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	<title>Heeseberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:37:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heeseberg&amp;diff=2032418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Okernick: /* Beschreibung */ Beleg-Anmerkung entfernt</title>
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		<updated>2026-04-30T05:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Beleg-Anmerkung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Berg; zu weiteren Bedeutungen siehe [[Heeseberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME                = &lt;br /&gt;
|BILD                = HeesebergVonWesten.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG    = Heeseberg (von Westen)&lt;br /&gt;
|HÖHE                = 200&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG          = DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG      = {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE                = nordöstlich von [[Beierstedt]], [[Niedersachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE             = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD         = 52/5/0.558083/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD          = 10/52/16.270523/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO          = DE-NI&lt;br /&gt;
|TYP                 = Schmalsattel&lt;br /&gt;
|GESTEIN             = oolithischer Kalkstein, Sandstein&lt;br /&gt;
|ALTER               = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG      = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG           = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN      = Heeseberg-Turm ([[Aussichtsturm|AT]])&lt;br /&gt;
|BILD1               = Heeseberg Richtung Harz.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG  = Blick vom Heeseberg nach [[Beierstedt]] und zum Harz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heeseberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine {{Höhe|200|DE-NHN|link=true}} hohe Erhebung in der [[Samtgemeinde Heeseberg]] im [[Landkreis Helmstedt]] ([[Niedersachsen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Klima ist warm und trocken und bietet zusammen mit den guten Böden optimale Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Aus diesem Grund wurde der Berg schon früh für den Ackerbau genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Heeseberg kommen die seltenen [[Frühlings-Adonisröschen]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.braunschweig-touren.de/Seiten/AdonisroeschenAus.htm|titel=Adonisröschen am Heeseberg bei Jerxheim|autor=|hrsg=Braunschweig Touren|werk=braunschweig-touren.de|zugriff=2017-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März und April blühen die Frühlings-Adonisröschen in kräftiger gelber Farbe am Südhang des Heesebergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Heeseberg befindet sich eine 1967 errichtete Gastwirtschaft und ein ca. 20&amp;amp;nbsp;m hoher [[Aussichtsturm]], den der Reichstagsabgeordnete und Jerxheimer Gemeindevorsteher [[Karl Kleye]] aus eigenen Mitteln im Jahr 1912 errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.helmstedt-wiki.de/wiki/Heeseberg-Turm Heeseberg-Turm] im Helmstedt-Wiki, abgerufen am 7. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Teile des Gebiets sind als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutz-]]  und [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen, siehe auch [[Heeseberg (Naturschutzgebiet)]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;femo2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.femo-online.de/heese.html Geologie-/Natur-Erlebnispfad Heeseberg], Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen, abgerufen am 25. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930–40er Jahren wurden auf dem Gelände des Heeseberg Gleitfliegerschulungen des [[NSFK]] Gruppe 9 (Weser-Elbe) durchgeführt (Segelfluglager Heeseberg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietrich Hummel |Titel=Luftsport in der Region Braunschweig: von den Anfängen bis 1945 ; Ballonfahrt, Segelflug, Motorflug |Nummer=6 |Verlag=Appelhans |Ort=Braunschweig |Datum=2014 |Reihe=Die braunschweigische Luftfahrt |ISBN=978-3-944939-02-5 |Seiten=233 ff. |Abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Heesebergs ist ein Geopfad des Freilichtmuseums [[Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen|FEMO]] im [[Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen]] angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geopark-hblo.de/standorte/geopfade/heeseberg/ Geopfad Heesebeg] bei geopark-hblo.de, abgerufen am 14. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Geopfad beginnt an der Gaststätte und führt an insgesamt sieben Punkten vorbei, darunter befinden sich drei Steinbrüche. Einer der drei Steinbrüche wurde als [[Nationaler Geotop|nationales Geotop]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
In der [[Bronzezeit]] entstand im westlichen Bereich des Heesebergs bei [[Watenstedt (Gevensleben)|Watenstedt]] die [[Hünenburg bei Watenstedt]]. Während des 2. und 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lag innerhalb der Reste dieser [[Ringwallanlage]] ein [[Germanen|germanisches]] Gehöft. Im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bauten die [[Altsachsen]] die [[Hünenburg]] zur Fürstenburg aus und beherrschten von hier aus [[Ostfalen]]. Zwischen 772 und 785 wurde die Anlage von den [[Franken (Volk)|Franken]] abermals ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Prospekt des [http://www.landesmuseum-bs.de Braunschweigischen Landesmuseums]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Heeseberg erstreckt sich etwa in WNW-ESE-Richtung und liegt im östlichen [[Niedersachsen]]. Die Entfernung zur Landesgrenze von [[Sachsen-Anhalt]] beträgt lediglich ca. 2,9&amp;amp;nbsp;km. Der Heeseberg befindet sich in einer Entfernung von ca.&amp;amp;nbsp;24&amp;amp;nbsp;km zu [[Wolfenbüttel]]. Nördlich des Heesebergs liegt die Ortschaft [[Ingeleben]], im Westen des Heesebergs liegt [[Gevensleben]], im Süden befindet sich die Ortschaft [[Beierstedt]] und im Osten liegt [[Jerxheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Paläontologie ==&lt;br /&gt;
Der Heeseberg befindet sich im nördlichen [[Harzvorland]], das auch als [[subherzyn]]e Senke bezeichnet wird. Er besteht aus Sedimenten des Unteren Buntsandsteins, der der [[Trias (Geologie)|Trias]] zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sedimente des [[Unterer Buntsandstein|Unteren Buntsandsteins]] weisen eine hohe Verwitterungsresistenz auf und bilden daher eine morphologische Rippe. Sie sind intensiv rot gefärbt und daher im Aufschluss gut einzuordnen. Außerdem finden sich Gesteine des Mittleren Buntsandsteins und des Oberen Buntsandsteins (Röt-Formation), dessen Gips nördlich von [[Watenstedt (Gevensleben)|Watenstedt]] abgebaut wurde. Über dem Buntsandstein folgt der Untere Muschelkalk (Jena-Formation), der im Steinbruch am Lohlberg exzellent aufgeschlossen ist. Der [[Kalksteinbruch am Lohlberg|Lohlberg-Steinbruch]] darf jedoch nicht betreten werden, da er wie der alte [[Hahntal und Höckels|Abbau des Gipses]] zum Naturschutzgebiet erklärt worden ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geopfad Heeseberg (Steinbrüche- Nr. 2, 3 und 6). Nr. 6 ist als nationales Geotop ausgezeichnet..jpg|mini|Geopfad Heeseberg. Der Steinbruch (Punkt Nr. 6) wurde als nationales Geotop ausgezeichnet]]&lt;br /&gt;
Der Untere Buntsandstein besteht im [[Harzvorland]] (subherzyne Senke) aus [[Klastische Sedimente|klastischen]] Sedimenten und Oolithen sowie Stromatolithen. Im Harzvorland werden die [[Oolith]]e aufgrund ihres den [[Rogen|Fischrogen]] ähnelnden Aussehens als [[Rogenstein]]e bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steinbrüche am Heeseberg stellen gegenwärtig die besten Aufschlüsse für [[Stromatolith|Stromatolithe]] (durch Cyanobakterien gebildete Kalkmatten) in deren [[Typlokalität|Typusregion]]. Sie wurden durch [[Ernst Kalkowsky]] erstmals 1908 beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aussichtsturm auf dem Heeseberg ist ebenfalls aus Rogensteinen aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Aufstiegs der Zechstein-Salze im Untergrund seit der [[Kreide (Geologie)|Kreide]] sind im Harzvorland zahlreiche [[Antiklinale|Sättel]] entstanden. Im Zuge dieser [[Salztektonik]] bildeten sich aus [[Steinsalz|Stein-]] und [[Kalisalz]]en bestehende Salzdiapire und Salzkissen aus. Der Heeseberg bildet zusammen mit der [[Asse]] einen [[Schmalsattel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lydia Bäuerle, Wolfhard Klie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsführer Braunschweig, vom Harz zur Heide.&amp;#039;&amp;#039; S. 79. Höller und Zwick, Braunschweig 2. Aufl. 1990, ISBN 3-89057-009-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz J. Krüger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen in die Erdgeschichte, Band 19, Braunschweiger Land.&amp;#039;&amp;#039; S. 53–58. Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München 2006, ISBN 3-89937-066-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heeseberg-Turm-3 NS 2014-06-01.jpg|Heeseberg-Turm am höchsten Punkt des Heesebergs&lt;br /&gt;
Heeseberg-Turm.JPG|Treppe zum Aussichtsturm&lt;br /&gt;
Heeseberg SteinBr 2014-06-01 11.46.04.jpg|Steinbruch in der Bernburg-Formation mit Stromatolithen im Top der Wand&lt;br /&gt;
Rogenstein Heeseberg.jpg|[[Rogenstein]] am Heeseberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Schutz ==&lt;br /&gt;
Der Heeseberg steht als [[Heeseberg (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Heeseberg]] unter Schutz. Es ist ein Steppenrasen ausgebildet der unter anderem die [[Golddistel]], [[Dänischer Tragant]] das [[Adonisröschen|Frühlings-Adonisröschen]] beherbergt. Das Gebiet ist für Nordwestdeutschland bereits stark kontinental geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-heeseberg-43561.html |titel=Naturschutzgebiet &amp;quot;Heeseberg&amp;quot; {{!}} Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://digitalgeology.de/der-heeseberg Ausführliche Darstellung des Heesebergs bei digitalgeology.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.gabriele-uhlmann.de/images/karte2.gif Karte des Heesebergs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Nördlichen Harzvorland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Okernick</name></author>
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