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	<title>Heider Bergsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heider_Bergsee&amp;diff=765272&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antisyntagmatarchos: /* Flora und Fauna */</title>
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		<updated>2025-06-24T18:00:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Flora und Fauna&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Heider Bergsee&lt;br /&gt;
|BILD = Heider Bergsee 1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 50/49/47/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 6/52/2/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Rhein-Erft-Kreis]], [[Nordrhein-Westfalen]], Deutschland&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|INSELN =&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Brühl (Rheinland)|Brühl]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT =&lt;br /&gt;
|HÖHE = 93.7&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.354&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;tu-cottbus&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www-docs.tu-cottbus.de/gewaesserschutz/public/projekte/uba_1/tagebauseen.pdf |wayback=20110902183215 |text=TU Cottbus: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlentagebauseen in Deutschland - Gegenwärtiger Kenntnisstand über wasserwirtschaftliche Belange von Braunkohlentagebaurestlöchern&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-16 13:35:22 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 5. Oktober 2010; PDF; 14,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 1400000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;tu-cottbus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 8.6&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;tu-cottbus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 4&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;tu-cottbus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = [[Tagebaurestsee]]&lt;br /&gt;
|BILD1=Villeseen_DE.png&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=Karte der Villeseen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heider Bergsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Badegewässer|Badesee]] im Süden der [[Villeseen]]landschaft auf dem Gebiet der Stadt [[Brühl (Rheinland)|Brühl]] bei [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Heider Bergsee gehört zum [[Naturpark Rheinland]] und liegt im mittleren Abschnitt der [[Ville (Rheinland)|Ville]], südwestlich des Brühler Stadtteiles [[Heide (Brühl)|Heide]], dem er seinen Namen verdankt. Er ist über die [[Bundesstraße 265|B 265]] (Luxemburger Straße) oder vom Brühler Stadtzentrum über die L 184 (Theodor-Heuss-Straße, Abzweig Willy-Brandt-Straße) erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Heider Bergsee ist künstlich durch [[Renaturierung]] eines [[Tagebaurestloch]]s des [[Braunkohletagebau]]s im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlerevier]] entstanden. Lange bevor es zur gesetzlichen Verpflichtung wurde, leistete der [[Hürth]]er Bergwerksdirektor [[Adolf Dasbach]] Pionierarbeit hinsichtlich des Rückbaus der hier ausgekohlten Grube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Braunkohle]] wurde in der ursprünglich kleinteiligen Grube bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert gewonnen. Das [[Gruhlwerk]] und die [[Roddergrube]] wurden von hier beliefert und die allerersten [[Union-Brikett]]s aus der Braunkohle dieser Grube hergestellt. Der Abbau der Braunkohle endete 1964, im Jahr darauf entstand der Heider Bergsee. Seit 1967 existiert an seinem südlichen Ufer ein Freibad, seit 1968 ein daran anschließender Campingplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Heider Bergsee hat eine Fläche von etwa 35 [[Hektar]], ist relativ verwinkelt und zählt zu den größeren [[Stillgewässer]]n der Villeseenlandschaft. Er ist vollständig von forstlich genutzten Waldflächen mit überwiegend standorttypischen Mischgehölzen umsäumt. So finden sich im Wechsel [[Pappel]]n, [[Kiefern]], [[Roteiche]]n, [[Lärche]]n, [[Erlen (Botanik)|Erlen]], [[Buche]]n, [[Robinie]]n und [[Birke]]n. Ferner sind hier [[Greifvögel]] ([[Pandionidae]]), [[Haubentaucher]] (&amp;#039;&amp;#039;Podiceps cristatus&amp;#039;&amp;#039;), [[Gänsevögel|Wildgänse]] (Anseriformes), [[Eisvogel|Eisvögel]] (&amp;#039;&amp;#039;Alcedo atthis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Teichralle]]n (&amp;#039;&amp;#039;Gallinula chloropus&amp;#039;&amp;#039;) als Brutvögel zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Heider Bergsee ein nährstoffarmes und kalkhaltiges Stillgewässer mit zahlreichen Flachwasserzonen ist, hat sich hier aufgrund umsichtiger [[Rekultivierung]] im Lauf der Jahrzehnte wieder eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt angesiedelt. Unter der Oberfläche ist beispielsweise das [[Verschiedenblättriges Tausendblatt|Verschiedenblättrige Tausendblatt]] (&amp;#039;&amp;#039;Myriophyllum heterophyllum&amp;#039;&amp;#039;) zu finden. Diese Art besiedelt bevorzugt Stillgewässer und bildet zum Teil dichte Bestände aus. 1985 wurde das Vorkommen in [[Nordrhein-Westfalen]] erstmals aus dem Heider Bergsee wissenschaftlich untersucht, wo diese Art auch heute noch anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Randbereichen des Heider Bergsees findet man unter anderem [[Zwerg-Igelkolben]] (&amp;#039;&amp;#039;Sparganium minimum&amp;#039;&amp;#039;), den [[Gemeiner Wasserschlauch|Gemeinen Wasserschlauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Utricularia vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) und den [[Breitblättrige Stendelwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Epipactis helleborine&amp;#039;&amp;#039;). Des Weiteren soll durch die Entwicklung sowie Förderung von Röhrichtzonen Lebensraum für zahlreiche ziehende Wasservögel im Herbst und Winter und andere Wassertiere wie [[Amphibien]], vor allem die [[Wechselkröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Bufo viridis&amp;#039;&amp;#039;) und Wasserinsekten, besonders die [[Scharlachlibelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Ceriagrion tenellum&amp;#039;&amp;#039;) erhalten oder ausgedehnt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der recht kleine, angrenzende [[Schluchtsee]] ist lediglich als Anhängsel des Heider Bergsees zu sehen, erreicht jedoch eine Tiefe von bis zu 7,5 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Heider-Bergsee-006.JPG|Rundweg von bis zu 5,5 km&lt;br /&gt;
Datei:Heider-Bergsee-041.JPG|Blick Richtung Heide&lt;br /&gt;
Datei:Heider-Bergsee-034.JPG|Wildwuchs nach oben&lt;br /&gt;
Datei:Heider-Bergsee-058.JPG|Mangrovenartige Landschaft am Seeufer&lt;br /&gt;
Datei:Heider-Bergsee-1-017.jpg|Hinweisstein am Wanderweg&lt;br /&gt;
Datei:Heider Bergsee - Ober- und Mittelsee.jpg|Fußweg zwischen Mittelsee und Obersee&lt;br /&gt;
Datei:Heider-Bergsee-008.JPG|Blick von Süden zur Nordspitze, Segelverein rechts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Naherholung ===&lt;br /&gt;
Teile des Heider Bergsees und des umliegenden Geländes bleiben sich selbst überlassen und sind als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] deklariert, können jedoch zur Naherholung genutzt werden. Camper mit Wohnwagen, Reisemobilen sowie Zelten werden das ganze Jahr über auf dem Campingplatz am südlichen Ufer des Heider Bergsees aufgenommen. Das Strandbad mit feinem Sandstrand und Liegewiese grenzt unmittelbar an den Campingplatz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des &amp;#039;&amp;#039;Coelner Angel- und Gewässerschutz-Verein e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (CAG) können auf dem Heider Bergsee außerdem dem [[Angeln (Fischfang)|Angeln]] nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa 5,5 Kilometer lange Runde um den See wird häufig von Läufern, Spaziergängern, Radfahrern oder anderen Breitensportlern umrundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassersport ===&lt;br /&gt;
Die bereits seit 1938 aktiven &amp;#039;&amp;#039;[[Faltbootfreunde Brühl|Faltbootfreunde Brühl e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;#039;&amp;#039; (FFB) widmen sich am nordöstlichen Ufer dem [[Kanusport]]. Das Bootshaus der FFB wird darüber hinaus regelmäßig für private oder öffentliche Feierlichkeiten genutzt. Seit 1967 betreiben außerdem die &amp;#039;&amp;#039;Wassersportfreunde Brühl-Heide e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (WFH) neben dem Kanusport das [[Schwimmen]] auf dem Heider Bergsee. Die Vereinsanlage der WFH liegt unmittelbar am nördlichen Ufer des Heider Bergsees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Segelsport]] widmet sich wiederum seit fast sechs Jahrzehnten die &amp;#039;&amp;#039;Segelsportvereinigung Heider Bergsee e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (SVH). Die Steganlage der SVH, die auch vom &amp;#039;&amp;#039;Brühler Club für Motorsport e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (BCM) genutzt wird, liegt im äußersten nördlichen Teil des Heider Bergsees. Die von den Mitgliedern gesegelte Bootsklasse ist der [[Korsar (Bootsklasse)|Korsar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno P. Kremer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kottenforst. Eine rheinische Kultur- und Erholungslandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wienand-Verlag, Köln 1999, ISBN 3-87909-648-1.&lt;br /&gt;
* Ulrich Siewers: &amp;#039;&amp;#039;Lust auf Natur.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis-Wandern beiderseits des Rheins.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und überarbeitete Auflage. Lempertz, Bonn 2003, ISBN 3-933070-38-4.&lt;br /&gt;
* Bezirksregierung Köln: &amp;#039;&amp;#039;8. Regionalplanänderung. Erweiterung des Allgemeinen Siedlungsbereiches für zweckgebundene Nutzungen Brühl.&amp;#039;&amp;#039; Anlage 2: &amp;#039;&amp;#039;Umweltbericht.&amp;#039;&amp;#039; Juli 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Heider Bergsee|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://natura2000-meldedok.naturschutzinformationen.nrw.de/natura2000-meldedok/de/fachinfo/listen/meldedok/DE-5107-304 Natura2000-Eintrag „Heider Bergsee und Schluchtsee in der Ville-Seenkette“]&lt;br /&gt;
* [https://www.rundschau-online.de/hintergrund-die-geschichte-des-sees-11364008 &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Sees&amp;#039;&amp;#039;] vom 31. Juli 2010 auf dem Portal der [[Kölnische Rundschau|Kölnischen Rundschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Rhein-Erft-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Brühl (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Rhein-Erft-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Brühl (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee im Rheinischen Revier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ville (Rheinland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antisyntagmatarchos</name></author>
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