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	<title>Heike Walpot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:German astronaut team.png|mini|[[Liste der Raumfahrer nach Auswahlgruppen#DLR 2|Zweite DLR-Auswahlgruppe]], Heike Walpot unten links]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heike Walpot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1960]] als &amp;#039;&amp;#039;Heike John&amp;#039;&amp;#039; in [[Düsseldorf]], [[Nordrhein-Westfalen]]) ist eine deutsche Verkehrspilotin und Ärztin, die als Leistungsschwimmerin und [[Raumfahrer]]anwärterin bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Aufgewachsen ist Heike Walpot in [[Aachen]] als Tochter des Sportpädagogen und emeritierten Professors der ehemaligen [[Pädagogische Hochschule Rheinland|Pädagogischen Hochschule Rheinland]], Abteilung Aachen, [[Hans-Georg John]] (* 1929). Nach vier Jahren auf der Grundschule wechselte sie auf das [[St. Leonhard Gymnasium]]. In dieser Zeit begann sie mit Leistungssport und wurde schon bald eine erfolgreiche Schwimmerin. Bereits zwei Jahre nach Trainingsbeginn wurde sie 1974 Mitglied der deutschen Schwimm-Nationalmannschaft (bis 1981), belegte im folgenden Jahr bei den Jugendeuropameisterschaften vordere Plätze und wurde über 100 und 200 Meter Rücken deutsche Vizemeisterin. 1976 nahm sie an den [[Olympische Sommerspiele 1976|Olympischen Spielen]] in [[Montreal]] teil, erreichte allerdings keinen der Endläufe. Bei den Europameisterschaften im [[Schweden|schwedischen]] [[Jönköping]] gewann sie 1977 mit der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel die Bronzemedaille, belegte über 100 Meter Rücken Platz 7 und wurde über 100 Meter Rücken EM-Achte. 1978 unterbot sie als erste bundesdeutsche Schwimmerin über 400 Meter Lagen die 5-Minuten-Marke und blieb über 200 Meter Rücken erstmals unter 2:20 Minuten. Insgesamt nahm sie in ihrer Karriere an über 50 internationalen Wettkämpfen teil, stellte 13 deutsche Rekorde auf, war acht Mal Deutsche Meisterin und neun Mal Vizemeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte Walpot ab 1980 an der [[RWTH Aachen|Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule]] (RWTH) Medizin. Ihr [[Physikum]] legte sie erfolgreich nach vier Semestern ab und promovierte 1986 zum „Dr.&amp;amp;nbsp;med.“ Sie spezialisierte sich auf [[Anästhesiologie]] und [[Intensivmedizin]] und trat Anfang 1987 eine Stelle als Assistenzärztin in der Abteilung Anästhesiologie des Klinikums der RWTH an. Sie suchte nach Möglichkeiten für bessere Filter von Blutkonserven, oder nach neuen Verfahren, Verunreinigungen von Infusionslösungen zu mindern. Für Ärzte und Schwestern produzierte sie einen Lehrfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewerbung ===&lt;br /&gt;
Im August 1986 hatte die damalige Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR) –&amp;amp;nbsp;Vorgängerin des heutigen [[Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt|Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt]]&amp;amp;nbsp;– im Auftrag des [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesforschungsministeriums]] in allen großen Tageszeitungen nach [[Wissenschaftsastronaut]]en für den zweiten deutschen [[Spacelab]]-Flug (D-2) gesucht. Gefordert wurde ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Physik, Chemie, Biologie, Medizin, oder Ingenieurwissenschaften sowie eine mehrjährige Forschungstätigkeit. Darüber hinaus war ein Doktorgrad in den genannten Bereichen von Vorteil. Ein guter psychischer und physischer Allgemeinzustand sowie ausgezeichnete Englischkenntnisse verbunden mit einer Altershöchstgrenze von 35 Jahren wurden vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heikes damaliger Mann [[Luc Walpot]] ermutigte sie, sich zu bewerben. Er hatte die Anzeige entdeckt und sie seiner Frau vorgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Aufruf meldeten sich 1799 nationale Interessenten, von denen aber nur 40 Prozent die geforderten Kriterien erfüllten. 312 Bewerber kamen in die engere Wahl. Nach der ersten medizinischen Befragung nach erblichen und allergischen Erkrankungen oder Fehlsichtigkeit mussten weitere 76 aufgeben. Diese 236 Bewerber wurden den unterschiedlichsten Wissens- und psychologischen Prüfungen unterzogen. Nur 23 (9,7 Prozent) blieben übrig. Die anschließenden Gesundheitstests (Gleichgewicht, Kreislauf) ließen weitere zehn Kandidaten scheitern. Am Ende hatten sich 13 Personen (9 Männer und 4 Frauen) durchgesetzt. Eine Jury, der auch die drei Alt-Astronauten [[Ulf Merbold|Merbold]], [[Reinhard Furrer|Furrer]] und [[Ernst Messerschmid|Messerschmid]] angehörten, siebte schließlich die fünf Anwärter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damalige Forschungsminister [[Heinz Riesenhuber|Riesenhuber]] stellte die fünf Finalisten im August 1987 der Öffentlichkeit vor. Neben Heike Walpot (mit 27 Jahren die Jüngste im Team) verstärkten die Lehrerin und Meteorologin [[Renate Brümmer]] sowie die Physiker [[Gerhard Thiele (Astronaut)|Gerhard Thiele]], [[Hans Wilhelm Schlegel|Hans Schlegel]] und [[Ulrich Walter]] das deutsche Astronautenkorps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Training ===&lt;br /&gt;
Die fünf Raumfluganwärter begannen im März 1988 am Sitz der DFVLR in Köln mit dem eigentlichen Astronautentraining (erste „Schnupperkurse“ gab es bereits vorher, so unternahm die Gruppe Ende 1987 in den USA ihre ersten [[Parabelflug|Parabelflüge]]). 1990 kamen mit Ausnahme von Walpot alle als [[Wissenschaftsastronaut|Nutzlastspezialisten]] für den zweiten deutschen Spacelab-Flug ([[STS-55|D-2]]) in die engere Wahl. Seitdem trainierten die vier Deutschen abwechselnd in Köln sowie in [[Huntsville (Alabama)|Huntsville]] am [[Marshall Space Flight Center|Marshall-Raumflugzentrum]] und dem [[Lyndon B. Johnson Space Center|Johnson Space Center]] in [[Houston]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1992 die endgültige Wahl für die Teilnahme an [[STS-55]] auf Schlegel und Walter gefallen war, entschied sich Walpot, das deutsche Raumfahrerteam wieder zu verlassen. Während des D-2-Fluges arbeitete sie im DLR-Zentrum in [[Oberpfaffenhofen]] als [[Capsule Communicator|Verbindungssprecherin]]. Anschließend baute sie das internationale Umweltprojekt [[GLOBE-Programm|GLOBE (Global Learning and Observations to Benefit the Environment)]] mit auf. Im Sommer 1996 wechselte sie als Pilotin zur [[Deutsche Lufthansa|Deutschen Lufthansa]] und steuerte als Kopilotin Maschinen vom Typ [[Boeing 737]] und später [[Boeing 747]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Heike Walpot ist in zweiter Ehe mit dem Raumfahrer [[Hans Wilhelm Schlegel]] verheiratet, hat mit ihm drei Kinder sowie eine Tochter aus erster Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Raumfahrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spacefacts.de/bios/international/german/walpot_heike.htm spacefacts.de]&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|47683|2=Heike John }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walpot, Heike}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahreranwärter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Schwimmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lufthansa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Raumfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walpot, Heike&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=John, Heike (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Raumfahreranwärterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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