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	<title>Heiducken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiducken&amp;diff=107247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bedeutung */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-08T22:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harambaša from Dalmatia.jpg|mini|[[Haramija|Harambaša]] aus dem [[Herzegowina|westherzegowinisch]]-[[Dalmatien|dalmatinischen]] Grenzraum mit typischer Ausstattung (Bauchbinde: [[Pistole#Frühe Pistolen|&amp;#039;&amp;#039;Kubura&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Yatagan|&amp;#039;&amp;#039;Handžar&amp;#039;&amp;#039;]]. Linke Hand: [[Tabakspfeife|&amp;#039;&amp;#039;Čibuk&amp;#039;&amp;#039;]]. Linke Schulter: türk. [[Muskete]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiducken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Singular|Sg.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiduck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; auch Haiduck, Heiducke, Hayduke oder Hajduke; [[Osmanische Sprache|osman.-türk.]] &amp;#039;&amp;#039;haydut&amp;#039;&amp;#039;; {{sqS|hajdut/-i}}; {{huS|hajdú}}; [[serbokroatisch]] &amp;#039;&amp;#039;hajduk&amp;#039;&amp;#039;; {{roS|haiduc}}; {{bgS|chajduk}} u. &amp;#039;&amp;#039;chajdutin&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnete man zur Zeit der [[Osmanisches Reich|türkischen]] Herrschaft über [[Südosteuropa]] meist bandenmäßig organisierte [[Gesetzloser|Gesetzlose]], besonders [[Wegelagerer]], [[Plünderung|Plünderer]] und [[Freischar|Freischärler]]. Sie unterliegen einer ähnlichen [[Romantisierung]] wie [[Kosaken]] und [[Piraterie|Piraten]]. Die Heiducken werden von den südosteuropäischen Nationen rückblickend als wehrhafte Vertreter des [[nation]]alen und [[Religion|religiösen]] Widerstands und [[Freiheitskämpfer]] gegen das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] angesehen. Im [[Habsburgermonarchie|habsburgischen]] und [[Siebenbürgen|siebenbürgischen]] Einflussbereich wurden die Heiducken in die Wehrstruktur integriert, im [[Fürstentum Siebenbürgen]] (besonders unter Fürst [[Stephan Bocskai]]) planmäßig angesiedelt und mit Privilegien ausgestattet. Ortsnamen mit „Hajdú“ erinnern daran bzw. sollen daran erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das türkische Wort &amp;#039;&amp;#039;Haydut&amp;#039;&amp;#039; beschreibt heutzutage räuberische Personen, die sich gegen das System auflehnen. Womöglich daher wurde der Ausdruck, auch abgewandelt als &amp;#039;&amp;#039;Haiduck&amp;#039;&amp;#039;, ab Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, zum [[Synonymie|Synonym]] für derartige Individuen. Ursprünglich bezeichnete es möglicherweise ungarische Vieh[[hirte]]n ([[Ungarische Sprache|ungarisch]] &amp;#039;&amp;#039;hajtó&amp;#039;&amp;#039; für Ochsentreiber) und später auch [[Söldner]], die für das Osmanische Reich die Grenzkontrolle übernahmen und sich vielleicht später gegen diese auflehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff fand Einzug in verschiedene südosteuropäische Sprachen wie z.&amp;amp;nbsp;B.: [[Kroatische Sprache|kroatisch]] und [[Serbische Sprache|serbisch]] &amp;#039;&amp;#039;hajduk&amp;#039;&amp;#039;, [[Bulgarische Sprache|bulgarisch]] &amp;#039;&amp;#039;chajduk&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;chajdutin&amp;#039;&amp;#039;, [[Rumänische Sprache|rumänisch]] &amp;#039;&amp;#039;haiduc&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Albanische Sprache|Albanischen]] wird heute mit &amp;#039;&amp;#039;hajdut&amp;#039;&amp;#039; (unbestimmte Form; bestimmte Form: &amp;#039;&amp;#039;hajduti&amp;#039;&amp;#039;) ein gewöhnlicher Räuber bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Armin Hetzer]] |Titel=Albanisch-deutsches und deutsch-albanisches Taschenwörterbuch. Mit rd. 12&amp;amp;nbsp;000 Stichwörtern und Redewendungen |Verlag=Helmut Buske Verlag |Ort=Hamburg |Datum=1990 |ISBN=3-87118-946-4 |Seiten=123}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich mag Heiduck einen Räuber oder einen Aufrührer gegen die Obrigkeit bezeichnet haben. Während der nationalen Befreiungskämpfe der südosteuropäischen Völker im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hat sich in diesen Nationen vermehrt ein romantisch verklärtes Bild der Heiducken als Volkshelden und Vorkämpfer für die nationale Befreiung und/oder soziale Gerechtigkeit verbreitet. In [[Südosteuropa]] kann das Wort Aufständische und Freiheitskämpfer ebenso wie Räuber und Gesetzlose meinen. Der Begriff ist demnach mehrdeutig. Er bezeichnet sowohl einfache Räuber, die Leute ohne Unterschied auf Herkunft und sozialen Status überfallen und gemordet haben, wie auch irreguläre [[Freischar|Milizen]] oder Freiheitskämpfer bis hin zu [[Sozialismus|sozialistischen]] [[Revolution]]ären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als solche sind werden die Heiducken vor allem bei [[Serben]], aber auch von den [[Kroaten in Bosnien-Herzegowina]] von [[Guslar]]en in „Hajdukenliedern“ als Helden besungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Lieder des kroatischen Guslaren Željko Šimić: &amp;#039;&amp;#039;Smrt Mijata Tomića&amp;#039;&amp;#039; [Der Tod des Mijat Tomić] und &amp;#039;&amp;#039;Hrvatski narodni junak hajduk Andrijica Šimić&amp;#039;&amp;#039; [Der kroatische Volksheld Hajduk Andrijica Šimić], 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Historikerin [[Suraiya Faroqhi]] erwähnt, dass es auf dem Balkan im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zahlreiche Räuberbanden gab, die jedoch auf etwas andere Weise entstanden seien als jene im türkischen Kernland [[Anatolien]]. Da auf dem Balkan ein großer Teil der ländlichen Bevölkerung und damit auch der Söldnerbanden aus Nichtmuslimen bestand, vermutet sie, dass es hier nicht so sehr um die feste Anstellung irregulärer Soldaten ging. Dafür hätten manche Militärs, die in den Grenzbezirken keine Arbeit (mehr) fanden, sich ihren Lebensunterhalt durch Raub und Brandschatzung zu sichern versucht. Jedenfalls sei es „nicht realistisch, in den sogenannten Haiduken protonationalistische Kämpfer für lokale Autonomie zu sehen, wie das in der älteren Literatur häufig geschehen ist“. Diese balkanischen Heiducken seien „[w]eit davon entfernt [gewesen], als ‚edle Räuber‘ von den Reichen zu nehmen, um die Armen zu beschenken“, sondern hätten stattdessen meist angegriffen, wen auch immer sie gerade vorfanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Suraiya Faroqhi: &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Alltag im osmanischen Reich. Vom Mittelalter bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C. H. Beck, München 1995, ISBN 978-3-406-39660-1, S. 69&amp;amp;nbsp;f. ([https://books.google.de/books?id=cZ8KxCZ3mjQC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Kultur+und+Alltag+im+osmanischen+Reich.&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=SQ1Adr5lEs&amp;amp;sig=k1tCOFTn6BIKR2y6eJIKIKiSV5Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=GjnkS4zDK-GHONL35dsN&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=R%C3%A4uberbanden&amp;amp;f=false books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Söldnern und Nomaden verließen auch andere Leute periodisch oder aufgrund besonderer Lebenskrisen ihre Wohnsitze. Erbstreitigkeiten, Epidemien, hohe Steuern und Raubüberfälle trieben immer wieder junge Bauern aus ihren Dörfern, die dann oft zu Heiducken wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Bedeutung wurde das Wort „Heiduck“ ab dem 18. Jahrhundert auch als Bezeichnung für Bedienstete reicher Leute in Österreich-Ungarn sowie auch an deutschen Höfen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |Stichwort=Heiduck |Abruf=2018-08-04 |Kommentar=Siehe dort Bedeutung Nr. 2 und Abschnitt Etymologie.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Wortes ist nicht geklärt. Der Begriff mag sich aus dem türkischen &amp;#039;&amp;#039;haydut&amp;#039;&amp;#039; für Räuber, Gesetzloser, entwickelt haben oder vom ungarischen &amp;#039;&amp;#039;hajtó&amp;#039;&amp;#039; (plural &amp;#039;&amp;#039;hajtók&amp;#039;&amp;#039;) für Ochsentreiber. Diese beiden Thesen müssen sich nicht ausschließen, da er ursprünglich möglicherweise vom Ungarischen ins Türkische gelangt sein könnte und ungarische Viehhirten beschrieb, welche auch als Söldner die ungarisch-türkische Grenze für das Osmanische Reich sicherten, als Ungarn unter osmanische Herrschaft kam. Möglich ist auch, dass sich diese Söldner gegen die Osmanen auflehnten und es so zum negativ konnotierten Begriff gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine These geht davon aus, dass das deutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Haudegen&amp;#039;&amp;#039; von Kämpfern in [[Freikorps]] in [[Kaisertum Österreich|österreichischen]] und anderen Armeen zur Zeit der [[Türkenkriege]] aufgeschnappt worden sein könnte. Wahrscheinlich hat das Wort Heiduck sich aus mehreren Quellen gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Welt-Galleria T063.jpg|mini|Heiduck, aus dem damaligen ungarischen Einflussgebiet (1703)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich und im [[Königreich Ungarn]] bezeichnete Heiduck Ende des 16. und Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts besoldete Infanteristen, die den Grenzschutz versahen, sowie später bewaffnete Wachen in Städten, [[Gespanschaft]]en und auf Gütern Adliger. Die [[Habsburgermonarchie]] benannte 1740 die drei regulären ungarischen Infanterieregimenter &amp;#039;&amp;#039;Hayduken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bleckwenn 1987: 31&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Heiduckentum in Südosteuropa nahm seinen Aufschwung Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, nach ersten militärischen Misserfolgen der Osmanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Türkenkriege|Österreichisch-Türkischen Krieg 1716–1718]] waren Heiducken österreichische Fußsoldaten in [[Serbien]] und im [[Banat]]. Heiducken unter eingeschränktem Schutz der Habsburger ([[Uskoken]]) fielen im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als semi-reguläre Truppen in vom Osmanischen Reich besetzte Gebiete ein. Der Heiducken-Anführer wurde, ebenso wie bei den [[Haramija]], &amp;#039;&amp;#039;harambaša&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gründe für das Heiduckenleben waren: Widerstand gegen die osmanische Gewalt und Ausbeutung, bessere Verdienstmöglichkeiten, Rache für erfahrene Ungerechtigkeit, Entkommen vor drohender Vergeltung. Heiducken hielten sich überwiegend in entlegenen Gebieten auf, die dem Zugriff des Rechts entzogen waren (Gebirge, Wälder, Sümpfe), und genossen manchmal die Unterstützung lokaler osmanischer Sicherheitsbehörden ([[Pandur (Soldat)|Panduren]], [[Martologen]], Derbendschi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Serbien, das mit wichtigen osmanischen Handelsstraßen durchzogen war, stellte das Heiduckenwesen eine Form der Raubwirtschaft dar. Das Räuberwesen hatte jedoch meist nur wenig mit der vor allem in der Romantik und den späteren Nationalgeschichtsschreibungen geprägten Vorstellung eines permanenten „Kampfes gegen die Türken“ zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den griechischen Gebieten agierten die [[Kleften|Klephten]], wie die Räuber dort genannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Clewing, [[Oliver Jens Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Südosteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2012, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieges]] 1741 übernahm Erzherzogin Maria Theresia drei regulierte ungarische Infanterie-Regimenter und errichtete weitere drei Einheiten: Ujvary (1769: No. 2), [[Leopold Pálffy]] (No. 19), Haller (No. 31), Forgach (No. 32), Andrassy (No. 33), Vettes (No. 34). Allen Regimentern war wohl gemeinsam, dass sie zu Beginn nur aus Kriminellen und Gesindel gebildet wurden. So wird vom Regiment Haller berichtet, dass es auf dem Marsch nach [[Petrovaradin|Peterwardein]] einen Offizier ermordete und eine lokale Räuberherrschaft eröffnet habe, „bis Komitatsmilizen es entwaffnen und vor Gericht bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bleckwenn 1987: 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch weist schon das Infanterieregiment Forgach 1746/47 in [[Italien]] einigen Erfolg auf. Vor allem im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] treten die Heiducken diszipliniert auf, vor allem die [[Esterházy]]-Regimenter (1769: No. 33 und No. 37).&amp;lt;ref&amp;gt;Regimentsinhaber: [[Nikolaus I. Joseph Esterházy de Galantha|Nikolaus Joseph Esterházy]] und [[Joseph Esterházy (1714–1762)|Joseph Esterházy]]. Zu den Stammlisten: [[Liste der Infanterieregimenter der kaiserlich-habsburgischen Armee der Frühen Neuzeit]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;haiduc&amp;#039;&amp;#039; wurde von der rumänischen Bewegung &amp;#039;&amp;#039;Haiducii Muscelului&amp;#039;&amp;#039; benutzt, die in den Jahren 1947 und 1959 den Aufstand gegen die [[Sowjetunion|Sowjets]] probte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der serbische Fußballclub [[FK Hajduk Kula|Hajduk Kula]] und der kroatische Fußballclub [[Hajduk Split]] tragen das Wort im Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ungarn gibt es mehrere [[Toponym]]e, die auf Hajduk basieren, wie [[Hajdú-Bihar]], Hajdúdorog, Hajdúhadház, Hajdúnánás, Hajdúböszörmény, Hajdúszoboszló.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Heiducken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BMM-HajdukWeapons1.JPG|mini|Typische Waffen und Ausstattung von Heiducken (Militärhistorisches Museum, [[Belgrad]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der in der folgenden Liste genannten Heiducken in Südosteuropa waren vor der [[Nationenbildung]] aktiv. Die Zuordnung gibt die gegenwärtige – teils die heutigen Staatsgrenzen übergreifende – Verehrung bei den genannten [[Ethnie|Völkern]] wieder, die sich in Südosteuropa wie die Nationalität auch, zumeist maßgeblich durch die Religionszugehörigkeit herausgebildet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bulgarische Hajduten ===&lt;br /&gt;
* [[Panajot Chitow]] (1830–1918)&lt;br /&gt;
* [[Chadschi Dimitar]] (1840–1868)&lt;br /&gt;
* [[Stefan Karadscha]] (1840–1868)&lt;br /&gt;
* [[Filip Totju]] (1830–1907)&lt;br /&gt;
* [[Iljo Wojwoda]] (1805–1898)&lt;br /&gt;
* [[Indsche Wojwoda (Rebell)|Indsche Wojwoda]] (1755–1821)&lt;br /&gt;
* [[Petko Wojwoda]] (1844–1900)&lt;br /&gt;
* [[Scheljo Wojwoda]] (1828–1893)&lt;br /&gt;
* [[Waltschan Wojwoda]] (1775–1863)&lt;br /&gt;
* [[Tschawdar Wojwoda]]&lt;br /&gt;
* [[Delju Wojwoda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kroatische Hajduci ===&lt;br /&gt;
* [[Ivan Bušić Roša]] (um 1745–1783)&lt;br /&gt;
* [[Petar Mrkonjić]] (vor 1645–nach 1669)&lt;br /&gt;
* [[Andrija Šimić]] (1833–1905)&lt;br /&gt;
* [[Mijat Tomić]] (1610–1656)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rumänische Haiduci ===&lt;br /&gt;
* [[Toma Alimos|Toma Alimoș]] (Legende)&lt;br /&gt;
* [[Andrei Budac]] (1872–1912)&lt;br /&gt;
* [[Avram Iancu]] (1824–1872)&lt;br /&gt;
* [[Iancu Jianu]] (1787–1842)&lt;br /&gt;
* [[Gruia lui Novac]] (Legende)&lt;br /&gt;
* [[Grigore Pintea]], bekannt als Pintea Viteazul (1670–1703)&lt;br /&gt;
* [[Andrii Popa]]&lt;br /&gt;
* Radu Anghel (1827–1866)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serbische Hajduci ===&lt;br /&gt;
* Limo Bajraktar&lt;br /&gt;
* [[Stanoje Glavaš]] (1763–1815)&lt;br /&gt;
* [[Stojan Janković]] († 1687)&lt;br /&gt;
* [[Karađorđe|Đorđe Petrović]], bekannt als Karađorđe (1762–1817)&lt;br /&gt;
* Deli Marko&lt;br /&gt;
* Starina Novak (um 1530–1601)&lt;br /&gt;
* [[Veljko Petrović (Heiducke)|Veljko Petrović]] (um 1780–1813)&lt;br /&gt;
* Bajo Pivljanin († 1685)&lt;br /&gt;
* Jovan Sikimic | Harambaša (ab 1650)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungarische Hajdúk ===&lt;br /&gt;
* [[András Nagy (General)|András Nagy]], Heiduckengeneral (um 1600)&lt;br /&gt;
* [[Gergely Nemethy]] (um 1600)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brigant]]&lt;br /&gt;
* [[Kleften]]&lt;br /&gt;
* [[Komitadschi]]&lt;br /&gt;
* [[Tschetnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ivo Žanić&lt;br /&gt;
   |Titel=Flag on the Mountain : A Political Anthropology of War in Croatia and Bosnia-Herzegovina : 1990–1995&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Graham McMaster, Celia Hawkesworth&lt;br /&gt;
   |Verlag=SAQI, The Bosnian Institute&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Prevarena povijest&lt;br /&gt;
   |Originalsprache=hr&lt;br /&gt;
   |Originaljahr=1998&lt;br /&gt;
   |Originalort=Zagreb&lt;br /&gt;
   |ISBN=9780863568152&lt;br /&gt;
   |Kommentar=über die Instrumentalisierung des Heiduckentums und weiterer kultureller Motive während der [[Jugoslawienkriege]]}}&lt;br /&gt;
* Hans Edelmaier: &amp;#039;&amp;#039;Haiducken und Granitscharen. Teil der jugoslawischen Tragödie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pallasch. Zeitschrift für Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2 (1998), Heft 3, S. 17–25.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans Bleckwenn]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Joachim Niemeyer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Kaiserin Hayduken, Husaren und Grenzer : Bild und Wesen 1740–1769&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zum Militärwesen des Ancien Régime. Drei grundlegende Aufsätze. (Neugedruckt zu Ehren des Verfassers anläßlich seines 75. Geburtstags am 15. 12. 1987)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Biblio Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Osnabrück&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |Seiten=23–42}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Fikret Adanir&lt;br /&gt;
   |Titel=Heiduckentum und osmanische Herrschaft : Sozialgeschichtliche Aspekte der Diskussion um das frühneuzeitliche Räuberwesen in Südosteuropa&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Südost-Forschungen&lt;br /&gt;
   |Nummer=41&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |Seiten=43–116}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Georg Rosen&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Balkan-Haiduken : Ein Beitrag zur innern Geschichte des Slawenthums&lt;br /&gt;
   |Verlag=F. A. Brockhaus&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1878&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org|diebalkanhaiduke00rose}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belletristik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Mile Budak]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Hajdukenrache&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Novellen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hrvatski izdavalački bibliografski zavod&lt;br /&gt;
   |Ort=Zagreb&lt;br /&gt;
   |Datum=1942&lt;br /&gt;
   |Seiten=5–26}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Panaït Istrati]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Haiduken&lt;br /&gt;
   |Verlag=Büchergilde Gutenberg&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Übers. aus dem Französischen}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Leopold Vukelić&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Mavro Spicer&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Heiduk Rade&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kroatische Lieder und Erzählungen&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag von Eduard Moos&lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich/Erfurt/Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1896&lt;br /&gt;
   |Seiten=443–462}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Konstantin Petkanow&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Heiducken&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Nation&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin (Ost)&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |Seiten=206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hajduks|Heiducken}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Heiduck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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