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	<title>Heideseen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:44:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heideseen&amp;diff=703988&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Olaf Studt: HC: Entferne Kategorie:Flusssystem Spree; Ergänze Kategorie:Flusssystem Dahme</title>
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		<updated>2023-10-07T16:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Flusssystem_Spree&quot; title=&quot;Kategorie:Flusssystem Spree&quot;&gt;Kategorie:Flusssystem Spree&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Flusssystem_Dahme&quot; title=&quot;Kategorie:Flusssystem Dahme&quot;&gt;Kategorie:Flusssystem Dahme&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heideseen Triftsee (2).jpg|mini|Triftsee, April 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heideseen Schwanensee.jpg|mini|Schwanensee, April 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heideseen Pichersee.jpg|mini|Pichersee, April 2016]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Spreewald.png|mini|Lage der Heideseen am Nordrand des Spreewalds]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heideseen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine kleine [[Seenplatte]] südlich des [[Märkisch Buchholz]]er Ortsteils [[Köthen (Märkisch Buchholz)|Köthen]] im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Dahme-Spreewald]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Seengruppe besteht aus dem &amp;#039;&amp;#039;Pichersee&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Mittelsee&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Triftsee&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Schwanensee&amp;#039;&amp;#039; sowie dem &amp;#039;&amp;#039;Schibingsee&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Großen Wehrigsee&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Wehrigsee&amp;#039;&amp;#039; ist in den letzten Jahren weitgehend [[Verlandung|verlandet]]. Das Seengebiet liegt eingebettet in den nördlichen Fuß der [[Krausnicker Berge]]. Alle Seen sind relativ klein, mit zehn [[Hektar]] ist der Schwanensee der größte und mit einer Tiefe von acht Metern auch gleichzeitig der tiefste der Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Seen ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung der Heideseen steht im Zusammenhang mit der Eisrandlage des Brandenburger Stadiums der [[Weichselvereisung]], die sich hier vor rund 20.000 Jahren befand und zu deren [[Endmoräne]] die Krausnicker Berge gehören. Südlich der Heideseen befand sich ein [[Gletschertor]] und das Ende einer ausgedehnten [[Glaziale Rinne|Rinne]], die sich nach Nordosten bis zum [[Scharmützelsee]] verfolgen lässt. Das am Gletschertor austretende Schmelzwasser verschüttete zahlreiche [[Toteis]]blöcke. Nach dem Austauen der Eisblöcke entstanden zum Ende der [[Weichseleiszeit]] die Seen. Der 144&amp;amp;nbsp;m hohe [[Wehlaberg]] liegt nur etwa 550&amp;amp;nbsp;m südöstlich des Schwanensees. Auf dieser kurzen Distanz steigt das Gelände um fast 100&amp;amp;nbsp;m an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um die Heideseen ist als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen, dieses gehört zusammen mit dem [[Köthener See]] und den Krausnicker Bergen zum nordwestlichsten Bereich des [[Biosphärenreservat Spreewald|Biosphärenreservats Spreewald]]. Die Seenplatte selbst umfasst nur ein Areal von rund 1,5&amp;amp;nbsp;km², wird aus dem [[Grundwasser]] der Krausnicker Berge gespeist und entwässert über kleine Fließe in den Köthener See und von hier in das Fluss- und Kanalsystem der [[Dahme (Fluss)|Dahme]]. Die Heideseen sind vollständig von Wald gesäumt, lediglich am Nordende des Pichersees befindet sich ein [[Pferdezucht|Pferdegestüt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Wehrigseen haben flache, [[Moor|vermoorte]] Ufer und sind von [[Schwarzerle|Erlen]][[Bruchwälder|bruchwäldern]] umgeben. Der Kleine Wehrigsee ist fast vollständig verlandet. Die anderen Seen haben mehr oder weniger ansteigende Ufer, nur schmale und schüttere [[Schilfrohr]]gürtel und sind von [[Gemeine Kiefer|Kiefern]]-[[Traubeneiche]]n-Mischwald umgeben. Insgesamt besitzt das Gebiet der Seenplatte ein stark differenziertes [[Relief (Geologie)|Relief]] mit kleinflächig ebenen Bereichen, [[Erosion (Geologie)|Erosionstälern]] und Steilhängen. In den angrenzenden Wäldern gibt es noch vereinzelte Restbestände [[Potenzielle natürliche Vegetation|ursprünglicher]] Traubeneichengesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstlichen Heideseen Picher-, Mittel-, Trift- und Schwanensee sind [[Deutscher Anglerverband|DAV]]-Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische und trophische Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Der Schibingsee ist bei einem mittleren [[Phosphor|Gesamtphosphorgehalt]] von 9,3 bis 17&amp;amp;nbsp;[[Mikrogramm|µg]]/[[Liter|l]] ein schwach [[mesotroph]]es Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pichersee ist ein [[eutroph]]er See, seine Gesamtphosphorkonzentration liegt zwischen 31 und 55&amp;amp;nbsp;µg/l. Er galt in der Vergangenheit als extrem versauert, ist aber gegenwärtig wieder in einem schwach [[pH-Wert|alkalischen]] Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trophie]]klassifikation basiert auf der Indikation der Reste von [[Kieselalgen|Planktondiatomeen]] im [[Profundal]]schlamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gesetze-im-internet.de/natsgspreewv/__4.html Grenzbeschreibung des Naturschutzgebietes Heideseen (siehe bei Schutzzone II, Nr. 16)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://mlul.brandenburg.de/media_fast/4055/lua_bd93.pdf &amp;#039;&amp;#039;Paläolimnische Leitbildkonstruktion und biozänotisch basierte Bewertungsansätze für Flussseen am Beispiel der Diatomeen&amp;#039;&amp;#039;] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Fachbeiträge des [[Landesamt für Umwelt (Brandenburg)|Landesumweltamtes]].&amp;#039;&amp;#039; Heft Nr.&amp;amp;nbsp;93, 2005. PDF-Datei, 2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Zur Entstehung der Heideseen und der Krausnicker Berge vgl. Kap. 4.2.4: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisrandlage im Oderiner Becken und auf der Krausnicker Platte&amp;#039;&amp;#039; (S.&amp;amp;nbsp;64ff). In: Olaf Juschus: &amp;#039;&amp;#039;Das Jungmoränenland südlich von Berlin – Untersuchungen zur jungquartären Landschaftsentwicklung zwischen Unterspreewald und Nuthe.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Humboldt-Universität Berlin 2001, {{DOI|10.18452/14585}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/4/5/N |EW=13/47/54/E |type=waterbody |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Dahme-Spreewald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Dahme|SHeideseen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Spreewald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Olaf Studt</name></author>
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