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	<title>Heike Henkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-26537-95: /* Heike Henkel */ Datum steht unten auf der letzten Seite des PDF-Files</title>
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		<updated>2026-05-01T01:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heike Henkel: &lt;/span&gt; Datum steht unten auf der letzten Seite des PDF-Files&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Leichtathlet&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kurzname = &lt;br /&gt;
| bild = [[Datei:Heike Henkel cropped.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
| bildbeschreibung = Heike Henkel (2007)&lt;br /&gt;
| langname = Heike Meier-Henkel&lt;br /&gt;
| nation = {{DEU}}&lt;br /&gt;
| geburtstag = 5. Mai 1964 ({{Alter|1964|05|05}} Jahre)&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Kiel]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| groesse = 182&lt;br /&gt;
| gewicht = &lt;br /&gt;
| beruf = &lt;br /&gt;
| sterbedatum = &lt;br /&gt;
| sterbeort = &lt;br /&gt;
| sterbeland = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Karriere --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| disziplin = [[Hochsprung]]&lt;br /&gt;
| bestleistung = 2,07 m (Halle); 2,05 m (Freiluft)&lt;br /&gt;
| verein = [[TSV Bayer 04 Leverkusen]],&amp;lt;br /&amp;gt;erster Verein: [[TSV Kronshagen]]&lt;br /&gt;
| trainer = [[Gerd Osenberg]]&lt;br /&gt;
| nationalkader = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Status-Kürzel: a für aktiv, g für gesperrt, n für nicht aktiv, v für verstorben, z für zurückgetreten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| status = z&lt;br /&gt;
| karriereende = 2000&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Medaillen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Medaillenspiegel = &lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel | Olympische Spiele |1|0|0}}&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel | Weltmeisterschaften |1|0|0}}&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel | Hallenweltmeisterschaften |1|1|2}}&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel | Europameisterschaften |1|0|0}}&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel | Halleneuropameisterschaften |2|1|0}}&lt;br /&gt;
| medaillen =&lt;br /&gt;
{{Medaillen Sommersport| Wo = Olympia&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1992|1992 Barcelona]]&lt;br /&gt;
| [[Olympische Sommerspiele 1992/Leichtathletik – Hochsprung (Frauen)|2,02 m]]}}&lt;br /&gt;
{{Medaillen Sommersport| Wo = Leichtathletik-WM&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991|1991 Tokio]]&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991/Hochsprung der Frauen|2,05 m]]}}&lt;br /&gt;
{{Medaillen Sommersport| Wo = Leichtathletik-Hallen-WM&lt;br /&gt;
| Bronze&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1989|1989 Budapest]]&lt;br /&gt;
| 1,94 m&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1991|1991 Sevilla]]&lt;br /&gt;
| 2,00 m&lt;br /&gt;
| Silber&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1993|1993 Toronto]]&lt;br /&gt;
| 2,02 m&lt;br /&gt;
| Bronze&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1995|1995 Budapest]]&lt;br /&gt;
| 1,99 m}}&lt;br /&gt;
{{Medaillen Sommersport| Wo = Leichtathletik-EM&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1990|1990 Split]]&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1990/Hochsprung der Frauen|1,99 m]]}}&lt;br /&gt;
{{Medaillen Sommersport | Wo = Leichtathletik-Hallen-EM&lt;br /&gt;
| Silber&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1988|1988 Budapest]]&lt;br /&gt;
| 1,97 m&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1990|1990 Glasgow]]&lt;br /&gt;
| 2,00 m&lt;br /&gt;
| Gold&lt;br /&gt;
| [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1992|1992 Genua]]&lt;br /&gt;
| 2,02 m}}&lt;br /&gt;
| update = 10. Dezember 2020&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimniskrämer - 2018-01-23-1875.jpg|mini|Heike Henkel, 2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sportpressefest 1986 in der Ostseehalle (Kiel 75.077).jpg|mini|Ministerpräsident [[Uwe Barschel]] (Bildmitte) ehrt die Hochspringerin Heike Henkel (links) als Sportlerin des Jahres 1985 von Schleswig-Holstein; 1986]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heike Henkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. &amp;#039;&amp;#039;Redetzky,&amp;#039;&amp;#039; seit 2004 verheiratete &amp;#039;&amp;#039;Meier-Henkel;&amp;#039;&amp;#039; * [[5. Mai]] [[1964]] in [[Kiel]], [[Schleswig-Holstein]]) ist eine ehemalige [[Deutschland|deutsche]] [[Hochsprung|Hochspringerin]]. Zu Beginn der 1990er-Jahre gewann sie sechs internationale Titel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hall-of-fame-sport.de/mitglieder/detail/Heike-Henkel/ |titel=Detail |sprache=de |abruf=2025-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Henkel ist die bislang einzige Hochspringerin, die in drei aufeinanderfolgenden Jahren [[Leichtathletik-Europameisterschaften|Europameisterin]], [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften|Weltmeisterin]] und [[Olympiasieger]]in wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Heike Redetzky ===&lt;br /&gt;
Henkel begann als [[Turnen|Turnerin]] beim [[TSV Kronshagen]] und war als Jugendliche auch im [[Fechten|Fechtsport]] und im [[Basketball]] aktiv, daneben begann sie mit der [[Leichtathletik]]. 1980 gewann sie ihren ersten deutschen Jugendmeistertitel im Hochsprung mit 1,84&amp;amp;nbsp;m. Von 1981 bis 1983 starteten die Leichtathleten des TSV Kronshagen in einer Leichtathletikgemeinschaft mit [[Gut-Heil Neumünster]]. Heike Redetzky verteidigte 1981 ihren Jugendmeistertitel und belegte bei den Junioreneuropameisterschaften 1981 den fünften Platz. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften 1982 steigerte sie sich auf die neue persönliche Bestleistung von 1,89&amp;amp;nbsp;m und gewann den Wettbewerb. Nach einem schwächeren Jahr 1983 erreichte sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 1984 den vierten Platz. Der Durchbruch an die nationale Spitze gelang ihr bei den Freiluftmeisterschaften 1984, als sie mit 1,91&amp;amp;nbsp;m bei gleicher Höhe den Titel vor [[Ulrike Nasse-Meyfarth|Ulrike Meyfarth]] gewann. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1984/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles]] erreichte sie in der Qualifikation mit 1,90&amp;amp;nbsp;m fast ihre Bestleistung, im Finale belegte sie mit 1,85&amp;amp;nbsp;m den elften Platz, während Ulrike Meyfarth ihre zweite olympische Goldmedaille ersprang. In ihrem letzten Jahr beim TSV Kronshagen gewann Heike Redetzky 1985 sowohl den deutschen Hallen- als auch den Freilufttitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1985 wechselte sie zur [[TSV Bayer 04 Leverkusen|LG Bayer Leverkusen]], um dort bei [[Gerd Osenberg]] zu trainieren, der bereits [[Heide Ecker-Rosendahl|Heide Rosendahl]] und Ulrike Meyfarth zum Olympiasieg geführt hatte. Bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1986|Europameisterschaften 1986 in Stuttgart]] belegte Heike Redetzky mit 1,90&amp;amp;nbsp;m den sechsten Platz. Im Jahr darauf erreichte sie bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1987|Halleneuropameisterschaften in Liévin]] den fünften Platz und bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1987|Hallenweltmeisterschaften in Indianapolis]] den sechsten Platz mit jeweils 1,91&amp;amp;nbsp;m. Bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987|Freiluftweltmeisterschaften in Rom]] überquerte sie 1,96&amp;amp;nbsp;m und belegte wie in der Halle den sechsten Platz. 1988 gewann sie ihre erste internationale Medaille, als sie bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1988|Halleneuropameisterschaften in Budapest]] zusammen mit [[Larissa Kositsina]] aus der UdSSR mit 1,97&amp;amp;nbsp;m Silber hinter der Bulgarin [[Stefka Kostadinowa]] erhielt. In der Freiluftsaison verbesserte sich Redetzky auf 1,98&amp;amp;nbsp;m. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1988/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1988 in Seoul]] verpasste sie als 13. der Qualifikation knapp den Einzug ins Finale. Im Winter gewann sie erneut eine Hallenmedaille, bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1989|Hallenweltmeisterschaften in Budapest]], die wie die Halleneuropameisterschaften im Jahr zuvor in Budapest stattfanden, belegte sie mit 1,94&amp;amp;nbsp;m den dritten Platz hinter Stefka Kostadinowa und [[Tamara Wladimirowna Bykowa|Tamara Bykowa]]. Am 24. Mai 1989 heiratete sie in Kiel den Schwimmer [[Rainer Henkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heike Henkel ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 1989|Deutschen Meisterschaften 1989]] unterlag Heike Henkel [[Andrea Arens]]; für Heike Henkel blieb es die einzige Niederlage bei Deutschen Meisterschaften bis 1994. Am 20. August 1989 gelang ihr beim Sportfest in Köln der erste Zweimetersprung ihrer Karriere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rundschau-online.de/wirtschaft/olympiasiegerin-heike-henkel-in-koeln-bin-ich-erstmals-ueber-2-meter-gesprungen-264630 |titel=Olympiasiegerin Heike Henkel: „In Köln bin ich erstmals über 2 Meter gesprungen“ |datum=2021-11-17 |sprache=de |abruf=2025-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sie nun sechs Jahre bei internationalen Meisterschaften dabei gewesen war, gewann sie bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1990|Halleneuropameisterschaften 1990 in Glasgow]] mit 2,00&amp;amp;nbsp;m ihren ersten internationalen Titel. Zweite wurde mit 1,94&amp;amp;nbsp;m [[Britta Bilač|Britta Vörös]] aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], auf den dritten Platz sprang [[Alina Astafei|Galina Astafei]] aus Rumänien. Bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1990|Europameisterschaften 1990 in Split]] traten zum letzten Mal Athleten und Athletinnen aus der DDR und aus der Bundesrepublik Deutschland in getrennten Mannschaften an. Im Hochsprung erreichte die beste Springerin der DDR, [[Heike Balck]], den fünften Platz. Heike Henkel siegte mit 1,99&amp;amp;nbsp;m vor [[Biljana Petrović]] aus der gastgebenden jugoslawischen Mannschaft und [[Jelena Borissowna Jelessina|Jelena Jelessina]] aus der Sowjetunion, die beide 1,96&amp;amp;nbsp;m sprangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 konnte Heike Henkel ihre Erfolgsserie fortsetzen. Sie siegte bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1991|Hallenweltmeisterschaften in Sevilla]] mit 2,00&amp;amp;nbsp;m vor Tamara Bykowa und Heike Balck. Anfang August überquerte sie in Monte Carlo 2,04&amp;amp;nbsp;m und übertraf damit den acht Jahre alten [[Liste der deutschen Leichtathletikrekorde|deutschen Rekord]] von [[Ulrike Nasse-Meyfarth|Ulrike Meyfarth]]. Vier Wochen später steigerte sie sich bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991|Weltmeisterschaften in Tokio]] auf 2,05&amp;amp;nbsp;m und siegte mit sieben Zentimetern Vorsprung auf Jelena Jelessina. 1991 gewann Heike Henkel auch die Gesamtwertung des [[IAAF Grand Prix Final|Grand-Prix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 1992 stellte Heike Henkel mit 2,07&amp;amp;nbsp;m einen neuen [[Leichtathletik-Weltrekorde|Hallenweltrekord]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/henkel%20heike/01/1837 |titel=Heike Henkel - Munzinger Biographie |abruf=2025-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz darauf siegte sie bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1992|Halleneuropameisterschaften in Genua]] mit 2,02&amp;amp;nbsp;m, wobei sie alle Höhen im ersten Versuch übersprungen hatte, weswegen sie nach der Mehrversuchsregel Gold vor Stefka Kostadinowa gewann, die ebenfalls 2,02&amp;amp;nbsp;m gemeistert hatte. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1992/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1992 in Barcelona]] siegte Henkel mit 2,02&amp;amp;nbsp;m vor [[Alina Astafei|Galina Astafei]]. Heike Henkel erhielt in diesem Jahr noch weitere Ehrungen: Nachdem sie bereits bei den Deutschen Meisterschaften den [[Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis]] bekommen hatte, wurde sie Ende des Jahres zur [[Welt-Leichtathlet des Jahres|Welt-Leichtathletin des Jahres]] und zu Deutschlands [[Sportler des Jahres (Deutschland)|Sportlerin des Jahres]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren, in denen sie alle Titel gewonnen hatte, unterlag sie bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1993|Hallenweltmeisterschaften 1993 in Toronto]] mit 2,02&amp;amp;nbsp;m gegen [[Stefka Kostadinowa]], die bei gleicher Höhe diesmal die Mehrversuchsregel auf ihrer Seite hatte. In der Freiluftsaison gewann Henkel den deutschen Meistertitel mit 2,00&amp;amp;nbsp;m, bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993|Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart]] qualifizierte sie sich im Gegensatz zu Kostadinowa für das Finale, trat aber dann wegen Verletzung nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neun Hallenmeistertiteln in Folge startete Heike Henkel 1994 nicht bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, Ende Februar kam ihr erster Sohn zur Welt. Henkel bemühte sich sofort wieder um die Fortsetzung ihrer Karriere. Bei den Deutschen Freiluftmeisterschaften belegte sie den fünften Platz, während [[Heike Balck]] ihren ersten Meistertitel nach der Wiedervereinigung gewann. Bis zu den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1994|Europameisterschaften 1994 in Helsinki]] kam Henkel zwar so gut in Form, dass sie die Qualifikationshöhe von 1,92&amp;amp;nbsp;m überwand, im Finale schied sie aber mit 1,85&amp;amp;nbsp;m frühzeitig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 1995 wurde Henkel zweite hinter Galina Astafei. Im März bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1995|Hallenweltmeisterschaften 1995 in Barcelona]] erreichten die drei Hochspringerinnen das Siegespodest, die fünf Jahre zuvor die Medaillen bei den Halleneuropameisterschaften in Glasgow erhalten hatten. Astafei erhielt mit 2,01&amp;amp;nbsp;m ihre erste Goldmedaille für Deutschland, Britta Bilac gewann Silber vor Heike Henkel, beide hatten 1,99&amp;amp;nbsp;m überquert. Auch in der Freiluftsaison besiegte Astafei Henkel bei den Deutschen Meisterschaften. Bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1995|Weltmeisterschaften in Göteborg]] verpasste Henkel den Finaleinzug, während Astafei Silber hinter Kostadinowa gewann. 1996 belegte Henkel erneut hinter Astafei den zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Nachdem ihr die Olympiaqualifikation nicht gelungen war, beendete sie zunächst ihre Karriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes 1997, kehrte Heike Henkel noch einmal in die Stadien zurück. 1999 gewann sie bei den Deutschen Freiluftmeisterschaften und im Jahr darauf den Hallentitel. Ihr letzter großer Wettkampf war bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2000|Halleneuropameisterschaften 2000 in Gent]], bei dem sie mit 1,85&amp;amp;nbsp;m noch einmal Achte werden konnte. In der Freiluftsaison 2000 verabschiedete sie sich dann endgültig als aktive Sportlerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/sport/sportwelt/heike-henkel--was-macht-die-ehemalige-olympiasiegerin-heute--8207048.html |titel=Was macht eigentlich ... Heike Henkel? |datum=2018-08-12 |sprache=de |abruf=2025-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Hallenweltrekord verlor Heike Henkel nach 14&amp;amp;nbsp;Jahren am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 2006 an die Schwedin [[Kajsa Bergqvist]]. Der Sprung über 2,07&amp;amp;nbsp;m steht aber (Stand März 2025) noch als deutscher Hallenrekord, während ihr Freiluftrekord nach 18&amp;amp;nbsp;Jahren am 14. Juni 2009 von [[Ariane Friedrich]] übertroffen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leichtathletik.eintracht.de/news/ariane-friedrich-springt-deutschen-rekord-76201 |titel=Ariane Friedrich springt deutschen Rekord! |sprache=de |abruf=2025-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Heike Henkel ist 1,82 m groß und wog zu Wettkampfzeiten 62&amp;amp;nbsp;kg. Von 1989 bis 2001 war sie mit dem [[Schwimmsport|Schwimmer]] [[Rainer Henkel]] verheiratet; aus der Ehe stammen zwei Kinder. Eine weitere Tochter entstammt der Lebensgemeinschaft mit Ex-Zehnkämpfer [[Paul Meier (Leichtathlet)|Paul Meier]], mit dem sie seit dem 30. April 2004 verheiratet ist. Die Tochter [[Marlene Meier]] wurde [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 2022/Resultate|2022]] Deutsche Meisterin über [[100-Meter-Hürdenlauf|100&amp;amp;nbsp;Meter]] Hürden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 schloss Heike Henkel ihr Studium in [[Grafikdesign]] erfolgreich mit dem Diplom ab. Sie hält heute Vorträge zu verschiedenen Themen wie Motivation, Erfolg und Misserfolg. Am 6.&amp;amp;nbsp;November 1997 wurde ihr der [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | titel=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 | hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen | zugriff=2017-03-11 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | archiv-datum=2019-03-31 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hh_erfolge&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heike-henkel.de/content/heike-henkel/erfolge.php |titel=Heike Henkel – Erfolge und Auszeichnungen |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170422033022/http://www.heike-henkel.de/content/heike-henkel/erfolge.php |archiv-datum=2017-04-22 |archiv-bot= |zugriff=2017-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bereits während ihrer Laufbahn engagierte Anti-[[Doping]]-Kämpferin – hierfür wurde sie 1991 mit dem [[Bambi (Auszeichnung)|Bambi]] geehrt&amp;lt;ref name=&amp;quot;hh_erfolge&amp;quot;/&amp;gt; – gehörte von 2002 bis 2005 dem Vorstand der nationalen Anti-Doping-Agentur [[Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland|NADA]] an. Seit Januar 2007 ist Heike Henkel Schirmherrin des Ambulanten Kinderhospizdienstes in Köln,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dkhv.de/wer-wir-sind/schirmherrinnen/ |titel=Schirmherr*innen |werk=Website Deutscher Kinderhospizverein |sprache=de |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie bereits seit 1995 Schirmherrin des Ronald McDonald Hauses der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung in Aachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mcdonalds-kinderhilfe.org/aachen/schirmherr/ |titel=Unsere Schirmherren |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-10-26 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wirkte sie beim [[Ninja Warrior Germany – Die stärkste Show Deutschlands|RTL Ninja Warrior Germany Promi-Special]] für den [[RTL-Spendenmarathon]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2021 engagiert sich Heike Henkel als Osteopathie-Botschafterin des Verbandes der Osteopathen Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osteopathie.de/ |titel=- Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.) |sprache=de |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2023 ist sie Vorstandsmitglied der Deutschen Osteopathie-Stiftung für Wissenschaft und Forschung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.d-os.de/ |titel=Unser Vorstand und Stiftungsrat - Deutsche Osteopathie-Stiftung |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2024 veröffentlichte Henkel ihre Biografie &amp;lt;nowiki/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;‚Absprung im richtigen Moment: Die Biografie von Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel‘&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maria Machnik |url=https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/pulheim/pulheim-heike-henkel-stellte-in-koeln-ihre-biografie-vor-831262 |titel=Olympiasiegerin: Erfolgreiche Hochspringerin Heike Henkel aus Pulheim stellt ihre Biografie vor |datum=2024-07-21 |sprache=de |abruf=2025-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Meistertitel ==&lt;br /&gt;
* Freiluft: 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1990, 1991, 1992, 1993, 1999&lt;br /&gt;
* Halle: 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Amrhein: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft&lt;br /&gt;
* Real Federacion Espanola de Atletismo: &amp;#039;&amp;#039;European Indoor Handbook&amp;#039;&amp;#039;. Madrid 2005, ISBN 84-87704-89-1.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Keldungs: &amp;#039;&amp;#039;Heike Henkel&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo&amp;#039;&amp;#039;. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 72–74.&lt;br /&gt;
* Heike Henkel: &amp;#039;&amp;#039;Absprung im richtigen Moment: Die Biografie von Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel&amp;#039;&amp;#039;. Sibost Verlag, Heikendorf 2024, ISBN 978-3-98262-6-468.&lt;br /&gt;
* Heike Henkel: &amp;#039;&amp;#039;Warum schwer, wennʼs leichter geht!&amp;#039;&amp;#039; Minerva Vision, Mönchengladbach 2025, ISBN 978-3-910503-19-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://sport-speaker.com/speaker/heike-henkel/ Persönliche Webseite]&lt;br /&gt;
* {{World Athletics|14277985}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|70084}}&lt;br /&gt;
* {{Hall of Fame des deutschen Sports|ID=Heike-Henkel|NAME=Heike Henkel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leverkusen.com/whoiswho/whoiswho.php?view=Henkel_H Eintrag im Leverkusener Who’s Who]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Henkel, Heike}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochspringer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (Bayer 04 Leverkusen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Henkel, Heike&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Redetzky, Heike; Meier-Henkel, Heike&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Hochspringerin und Olympiasiegerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1964&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]], [[Schleswig-Holstein]], Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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