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	<title>Heilige-Geist-Viertel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:38:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heilige-Geist-Viertel&amp;diff=1557492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tempsb: Verlinkung hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-01-23T15:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Linkbox Historische Stadtviertel in Berliner Stadtkern}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin panorama postcard pre 1914 Heilige-Geist-Viertel (49960852212).jpg|mini|Bild vom Heilige-Geist-Viertel, im Hintergrund das [[Berliner Schloss]] und der [[Berliner Dom]], gemacht vom Turm des [[Rotes Rathaus|Roten Rathauses]], ca. 1910]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- falsche Perspektive? [[Datei:Berlin stadtansicht mit schloss 1891.jpg|mini|hochkant=1.5|Luftbild Heilige-Geist-Viertel von 1891, im Hintergrund das [[Berliner Stadtschloss]], links das Nikolaiviertel]] ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- erstmal entfallen, damit die anderen Bilder zum Text passen [[Datei:Sechserbrücke, Berlin 1875.jpg|270px|mini|Blick über die Spree zum Heilige-Geist-Viertel um 1875, mit der „Sechserbrücke“ im Vordergrund]]---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilige-Geist-Viertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eins von ehemals vier Vierteln im [[Berliner Bezirke#Kommunale Gliederung im 19. Jahrhundert|historischen Stadtteil]] [[Alt-Berlin]], der zum heutigen Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] gehört. Der Name existiert mindestens seit 1727&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Bd0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA483&amp;amp;dq=Marienviertel&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Marienviertel&amp;amp;f=false C.E.Geppert: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Berlin von Entstehung der Stadt bis heute&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1840]&amp;lt;/ref&amp;gt; und nimmt Bezug auf das [[Heilig-Geist-Spital (Berlin)|Heilig-Geist-Spital]], von dem heute noch die Heilig-Geist-Kapelle existiert. Heute ist die Bezeichnung im Bereich der Stadtplanung wieder von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Heilige-Geist-Viertels geht bis in die Zeit der Gründung der Stadt [[Berlin]] um 1230 zurück, als die [[Marienkirche (Berlin-Mitte)|Marienkirche]] im benachbarten [[Marienviertel (Berlin)|Marienviertel]] bereits urkundlich erwähnt wurde. Zu dieser Zeit wurde die Stadt im Norden bis zur [[Neue Friedrichstraße|Neuen Friedrichstraße]] (heute in diesem Bereich [[Anna-Louisa-Karsch-Straße]]) erweitert und wenig später mit einer [[Berliner Stadtmauer|Stadtmauer]] umgeben. Im späten Mittelalter bestand die Stadt Berlin nach einem überlieferten Feuerwehr-Alarmplan aus den vier Stadtvierteln Marienviertel, Heilige-Geist-Viertel, Nikolaiviertel und Klosterviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke im Heilige-Geist-Viertel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubeplan Heiliggeistviertel.jpg|mini|links|Heilige-Geist-Viertel auf dem Straubeplan, 1910]]&lt;br /&gt;
=== Heilig-Geist-Spital ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Mitte Heilig-Geist-Kapelle.JPG|mini|200px|Heilig-Geist-Kapelle, 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Heilig-Geist-Spital (Berlin)|Heilig-Geist-Spital]] war eine der ältesten Berliner [[Stiftung]]en und wurde erstmals 1272 im [[Gilde (Kaufleute)|Gildebrief der Bäcker]] erwähnt. Es war eins von drei [[Hospital|Hospitälern]] im mittelalterlichen Berlin. Es befand sich auf der westlichen Seite der Spandauer Straße unweit des heute nicht mehr existierenden [[Spandauer Tor]]es und diente der Alten- und Krankenpflege. Die zum Spital gehörende Heilig-Geist-Kapelle wurde etwa um 1300 errichtet und ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Berlins. Von 1655 bis zum Bau der [[Garnisonkirche (Berlin)|Garnisonkirche]] 1703 wurde die Kapelle von der Berliner Garnison genutzt. Später fanden hier bis 1905 katholische Gottesdienste statt. Das Spitalsgebäude wurde 1825 abgerissen und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. 1906 wurde die Kapelle als Hörsaal in den Neubau der Handelsschule der [[Berliner Kaufmannschaft]] einbezogen, die später in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der [[Humboldt-Universität]] zu Berlin aufging. Von den Baulichkeiten des Spitals ist allein die Kapelle erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spandauer Tor ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spandauer Tor 1700.jpg|mini|Blick auf das Spandauer Tor um 1700]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittelalterliche Tor befand sich am nördlichen Ende der Spandauer Straße dicht beim Heilig-Geist-Spital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der barocken [[Festung Berlin|Befestigungsanlage]] unter [[Johann Gregor Memhardt]] wurde das Tor nach Nordosten zwischen zwei [[Bastion]]en verlegt. Nach dem Abtragen der Festungswerke bildete sich vor diesem ehemaligen Barocktor an der Gabelung [[Oranienburger Straße]] / [[Rosenthaler Straße (Berlin)|Rosenthaler Straße]] um 1750 ein Platz heraus – der [[Hackescher Markt|Hackesche Markt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlossfront und Hotels ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstrasse Schloßfront.jpg|mini|[[Burgstraße (Berlin)|Burgstraße]], Schloßfront]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Burgstraße 16 befand sich das Hotel &amp;#039;&amp;#039;[[Hotel König von Portugal (Berlin)|König von Portugal]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessings]] Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Minna von Barnhelm]]&amp;#039;&amp;#039; spielte. Die Herberge war bei Schlossgästen bekannt und verfügte über einen besonders romantischen Innenhof. Ebenso befand sich als weiteres Hotel in der Burgstraße das &amp;#039;&amp;#039;[[Hotel de Saxe (Berlin)|Hotel de Saxe]]&amp;#039;&amp;#039; (1869: Nr. 20), das &amp;#039;&amp;#039;Böttcher‘s Hotel&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 11), das &amp;#039;&amp;#039;Cassels Hotel&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 13, ab 1891: Nr. 16), das &amp;#039;&amp;#039;Netzler’s Hotel&amp;#039;&amp;#039; (1912: Nr. 15) und das &amp;#039;&amp;#039;[[Börsen-Hotel (Berlin)|Börsen-Hotel]]&amp;#039;&amp;#039; (ab 1880: Nr. 27/27a).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Palais Itzig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Itzig, Berlin 1857.jpg|mini|Palais Itzig um 1857, über die [[Spree]] gesehen von der Friedrichsbrücke aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr des Gebäudes an der Ecke Burgstraße und Neue Friedrichstraße (heute [[Anna-Louisa-Karsch-Straße]]) war [[Daniel Itzig]] (1723–1799), ein Bankier [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs&amp;amp;nbsp;II.]] 1762 erwarb Itzig fünf Häuser an der Burgstraße, darunter das 1718 von [[Philipp Gerlach]] erbaute Palais Montargues, ließ sie abreißen und an ihrer Stelle bis 1765 durch Oberbaurat August Gotthilf Naumann d.&amp;amp;nbsp;J. ein barockes Palais errichten, das später die Adresse Burgstraße 25 erhielt. 1817 wurde es von Itzigs Nachkommen an den Arzt Nathan Friedländer verkauft. Von dessen Sohn Carl Jacob Friedländer erwarb es 1856 die Korporation der Kaufmannschaft, die es durch den Neubau der Börse (s.&amp;amp;nbsp;u.) ersetzen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Börse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Börse mit Friedrichsbrücke um 1900.jpg|mini|Börse mit Friedrichsbrücke, um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Berliner Börse]] wurde am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 1685 durch Kurfürst [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]] in Berlin gegründet. Die erste Börsensitzung fand am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1739 statt. Zunächst wurde das Obergeschoss des ehemaligen Lusthauses im [[Lustgarten (Berlin)|Lustgarten]] in direkter Nähe zum [[Berliner Stadtschloss]] genutzt, bevor dieses 1798 zugunsten eines Neubaus für die Börse an gleicher Stelle abgerissen wurde. Das Gebäude in der [[Burgstraße (Berlin)|Burgstraße]] auf der anderen Seite der Spree wurde von 1859 bis 1864 von [[Friedrich Hitzig]] errichtet. Es wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zerstört. Neben dem neuen Börsengebäude befand sich das [[Börsen-Hotel (Berlin)|Börsen-Hotel]] an der Burgstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechserbrücke ===&lt;br /&gt;
Die Cavaliers-Brücke wurde in der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zwischen dem Lustgarten und dem Heilige-Geist-Viertel als Fußgängerbrücke aus Holz gebaut. Bekannter war sie als „[[Sechserbrücke]]“ – so wurden umgangssprachlich mehrere Brücken bezeichnet, für die 5 oder 6 Pfennig (also ein Sechser – wie der Berliner zum halben [[Groschen]] zu 12&amp;amp;nbsp;Pfennig sagte)&amp;lt;!-- die im Artikel vorgefundene Erklärung war putzig. Zur fraglichen Zeit hatte der Groschen wohl 12 Pfennig. Seltsam kam einem dieser &amp;#039;Berliner Jargon&amp;#039; erst im 20.Jh. vor, weil der Ausdruck beibehalten wurde. --&amp;gt; als Brückenzoll zu entrichten war. Um 1885 wurde diese durch die viel größere [[Kaiser-Wilhelm-Brücke (Berlin)|Kaiser-Wilhelm-Brücke]] (heute [[Liebknechtbrücke]]) ersetzt. Auf der anderen Seite der Spree lag die Kleine Burgstraße (heute: [[Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)|Karl-Liebknecht-Straße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königliches Hof- und Stadtpostamt ===&lt;br /&gt;
Um 1650 begann der [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Große Kurfürst]] Postverbindungen in der [[Mark Brandenburg]] einzurichten und einen Postdirektor für die Residenz zu bestellen. 1683 gab es ein Posthaus an der Poststraße Ecke Georgenstraße (Königstraße), in dem das Generalpostamt und die Wohnung des Hofpostmeisters untergebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit wurden nur kurfürstliche/königliche Sendungen transportiert; Unternehmen und Privatleute mussten sich anderweitig behelfen. Nachdem [[Johann Kasimir Kolbe von Wartenberg|Graf Kolbe von Wartenberg]], einige Zeit auch Oberhofpostmeister, wegen Korruption Berlin verlassen musste, zog 1712 das Königliche Hofpostamt in sein Barockpalais an der Langen Brücke (Schlüter-Bau) – jetzt die &amp;#039;&amp;#039;Neue Post&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das alte Gebäude in der Poststraße wurde noch bis in das 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Wohnsitz des Generalpostmeisters genutzt, dann aber abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1826 kaufte die Berliner Stadtpost-Expedition auf Anweisung König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;III.]] die ersten Grundstücke zur Errichtung des [[Hofpostamt (Berlin)|Hofpostamtes]] auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- auf der anderen Seite der Königstraße lag bereits die „Alte Post“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Areal zwischen der Spandauer, König-, Heiligegeist- und der Kleinen Poststraße –&amp;amp;nbsp;heute etwa der östliche Teil des [[Marx-Engels-Forum]]s&amp;amp;nbsp;– befand sich bis etwa 1945 das ehemalige Hof- und Stadtpostamt. Der etwa 12.000&amp;amp;nbsp;m² große Komplex bestand zunächst aus mehreren vereinzelten Gebäuden, die nacheinander von der Post aufgekauft und 1882 durch einen Neubau ersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pilgerweg Berlin–Wilsnack ==&lt;br /&gt;
Der [[Pilgerweg]] Berlin–Wilsnack wurde vom Ende des 14. Jahrhunderts bis in das 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begangen und war damals das wichtigste Pilgerziel Nordeuropas. Ausgangspunkt war die [[St. Marienkirche (Berlin-Mitte)|St.&amp;amp;nbsp;Marienkirche]] oder das [[Heilig-Geist-Spital (Berlin)|Heilig-Geist-Spital]] in [[Berlin-Mitte]]. Das Ziel war die [[Wunderblutkirche (Bad Wilsnack)|Wunderblutkirche St.&amp;amp;nbsp;Nikolai]] in [[Wilsnack]] im nordwestlichen [[Brandenburg]]. Seit der Erforschung des Pilgerwegs am Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erlebt dieser eine Renaissance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Heilige-Geist-Viertel heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marx Engels Denkmal Berlin.jpg|mini|Denkmal für Karl Marx und Friedrich Engels]]&lt;br /&gt;
Heute befindet sich das [[Marx-Engels-Forum]] zwischen den Straßenzügen der [[Spandauer Straße]], [[Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)|Karl-Liebknecht-Straße]] und [[Rathausstraße (Berlin)|Rathausstraße]] östlich der [[Spree]]. Wer nach dem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses dieses an der Ostseite verlässt, blickt über die Spree auf das Marx-Engels-Forum und weiter Richtung [[Alexanderplatz]] in eine Parkanlage. Hier befindet sich heute das Denkmal für [[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]] in der Heilige-Geist-Straße&amp;amp;nbsp;16. Einst stand an dieser Stelle ein Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre, als bereits in vielen europäischen Städten der Wert der über Jahrhunderte gewachsenen Altstadtviertel wiederentdeckt wurde, sind hier im [[Historische Mitte (Berlin)|historischen Stadtkern]] von Berlin nach einem von [[Walter Ulbricht]] autorisierten Stadtumbau-Modell im Bereich zwischen Spree und Alexanderplatz alle Bauwerke mit Ausnahme der Marienkirche abgerissen worden, die den Krieg überstanden hatten, um Platz für den Bau des Fernsehturms und der [[DDR-Staatsachse]] zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RK 0901 1184 Marienkirche.jpg|mini|St. Marienkirche, Höhenunterschied zur Karl-Liebknecht-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer heute über das Marx-Engels-Forum geht, kann nicht erkennen, dass sich an dieser Stelle in etwa 1,50&amp;amp;nbsp;m Tiefe, unter dem heutigen Pflaster und der Parkanlage bis um 1945 das Heilige-Geist-Viertel im historischen Stadtkern von [[Alt-Berlin]] befand. Der Höhenunterschied wird erst erkennbar, wenn man vom Marx-Engels-Forum zur Marienkirche läuft und dort die Stufen zur Kirche hinabsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Durchlegung von bis zu zehnspurigen Verkehrsschneisen im Zuge der [[Grunerstraße (Berlin)|Grunerstraße]] und Karl-Liebknecht-Straße wurde aber auch der für alle mittelalterlichen Städte so typische ausgerundete Stadtgrundriss, der sich aus den alten Stadtmauern und der Umwallung ergab, zerschnitten und aus dem Stadtgedächtnis ausgelöscht (lediglich die Stadtbahn auf dem alten Festungsgraben zwischen den Bahnhöfen [[Bahnhof Berlin Alexanderplatz|Alexanderplatz]] und [[Bahnhof Berlin Hackescher Markt|Hackescher Markt]] zeichnet dies bis heute nach).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt allerdings Bestrebungen, den urbanen Charakter auch dieses Viertels wiederherzustellen. Schon 1999 beschloss der Berliner Senat das &amp;#039;&amp;#039;[[Planwerk Innenstadt]]&amp;#039;&amp;#039; als städtebauliches Leitbild, wobei aber für diesen Bereich&amp;amp;nbsp;– damals bis heute&amp;amp;nbsp;– kein Konsens für eine Reurbanisierung gefunden werden konnte. Eine langjährige Diskussion entwickelte sich zwischen den Befürwortern und den Gegnern einer wie auch immer gearteten [[Rekonstruktion]]. Es entstanden Pläne für einen von Hochhäusern dominierten Alexanderplatz, die auch eine Umbauung der Basis des [[Berliner Fernsehturm|Fernsehturms]] in historischer [[Traufhöhe]] vorsahen, sowie bauliche Einzelobjekte, die zwischen Rotem Rathaus und der Marienkirche deplatziert wirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Berlins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Alberts: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Berlins&amp;#039;&amp;#039;. Chronik Verlag 1986, ISBN 3-88379-082-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heilig-Geist-Viertel (Berlin)|Heilige-Geist-Viertel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-historische-mitte.de/ &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Berliner-Historische-Mitte e.&amp;amp;nbsp;V. zur Wiedergewinnung des alten Stadtkerns&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.521107|EW=13.403172|type=landmark|dim=2000|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tempsb</name></author>
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