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	<title>Heilbronner Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:04:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heilbronner_Sandstein&amp;diff=2012910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni am 3. Februar 2026 um 17:27 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-03T17:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Steinbruch Heilbronn 1835.jpg|mini|Heilbronner Sandsteinbrüche um 1835]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ottheinrichsbau 04-4.JPG|mini|[[Simson|Samson]] am [[Ottheinrichsbau]] des Heidelberger Schlosses aus Heilbronner Sandstein. Die Fassade besteht aus rotem [[Neckartäler Sandstein]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stuttgart-Formation|Schilfsandstein]] und wird bei [[Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]] gebrochen. Dieser Sandstein, der im [[Mittlerer Keuper|Mittleren Keuper]] entstand, hat große kulturhistorische Bedeutung für die Region um Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Keuper Steinbruch Jaegerhaus Heilbronn.jpg|miniatur|hochkant|links|Aufschluss eines früheren Heilbronner Steinbruchs beim [[Jägerhaus (Heilbronn)|Jägerhaus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Heilbronn#Geologie|titel1=Abschnitt Geologie im Artikel Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilbronn liegt im nördlichen Teil des [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutschen Schichtstufenlandes]]. Die im Osten der Stadt liegenden [[Heilbronner Berge]] lassen einen Ausschnitt der Schichtenfolge mit dem Heilbronner Sandstein erkennen. Auf der 28 bis 29&amp;amp;nbsp;m mächtigen Schicht des [[Unterer Keuper|Unteren Keupers]] folgt der 130 bis 150&amp;amp;nbsp;m mächtige [[Gipskeuper]], auf dem die 20 bis 45&amp;amp;nbsp;m mächtige Schicht des Heilbronner Sandsteins, eines Schilfsandsteins, aufliegt. Diese Sandsteinschicht wurde früher intensiv abgebaut, die daraus gewonnenen Steine prägen das historische Stadtbild Heilbronns. In der tiefergelegenen Stadt sind der Schilfsandstein gänzlich und die Schichten darunter bis zum Unterkeuper fast vollständig durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Linck]], Helmut Wild: &amp;#039;&amp;#039;Geologischer Aufbau und erdgeschichtliche Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stadt- und Landkreis Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart und Aalen 1974, ISBN 3-8062-0121-8. S.&amp;amp;nbsp;91–117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In geringerem Umfang als früher wird der Heilbronner Sandstein bis in die heutige Zeit (2010) abgebaut; ein noch betriebener Steinbruch liegt westlich vom [[Schweinsberg (Berg)|Schweinsberg]] (Heilbronner Berge) im Waldgewann Winterhaldenhau ({{Coordinate|text=⊙|NS=49.110568|EW=9.236197|type=landmark|region=DE-BW|name=Steinbruch beim Schweinsberg im Waldgewann Winterhaldenhau}}).&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilbronner Sandstein.jpg|mini|links|Heilbronner Sandstein (Muster; ca. 10&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;8&amp;amp;nbsp;cm; Oberfläche gesägt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen hellbraunen feinkörnigen [[Sandstein]] mit tonig-ferritischer (Ton-Eisen) Bindung. An seiner Oberfläche zeigt er eine gleichmäßig verteilte, braune Verfleckung. Diese Flecken entstanden durch [[limonit]]ische (Gelb-Brauneisen) Anreicherungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Komponenten sind 30&amp;amp;nbsp;Prozent [[Quarz]], 57 % Gesteinsbruchstücke, 12 % [[Alkalifeldspat]] und 1 % [[Plagioklas]]. Die [[Akzessorien]] mit einem Anteil von unter 1 % sind [[Muskovit]], [[Turmalingruppe|Turmalin]], [[Apatit]], [[Zirkon]] und opake (undurchsichtige) Mineralkörner. Die Korngröße liegt bei 0,14&amp;amp;nbsp;Millimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot;&amp;gt;Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalatlas wichtiger Denkmalgesteine.&amp;#039;&amp;#039; Gestein Nr.&amp;amp;nbsp;100 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um einen schwach [[feldspat]]führenden Sandstein mit Gesteinsbruchstücken.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Wegen seiner tonig-ferritischen Bindung widersteht Heilbronner Sandstein der [[Verwitterung]] wenig; er sandet, blättert und schalt ab. Weil der enthaltene Hellglimmer horizontal eingeregelt ist, spaltet der Stein in dieser Richtung sehr leicht; bei seinem Einbau senkrecht zum Lager sind deshalb sogar großflächige Abschalungen zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Sandstein wird für Monumentalbauten im Hoch- und Brückenbau, für [[Werkstein]]e, Fußbodenplatten, Treppen, Denk- und Grabmale verwendet. Er erfreut sich wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit bei [[Steinbildhauer]]n großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbaut wurde der Heilbronner Sandstein beispielsweise in Heilbronn selbst am [[Rathaus (Heilbronn)|Rathaus]], an der [[Kilianskirche (Heilbronn)|Kilianskirche]] und am [[Heilbronn Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]], in [[Bad Wimpfen]] am [[Pfalz Wimpfen#Roter Turm|Roten Turm]] (als [[Bossenstein]]) und am Justizgebäude Ulm. Auch Skulpturen am [[Heidelberger Schloss]] und Ornamente am [[Kölner Dom]] sind aus ihm gefertigt.&amp;lt;ref name=Grimm /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Heilbronner Sandstein an kulturell bedeutenden Bauten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Heilbronn-berliner-baer.JPG|[[Berliner Bär]] von Ernst Kibler in Heilbronn&lt;br /&gt;
Datei:Hn-goetzenturm-vondergoltz.jpg|[[Liste Heilbronner Bauwerke#Götzenturm|Götzenturm]] in Heilbronn mit Skulptur von [[Hubertus von der Goltz]]&lt;br /&gt;
Datei:Siebenröhrenbrunnen.JPG|Der [[Siebenröhrenbrunnen (Heilbronn)|Siebenröhrenbrunnen]] in Heilbronn&lt;br /&gt;
Datei:Heilbronn Kilianskirche Turm 20071228.jpg|Turm der [[Kilianskirche (Heilbronn)|Kilianskirche Heilbronn]]&lt;br /&gt;
Datei:Heilbronn Alter Bahnhof 20071228.jpg|[[Alter Bahnhof (Heilbronn)|Alter Bahnhof Heilbronn]]&lt;br /&gt;
Datei:Wimpfen-stadtkirche-innen.jpg|Das Innere der [[Stadtkirche (Bad Wimpfen)|Stadtkirche von Bad Wimpfen]]&lt;br /&gt;
Datei:Heilbronn Synagoge 1900 Zwei.jpg|[[Alte Synagoge (Heilbronn)|Heilbronner Synagoge]], durch Brandstiftung in der „[[Novemberpogrome 1938|Reichskristallnacht]]“ im November 1938 zerstört&lt;br /&gt;
Datei:Heilbronn Kaetchenhaus 20060714.jpg|[[Käthchenhaus]] in Heilbronn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv-heilbronn.de/aktuelles/rueckblicke/Einblicke/2005/ Führungen des Stadtarchivs in den Heilbronner Steinbrüchen im Jahre 2005]&lt;br /&gt;
* [http://www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/10771/?path=7160;10552; Schilfsandsteinbruch Jägerhaus am Galgenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heilbronn)|Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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