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	<title>Heide Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:15:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heide_Schmidt&amp;diff=303062&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-13T12:59:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heide Schmidt Wien2008.jpg|mini|Heide Schmidt (Wien 2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heide Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kollmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/meinungen/portraets/250804_Heide-Schmidt.html|titel=Heide Schmidt – Die LIF-Liberale ist 60 Jahre alt – Wiener Zeitung Online|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=wienerzeitung.at|seiten=|datum= |zugriff=2018-02-20|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[27. November]] [[1948]] in [[Kempten (Allgäu)]]), ist eine [[österreich]]ische [[Politiker]]in (zunächst [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]], ab 1993 [[Liberales Forum|LIF]], seit 2014 [[NEOS]]) und [[Jurist]]in. Sie war von 1987 bis 1990 Mitglied des [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrates]], anschließend bis 1999 Abgeordnete zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] und von 1990 bis 1994 dessen [[Präsident des Nationalrates|Dritte Präsidentin]]. Sie war 1993 Mitgründerin des [[Liberales Forum|Liberalen Forums]] und bis 2000 dessen Bundessprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Heide Schmidt kam als Tochter [[sudetendeutsche]]r [[Vertriebene]]r in Kempten zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/1994/02/eine-liberale-mit-spaetzuender/seite-2 |titel=Von der berüchtigten FPÖ zum „Liberalen Forum“: Heide Schmidt will Österreich auf Reformkurs bringen: Eine Liberale mit Spätzünder – &amp;#039;&amp;#039;ZEIT ONLINE&amp;#039;&amp;#039; |titelerg=|autor=|hrsg=|werk=zeit.de|seiten=|datum= |zugriff=2017-11-02|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Heide Schmidt|Heide Schmidt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Scheidung ihrer Eltern übersiedelte sie 1950 mit Mutter und Schwester von Kempten nach [[Wien]]. Nach der Matura 1966 studierte sie an der [[Universität Wien]] [[Rechtswissenschaften]] und promovierte 1971 zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. iur.&amp;#039;&amp;#039; Nach der Gerichtspraxis arbeitete sie von 1972 bis 1977 im Bereich [[Rechtsförmlichkeit#Österreich|Legistik]] im [[Bundesministerium für Unterricht und Kunst]]. Parallel absolvierte sie noch ein Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, das sie 1976 mit dem Magistergrad abschloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1977 bis 1988 war sie bei der [[Volksanwaltschaft]] in Wien als persönliche Assistentin und Leiterin des Geschäftsbereiches des von der FPÖ nominierten Volksanwalts [[Gustav Zeillinger]] bzw. [[Helmuth Josseck]] tätig. Während dieser Zeit trat sie auch im Rahmen der Beratungssendung &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Fall für den Volksanwalt]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Österreichischer Rundfunk|Österreichischen Rundfunk]] auf. Den Familiennamen ihres früheren Ehemannes, des Architekten Günter Schmidt, behielt Heide Schmidt auch nach der Scheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heide Schmidt war seit 1973 Mitglied der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]. Von 1987 bis 1990 war sie Mitglied des [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrats]], wo sie das Land Wien vertrat. 1988 wurde sie Generalsekretärin der FPÖ, von 1990 bis 1993 war sie Stellvertreterin des Bundesparteiobmanns der FPÖ ([[Jörg Haider]]). Bei der [[Nationalratswahl in Österreich 1990|Nationalratswahl 1990]], bei der die FPÖ deutlich hinzugewann, wurde Schmidt erstmals zur Abgeordneten gewählt. In der XVIII. Gesetzgebungsperiode (1990–1994) war sie zugleich [[Nationalratspräsident (Österreich)|Dritte Präsidentin des Nationalrats]]. Auf Betreiben Haiders trat sie 1992 als Kandidatin der FPÖ bei der [[Bundespräsidentenwahl in Österreich 1992|Bundespräsidentenwahl]] an – es war das erste Mal, dass ihre Partei einen eigenen Präsidentschaftskandidaten aufstellte. Mit 16,4 Prozent der Stimmen kam Schmidt auf den dritten Platz. Von 1992 bis 1999 war sie Mitglied des Kuratoriums der deutschen [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1993 verließ sie gemeinsam mit anderen liberal eingestellten Parteimitgliedern wie [[Friedhelm Frischenschlager]], [[Klara Motter]] und [[Thomas Barmüller]] die FPÖ. Auslöser der Trennung war das von der FPÖ unter Haider initiierte Volksbegehren &amp;#039;&amp;#039;[[Österreich zuerst]]&amp;#039;&amp;#039;, das sich gegen Ausländer im Allgemeinen und Zuwanderer im Speziellen richtete. Am 4. Februar 1993, drei Tage nach Ende der Eintragungsfrist für das Volksbegehren, gaben sie ihren Austritt aus der FPÖ und die Gründung der neuen Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Liberales Forum]]&amp;#039;&amp;#039; (LIF) bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichische Mediathek]]: [https://www.mediathek.at//atom/1374C4BE-35F-0002E-00000508-13743536 &amp;#039;&amp;#039;Gründung einer neuen Partei. Das Liberale Forum&amp;#039;&amp;#039;], ORF-Radiobericht zur Pressekonferenz, 4. Februar 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur FPÖ unter Jörg Haiders Führung gab es auch grundlegende Auffassungsunterschiede in der [[Europäische Gemeinschaft|EG]]-Politik, dem Minderheitenschutz, der Ausländerintegration und dem politischen Stil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/schmidt.htm | wayback=20080915021638 | text=&amp;#039;&amp;#039;Heide Schmidt und das liberale Experiment&amp;#039;&amp;#039;}}, Dossier der [[Wiener Zeitung]], 15. Jänner 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt stand mehrere Jahre an der Spitze des LIF, das sich bei den ersten Wahlteilnahmen erfolgreich schlug ([[Nationalratswahl in Österreich 1994|1994]] 6 % und [[Nationalratswahl in Österreich 1995|1995]] 5,5 % bei den Nationalratswahlen) und auch den Einzug in drei Landtage schaffte (1996 in Wien mit 8 % der Stimmen, weiters in Niederösterreich und der Steiermark). Als Vertreterin des LIF trat sie bei den [[Bundespräsidentenwahl in Österreich 1998|Bundespräsidentschaftswahlen 1998]] an. Sie erhielt 11,1 Prozent der Stimmen, während der Amtsinhaber [[Thomas Klestil]] (ÖVP) die Wahl bereits im ersten Wahlgang für sich entscheiden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Nationalratswahl in Österreich 1999|Nationalratswahl 1999]] scheiterte das Liberale Forum knapp an der Vier-Prozent-Hürde, Schmidt schied danach zunächst aus der Tagespolitik aus. Sie wurde Vorsitzende des auf ihre Initiative hin gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Instituts für eine offene Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, einer parteiunabhängigen Privatstiftung mit Trägern aus der Wirtschaft und verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens, das bis 2009 bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/1259282485327/Heide-Schmidt-schliesst-ihr-Institut-fuer-eine-offene-Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Heide Schmidt schließt ihr „Institut für eine offene Gesellschaft“&amp;#039;&amp;#039;], [[Der Standard]], 22. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 2000 moderierte Schmidt alternierend mit [[Dieter Moor]] die [[ATV (Fernsehsender)|ATV]]-Gesprächsrunde &amp;#039;&amp;#039;Headline Talk&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2008 kehrte sie wieder in die Tagespolitik zurück und trat als Spitzenkandidatin für das Liberale Forum bei den vorgezogenen [[Nationalratswahl in Österreich 2008|Nationalratswahlen 2008]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/?url=/?id=1216917788568 &amp;#039;&amp;#039;Heide Schmidt kehrt als LIF-Spitzenkandidatin zurück&amp;#039;&amp;#039;], [[Der Standard]], 25. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des Rücktrittes [[Alexander Zach]]s als Parteichef übernahm sie am 23. September 2008 interimistisch die Parteiführung. Da das LIF bei der Nationalratswahl mit einem Stimmenergebnis von 2,1 % an der Vier-Prozent-Hürde scheiterte, erklärte sie am 30. September 2008 ihren endgültigen Rückzug aus der Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/?url=/?id=1220459548277 &amp;#039;&amp;#039;Projekt LIF für Schmidt &amp;quot;abgeschlossen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], Der Standard, 30. September 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither engagiert sie sich im sozialen und demokratie-politischen Bereich. Infolge der Fusionierung des Liberalen Forums mit den NEOS zu &amp;#039;&amp;#039;[[NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum]]&amp;#039;&amp;#039; im Jänner 2014 ist Heide Schmidt Mitglied der NEOS.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cba.fro.at/334903 &amp;quot;Wörtlich – Heide Schmidt&amp;quot;], Radio [[Orange 94.0]], 20. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienjahr 2009/10 war Heide Schmidt Gastprofessorin (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Politikerin in Residence&amp;#039;&amp;#039;) an der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften der [[Universität Innsbruck]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/fakultaeten/social-and-political-sciences/studium/politician-in-residence.html.de PolitikerIn in Residence], Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften der Universität Innsbruck, abgerufen am 18. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Idee der offenen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2001.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich seh das so: Warum Freiheit, Feminismus und Demokratie nicht verhandelbar sind.&amp;#039;&amp;#039; Brandstätter, Wien 2020, ISBN 978-3-7106-0485-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Pelinka]]: &amp;#039;&amp;#039;Heide Schmidt – Eine Provokation&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1993.&lt;br /&gt;
* Oliver Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Chance – Heide Schmidt und der Liberalismus in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wahlergebnisse österreichischer Bundespräsidentenwahlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heide Schmidt|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11911836X}}&lt;br /&gt;
* {{parlament-at|1739}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/redirect.json?hash=U6CUbRWC&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;searchQuery=2283&amp;amp;cHash=6053452e1eef558ba296df9f05b27262 Archivaufnahmen mit Heide Schmidt] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [https://cba.fro.at/334903 „Wörtlich – Heide Schmidt“], Radio [[Orange 94.0]], 20. Februar 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundessprecher des LiF&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Dritte Nationalratspräsidenten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11911836X|LCCN=n00039628|VIAF=28304451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Heide}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dritter Nationalratspräsident (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundessprecher des Liberalen Forums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NEOS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Heide&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kollmann, Heide (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Juristin und Politikerin (FPÖ, LIF), Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kempten (Allgäu)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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