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	<title>Heeresfeldbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:41:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heeresfeldbahn&amp;diff=1261290&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herbert Ortner: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2024-06-24T06:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Argonnenbahn.jpg|miniatur|Heeresfeldbahn in den [[Argonnen]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Etappenverbindung einer Armee Felddienst-Ordnung Nr. 267 (1908).png|mini|Etappenverbindung einer Armee, F.O. Nr. 267 (1908)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heeresfeldbahnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich auch als &amp;#039;&amp;#039;Rollbahnen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, waren [[Feldbahn]]en für Transporte im [[Militär|militärischen]] Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BASA-3K-15-380-32-Kresna gorge, Radomir-Marino Pole Railway, 1916-1917.jpg|mini|[[HFB Brigadelokomotive|Brigadelok]] in Bulgarien im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-279-0911-10, Russland bei Witebsk, Feldbahn.jpg|miniatur|[[Zweiter Weltkrieg]]: [[Zug (Schienenverkehr)|Zug]] mit [[Heeresfeldbahnlokomotive HF 130 C|Diesellok HF 130 C]] bei [[Wizebsk|Witebsk]]]]&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung des Eisenbahnwesens im 19. Jahrhundert entdeckte auch das Militär die Vorzüge dieses neuartigen Transportmittels. Mit der Eisenbahn konnten im Gegensatz zum Transport auf dem damals noch unzureichend ausgebauten Straßennetz große Mengen an [[Nachschub]], Waffen, Munition und andere schwere Elemente sowie [[Truppenteil]]e schnell und effizient transportiert werden. Für den Einsatz an den [[Kriegsfront]]en wurden eigene Systeme von Feldbahnen entwickelt, die in der Regel als [[Schmalspurbahn]]en ausgeführt waren. Als Vorbild diente dabei vielfach das transportable Feldbahnsystem von [[Decauville]]. Zu den allgemeinen Vorteilen der Schmalspur wie geringem Platzverbrauch und engen Bogenradien kam noch hinzu, dass [[Fahrzeug]]e und [[Gleis]]material transportabel und damit rasch an die wechselnden Frontverläufe anzupassen waren. Deutsche Heeresfeldbahnen waren einheitlich mit 600 mm [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] ausgeführt, ebenso die französischen. Die [[War Department (United Kingdom)#War Department Railways|War Department Light Railways]] des [[Britisches Weltreich|Britischen Empires]] verwendeten ebenfalls 600 mm (anstelle der dort sonst üblichen 597 mm bzw. 1 Fuß 11½ Zoll), um mit den verbündeten Franzosen kompatibel zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Link, WDLR Album, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Österreich-Ungarn]] setzte bei der [[k.u.k Feldbahn]] auf 700 mm Spurweite, bei Strecken von dauerhafterem Charakter kam die [[Bosnische Spurweite]] von 760 mm zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb einer Heeresfeldbahn setzt im Gegensatz zum Straßentransport die Errichtung einer wenn auch einfachen, aber teuren und zeitaufwändigen Schieneninfrastruktur voraus. Diese wurde in der Regel von eigens geschulten Truppen, den [[Eisenbahntruppen|Eisenbahnpionieren]], errichtet. Mit Fortschreiten der Kriegshandlungen wurden dafür auch [[Kriegsgefangene]] herangezogen. Die Heeresfeldbahn ist in ihrem Betrieb an diese [[Infrastruktur]] gebunden, bei Beschuss oder anderen Kriegseinwirkungen ist sie im Gegensatz zum [[Lastkraftwagen]] zu wenig flexibel. Heeresfeldbahnen konnten zudem vom Gegner relativ rasch zum Nachteil ihrer Erbauer verwendet werden, wenn diese den Rückzug antreten mussten und die [[Bahn (Verkehr)|Bahn]] nicht schnell genug abgebaut oder zerstört werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen dieser Nachteile verlor die Heeresfeldbahn in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollends ihre Bedeutung und wurde von den nun technisch ausgereiften geländegängigen [[Straßenfahrzeug]]en verdrängt, die darüber hinaus auch kein speziell ausgebildetes Fahrpersonal benötigen. In besonders unwegsamem Gelände setzte sich nun auch der Lufttransport mittels [[Hubschrauber]] durch. In geringem Umfang fanden Feldbahnen im militärischen Bereich nur noch Verwendung für innerbetriebliche Transportaufgaben in größeren militärischen Anlagen, z. B. als Transportmittel in Munitionsdepots. Auch auf einigen Truppenübungsplätzen fand man eine Verwendung für Feldbahnen: Auf Feldbahnloren wurden große Zielscheiben montiert, die von Lokomotiven gezogen als mobiles Ziel für Schießübungen zum Einsatz kamen. In England ist mit der [[Rowtor Target Railway]] eine solche Anlage erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zivile Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyrtalbahn 04.jpg|miniatur|Zur Tenderlok umgebaute [[Heeresfeldbahnlokomotive HF 160 D]] (ÖBB 699.1) auf der [[Steyrtalbahn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den typischen Aufgaben an den Kriegsfronten selbst erfüllten durch militärische Einheiten oder in militärischem Auftrag errichtete längere Zubringerstrecken mitunter nach Einstellung der Kriegshandlungen oder anderer militärischer Verwendungen zivile Transportaufgaben. So wurde die in den 1870er Jahren als [[k.u.k. Verkehrstruppenbrigade|k.u.k. Heeresbahn]] errichtete Nachschublinie von Bosnisch Brod nach Zenica ([[Bosnabahn]]) rasch zu einer vollwertigen Schmalspurbahn für die Allgemeinheit ausgebaut, womit das umfangreiche Streckennetz in der sogenannten bosnischen Spurweite von 760&amp;amp;nbsp;mm begründet wurde. Auch nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem Heeresfeldbahnen sehr umfangreich zum Einsatz kamen, dienten einige Strecken nunmehr dem öffentlichen Verkehr: So wurde z. B. die [[Grödner Bahn]] in [[Tirol]] als Nachschublinie an die [[Gebirgskrieg 1915–1918|Dolomitenfront]] erbaut. Auch die über 200&amp;amp;nbsp;km lange [[Bahnstrecke Skopje–Ohrid]] in [[Nordmazedonien|Mazedonien]] mit einer Spurweite von 600&amp;amp;nbsp;mm war als eine solche militärische Bahn errichtet worden. Sie fuhr bis zu ihrer Einstellung mit den ursprünglichen Brigadelokomotiven und Feldbahnwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transportables Feldbahn-Gleismaterial, Lokomotiven und Wagen wurden nach Einstellung der Kriegshandlungen und den durch die politischen Veränderungen bedingten Auflösungen zuständiger Truppenteile vielfach an zivile Interessenten verkauft. Dieses Material kam mitunter noch Jahrzehnte nach Kriegsende zum Einsatz. So sind in einigen Torfwerken noch heute Gleisjoche der kaiserlichen Heeresfeldbahn zu finden, und auch in Feldbahnmuseen finden sich vielfach solche stählernen Zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuhrpark ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldbahn 1757 DDM.jpg|miniatur|Museal erhaltene deutsche Brigadelok im [[Deutsches Dampflokomotiv-Museum|Deutschen Dampflokomotiv-Museum]] in [[Neuenmarkt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JZ40-751Henschel.jpg|miniatur|1-E-1-Schlepptender-Heeresfeldbahnlok 40 751 von Henschel, mit Tender der 40 752 1965 auf der [[Narentabahn]] in [[Bosnien und Herzegowina]]]]&lt;br /&gt;
Für Heeresfeldbahnen wurde in der Regel besonderes [[Rollmaterial]] entwickelt. Ihre Lokomotiven, die sogenannten [[Heeresfeldbahnlokomotive]]n, zeichnen sich durch eine einfache und robuste Konstruktion aus und können sehr enge [[Radius|Bogenradien]] auch bei extrem schlechter [[Gleis]]lage sicher befahren. Häufig wurden schmalspurige [[Zwilling (Heeresfeldbahn)|Zwillinge]], [[HFB Brigadelokomotive]]n, [[Benzol-Lok]]s und [[Brigadewagen]] eingesetzt. Deren Konstruktionsmerkmale machten sie auch interessant für den zivilen Einsatz zum Beispiel auf [[Waldbahn (Forstwirtschaft)|Waldbahnen]] in der Forstwirtschaft oder auf Feldbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwandlungen ==&lt;br /&gt;
Eine besondere Form von Heeresfeldbahnen sind [[Kasemattenbahn]]en. Bahnen die mit Lokomotiven mit Verbrennungsmotor betrieben wurden, hießen [[Motorbahn]] im Gegensatz zur mit Zugtieren betriebenen [[Pferdebahn]] oder der von Hand betriebenen [[Förderbahn]]. Der [[Landwehr-Train|Landwehr-Zug]] war ein von [[Ferdinand Porsche]] entwickeltes benzin-elektrisch angetriebenes [[Zweiwegefahrzeug]], bei dem die Wagen mit Elektromotoren ausgerüstet waren. Auf dessen Basis entwickelte Porsche den [[Austro-Daimler Generatorzug der k.u.k Heeresfeldbahnen]] speziell für 700 mm Spurweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Militärbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Trench Railways]]&lt;br /&gt;
* [[Feldbahnübung 1895|Heeresfeldbahnübung 1895]]&lt;br /&gt;
* [[Heeresfeldbahnübung 1909]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur | Autor= Wernekke | Herausgeber= [[Victor von Röll]]| Titel= Feldbahnen für militärische Zwecke | Verlag= Urban &amp;amp; Schwarzenberg | Ort= Berlin, Wien | Sammelwerk= Enzyklopädie des Eisenbahnwesens | Band= 5 | Jahr= 1914 | Seiten= 54–58 }}&lt;br /&gt;
* Walther Schaumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahnen zwischen Ortler und Isonzo 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;; Bohmann Verlag, Wien 1991, ISBN 3-7002-0726-3&lt;br /&gt;
*{{Literatur | Autor= Alfred B. Gottwaldt | Titel= Heeresfeldbahnen | Verlag= Transpress | Ort= Stuttgart | ISBN= 3-613-70818-3 | Auflage= 1. | Jahr= 1998 }}&lt;br /&gt;
*{{Literatur | Autor= Rüdiger Fach, Günter Krall | Titel= Heeresfeldbahnen der Kaiserzeit | Verlag= Kenning | Ort= Nordhorn | ISBN= 3-933613-46-9 | Auflage= 1. | Jahr= 2002 }}&lt;br /&gt;
*{{Literatur | Autor= Roy C. Link | Titel= WDLR Album – A unique record of British 60 cm gauge railways on the Western Front – Spring 1918 | Verlag= RCL Publications | Ort= Garndolbenmaen | ISBN=978-0-9565157-2-8 | Jahr= 2014 }}&lt;br /&gt;
*{{Literatur | Autor= Dieter Stanfel | Titel= K.u.k. Militärfeldbahnen im Ersten Weltkrieg | Verlag= DGEG | Ort= Hövelhof | ISBN=978-3-937189-41-3  | Jahr= 2008 }}&lt;br /&gt;
*{{Literatur | Autor= Ingo Hütter, Reimar Holzinger | Titel= Die Lokomotiven der Heeresbahnen - Die „Deutschen Heeresbahnen“ | Sammelwerk= Die Lokomotiven der PKP 1918-1939 |Verlag=DGEG Medien | Ort= Werl | ISBN=978-3-937189-27-7  | Jahr= 2007 | Online= [http://www.beitraege.lokomotive.de/buecher/pkpa/heeresbahn.pdf Kapitel als PDF]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heeresfeldbahn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heeresfeldbahn.de/ Heersfeldbahn-Seite]&lt;br /&gt;
* [http://www.hfwagen.de/ Heeresfeldbahnwagen-Seite]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmalspurbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehrsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herbert Ortner</name></author>
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