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	<title>Heeresflugplatz Fritzlar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Uli Elch: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1938</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heeresflugplatz_Fritzlar&amp;diff=1395960&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-01T16:06:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1930er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1938&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1938 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1938&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = Heeresflugplatz Fritzlar&lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Fritzlar air base.jpg&lt;br /&gt;
|IATA                     = FRZ&amp;lt;ref name=&amp;quot;Doc7910&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Location Indicators | TitelErg=ICAO Doc 7910 | Auflage=181 | Verlag=International Civil Aviation Organization | Ort=Québec | Datum=2021-09 | ISBN=978-92-9265-566-2 | ISSN=1727-2610}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ICAO                     = ETHF&amp;lt;ref name=&amp;quot;Doc7910&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Militärflugplatz&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Fritzlar&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 51/06/52.2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 09/17/09.0/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 565&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 1,9&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = südlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = [[Fritzlar]]&lt;br /&gt;
|Schiene                  = Bahnhof Fritzlar, Linie Wabern-Bad Wildungen&lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = Landesstraße L3150&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1938&lt;br /&gt;
|Betreiber                = [[Heer (Bundeswehr)|Deutsches Heer]]&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 12/30&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 1043&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 30&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Asphalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Heeresflugplatz]] Fritzlar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=ETHF}} bei der [[Nordhessen|nordhessischen]] Stadt [[Fritzlar]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]] wird seit 1957 von [[Heeresfliegertruppe (Bundeswehr)|Heeresfliegern]] der [[Bundeswehr]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Dritten Reich]] legte die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] in den Jahren 1935–1938 einen 300 Hektar großen [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorst]] in der [[Eder]]niederung südöstlich der Stadt an und benannte ihn nach [[Oswald Boelcke]] (1891–1916), einem bekannten deutschen Jagdflieger des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. Richtfest war am 17. September 1937, offizielle Indienststellung am 1. April 1938&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Preuß |Titel=70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938-2008 |Verlag=Heeresfliegerwaffenschule Fachmedienzentrum |Ort=Bückeburg |Datum=2008 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits ab März 1938 war der Platz Standort von [[Kampfflugzeug|Kampffliegern]] und 1944–1945 von [[Nachtjäger]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stab des [[Kampfgeschwader 254|Kampfgeschwaders 254]] (ab 1. Mai 1939 in [[Kampfgeschwader 54]] umbenannt) zog am 14. März 1938 und dessen III. Gruppe (im November 1938 in I. Gruppe umbenannt) am 16. März mit ihren [[Heinkel He 111|Heinkel He 111 P]] Maschinen ein. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verließ das KG 54 Fritzlar; es kehrte nicht mehr zu seiner Heimatbasis zurück. Das Geschwader wurde durch seinen verheerenden [[Bombardierung von Rotterdam 1940|Bombenangriff]] auf [[Rotterdam#Geschichte|Rotterdam]] am 14. Mai 1940 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von August 1941 bis 1944 diente der Fliegerhorst als Zweigwerk der Dessauer [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]]. Das Unternehmen baute Baracken zwischen dem Fliegerhorst und dem Bahnhof Fritzlar, um seine [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] unterzubringen. Am 1. Oktober 1943 machte der [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] der neuen [[Junkers Ju 352|„Ju 352“]] in Fritzlar seinen ersten Flug. Insgesamt wurden 44 dieser Maschinen in Fritzlar gebaut, ehe die Produktion wegen Materialmangels 1944 eingestellt wurde. Die [[Operation Chastise|Zerstörung der Edertalsperre]] am 17. Mai 1943 hatte keinen nachhaltigen Einfluss auf die Flugzeugfertigung; nur einige Baracken wurden beschädigt, und die Arbeiten waren schon nach wenigen Wochen wieder in vollem Gang. Erst im Oktober 1944 verließ Junkers den Fliegerhorst Fritzlar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1944 bis März 1945 war die III. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1 (III./NJG 1) mit [[Messerschmitt Bf 110|Messerschmitt Bf 110 G]] und [[Junkers Ju 88|Junkers Ju 88 G]] in Fritzlar stationiert; der spätere Bundespräsident [[Walter Scheel]] war einer der jungen Piloten dieser Einheit. Im März 1945 wurde sie abgezogen und durch eine Schul-Staffel des Nachtjagdgeschwaders 101 ersetzt. Da aus Treibstoffmangel keine Pilotenausbildung möglich war, wurden die Flugausbilder jedoch schon nahezu sofort in Kampfstaffeln versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt alle fliegenden aktiven Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der Luftwaffe der Wehrmacht, die hier zwischen 1938 und 1945 stationiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Von !! Bis !! Einheit&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Germany%20%5B1937%20Borders%5D.pdf Henry L. deZeng IV: &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffe Airfields 1935–45 Germany (1937 Borders)&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1938||April 1939||[[Kampfgeschwader 254|I./KG 254]] (I. Gruppe des Kampfgeschwaders 254)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mai 1939||August 1939||[[Kampfgeschwader 54|Stab, I./KG 54]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktober 1939||November 1939||[[Kampfgeschwader 4 „General Wever“|Stab, I./KG 4]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktober 1939||Dezember 1939||[[Kampfgeschwader 3|III./KG 3]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dezember 1939||April 1940||Stab/Aufkl.Gr. Ob.d.L. (Stab der Aufklärungsgruppe des Oberbefehlshabers der Luftwaffe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dezember 1939||Juni 1940||1.(F)/Aufkl.Gr. Ob.d.L. (1. Staffel der Aufklärungsgruppe des Oberbefehlshabers der Luftwaffe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mai 1940||Mai 1940||1.(F)/Aufkl.Gr. 124 (1. Staffel der Fernaufklärungsgruppe 124)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktober 1941||November 1941||[[Lehrgeschwader 1|I./LG 1]] (I. Gruppe des Lehrgeschwaders 1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dezember 1941||März 1942||III./LG 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1942||April 1942||1.(F)/Aufkl.Gr. 22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|September 1944||Januar 1945||[[Nachtjagdgeschwader 1|III./NJG 1]] (III. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Februar 1945||März 1945||6./NJG 101 (6. Staffel des Nachtjagdgeschwaders 101)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 1945||März 1945||Stab/NAGr. 1 (Stab Nachtaufklärungsgruppe 1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 1945||März 1945||Nahaufkl.St. 13./14&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== US-amerikanische Eroberung ===&lt;br /&gt;
Die nahezu unbeschädigten Anlagen und einige zurückgelassene Flugzeuge wurden am 30. März 1945 von Einheiten der US-amerikanischen [[9th Infantry Division (Vereinigte Staaten)|9th Infantry Division]] erobert. Von der USAAF wurde der Flugplatz als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Advanced Landing Ground ALG Y-86&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Am 12. und 13. April 1945 verlegten Teile der amerikanischen 404th und 365th Fighter Group der [[United States Army Air Forces|United States Army Air Forces (USAAF)]] mit ihren [[Republic P-47|P-47 „Thunderbolts“]] nach Fritzlar und unterstützten von dort aus den weiteren Vormarsch der amerikanischen Truppen bis zur Elbe. Nach der deutschen [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] wurden beide Einheiten Teil des IXth Air Defense Command.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Fliegerhorst zunächst von [[Besatzungsmacht|Besatzungstruppen]] genutzt.&lt;br /&gt;
Bis mindestens Ende April 1946 befand sich allerdings auch in einem Teil der Anlage ein von der [[United Nations Relief and Rehabilitation Administration|UNRRA]] betriebenes [[DP-Lager]] für sogenannte [[Displaced Persons]], in diesem Fall ehemalige [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]]. Im April 1946 war es noch mit rund 150 Personen belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paulgerhard Lohmann: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Mitbürger in Fritzlar 1933-1949.&amp;#039;&amp;#039; BoD, Norderstedt, 2006, ISBN 3-8334-4417-7, S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 bis 1951: US-Amerikaner ====&lt;br /&gt;
In der Zeit bis Juni 1947 waren verschiedene Einheiten der [[United States Army Air Forces|US Army Air Forces]] auf der &amp;#039;&amp;#039;Army Air Force Station Fritzlar&amp;#039;&amp;#039; stationiert:&amp;lt;ref&amp;gt;Maurer Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Air Force Combat Units Of World War II.&amp;#039;&amp;#039; Zenger, Washington, 1980 (Neudruck der GPO Ausgabe von 1961), ISBN 0-89201-092-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 404th Fighter Group, 12. April–23. Juni 1945 ([[Republic P-47|P-47 Thunderbolt]])&lt;br /&gt;
* 365th Fighter Group, 13. April–29. Juli 1945 (P-47 Thunderbolt)&lt;br /&gt;
* 332d Bombardment Group, Juni–September 1945 ([[Martin B-26|B-26 Marauder]])&lt;br /&gt;
* Stab, IXth Tactical Air Command, 26. Juni–September 1945&lt;br /&gt;
* Stab, IXth Fighter Command, Juli–September 1945&lt;br /&gt;
* 370th Fighter Group, 6. August–September 1945 (P-47 Thunderbolt)&lt;br /&gt;
* 366th Fighter Group, 14. September 1945–20. August 1946 (P-47 Thunderbolt)&lt;br /&gt;
* 27th Fighter Group, 20. August 1946–25. Juni 1947 (P-47 Thunderbolt)&lt;br /&gt;
* 417th Night Fighter Squadron, 10. April 1946 – 19. August 1946 ([[P-61 Black Widow]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Herbst 1946 bezogen Teile des 14th US Constabulary Regiment (1948 umgegliedert und umbenannt in 14th Armored Cavalry Regiment) Quartier auf dem Fliegerhorst, und am 14. September 1947 wurden die Anlagen formell der [[United States Army|US Army]] übergeben, die den Stab und das 1. Bataillon des 14th Armored Cavalry Regiment dort stationierte. Diese Streitkräfte gehörten zur [[United States Constabulary]] (USCON), der paramilitärischen Polizeitruppe der US Army in der [[Besatzungszone#Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.geocities.com/usconstabulary/John_Comley_Fritzlar.html |wayback=20091027133802 |text=&amp;#039;&amp;#039;United States Constabulary&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 2. Bataillon lag in [[Schweinfurt]], das 3. in [[Coburg]], und die 24. Squad in [[Bad Hersfeld]]. 1951 verlegte auch das 1. Bataillon von Fritzlar nach Hersfeld, und als der Stab des Regiments 1952 nach [[Fulda]] umzog, endete die militärische Präsenz der Amerikaner in Fritzlar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Berliner Luftbrücke]] (Juni 1948–Mai 1949) diente Fritzlar als [[Funkfeuer]] und als Notlandeplatz für die aus den großen amerikanischen Luftstützpunkten in [[Wiesbaden]] ([[Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim|Wiesbaden Air Base]]) und [[Frankfurt am Main]] ([[Rhein-Main Air Base]]) fliegenden [[Rosinenbomber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1951–1956: Franzosen ====&lt;br /&gt;
Im August 1951 kamen französische Heerestruppen – Teile des im April 1951 in Koblenz neu gebildeten 5. Husaren-Regiments, zunächst mit leichten Panzern des Typs [[M24 Chaffee]], ab 1954 mit [[AMX-13]] Aufklärungspanzern – in die [[Kaserne]]nanlagen, die nun in „Quartier General Lasalle“ umbenannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Ehren des in der [[Schlacht bei Wagram]] gefallenen französischen Husarengenerals [[Antoine Charles Louis de Lasalle|Antoine Charles Louis Collinet, Comte de Lasalle]] (1775–1809).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden später abgelöst durch Teile der 3.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundeswehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritzlar Hubschrauber.jpg|mini|Bundeswehr-Hubschrauber [[Bölkow Bo 105|Bo 105]] auf dem Flugfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bo105Bundeswehr.JPG|mini|[[Bölkow Bo 105|Bo 105]] im Hangar 6, Oktober 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TigerUHT1.jpg|mini|[[Eurocopter Tiger]] beim Tag der Offenen Tür, August 2008]]&lt;br /&gt;
Mit der Aufstellung der Bundeswehr 1956 zogen die Besatzungstruppen ab, und an ihrer Stelle zogen ein Grenadier- und ein Panzeraufklärungsbataillon der Bundeswehr sowie ab 1. Oktober 1957 auch noch [[Heeresfliegertruppe (Bundeswehr)|Heeresflieger]] ein: die Heeresfliegerstaffeln 812 und 813 und die Heeresfliegertransportstaffel 822.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bayerische-flugzeug-historiker-ev.de/bayflughist/projekte/2007_hubschrauber/bfh_hs-heeresflieger.html Bayerische Flugzeug Historiker e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Heeresflieger.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fliegerhorst wurde so zum Heeresflugplatz Fritzlar und war nach [[Mendig|Niedermendig]] und zeitgleich mit [[Heeresflugplatz Celle|Celle]] der zweite Heeresflugplatz, auf dem regelmäßiger Flugbetrieb herrschte; allerdings blieben auch weiterhin Bodentruppen dort stationiert. Darunter waren, bzw. sind:&lt;br /&gt;
* 1956–1992: Panzergrenadierbataillon 22 (1959 umbenannt in Panzergrenadierbataillon 53)&lt;br /&gt;
* 1956–1962: Panzeraufklärungsbataillon 5&lt;br /&gt;
* 1958–1972: Feldjägerdienstkommando Fritzlar&lt;br /&gt;
* 1958–1994: Heeresfliegerstaffel 2&lt;br /&gt;
* März 1959–Sept. 1961: Panzerartilleriebataillon 21&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwaelmer-artillerie.de/chroniken/14-garnison-treysa Traditionsverband Schwälmer Artillerie 1992 e.&amp;amp;nbsp;V.: Garnison Treysa]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961–1971: Flugabwehrbataillon 2&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fla2.de/die_geschichte_des_flabtl_2_flargt_2/index.php Geschichte Flugabwehrbataillon/Flugabwehrregiment 2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963–1967, 1979–1996: Fernspähkompanie 300&lt;br /&gt;
* 1967–1994: Verteidigungskreiskommando 441&lt;br /&gt;
* 1971–1980: Leichtes Heeresfliegertransportregiment 30&lt;br /&gt;
* 1979–2002: Heeresfliegerregiment 36&lt;br /&gt;
* 1981–1994: Panzerpionierkompanie 50&lt;br /&gt;
* 1993–1996: 3./Instandsetzungsbataillon 310&lt;br /&gt;
* 1996–2002: Heeresfliegerausbildungsstaffel 8/IV und 8/V&lt;br /&gt;
* 2002–2012: Heeresfliegerstaffel 369&lt;br /&gt;
* 1996–heute: Standortsanitätszentrum Fritzlar&lt;br /&gt;
* 2001–2007: Facharztzentrum Fritzlar&lt;br /&gt;
* 2002–2007: Sanitätsleitzentrum 210&lt;br /&gt;
* 2002–heute: [[Kampfhubschrauberregiment 36]] „Kurhessen“&lt;br /&gt;
* 2007–heute: Fachsanitätszentrum Fritzlar&amp;lt;ref&amp;gt;Im Rahmen der Zielstruktur des Sanitätsdienstes 2010 der Bundeswehr im Jahr 2007 aufgestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde die bisherige „Flugplatz-Kaserne“ in „Georg-Friedrich-Kaserne“ umbenannt, zu Ehren des Feldmarschalls [[Georg Friedrich (Waldeck-Eisenberg)|Georg Friedrich von Waldeck-Eisenberg]] (1620–1692).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde in Fritzlar die [[Luftmechanisierte Brigade 1]] in Dienst gestellt. Damit erhielt das Heer erstmals schnell verlegbare und luftbewegliche Infanteriekräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurden im Zuge der Neuorganisation der Bundeswehr der Stab und die Stabskompanie der [[Luftbewegliche Brigade 1|Luftbeweglichen Brigade 1]] (zuvor LMechBrig 1), das zu dieser Brigade gehörende Kampfhubschrauberregiment 36 „Kurhessen“ sowie Teile des Jägerregiments&amp;amp;nbsp;1 (luftbeweglich) in Fritzlar stationiert; diese Einheiten waren alle Teil der neuen [[Division Luftbewegliche Operationen]]. Das Kampfhubschrauberregiment 36 war zunächst mit [[Hubschrauber|Kampfhubschraubern]] des Typs [[Bölkow Bo 105|Bo 105]] ausgerüstet, und zwar sowohl in der Panzer-Abwehr-Version ([[Bölkow Bo 105#Bo 105 P|Bo 105 P]]: „PAH-1“ und „PAH-1A1“) als auch in der [[Bölkow Bo 105#Bo 105 M|VBH-Version]] (Verbindungs- und Beobachtungshubschrauber). Die Umrüstung auf den [[Eurocopter Tiger]] soll bis 2014 abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Dezember 2013 erfolgte die Außerdienststellung der Luftbeweglichen Brigade 1. Die verbleibenden Hubschrauberverbände des Heeres, das [[Transporthubschrauberregiment 10]], das [[Transporthubschrauberregiment 30]] und das [[Kampfhubschrauberregiment 36]] in Fritzlar, wurden der [[Division Spezielle Operationen]] (am 1. Januar 2014 umbenannt in [[Division Schnelle Kräfte]]) in [[Stadtallendorf]] unterstellt. Die restlichen Truppenteile der Brigade wurden bis zum Jahresende 2013 außer Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Fliegerhorste in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bundeswehrstandorte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Preuß: &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Flugplatz Fritzlar, 1938–2008: Vom Kampfgeschwader 54 zum Kampfhubschrauberregiment 36.&amp;#039;&amp;#039; Heeresfliegerwaffenschule, Bückeburg 2008. ([https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/!toc/1336652789240/115/-/ online und PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heeresflugplatz Fritzlar}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mil-airfields.de/de/fritzlar.htm Fritzlar, bei Military Airfield Directory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Fliegerhorst (Deutschland)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Fritzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz in Deutschland|Fritzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz (Bundeswehr)|Fritzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Fritzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz im Schwalm-Eder-Kreis|Fritzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaserne der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Fritzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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