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	<title>Heidenchristen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:12:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heidenchristen&amp;diff=88906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolus requiescat: wikilink</title>
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		<updated>2025-04-19T14:24:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heidenchristen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden [[Alte Kirche|frühe Christen]] des ersten Jahrhunderts bezeichnet, die [[Nichtjuden|nichtjüdischer]] Herkunft waren. Christen jüdischer Herkunft und Tradition in dieser Zeit werden dagegen [[Judenchristen]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung der Heidenchristen ==&lt;br /&gt;
Das [[Urchristentum]] bestand vor allem aus Christen jüdischer Herkunft. [[Jesus Christus]], seine [[Jünger#Christentum|Jünger]], die [[Apostel]] und die Mitglieder der urchristlichen Gemeinden im Raum [[Römisches Palästina|Palästinas]] waren [[Judentum|Juden]]; sie lebten als Randgruppe in der Tradition des Judentums.&amp;lt;ref&amp;gt;„Sie [die älteste christliche Gemeinde] gehört in den jüdischen Gesamtbereich ganz so hinein, wie andere Gruppen, welche dieser damals umschloß, wie etwa die [[Essener]] auf der einen und die [[Sadduzäer]] auf der anderen Seite. Die Gedanken und die Hoffnungen, die sie hegt, sind durchaus jüdische; sie will nur das jüdische Leben haben, und sie hat auch nur den jüdischen Horizont.“ [[Leo Baeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Auseinandersetzung mit dem entstehenden Christentum&amp;#039;&amp;#039;. In: Verband der Deutschen Juden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen.&amp;#039;&amp;#039; [[Fritz Bamberger (Philosoph)|F. Bamberger]] (Hrsg.): 5. Teil &amp;amp;#91;= Bd. 3&amp;amp;#93;, &amp;#039;&amp;#039;Judentum und Umwelt&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Engel Verlag, Leipzig 1929, S.&amp;amp;nbsp;56 ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/351948 Freimann Sammlung]) (Walter Homolka (Hrsg.): Neue und erweiterte Ausgabe. Knesebeck Verlag, München 1999, ISBN 3-89660-058-3 )&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Muttersprache war im Allgemeinen das [[Aramäische Sprachen|Aramäische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon für die erste Hälfte des ersten Jahrhunderts ist anzunehmen, dass auch Menschen aus dem hellenistischen Kulturkreis Christen wurden. Allerdings lassen sich für diese Zeit keine unabhängigen Quellen finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Conzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Urchristentums.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1976, ISBN 3-525-51354-2, S. 54&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausbreitung des christlichen Glaubens erfolgte entlang der großen Verkehrsachsen des römischen Reiches, sodass in erster Linie die großen Städte erreicht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Suso Frank: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Geschichte der alten Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-09044-6, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im späten ersten Jahrhundert erfolgte eine verstärkte [[Mission (Christentum)|Missionierung]] und Aufnahme auch nichtjüdischer Menschen in das Urchristentum, die nicht die [[Jüdische Speisegesetze|jüdischen Speisegesetze]], [[Rituelle Reinheit|die Reinheits-]] und Schabbatgebote einhalten und deren Männer sich nicht [[Brit Mila|beschneiden]] lassen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorherige Religionszugehörigkeit dieser Menschen umfasste den weiten Bereich der im römischen Reich verbreiteten Religionen und Philosophien. Es gab Anhänger der [[Gott|Götter]] des [[Griechische Mythologie|griechischen]] und [[Römische Mythologie|römischen Pantheon]] oder des [[Partherreich|ostpersischen]] [[Mithraismus|Mithraskultes]]. [[Philosophie der Antike|Philosophische Lehren]] dieser Zeit waren unter anderem der [[Platonismus]], die [[Sophisten|Sophistik]] und der [[Epikureismus]]. Die soziale Zugehörigkeit der Heidenchristen umfasste Sklaven, Entrechtete, aber auch reiche römische Witwen, [[Geweihte Jungfrau|Jungfrauen]] und gebildete Vollbürger. Sie hatten unterschiedliche Muttersprachen, zumeist wurde die [[Koine]] gesprochen, die überregionale [[Griechische Sprache|griechische]] Gemeinsprache des [[Hellenismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung vom Judentum ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Judenchristen}}&lt;br /&gt;
Judenchristen behielten ihre jüdischen Traditionen und Vorschriften wie die Beschneidung, (&amp;#039;&amp;#039;Brit Mila&amp;#039;&amp;#039;, [[Hebräische Sprache|hebräisch]] ברית מילה, „Bund der Beschneidung“) und die jüdischen Speisegesetze,  ({{heS|כַּשְרוּת&amp;amp;lrm;}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaschrut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), ([[Biblische Speisegebote|Speisegebote]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{WiBiLex|Referenz=30106|Titel=Speisegebote (AT) |Autoren=[[Kathrin Gies]]|Datum=2012-08 |Abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidenchristen lebten zwar in Nachbarschaft zu [[Synagoge]]n und [[Tempel]]n, hatten jedoch meist wenig Bezug zu den Bräuchen des Judentums. Die frühe Kirche durchlief deshalb eine Phase des Diskurses und der Spannung in Bezug auf die Frage, ob die Heidenchristen auch jüdische Gebote einhalten müssten. Konkret wurde das Problem mit den Missionsreisen des [[Paulus von Tarsus|Paulus]], in deren Folge zahlreiche heidenchristliche Gemeinden in Kleinasien entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Spannung wurde nach biblischer Überlieferung auf dem [[Apostelkonzil]] in [[Jerusalem]] gelöst. Hier wurde die Position des Paulus angenommen, der zufolge die Heidenchristen nicht allen jüdischen Geboten unterworfen seien. Dies ging zeitlich einher mit der Zerstörung des jüdischen Staatswesens im ersten Jahrhundert durch das [[Imperium Romanum|römische Reich]] und mit der zweiten [[Diaspora]] des Judentums. Die [[paulinische Theologie]] gewann allgemeine Akzeptanz im entstehenden Christentum, das sich vom Judentum abgrenzte. Die letzten Belege über Spannungen zwischen Judenchristen und Heidenchristen finden sich in den [[Ignatiusbriefe]]n aus dem frühen zweiten Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eigenständiges Judenchristentum überdauerte noch einige Zeit. Es ist gekennzeichnet durch einen jüdischen Glauben, der Jesus Christus als den [[Messias]] oder den im [[Tanach]] angekündigten Endzeitpropheten anerkannte, jedoch nicht verlangte, Christus anzubeten, sondern nur den einen Gott.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Suso Frank: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Geschichte der alten Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-09044-6, S. 15&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Goi (Nichtjude)]]&lt;br /&gt;
* [[Apostelgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Konversion (Religion)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Heidenchrist}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4283247-0|REMARK=Heidenchrist}}&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4287820-2|REMARK=Heidenchristentum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alte Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolus requiescat</name></author>
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