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	<title>Heerbann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:02:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heerbann&amp;diff=346621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 10. April 2026 um 17:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-10T17:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Heerbann im Heiligen Römischen Reich; zum Heerbann im mittelalterlichen Frankreich siehe [[Arrière-ban]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heerbann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch Heermannie, [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;herban&amp;#039;&amp;#039;, [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;heriban&amp;#039;&amp;#039;; mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;heribannus&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;arrière-ban&amp;#039;&amp;#039;) war in der [[Reichsheeresverfassung]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] das [[Aufgebot (Militär)|Aufgebot]] bzw. die Einberufung aller waffenfähigen freien Grundbesitzer zur [[Heeresfolge|Heerfahrt]], d.&amp;amp;nbsp;h. zu einem Reichskrieg, durch den König.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans J. Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Urban-Taschenbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 371–372). 2 Bände. Stuttgart 1985–1986, hier: Band 2 (&amp;#039;&amp;#039;Familie, Sippe und Geschlecht, Haus und Hof, Dorf und Mark, Burg, Pfalz und Königshof, Stadt&amp;#039;&amp;#039;), S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprünglichen Wortbedeutung nach (althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;bannan&amp;#039;&amp;#039; „gebieten“ oder „verbieten“, eigentlich „sprechen“)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Herkunftsangaben zu [https://www.duden.de/rechtschreibung/bannen &amp;#039;&amp;#039;bannen&amp;#039;&amp;#039;] bei Duden online&amp;lt;/ref&amp;gt; war der Heerbann ein „Aufruf“ des Königs oder Herzogs zum Kriegsdienst;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.duden.de/rechtschreibung/Heerbann &amp;#039;&amp;#039;Heerbann&amp;#039;&amp;#039;] bei Duden online&amp;lt;/ref&amp;gt; siehe auch [[Königsbann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Karl der Große]] zog alle waffenfähigen [[freie]]n Grundbesitzer jeden Sommer während einiger Monate zur Heerfahrt heran, d.&amp;amp;nbsp;h. zu Feldzügen im Rahmen der Reichskriege in verschiedenen Teilen Europas, wobei die [[Panzerreiter|gepanzerte Reiterei]] von großer Bedeutung war. So beim [[Langobardenfeldzug]] und den Feldzügen nach Nordspanien sowie gegen [[Awaren]], slawische Stämme und in den [[Sachsenkriege Karls des Großen|Sachsenkriegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der durch die steten Feldzüge nötigen Regelung des Heerbannes wurde derselbe nach dem Rang der Pflichtigen in sieben Klassen oder sogenannte [[Heerschild]]e geteilt. Die Feldzüge, welche mit Hilfe des Heerbannes ausgekämpft wurden, hießen Heerfahrten, die Teilnahme der Vasallen [[Heeresfolge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Heerbann entwickelte sich schon früh das [[Lehnswesen]], infolgedessen nach dem Tod Karls des Großen der Heerbann mehr und mehr verfiel. Da derselbe für ärmere Landeigentümer, deren mehrere gemeinschaftlich einen Krieger auszurüsten hatten (es kam auf je drei [[Hufe]]n ein Mann), sehr beschwerlich wurde, so suchten sie sich ihm dadurch zu entziehen, dass sie sich unter den Schutz und in den Dienst von Mächtigeren begaben, von welchen sie bei der Ausrüstung unterstützt oder auch ganz vom Kriegsdienst befreit wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte gegen Ende des 10. Jahrhunderts zur Umgestaltung der ganzen Kriegsverfassung. Die Heere der Könige bestanden nämlich nun nicht mehr aus der Gesamtheit der Freien, sondern aus den mächtigeren Reichsbeamten oder [[Vasall]]en und dem Dienstgefolge derselben, und diejenigen, welche keine Kriegsdienste leisteten, wurden zu einer Heersteuer verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]], als das Lehnssystem seinen Höhepunkt erreichte, war der Heerbann in allen abendländischen Reichen schon fast ganz verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Gliederungsgrundsätze von Heerbann und Flotte bei den Nordgermanen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schiff &amp;amp; Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 12 (1980), {{ISSN|1432-7880}}, S. 27–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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