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	<title>Heidelberger Appell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Leerzeichen korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-11T16:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Leerzeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Appell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Aufruf zum Thema [[Urheberrecht]], der vom Heidelberger Literaturwissenschaftler [[Roland Reuß]] initiiert wurde. Er wendet sich gegen die Digitalisierung urheberrechtlich geschützter Werke durch die [[Google Books|Google Buchsuche]] und gegen [[Open Access]]. Er wurde am 22. März 2009 veröffentlicht und richtet sich an die [[Bundesregierung (Deutschland)|deutsche Bundesregierung]] und die Regierungen der [[Land (Deutschland)|Länder]]. Der Heidelberger Appell ist mit einer [[Unterschriftenaktion]] im [[Internet]] verbunden. Er fand innerhalb weniger Wochen mehr als 2600 Unterzeichner, darunter zahlreiche Autoren, Verleger, Wissenschaftler und Publizisten. Zugleich wurde er von vielen Wissenschaftlern und Publizisten als fehlerhaft und irreführend zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationsplattform Open Access:  {{Webarchiv |url=http://open-access.net/de/allgemeines/rechtsfragen/aktuelle_diskussion_um_oa_und_urheberrechte/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Pressespiegel&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090512192103}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt des Appells ==&lt;br /&gt;
Der Heidelberger Appell versteht sich als ein [[Politik|politischer]] Appell an die deutsche Regierung, das geltende Urheberrecht, das er „massiven Angriffen ausgesetzt und nachhaltig bedroht“ sieht, national und international zum Schutz der Urheber „mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heidelberger_Appell&amp;quot;&amp;gt;[http://www.textkritik.de/urheberrecht/appell.pdf Heidelberger Appell (Text)] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Book Settlement und YouTube ===&lt;br /&gt;
Als akute Bedrohung des Urheberrechts werden einerseits Urheberrechtsverletzungen seitens der Firma [[Google LLC|Google]] durch Digitalisieren geschützter Werke für deren Internet-Dienst Google Buchsuche angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Reuß: [http://www.textkritik.de/digitalia/googlebooks.htm &amp;#039;&amp;#039;Zu GoogleBooks&amp;#039;&amp;#039;], auch in: [[Frankfurter Rundschau]], 12. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Walther (Historiker)|Rudolf Walther]]: [https://taz.de/Mythos-digitale-Bibliothek/!5166003/ &amp;#039;&amp;#039;„Open Enteignung“ durch GoogleBooks&amp;#039;&amp;#039;], [[die tageszeitung]], 20. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Problem sah der Heidelberger-Appell im so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Google Books#Urheberrecht|Google Book Settlement]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBS_01&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.googlebooksettlement.com/ |text=Google Book Settlement |wayback=20130210211417}} (Google)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war ein Vergleichsvorschlag, den die Firma Google auf eine [[Sammelklage]] US-amerikanischer Verlage und Autoren ausgearbeitet hatte. Wäre dieser Vergleich in seiner ersten Fassung vor dem [[New York City|New Yorker]] Gericht zustande gekommen, hätte er auch nicht-amerikanische Verlage und Autoren betroffen. Zudem hätten Autoren gegen die Vergleichsvereinbarungen nach amerikanischem Recht nicht mehr nachträglich prozessieren können, sofern sie sich nicht zuvor durch individuellen Einspruch aus der Sammelklage ausgeschlossen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/google-books-settlement-amerikanische-justiz-prueft-googles-vergleich-1785574.html &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Justiz prüft Googles Vergleich&amp;#039;&amp;#039;], F.A.Z, 29. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael W. Perry: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/google-und-das-urheberrecht-alles-haengt-jetzt-von-europa-ab-1803436.html &amp;#039;&amp;#039;Alles hängt jetzt von Europa ab&amp;#039;&amp;#039;], F.A.Z., 5. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Burkhard Hess]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/2.1719/google-book-settlement-es-wird-zeit-dass-die-bundesregierung-eingreift-1799387.html &amp;#039;&amp;#039;Es wird Zeit, dass die Bundesregierung eingreift&amp;#039;&amp;#039;], F.A.Z., 7. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Google hätte dann jedes Werk deutschsprachiger Autoren, die keinen Einspruch in den USA eingelegt haben, in digitalisierter Form auf seiner Plattform zur Ansicht stellen können, ohne dass hiergegen, zumindest auf amerikanischem Boden, noch rechtlicher Einspruch der Autoren möglich gewesen wäre. Die internationale Kritik am &amp;#039;&amp;#039;Google Book Settlement&amp;#039;&amp;#039;, an der die [[Bundesregierung (Deutschland)|deutsche Bundesregierung]] und die [[Europäische Kommission|EU-Kommission]] beteiligt waren, bewog Google schließlich zur Erarbeitung eines neuen Vergleichsvorschlags, der im November 2009 vorgelegt wurde und europäische Bücher (bis auf britische) aus dem Vergleich ausschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.boersenblatt.net/347406/ &amp;#039;&amp;#039;Vertragsentwurf zur Google Buchsuche. Europa bis auf Großbritannien beim Google Book Settlement ausgeklammert&amp;#039;&amp;#039;.] Börsenblatt, 14. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jordan Mejias: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/google-buchvergleich-taschenspielertrick-1607771.html &amp;#039;&amp;#039;Taschenspielertrick&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Honnefelder]]: [http://www.boersenblatt.net/347517//template/b4_tpl_rechtundgesetz/ &amp;#039;&amp;#039;Überarbeitetes Google Book Settlement mit Licht und Schatten&amp;#039;&amp;#039;.] Börsenblatt, 15. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret genannt wird im Heidelberger Appell auch [[YouTube]] –&amp;amp;nbsp;seit 2006 eine Plattform der Firma Google&amp;amp;nbsp;– und kritisiert, dass diese Urheberrechtsverletzungen betreibe und ermögliche. Dies führe letztlich zu einer größeren Akzeptanz von Urheberrechtsverletzungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heidelberger_Appell&amp;quot; /&amp;gt; In Bezug auf YouTube wurde etwa zeitgleich mit dem Heidelberger Appell die [[Verwertungsgesellschaft]] [[Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte|GEMA]] aktiv, indem sie eine bis zum 31. März 2009 gültige Nutzungsvereinbarung mit YouTube nicht verlängerte. Seitdem können Musikvideos von Künstlern, die von der GEMA vertreten werden, von Deutschland aus nicht mehr abgerufen werden (&amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; YouTube, Abschnitt [[Youtube#Urheberrecht|Urheberrechtsverletzungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Open Access ===&lt;br /&gt;
Der Appell sieht andererseits in der Verpflichtung von deutschen Wissenschaftlern zur Publikation ihre Forschungsergebnisse mittels [[Open Access]] einen Zwang zu einer bestimmten Publikationsform und kritisiert, dass Autoren auf diese eine Publikationsform festgelegt werden sollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heidelberger_Appell&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Reuß, [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/urheberrecht-unsere-kultur-ist-in-gefahr-1771956.html &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kultur ist in Gefahr&amp;#039;&amp;#039;], [[F.A.Z.]], 25. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Reuß: [http://www.textkritik.de/digitalia/con_crema.htm &amp;#039;&amp;#039;Open Access als Enteignung&amp;#039;&amp;#039;], u.d.T. [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/open-access-eine-heimliche-technokratische-machtergreifung-1775488.html &amp;#039;&amp;#039;Eine heimliche technokratische Machtergreifung&amp;#039;&amp;#039;] auch in: F.A.Z., 11. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Rieble]], [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/open-access-forscher-sind-nicht-normale-angestellte-1588481.html &amp;#039;&amp;#039;Forscher sind nicht normale Angestellte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Hagner]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/debatte-open-access-als-traum-der-verwaltungen-1773583.html &amp;#039;&amp;#039;Open access als Traum der Verwaltungen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund hierfür ist die Aufforderung der [[Allianz der Wissenschaftsorganisationen|Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen]] an Wissenschaftler, dass diese entweder primär mittels Open Access publizieren oder zumindest zusätzlich diese Publikationsform wählen. Damit wird ein einfacher Zugang zu diesen Publikationen ermöglicht und die öffentliche Hand möglichst wenig finanziell belastet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erklärung_Allianz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.helmholtz.de/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_erklaerung_der_wissenschaftsorganisationen/ |text=Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen zu Open Access |wayback=20090329164117}}, 25. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Heidelberger Appell sieht hierin „weitreichende Eingriffe in die Presse- und Publikationsfreiheit, deren Folgen grundgesetzwidrig wären“. Er befürchtet, dass den Autoren Entscheidungsmöglichkeiten und individualrechtliche Ansprüche verlorengingen, und sieht daher die in [[Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Artikel 5]] des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] garantierte Pressefreiheit sowie die Freiheit von Forschung und Lehre gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heidelberger_Appell&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Jochum: {{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1712640_Allianz-der-Wissenschaftsorganisationen-Im-Namen-der-Freiheit.html |wayback=20090412031816 |text=&amp;#039;&amp;#039;Im Namen der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;.}} [[Frankfurter Rundschau]], 7. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text des Appells nimmt implizit, Roland Reuß in einem späteren Artikel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reuß_1&amp;quot;&amp;gt;Roland Reuß, [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/urheberrecht-unsere-kultur-ist-in-gefahr-1771956.html &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kultur ist in Gefahr&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; explizit, auf {{§|12|urhg|juris|text=§ 12(1)}} des [[Urheberrechtsgesetz (Deutschland)|Urheberrechtsgesetzes]] Bezug: „Der Urheber hat das Recht zu bestimmen, ob und wie sein Werk zu veröffentlichen ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Bis Mitte Dezember 2009 erhielt der Appell mehr als 2600 Unterzeichner, darunter viele Autoren und Verlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm |titel=Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte |abruf=2009-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Sundermeier: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/das-alte-urheberrecht-hat-ausgedient--meint-der-amerikanische-jurist-lawrence-lessig-wem-gehoert-das-weltwissen-,10810590,10640370.html &amp;#039;&amp;#039;Wem gehört das Weltwissen?&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Berliner Zeitung]], 18. Mai 2009, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den prominenten Unterstützern gehören Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur (unter anderem [[Siegfried Lenz]], [[Günter Grass]], [[Peter Zadek]], [[Jan Philipp Reemtsma]]) und Wissenschaft ([[Kurt Flasch]], [[Klaus Reichert (Anglist)|Klaus Reichert]], [[Dieter Borchmeyer]], [[Karl Corino]] und andere). Auch eine Vielzahl deutscher Verlage (unter anderem [[Suhrkamp Verlag|Suhrkamp]], [[S. Fischer Verlag|S. Fischer]], [[Verlag C. H. Beck|C.H. Beck]], [[Carl Hanser Verlag|Carl Hanser]], [[Reclam-Verlag|Reclam]]), Fotografen, Illustratoren und Publizisten ([[Michael Naumann]], [[Bascha Mika]], [[Tilman Spengler]], [[Matthias Matussek]] und weitere) und zwei Bundestagsabgeordnete ([[Hans-Peter Bartels]] und [[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]) unterzeichneten den Appell. Der Schriftsteller [[Peter Glaser]] zog seine Unterschrift im April 2009 wieder zurück, weil er lediglich ein Vorgehen gegen Google unterstütze, nicht aber die Kritik teile, die der Heidelberger Appell an der Verknüpfung von Fördergeldvergaben mit der Verpflichtung auf Open-Access-Publikationen übe.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Glaser an Roland Reuß, veröffentlicht am 20. April 2009, {{Webarchiv|url=http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7650 |wayback=20090430154654 |text=Blog Stuttgarter Zeitung |archiv-bot=2025-06-20 19:28:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Erklärung der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erklärung_Allianz&amp;quot; /&amp;gt; und der Stellungnahme des [[Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft|Aktionsbündnisses Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft: [http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0109.html &amp;#039;&amp;#039;Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? …&amp;#039;&amp;#039;], Pressemitteilung, 25. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; sind in Online-Medien und Blogs überwiegend kritische Stimmen laut geworden. Während hingegen Printmedien wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; dem Appell tendenziell zusprachen, wurde er von Online-Medien wie [[Perlentaucher]], dem [[c’t]]-magazin und [[heise online]] / [[Telepolis]] durchweg kritisch kommentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Sietmann: {{Webarchiv |url=http://www.heise.de/ct/Open-Access-Streit-zweiter-Akt--/news/meldung/137027 |text=&amp;#039;&amp;#039;Open-Access-Streit – zweiter Akt&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090502190023}}, [[c’t]]-magazin, 29. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Mühlbauer: [https://www.heise.de/tp/features/Angriff-der-Ahnungslosen-3381004.html &amp;#039;&amp;#039;Angriff der Ahnungslosen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Telepolis]], 29. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mathias Bröckers]]: [https://www.heise.de/tp/features/Das-Ende-des-Holzwegs-3455084.html &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Holzwegs&amp;#039;&amp;#039;.] [[Telepolis]], 13. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Kritikern zählen der Publizist [[Matthias Spielkamp]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Spielkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.perlentaucher.de/artikel/5347.html Open Excess: Der Heidelberger Appell]&amp;#039;&amp;#039;. [[Perlentaucher]], 24. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpielCram&amp;quot;&amp;gt;Matthias Spielkamp, Florian Cramer: {{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1726814 |wayback=20100621031506 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Autoren werden gestärkt!&amp;#039;&amp;#039;}} [[Frankfurter Rundschau]], 20. April 2009.&amp;lt;br /&amp;gt;Spielkamp und Cramer sind sich dabei mit den Unterstützern des Heidelberger Appells darin einig, dass sie eine Bevormundung wissenschaftlicher Autoren in der Entscheidung für die Publikationsform Open Access als verheerend ansehen. (Florian Cramer, Nachtrag zum Artikel in der Frankfurter Rundschau, 23. April 2009 {{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1726814&amp;amp;em_comment_page=5#show_comments |wayback=20090618092615 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kommentare: 22. Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;}})&amp;lt;/ref&amp;gt; der Literaturwissenschaftler Florian Cramer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpielCram&amp;quot; /&amp;gt; sowie der Kunsthistoriker [[Hubertus Kohle]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Kohle, Leserbrief: [https://archiv.twoday.net/stories/5673615/ &amp;#039;&amp;#039;Was nicht im Internet existiert, wird verloren sein&amp;#039;&amp;#039; (Archivalia)], F.A.Z., 30. April 2009, S. 35; [https://www.heise.de/tp/features/Open-Access-und-die-Zukunft-des-wissenschaftlichen-Publizierens-3381142.html &amp;#039;&amp;#039;Open Access und die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens&amp;#039;&amp;#039;], Telepolis, 11. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; ehemaliges Mitglied eines [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]]-Fachausschusses, und der Journalist [[David Harnasch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Harnasch |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Die intellektuelle Elite weiß nichts vom Internet&amp;#039;&amp;#039;. |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Datum=2009-06-04 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/meinung/die-intellektuelle-elite-weiss-nichts-vom-internet-7624912.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem wird kritisiert, der Heidelberger Appell betreibe [[Alarmismus]] und vermische mit seiner Kritik an der Google-Buchsuche und der Kritik an einem Zwang zu Open Access zwei grundverschiedene Dinge. In diesem Zusammenhang wurde dem Appell auch Instrumentalisierung der intellektuellen Öffentlichkeit vorgeworfen. Das Online-Magazin [[Telepolis]] hat bei einer Befragung von zehn prominenten Unterzeichnern „Unklarheiten bei den Unterzeichnern“ festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Books-Open-Access-und-der-Heidelberger-Appell-Unklarheiten-bei-den-Unterzeichnern-219459.html &amp;#039;&amp;#039;Google Books, Open Access und der Heidelberger Appell: Unklarheiten bei den Unterzeichnern&amp;#039;&amp;#039;.] [[Telepolis]], 18. Mai 2009. Peter Mühlbauer: [https://www.heise.de/tp/features/Willenserklaerungs-Exegese-3455088.html &amp;#039;&amp;#039;Willenserklärungs-Exegese&amp;#039;&amp;#039;.] [[Telepolis]], 18. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die vor allem den Befürwortern des Heidelberger Appells ein Forum bot und gemeinsam mit Reuß eine Tagung zum Thema Urheberrecht initiierte (siehe unten), betreibe eine Kampagne, bei der es nicht um alte Rechte von Urhebern, sondern um neue Rechte für Verlage geht.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Mühlbauer: [https://www.heise.de/tp/features/FAZ-gegen-Marktwirtschaft-3381020.html &amp;#039;&amp;#039;FAZ gegen Marktwirtschaft. Wie aus einem neoklassischen Preisbildungsmodell eine „angemessene Beteiligung“ wird&amp;#039;&amp;#039;. Neue Monopolrechte, Teil 2.] [[Telepolis]], 30. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Mühlbauer: [https://www.heise.de/tp/features/Vertragspiraten-3381710.html &amp;#039;&amp;#039;Vertragspiraten. Die FAZ, die seit Monaten eine Kampagne für neue Leistungsschutzrechte gegen „digitale Enteignung“ fährt, lizenzierte Texte von Elke Heidenreich ohne deren Wissen und ohne finanzielle Beteiligung&amp;#039;&amp;#039;.] [[Telepolis]], 27. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die im Text des Heidelberger Appells namentlich genannte Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat dem Appell am 25. März 2009 entschieden widersprochen: Die Allianz sehe sich durch den Appell „mit der inakzeptablen Unterstellung konfrontiert, die Freiheit zur Veröffentlichung in grundgesetzwidriger Weise beschneiden zu wollen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erklärung_Allianz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige Bundesjustizministerin [[Brigitte Zypries]] (SPD),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bmj.bund.de/enid/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html?druck=1&amp;amp;pmc_id=5834 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zypries unterstützt Heidelberger Appell der Verleger und Autoren&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20100102}} [[Bundesministerium der Justiz]], Pressemitteilung, 24. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; der damalige Chef des Kanzleramts [[Thomas de Maizière]] (CDU),&amp;lt;ref name=&amp;quot;deMaiziere_1&amp;quot;&amp;gt;[[Börsenblatt]], 30. April 2009 [http://www.boersenblatt.net/318671/ boersenblatt.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Staatsminister [[Bernd Neumann (Politiker)|Bernd Neumann]] (CDU) und [[Hans-Joachim Otto (Politiker)|Hans-Joachim Otto]] (FDP), Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, drückten dem Heidelberger Appell im April 2009 ihre Unterstützung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bild (Zeitung)|Bild]], 26. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Börsenblatt, 28. April 2009 ([http://www.boersenblatt.net/318188/ online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Zypries nannte das Verhalten von Google in einem Brief an Reuß „nicht akzeptabel“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deMaiziere_1&amp;quot; /&amp;gt; Mit Bezug auf das zweite Anliegen des Appells, den Schutz der Publikationsfreiheit der Wissenschaftler, kündigte de Maizière an, man werde auch die [[Open Access|Open-Access-Bewegung]] aufmerksam beobachten und nötigenfalls regulatorischen Handlungsbedarf prüfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deMaiziere_1&amp;quot; /&amp;gt; Auch der damalige Vizekanzler [[Frank-Walter Steinmeier]] (SPD) sprach sich mit Hinweis auf die Rechte der Autoren gegen das „Vorpreschen“ Googles „ohne rechtliche Grundlage“ aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelsblatt02062009&amp;quot;&amp;gt;Daniel Delhaes und Hans-Peter Siebenhaar, [https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/internetbibliothek-neumann-macht-druck-auf-google;2317259 &amp;#039;&amp;#039;Internetbibliothek: Neumann macht Druck auf Google&amp;#039;&amp;#039;], [[Handelsblatt]], 2. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 2009 wurde das abschließende Anhörungsverfahren für das &amp;#039;&amp;#039;Google Book Settlement&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Juli 2009 auf den 6. Oktober 2009 vertagt. Die [[Widerspruchsfrist]] für Verlage und Autoren („Nicht-Teilnahme-Frist“) wurde vom 5. Mai 2009 bis zum 4. September 2009 verlängert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBS_01&amp;quot; /&amp;gt; Für den deutschen Buchmarkt hat die [[Verwertungsgesellschaft Wort|VG Wort]] einen eigenen Regelungsvorschlag ausgearbeitet. Die Verwertungsgesellschaft bietet Verlagen und Autoren an, deren Rechte an ihren Werken in einer eigenen Sammelklage in den USA zu vertreten. Neben Vergütungsansprüchen für von Google bereits digitalisierte Bücher und einer Lizenzierung von Digitalisaten vergriffener Titel durch die VG Wort ist die Entfernung von lieferbaren und vergriffenen Titeln aus der Google-Buchsuche vorgesehen. Die VG Wort beabsichtigt hierfür, gemeinsam mit der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]] eine eigene Datenbank aufzubauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[VG Wort]]: {{Webarchiv |url=http://www.vgwort.de/google.php |text=Informationen zum Google Buchsuche Vergleich |wayback=20090821}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erster großer deutscher Verlag ist C.H. Beck aus dem &amp;#039;&amp;#039;Google Book Settlement&amp;#039;&amp;#039; ausgestiegen. Der Verlag kündigte Ende Mai 2009 an, „unabhängig von den Plänen der VG Wort“ die Rechte für sich und seine Autoren selbst wahrzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/article3810334/Verlag-C-H-Beck-verweigert-sich-Google.html &amp;#039;&amp;#039;Verlag C. H. Beck verweigert sich Google&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Welt|welt.de]], 27. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Der weltgrößte Buchkonzern [[Random House (Verlag)|Random House]], eine Tochter von [[Bertelsmann]], und das schwedische Medienhaus [[Bonnier]] stehen den Plänen der Firma Google zustimmend gegenüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelsblatt02062009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. und 8. Mai 2009 veranstaltete das [[Bundesministerium der Justiz]] eine internationale Konferenz zur „Zukunft des Urheberrechts“. Bernd Neumann ließ den Streit um die Digitalisierung von Büchern durch Google auf die Tagungsordnung des [[Rat für Bildung, Jugend, Kultur und Sport|europäischen Kulturministerrats]] am 11. und 12. Mai 2009 setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[dpa]], 6. Mai 2009 ([http://www.focus.de/digital/computer/medien-neumann-setzt-google-streit-auf-eu-agenda_aid_396704.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Bundesjustizministerin Zypries bat am 28. Mai 2009 die [[Europäische Kommission]], sich des Themas Google-Buchsuche anzunehmen, und forderte ein europäisches Vorgehen gegen Google.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/2009-05-29-artikel-zypries_fordert_europaeisches_vorgehen_gegen_google_books-urheberrecht.322717.html |titel=Zypries fordert europäisches Vorgehen gegen Google Books |werk=boersenblatt.net |datum=2015-07-23 |abruf=2024-02-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mai 2009 ist die VG Wort in Gesprächen mit den Verwertungsgesellschaften [[Österreich]]s und der [[Schweiz]], um eine [[Monopol]]stellung von Google zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelsblatt02062009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 2009 fand in Frankfurt am Main die Tagung „Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit“ statt, auf der das Anliegen des Heidelberger Appells von verschiedenen Seiten beleuchtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Reuß, Volker Rieble (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2009: Klostermann [http://www.klostermann.de/autorschaft/ PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Vertreterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft erklärte auf der Tagung, dass es niemals die Absicht der Allianz der Wissenschaftsorganisationen gewesen sei, die grundgesetzliche Basis der Wissenschaftsfreiheit in Frage zu stellen, und dass es jedem Wissenschaftler in Deutschland freistehe, zu publizieren, in welchem Medium er wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Jochum: {{Webarchiv |url=http://www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/ausgabe15/texte/006.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Souverän&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150927113418}}. Libreas, 15, 2009, Nachtrag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Stellungnahme beurteilen die [[Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages|Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages]] den Heidelberger Appell kritisch und heben die Vorteile der Digitalisierung und von Open Access hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Roger Cloes, Christopher Schappert:  {{Webarchiv |url=http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2009/heidelbergerappell.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Für und Wider der urheberrechtlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem „Heidelberger Appell“. Google Buchsuche und Open Access&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20090824072120}} (PDF; 126&amp;amp;nbsp;kB) [[Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.literaturcafe.de/wissenschaftliche-dienste-des-bundestages-sehen-vorteile-in-der-google-buchsuche-und-halten-heidelberger-appell-fuer-ueberzogen/ &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Dienste des Bundestages sehen Vorteile in der Google Buchsuche und halten Heidelberger Appell für überzogen&amp;#039;&amp;#039;.] Literaturcafe.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google kündigte im Rahmen der gerichtlichen Vergleichsverhandlungen im September 2009 an, auf die Bedenken aus dem Ausland einzugehen. Neben der Bundesregierung und der EU-Kommission hatte auch der Internetversandhändler [[Amazon]] Kritik am &amp;#039;&amp;#039;Google Book Settlement&amp;#039;&amp;#039; geübt, insofern er darin [[Wettbewerbsbeschränkung]]en sah.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/digital/digital-news/google-zugestaendnisse-an-europaeische-verlage_aid_433561.html &amp;#039;&amp;#039;Google: Zugeständnisse an europäische Verlage?&amp;#039;&amp;#039;] Focus, 7. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte November 2009 gab Google der internationalen Kritik nach und lenkte mit einem neuen Vergleichsvorschlag ein, der europäische Titel, soweit sie urheberrechtlich geschützt sind, aus dem Vergleich ausschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20091117172939/http://www.googlebooksettlement.com/Supplemental-Notice.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gericht hat dem geänderten Vergleichsvorschlag am 19. November 2009 vorläufig zugestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eine problematisierende Diskussion der Themen &amp;#039;&amp;#039;Google Buchsuche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Open Access&amp;#039;&amp;#039; in den Wissenschaften wurde, nicht nur unter rechtlichen Gesichtspunkten, bereits vor dem Heidelberger Appell geführt. Die wichtigsten Referenztexte für den Appell, für die auf ihn bezogene Diskussion und Stellungnahmen zum Appell sind hier in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. (Für Artikel und Kommentare zum Heidelberger Appell siehe unter Weblinks.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärungen deutscher Wissenschaftsorganisationen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen&amp;#039;&amp;#039; (22. Oktober 2003)  [https://openaccess.mpg.de/68053/Berliner_Erklaerung_dt_Version_07-2006.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Erklärung zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft vom 5. Juli 2004&amp;#039;&amp;#039; [http://www.urheberrechtsbuendnis.de/index.html.de urheberrechtsbuendnis.de]&lt;br /&gt;
* Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen: &amp;#039;&amp;#039;Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz-Partnerorganisationen&amp;#039;&amp;#039; (2009) [https://gfzpublic.gfz-potsdam.de/pubman/item/escidoc:2875912:2 PDF]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Texte und Diskussion im Vorfeld des Heidelberger Appells:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Roland Reuß: &amp;#039;&amp;#039;Die Editionsphilologie und das gedruckte Buch. Zur Problemlage der digitalen Edition im Spannungsfeld von Philologie, Ökonomie und technokratischen Anmaßungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Text.Kritische Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, 12, 2008, S.&amp;amp;nbsp;1–10&lt;br /&gt;
* Uwe Jochum: &amp;#039;&amp;#039;Katzengold. Eine Kritik der Nationallizenzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Text.Kritische Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, 12, 2008, S.&amp;amp;nbsp;13–29 [http://www.textkritik.de/digitalia/katzengold.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Joachim Güntner: [https://web.archive.org/web/20081107104023/http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/alle_buecher_dieser_welt_bald_aus_einer_hand_1.1214857.html &amp;#039;&amp;#039;Alle Bücher dieser Welt bald aus einer Hand&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. November 2008 (exemplarisch)&lt;br /&gt;
* Roland Reuß: &amp;#039;&amp;#039;Con crema. Open Access als Enteignung&amp;#039;&amp;#039;, zuerst in: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|F.A.Z.]], 11. Februar 2009, u.d.T. &amp;#039;&amp;#039;Open Access. Eine heimliche technokratische Machtergreifung&amp;#039;&amp;#039; [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/open-access-eine-heimliche-technokratische-machtergreifung-1775488.html Open Access Eine heimliche technokratische Machtergreifung], [http://www.textkritik.de/digitalia/con_crema.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Gersmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer hat Angst vor Open Access?&amp;#039;&amp;#039;, in: F.A.Z., 18. Februar 2009 [http://berufundchance.fazjob.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~E033233EFFF424107AAD231C7B393E17E~ATpl~Ecommon~Scontent.html berufundchance.fazjob.net]&lt;br /&gt;
* James A. Evans, Jacob Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Open Access and Global Participation in Science&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Science]], 323, 5917, 20. Februar 2009&lt;br /&gt;
* Roland Reuß: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Antwort auf eine nicht ganz so überraschende Replik in der F A Z vom 18. Februar 2009&amp;#039;&amp;#039; (Februar 2009) [http://www.textkritik.de/digitalia/antwort.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Roland Reuß: &amp;#039;&amp;#039;Zu Google Books&amp;#039;&amp;#039;, zuerst in: [[Frankfurter Rundschau]], 12. März 2009, u.d.T. &amp;#039;&amp;#039;Google Books. Enteignet die schamlosen Enteigner!&amp;#039;&amp;#039; [https://web.archive.org/web/20090327002828/http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1688541_Enteignet-die-Enteigner.html fr-online.de],  [http://www.textkritik.de/digitalia/ZuGoogleBooks.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Text des Heidelberger Appells:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Heidelberger Appell. &amp;#039;&amp;#039;Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte&amp;#039;&amp;#039; (22. März 2009) [http://www.textkritik.de/urheberrecht/appell.pdf PDF]&lt;br /&gt;
Stellungnahmen zum Heidelberger Appell und zur Urheberrechtsproblematik:&lt;br /&gt;
* Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen: &amp;#039;&amp;#039;Open Access. Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009&amp;#039;&amp;#039; [http://www.helmholtz.de/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_erklaerung_der_wissenschaftsorganisationen/ helmholtz.de]&lt;br /&gt;
* Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft: &amp;#039;&amp;#039;Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert?&amp;#039;&amp;#039; (25. März 2009) [http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0109.html urheberrechtsbuendnis.de]&lt;br /&gt;
* Uwe Jochum: &amp;#039;&amp;#039;Im Namen der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurter Rundschau, 7. April 2009 {{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1712640_Allianz-der-Wissenschaftsorganisationen-Im-Namen-der-Freiheit.html |text=&amp;quot;Allianz der Wissenschaftsorganisationen&amp;quot; |wayback=20090412031816}}&lt;br /&gt;
* Roland Reuß:  &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kultur ist in Gefahr&amp;#039;&amp;#039;, F.A.Z., 25. April 2009 [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/urheberrecht-unsere-kultur-ist-in-gefahr-1771956.html &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kultur ist in Gefahr&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft: &amp;#039;&amp;#039;Für ein vorwärts, nicht rückwärts gerichtetes Urheberrecht&amp;#039;&amp;#039; [http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0209.html urheberrechtsbuendnis.de] (27. April 2009)&lt;br /&gt;
* Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft: &amp;#039;&amp;#039;Autonomie für die wissenschaftlichen Autoren und freier Zugriff auf die Digitalisate wissenschaftlicher Werke bei Google Book Search&amp;#039;&amp;#039; (4. Mai 2009) [http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0309.html urheberrechtsbuendnis.de]&lt;br /&gt;
* Brigitte Zypries: {{Webarchiv |url=http://www.bmj.bund.de/enid/0672001fb3bc710bf8b9a93b0ee03b4c,e1591d636f6e5f6964092d0935383633093a095f7472636964092d0935383438/Reden/Brigitte_Zypries_zc.html |text=Rede der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries, MdB zur Eröffnung der Internationalen Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts des Bundesministeriums der Justiz am 7. Mai 2009 in Berlin |wayback=20100214}}&lt;br /&gt;
* [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Schutz des Urheberrechts im Zeitalter digitaler Reproduzierbarkeit und weltweiter Verbreitung über das Internet&amp;#039;&amp;#039; (Erklärung, 8./9. Mai 2009) [https://www.adk.de/de/aktuell/pressemitteilungen/index.htm?we_objectID=24684 adk.de]&lt;br /&gt;
* Najko Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Nach der Debatte ist vor der Debatte … neue Perspektiven auf Open Access und Wissensproduktion&amp;#039;&amp;#039; (Editorial) / Uwe Jochum: &amp;#039;&amp;#039;Der Souverän&amp;#039;&amp;#039;, [[LIBREAS]] preprints (7. Juli 2009) [[doi:10.18452/8941]]&lt;br /&gt;
* Uwe Jochum: {{Webarchiv |url=http://www.lettre.de/aktuell/87-Jochum.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Urheber ohne Recht&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100304}}. Wie Staat und Bürokratie mittels Open Access Wissenschaftler enteignen. [[Lettre International]], 87, Winter 2009, S.&amp;amp;nbsp;7–12. (Auszug LI 87)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buchpublikationen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Roland Reuß, [[Volker Rieble]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 2009 ([http://www.klostermann.de/autorschaft/ PDF]).&lt;br /&gt;
* Uwe Jochum: &amp;#039;&amp;#039;„Open Access“. Zur Kritik einiger populärer Annahmen.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm Heidelberger Appell: Text und Unterzeichnerliste.] [[Institut für Textkritik]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://open-access.net/de/allgemeines/rechtsfragen/aktuelle_diskussion_um_oa_und_urheberrechte/#c1980 |wayback=20140812172706 |text=Kritischer Pressespiegel zum Heidelberger Appell.}} Informationsplattform Open Access (Archivlink)&lt;br /&gt;
* [http://www.textkritik.de/digitalia/index.htm Kritische Materialiensammlung zu Google Buchsuche und Open Access.] [[Institut für Textkritik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Google]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Access]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikgeschichte (Deutschland, 21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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