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	<title>Heißkanalsystem - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:47:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hei%C3%9Fkanalsystem&amp;diff=390858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ferrofacta: /* Notwendigkeit / Nutzen */</title>
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		<updated>2025-05-20T12:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Notwendigkeit / Nutzen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Heißkanalsystem&lt;br /&gt;
|4=Nadelverschlusssystem&lt;br /&gt;
|12=f|2=Dezember 2018|1=[[Spezial:Beiträge/217.214.151.191|217.214.151.191]] 23:17, 24. Dez. 2018 (CET)}}[[Datei:Hot runner x-section open.png|miniatur|Werkzeug geöffnet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hot runner x-section injection.png|miniatur|Werkzeug mit Heißkanalsystem (rot), Einspritzvorgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mold x-section3 orycon.png|miniatur|Auswerfvorgang]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heißkanal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heißkanalsystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird bei der [[Kunststoffverarbeitung|Verarbeitung]] von [[Kunststoff]]en, insbesondere beim maschinellen [[Spritzgießen]] von [[Thermoplast]]en eine besondere Bauart des [[Anguss]]systems bezeichnet, die gegenüber dem restlichen Spritzgusswerkzeug thermisch isoliert und höher temperiert ist. Zudem findet die Heißkanaltechnik eine ähnliche Anwendung im [[Zinkdruckguss]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notwendigkeit / Nutzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Spritzgießen von Thermoplasten wird die Kunststoffschmelze vom Plastifizieraggregat der [[Spritzgießmaschine]] durch das Angusssystem in das [[Formenbau|Formnest]] (oder die Formnester) transportiert. Bei klassischen [[Spritzgusswerkzeug|Spritzgießwerkzeugen]] ist das Angusssystem nicht thermisch vom Rest des Werkzeugs isoliert. Somit sind sowohl Werkzeug, als auch das darin befindliche Angusssystem, auf Temperaturen deutlich unterhalb der Verarbeitungstemperaturen des Kunststoffes temperiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch erstarrt der thermoplastische Kunststoff auch im Angusssystem während der Produktion eines Bauteils. Dadurch ergeben sich einige Nachteile für diese Art des Angusssystems. Der Anguss muss in der Regel vom Bauteil getrennt werden. Dies kann entweder durch zusätzliche Funktionselemente im Werkzeug oder nach der Entformung manuell bzw. maschinell geschehen. Nach der Abtrennung des Angusses kann eine Markierung am Bauteil verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Rohstoffes fließt nicht in das Produkt ein und muss entweder wiederverwertet ([[Recycling|Recyclate]]) oder entsorgt werden.&lt;br /&gt;
Außerdem erhöht sich durch den Anguss das Schussvolumen, es muss mehr Kunststoff plastifiziert werden als letztlich im Produkt vorhanden ist. Dies kann sowohl energetisch als auch in Bezug auf die notwendige Maschinenleistung eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Heißkanalsystem wird das Angusssystem thermisch vom Rest des Werkzeuges getrennt und separat beheizt, sodass die Kunststoffschmelze im Angusssystem permanent fließfähig bleibt. Dadurch kommt es zu keiner Erstarrung des Kunststoffes im Angusssystem, es verbleibt kein Anguss am Bauteil. Weiterhin können durch die Heißkanalsysteme auch längere Fließwege realisiert werden, weil der [[Druck (Physik)|Druckverlust]] im Angusssystem nicht durch ein Abkühlen der Schmelze und der damit verbundenen [[Viskosität]]serhöhung vergrößert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteilig sind die höheren Investitionskosten, da das Werkzeug speziell für die Aufnahme eines Heißkanalsystems ausgelegt sein muss, das Heißkanalsystem selber Kosten verursacht und auch die Maschinen zur Steuerung bzw. Regelung des Systems angepasst werden müssen. Demgegenüber stehen aber nicht selten – insbesondere bei teuren technischen Thermoplasten – deutliche Einsparungen beim Rohstoff sowie auch Einsparungen bei der Nachbearbeitung des Produktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denselben Zweck bewirken auch [[Isolierkanalwerkzeug]]e, bei denen der Anguss so verbreitert ist, dass darin eine plastische Seele bestehen bleibt. Beim [[Duroplast-Spritzgießen|Duroplast-]] und beim [[Elastomer-Spritzgießen]], wo der Kunststoff unter Temperatureinfluss aushärtet, werden entsprechend [[Kaltkanalsystem]]e eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heißkanal endet in der &amp;#039;&amp;#039;Heißkanaldüse&amp;#039;&amp;#039;, welche den Übergang zwischen beheizter und unbeheizter Zone in einem Spritzgießwerkzeug darstellt. Sowohl die Heißkanaldüsen als auch der Verteiler werden auf das Temperaturfenster eingestellt, in dem der Kunststoff plastisch verarbeitbar ist. Zur Regelung der Temperatur setzt man Heißkanalregelgeräte ein, die permanent Soll- und Ist-Temperatur abgleichen und regeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißkanalsysteme werden hauptsächlich in offene oder geschlossene Systeme unterteilt. Bei geschlossenen Systemen kann der Anspritzpunkt durch eine besondere Technik verschlossen werden. Dies geschieht in der Regel durch eine &amp;#039;&amp;#039;Verschlussnadel&amp;#039;&amp;#039;, die durch eine getrennt ansteuerbare Mechanik, meist [[Pneumatik|pneumatisch]], [[Hydraulik|hydraulisch]] oder [[Elektrik|elektrisch]] betätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißkanalsysteme sind oft Zukaufteile, werden also meist nicht vom Werkzeugmacher selbst angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kaltkanalsystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Menges, [[Walter Michaeli|Michaeli]], Mohren: &amp;#039;&amp;#039;Spritzgießwerkzeuge. Auslegung, Bau, Anwendung&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Carl Hanser, München 2007, ISBN 978-3-446-40601-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heisskanalsystem}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spritzgießen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ferrofacta</name></author>
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