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	<title>Heereswaffenamt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-07T07:15:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;210&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cranzbau militaertechnische akademie.jpg|Die frühere [[Militärtechnische Akademie]], der [[Carl Cranz#Ehrungen|Cranzbau]] (1904/05) an der Hertzallee auf dem ehemaligen Gelände des HWA&lt;br /&gt;
Heereswaffenamt 2014.jpg|Ehemaliger HWA-Amtssitz, Jebensstraße/[[Hertzallee]], Berlin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;210&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heereswaffenamt hof 2014.jpg|Hof des früheren Heereswaffenamtes&lt;br /&gt;
Barbara mit Granate 2 - Mutter Erde fec.jpg|Hofdenkmal, St. Barbara mit Handgranate in der linken Hand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heereswaffenamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HWA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war in [[Berlin]] als Militärbehörde die Zentralstelle für die technische Entwicklung und Fertigung von [[Waffe]]n, [[Munition]] und Gerät des [[Heer (Wehrmacht)|deutschen Heeres]] ([[Rüstungsforschung]]). In der Behörde waren etwa 5000 Beamte und Offiziere beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vorläufer der Organisation war das [[Quartiermeister]]wesen, die [[Rückwärtige Dienste|rückwärtigen Dienste]] sowie die [[Gewehr-Prüfungskommission]] und die [[Artillerie-Prüfungskommission]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden die vorgenannten Prüfungskommissionen aufgelöst und am 8. November 1919 wurde das Waffenamt (&amp;#039;&amp;#039;Inspektion für Waffen und Gerät&amp;#039;&amp;#039;) im [[Reichswehrministerium]] unter [[Oberst]] (später [[Generalleutnant]]) Wurtzbacher gegründet. Die Behörde erhielt am 5. Mai 1922 die Bezeichnung Heereswaffenamt (HWA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in Friedenszeiten dem [[Oberbefehlshaber des Heeres]] unmittelbar unterstellt, seit [[Überfall auf Polen|Beginn des Zweiten Weltkriegs]] am 1. September 1939 jedoch dem [[Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres]] [[Friedrich Fromm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptsitz des HWA war in Berlin, [[Hardenbergstraße]] 29.{{Coordinate|text=(Lage)|NS=52.506045003529245|EW=13.334759828296441|type=landmark|region=DE-BE|name=Heereswaffenamt (HWA), Hardenbergstraße 29 (am Zoo Berlin).}}  Das Gebäude wurde während der [[Luftangriffe auf Berlin]] zerstört und später abgetragen. Auch der Gebäudekomplex Jebensstraße/[[Hertzallee]] wurde vom HWA genutzt. Auf dem Hof der Jebensstraße 1{{Coordinate|text=(Lage)|NS=52.508791|EW=13.332212|type=landmark|region=DE-BE|name=Heereswaffenamt (HWA), Komplex Hebenstraße/Hertzsallee.}} befindet sich eine Statue der  der [[Barbara von Nikomedien|Heiligen St. Barbara]] (Schutzpatronin der Artilleristen), die als &amp;#039;&amp;#039;Gefallenen-Denkmal der Artillerie-Prüfungskommission&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1930 von Otto Schulz erschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Heeresversuchsanstalt]]en [[Heeresversuchsanstalt Kummersdorf|Kummersdorf]] und [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde|Peenemünde]] sowie an weiteren Standorten wurden Waffen, Gerät und Ausrüstung erprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heereswaffenamt arbeitete bei der heimlichen Aufrüstung vor 1933 als auch im Nationalsozialismus und im Zweiten Weltkrieg eng mit der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] (KWG) zusammen, die bei der Absicherung der militärnahen Forschungen eine zentrale Rolle spielte. Umgekehrt sorgten die Aufträge des Heereswaffenamtes nicht selten dafür, dass die Institute der KWG lebensfähig blieben. Versuche des Waffenamtes das militärische Primat in der KWG durchzusetzen scheiterten, die {{&amp;quot;|Laborkrieger}} der KWG konnten sich immer wieder behaupten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Burghard Ciesla]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heereswaffenamt und die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im „Dritten Reich“. Die militärischen Forschungsbeziehungen zwischen 1918 und 1945&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsforschung, Bevollmächtigte und der Wissenstransfer. Die Rolle der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im System kriegsrelevanter Forschung des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2007, S. 75 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung eines [[Zielfernrohr]]es im Jahr 1938 wollte das HWA eines mit vierfacher Vergrößerung, jedoch wurde durch Druck von industrieller Seite über {{&amp;quot;|ganz hohe}} Parteistellen ein technisch sehr gutes, aber militärisch unbrauchbares Zielfernrohr mit eineinhalbfacher Vergrößerung entwickelt und eingeführt. Im Krieg trat dann doch die Forderung nach einem Zielfernrohr mit vierfacher Vergrößerung auf, das um 1942 eingeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emil Leeb]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Rüstung des Dritten Reiches (Das Heereswaffenamt 1938–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Beiheft 4 der Wehrtechnische Monatshefte herausgegeben von der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik|Arbeitsgemeinschaft für Wehrtechnik]]. Berlin 1958, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1942 wurde ein „Industrierat des OKH“ zur Beratung des Heereswaffenamtes gebildet. Ihm gehörten an: [[Walter Rohland]] als geschäftsführender Vorsitzender, [[Albert Vögler]], [[Edmund Geilenberg]], [[Wilhelm Zangen]], [[Erich Müller (Ingenieur)|Erich Müller]], [[Ferdinand Porsche]], [[Arthur Tix]], Direktor Karl Lange, Erich Matthias ([[WASAG]]), Generaldirektor Paul Müller ([[Dynamit Nobel|Dynamit Nobel AG]]), Generaldirektor Wolff.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich Eichholtz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1985, Band 2, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des Krieges wurde die Führung der Waffenentwicklung zu den [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition#Ausschüsse und Ringe|Ausschüssen und Kommissionen der Industrie]] verlagert. Nach [[Erich Schneider (Offizier)|Erich Schneider]] spielte dabei neben politischen Gründen, das Streben gewisser Industriekreise nach sogenannter Selbstverantwortung eine wesentliche Rolle, nachdem man die Bestrebungen von dem damaligen Chef des HWA [[Karl Becker (General)|Karl Becker]] die Waffenämter der 3 Wehrmachtsteile zusammenzufassen, durch Intrigen vereitelt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Schneider (Offizier)|Erich Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Waffenentwicklung. Erfahrungen im deutschen Heereswaffenamt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wehrwissenschaftliche Rundschau]] 1953. Heft 1, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung zum 3. Januar 1939 ==&lt;br /&gt;
Wa A - Heereswaffenamt&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wa Z - Zentralamtsgruppe&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Stab&lt;br /&gt;
** Wa Z 1 - Organisation&lt;br /&gt;
** Wa Z 2 - Finalisierung und Vertrag&lt;br /&gt;
** Wa Z 3 - Beauftragte mit der Weisung des Geschäftsführers&lt;br /&gt;
** Wa Z 4 - Verschlusssache&lt;br /&gt;
** Wa Z 5 - Bücherei&lt;br /&gt;
** Wa Z 6 - Kommandantur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wa Abn - Heeresabnahmeabteilung&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Stab&lt;br /&gt;
** Wa Abn Z - technische und statistische Abteilung, Personal und Haushalt&lt;br /&gt;
** Wa Abn 1 - Abnahme von Waffen und Gerät&lt;br /&gt;
** Wa Abn 2 - Abnahme von Munition&lt;br /&gt;
** Wa Abn 3 - Abnahme von Kraftfahrgerät&lt;br /&gt;
** Wa Abn 4 - Abnahme von Lehr- und Maschinengerät&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wa F - Forschungsabteilung&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wa Prüf - Amtsgruppe für Entwicklung und Prüfung&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Stab&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 1 - Ballistische und Munitonsabteilung&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 2 - Infanterieabteilung&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 4 - Artillerieabteilung&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 5 - Pionier- und Festungspionierabteilung (Pionierversuchsstelle [[Sperenberg]])&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 6 - Kraftfahr- und Motorisierungsabteilung&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 7 - Nachrichtenabteilung&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 8 - Abteilung für Optik, Meßwesen und Heereswetterdienst ([[Heeresversuchsanstalt Kummersdorf|Kummersdorf]] und [[Bad Saarow]])&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 9 - Gasschutzabteilung (Gasschutzlabor Spandau und Versuchsgruppe Munster Nord)&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 11 - Abteilung für Sondergerät&lt;br /&gt;
** Wa Prüf 12 - Abteilung für Versuchsplätze (Versuchsplätze Kummersdorf, [[Heeresversuchsanstalt#Heeresversuchsanstalt Hillersleben|Hillersleben]], [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde|Peenemünde]], [[Schießplatz Rügenwalde-Bad|Rügenwalde]] und [[Heeresversuchsanstalt#Heeresversuchsstelle Munster-Nord|Munster Nord]])&lt;br /&gt;
** Wa Prüf Fest. - Abteilung für Festungsbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wa I Rü (WuG) - Amtsgruppe für Industrielle Rüstung (Waffen und Gerät)&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Stab&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (WuG) 1 - allgemeines Heergerät&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (WuG) 2 - Waffen&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (WuG) 5 - Pioniergerät&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (WuG) 6 - Kraftfahrgerät&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (WuG) 7 - Nachrichtengerät&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wa I Rü (Mun) - Amtsgruppe für Industrielle Rüstung (Munition)&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Stab&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (Mun) 1 - Geschosse&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (Mun) 2 - Minen, Zünder, Hülsen&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (Mun) 3 - chemische Munition&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (Mun) 4 - Infanteriemunition bis 2 cm&lt;br /&gt;
** Wa I Rü (Mun) 5 - Packgefäße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wa Vs - Vorschriftenabteilung&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren dem angegliedert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* L Flak - Amtsgruppe für Flakentwicklung, unterstellt dem Reichsluftfahrtministerium&lt;br /&gt;
* Ztschr - Wehrmachtzeitschriftenabteilung, unterstellt dem Oberkommando der Wehrmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heereswaffenamt wurde während des Krieges mehrfach umorganisiert. Am 1. Juli 1944 bestand es aus dem Stab mit Forschungsabteilung und sechs Amtsgruppen:&lt;br /&gt;
* Wa Z - Zentralamtsgruppe (Organisation und Planung)&lt;br /&gt;
* Wa Prüf - Amtsgruppe für Entwicklung und Prüfung&lt;br /&gt;
* Wa Chef Ing - Amtsgruppe Chefingenieur&lt;br /&gt;
* Wa I Rü (WuG) - Amtsgruppe für Waffen und Gerät&lt;br /&gt;
* Wa I Rü (Mun) - Amtsgruppe für Munition&lt;br /&gt;
* Wa Abn - Amtsgruppe für Abnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] wuchs die Bedeutung des Heereswaffenamtes immer weiter an. Zu den Kernaufgaben gehörten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Einsatz von Wissenschaft und Forschung für die Planung von Waffen, Gerät und Munition aller Art&lt;br /&gt;
* Entwicklung der erdgebundenen Waffen aller Art, des Heergeräts und der Munition&lt;br /&gt;
* Beschaffung der Waffen und Munition des Heergeräts, zum Teil auch für Marine und Luftwaffe&lt;br /&gt;
* Aufstellen der Beschaffungsunterlagen für Waffen, Munition und Heergerät&lt;br /&gt;
* technische Überwachung der Fertigung von Waffen, Munition und Heergerät, Einführung neuer Fertigungsverfahren, Erstellung neuer Kapazitäten&lt;br /&gt;
* Vertretung des Heeres in allen Patent- und Musterschutzangelegenheiten, die Waffen, Munition und Gerät betreffen&lt;br /&gt;
* Vereinheitlichung der Waffen, Munition und des Heergeräts&lt;br /&gt;
* Aufstellung und Betreuung aller technischen Vorschriften und Fertigungsunterlagen für Waffen, Munition und Heergerät, einschließlich Schießbefehlen, sowie des waffentechnischen Teiles der Ausbildungsvorschriften&lt;br /&gt;
* Ermittlung der Schießgrundlagen für die verschiedenen Waffen und ihr Niederlegen in Schußtafeln und sonstigen Hilfsmitteln und Vorschriften für das Schießen, Bearbeiten des Wetterdienstes&lt;br /&gt;
* Mitwirkung bei allen taktischen und schießtechnischen Fragen&lt;br /&gt;
* Abnahme von Waffen, Munition und Heergerät&lt;br /&gt;
* Überwachung der technischen Ausbildung der Offiziere&lt;br /&gt;
* Bedarfsermittlung, Anerkennung und Zuteilung der kontingentierten und bewirtschafteten Rohstoffe für das Oberkommando des Heeres, Behebung von Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen&lt;br /&gt;
* Errechnung mehrwirtschaftlicher Zahlenunterlagen mittels modernster Organisationsmaschinen (Lochkarten) für das Oberkommando des Heeres&lt;br /&gt;
* Verfügungen und Befehle an die mehrwirtschaftlichen Außenstellen&lt;br /&gt;
* Betreuung der dem Wa A und seinen Außenstellen angehörenden Beamten und technischen Angestellten&lt;br /&gt;
* Erfassung und Katalogisierung von [[Beutewaffe]]n in den [[Kennblätter fremden Geräts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter des Heereswaffenamtes ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Porträt&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! von&lt;br /&gt;
! bis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Generalleutnant&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ludwig Wurtzbacher]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1870–1926)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maier&amp;quot;&amp;gt;Helmut Maier: &amp;#039;&amp;#039;Forschung als Waffe.&amp;#039;&amp;#039; S. 267 (s. Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1. Juni 1920 || 1. März 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Generalmajor&amp;lt;br /&amp;gt;[[Erich von Botzheim]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1871–1958) || 2. März 1925 || 28. Februar 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Max Ludwig, General der Artillerie.JPG|75px]] || Generalleutnant&amp;lt;br /&amp;gt;[[Max Ludwig (General)|Max Ludwig]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1871–1961) || 1. März 1926 || 30. Mai 1929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:MajorAlfredVonVollardBockelberg.jpg|75px]] || Generalleutnant&amp;lt;br /&amp;gt;[[Alfred von Vollard-Bockelberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1874–1945) || 1. Juni 1929 || 30. November 1933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Generalleutnant&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kurt Liese]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1882–1945) || 1. Dezember 1933 || 28. Februar 1938&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:General Karl Becker.jpg|75px]] || General der Artillerie&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Becker (General)|Karl Becker]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1879–1940)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cielsa&amp;quot;&amp;gt;Burkhard Cielsa: &amp;#039;&amp;#039;Karl Becker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaften und Wissenschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; S. 263 (s. Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1. März 1938 || 8. April 1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1978-Anh.024-02, Peenemünde, Leeb, Todt, Lübke, Dornberger (cropped).jpg|75px]] || General der Artillerie&amp;lt;br /&amp;gt;[[Emil Leeb]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1881–1969) || 16. April 1940 || 1. Februar 1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1978-127-21, Walter Buhle.jpg|75px]] || General der Infanterie&amp;lt;br /&amp;gt;[[Walter Buhle]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1894–1959) || 1. Februar 1945 || 8. Mai 1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heereswaffenamt abnahmestempel 1939.jpg|mini|HWA-Abnahmestempel 1939]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation 1945 ==&lt;br /&gt;
Die vom Chef der Heeresrüstung, &amp;#039;&amp;#039;General der Infanterie&amp;#039;&amp;#039; Walter Buhle, zum 15. Januar 1945 angeordnete Erweiterung des Heereswaffenamtes zum Wehrmachtwaffenamt kam wegen der sich zuspitzenden Lage an den Fronten über Ansätze nicht hinaus. Mitte April 1945 wurde der größte Teil des Heereswaffenamtes, nebst dessen Chef, nach [[Südbayern]] verlegt und durch Befehl vom 27. April 1945 endgültig aufgelöst. &amp;lt;!-- Richtung [[Alpenfestung]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmte Entwicklung des HWA war das Eisenbahngeschütz „[[Dora (Geschütz)|Dora]]“. Vor der Einrichtung der Versuchsanstalt in Peenemünde wurden hier erste Forschungen in der Raketentechnik betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Technik für Rüstung und Krieg. 4. Wehrtechnik und Wehrwissenschaft zwischen den Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; (= Mitteilungen aus dem Institut für Mechanik 89, 1). Neubiberg 1989.&lt;br /&gt;
* Helmut Maier: &amp;#039;&amp;#039;Forschung als Waffe. Rüstungsforschung in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Metallforschung 1900–1945/48.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Wallstein, 2007, ISBN 978-3-8353-0109-2.&lt;br /&gt;
* Günter Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft für den Krieg. Die geheimen Arbeiten der Abteilung Forschung des Heereswaffenamtes.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2012, ISBN 3-515-10173-X.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger vom Bruch]], Brigitte Kaderas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaften und Wissenschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-08111-9.&lt;br /&gt;
* Michael Heidler: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Fertigungskennzeichen bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Visier-Edition, VS-Medien GmbH, Bad Ems, ISBN 3-9811018-7-1.&lt;br /&gt;
* Hans-Henning Podzun: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3.1.1939&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Podzun, Bad Nauheim 1953.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Heereswaffenamt&lt;br /&gt;
 |Titel=D. 30, Merkheft für Angehörige des Heereswaffenamtes&lt;br /&gt;
 |Verlag=Zentraldruckerei&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=D. 30, Merkheft für Angehörige des Heereswaffenamtes&lt;br /&gt;
 |Seiten=5}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=D. 30, Merkheft für Angehörige des Heereswaffenamtes&lt;br /&gt;
 |Seiten=6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;D30-21&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=D. 30, Merkheft für Angehörige des Heereswaffenamtes&lt;br /&gt;
 |Seiten=21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehr- und Rüstungswirtschaft im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördengründung 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behörde (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behörde (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsbehörde in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardenbergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Militärtechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Waffentechnik)]]&lt;/div&gt;</summary>
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