann, Kopenhagen 1979, ISBN 87-15-07395-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brunnenheiligtum (Sardinien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Britt-Marie Näsström, Wolf-Rüdiger Teegen: Quellheiligtümer und Quellkult. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 24, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-017575-4, S. 15–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Holy wells|Heilige Quellen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heilige-quellen.de heilige-quellen.de] Liste von heiligen Quellen und anderen Gewässern in den Religionen und im deutschen und internationalen Volksglauben. Mit vielen Beispielen und Beschreibungen, keine Quellen&lt;br /&gt;
* [http://www.irishcultureandcustoms.com/ALandmks/HolyWells.html Bridget Haggerty, The Holy Wells of Ireland, Heilige Quellen in Irland] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/photos/shinywhistle/5076148615/ Bild Tobar Phádraig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaubenspraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige Quelle| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser in der Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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