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	<title>Hedwig von Wissmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Handelsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bild                 = Riss Hedwig von Wissmann.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext             = &lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Basis&lt;br /&gt;
 | AbJahr              = &lt;br /&gt;
 | Land                = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
 | andere Schiffsnamen = &lt;br /&gt;
 | Schiffstyp          = Postdampfer&lt;br /&gt;
 | Schiffsklasse       = &lt;br /&gt;
 | Rufzeichen          = &lt;br /&gt;
 | Heimathafen         = &lt;br /&gt;
 | Eigner              = &lt;br /&gt;
 | Reederei            = &lt;br /&gt;
 | Bestellung          = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = [[Janssen &amp;amp; Schmilinsky|Schiffswerfte &amp;amp; Maschinenfabrik AG]]&lt;br /&gt;
 | Baunr               = 360&lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | Kiellegung          = &lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = 1897&lt;br /&gt;
 | Taufe               = &lt;br /&gt;
 | Übernahme           = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = 1900 auf dem Tanganjikasee&lt;br /&gt;
 | Reaktivierung       = &lt;br /&gt;
 | Außerdienststellung = &lt;br /&gt;
 | Streichung          = &lt;br /&gt;
 | Verbleib            = am 9. Februar 1916 versenkt&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | AbJahr      = &lt;br /&gt;
 | Länge       = 22,0&lt;br /&gt;
 | Lpp         = &lt;br /&gt;
 | KWL         = &lt;br /&gt;
 | Breite      = 4,65&lt;br /&gt;
 | Seitenhöhe  = &lt;br /&gt;
 | Tiefgang    = 1,25&lt;br /&gt;
 | Verdrängung = &lt;br /&gt;
 | Vermessung  = &lt;br /&gt;
 | Besatzung   = 12&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | Antrieb           = 1 Zweizylinderkessel 9 at, 1 Compound-Dampfmaschine&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung = 60 PS&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel.16/2010&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=70131131|Titel=Das Schiff Afrika|Jahr=2010|Nr=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M = &lt;br /&gt;
 | Propeller         = 1&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bagamoyo-Tanganjika.JPG|mini|Kigoma am Tanganjikasee in Ostafrika 1876]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches Postschiff, später [[Kanonenboot]], das auf dem [[Tanganjikasee]] verkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor dem Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hedwig von Wissmann (ship, 1897).jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; auf dem Tanganjikasee (Foto von 1907–1914)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach der Ehefrau [[Hermann von Wissmann]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kopfwelten.org/kp/virtualmuseum/KP%2004%20Koloniale%20Gewalt.pdf |wayback=20140224212342 |text=kopfwelten.org |archiv-bot=2025-06-20 16:50:26 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde in [[Hamburg]] von [[Janssen &amp;amp; Schmilinsky|Schiffswerfte&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; &amp;amp; Maschinenfabrik AG]] konstruiert und 1897 mit der Baunummer 360 gebaut. Sie wurde 1898 in Einzelteilen verschifft, nach [[Kigoma (Tansania)|Kigoma]] gebracht und dort montiert. Wesentlich beteiligt war [[Otto Schloifer]]. Finanziert wurde dies durch eine [[Lotto|Lotterie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=jaduland.de |url=http://www.jaduland.de/kolonien/afrika/tanzania//text/dampfervn.html |wayback=20111014064036 |archiv-bot=2018-04-14 06:22:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ungefähr 22&amp;amp;nbsp;Meter lange holzbefeuerte Postdampfer wurde im Jahr 1900 in Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1897 veröffentlichte der Geograph [[Rudolf Fitzner (Geograph)|Rudolf Fitzner]] (* 1864) seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Ein deutscher Dampfer für den Tanganyikasee&amp;#039;&amp;#039;, in der er über den geplanten Schiffsbau berichtete: „Der &amp;#039;&amp;#039;Tanganyika-Dampfer&amp;#039;&amp;#039; wird zwischen den [[Steven]] eine Länge von 20&amp;amp;nbsp;m, über Spanten eine Breite von 4,20&amp;amp;nbsp;m und von der Oberkante Kiel bis Deck eine Tiefe von 2,38&amp;amp;nbsp;m haben. Sein [[Tiefgang]] wird mit voller Ausrüstung, 20&amp;amp;nbsp;m³ Brennmaterial und etwa 100 Personen an Bord 1,76&amp;amp;nbsp;m betragen. Der Schiffskörper mit Außenbeplattung und eisernem Kiel soll aus bestem Schiffsbaustahl gefertigt werden […] Durch 4 eiserne Querschotte werden im Schiff fünf Haupträume gebildet&amp;amp;nbsp;[…]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fitzner&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Fitzner: &amp;#039;&amp;#039;Ein deutscher Dampfer für den Tanganyika.&amp;#039;&amp;#039; 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorderste Raum sollte als [[Kabelgatt]] genutzt werden, der zweite als Querbunker für Brennmaterial, der dritte die Maschine, die Kessel und zwei Längsbunker aufnehmen, der vierte, über dem sich eine hohe eiserne Zugangsluke befinden sollte, einen weiteren Querbunker, und der hinterste Raum sollte der „Stauung von Munition, Waffen und Proviant für Europäer“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fitzner&amp;quot; /&amp;gt; dienen. Dieser letzte Raum sollte eine flache Zugangsluke erhalten. Das [[Teakbaum|Teakholzdeck]] sollte von einem 75&amp;amp;nbsp;cm hohen stählernen Schanzkleid umgeben sein. Auf dem Vorderdeck war ein Deckhaus aus Teakholz mit einer Länge von 4,6&amp;amp;nbsp;m und einer Breite von 2,7&amp;amp;nbsp;m geplant. Im vorderen Teil war ein Wohnraum mit drei ledergepolsterten Sitzbänken, Tisch, Schränken und Regalen geplant, dahinter sollten sich auf der Backbordseite ein Badezimmer, die [[Pantry]] und die Toilette anschließen, auf der Steuerbordseite die Küche. Auf dem Deckhaus sollte sich die Steuereinheit befinden. Über dem gesamten Deck sollten Sonnensegel gespannt werden können. Der hölzerne Signalmast sollte zerlegbar konstruiert werden und mit einem [[Stagfock]]segel ausgestattet sein. Die Maschine sollte 65 bis 70 Pferdestärken haben und dem Schiff zu einer Geschwindigkeit von etwa acht Knoten verhelfen. Die Zylinder der Maschine sollten 220 und 340&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser und einen [[Kolbenhub]] von 250&amp;amp;nbsp;mm haben. Die beiden eisernen horizontalen Röhrenkessel sollten aus „bestem deutschen Kesselmaterial“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fitzner&amp;quot; /&amp;gt; hergestellt werden. Weil die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; in zerlegtem Zustand transportiert werden sollte, durften die meisten Einzelteile ein Gewicht von 30&amp;amp;nbsp;kg, der normalen Ladung für einen Träger, nicht überschreiten. Nur einige wenige Teile, die mit Wagen transportiert werden sollten, durften bis zu 120&amp;amp;nbsp;kg wiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zur Zeit der Abfassung dieses Berichtes war vorgesehen, diesen Transport durch Premierleutnant Schloifer durchführen zu lassen. Schloifer hatte sich dafür durch seine Teilnahme an einer Expedition des Antisklaverei-Komitees 1891/92 qualifiziert. Der zerlegte Dampfer sollte erst ins ostafrikanische [[Chinde (Mosambik)|Chinde]] gebracht werden und von dort durch die African Lakes Corporation nach [[Fort Johnson]] am [[Malawisee|Nyassasee]] transportiert werden. Von dort sollte der Dampfer [[Hermann von Wissmann (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Hermann von Wissmann&amp;#039;&amp;#039;]] ihn ans Nordende des Sees zur Station Langenburg bringen. Von dort sollten eine Trägerkarawane und einige Karren die Einzelteile auf der [[Stevenson Road]] zum Tanganjikasee befördern, an dessen Südende die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; dann zusammengebaut werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fitzner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Selbstverteidigung waren auf dem Schiff zwei [[Maschinengewehr|MGs]] vorhanden, jeweils eines an Bug und Heck. Auf dem See verkehrte ab 1914 außer der &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; der deutsche [[Kontrolleinheit See|Zollkreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kingani (Schiff)|Kingani]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1915 die &amp;#039;&amp;#039;[[Liemba (Schiff)|Goetzen]]&amp;#039;&amp;#039; sowie ab 1916 die &amp;#039;&amp;#039;[[Wami (Schiff)|Wami]]&amp;#039;&amp;#039;. Neben diesen deutschen Schiffen befuhren vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mindestens der belgische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Alexandre Delcommune]]&amp;#039;&amp;#039; und ein britisches Dampfboot den See, später kamen weitere britische und belgische Schiffe hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tangayikameer-baai-haven-kigoma.jpg|mini|links|Die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; (hinten links) und die &amp;#039;&amp;#039;Kingani&amp;#039;&amp;#039; mit Geschützfloss (vorne rechts) auf dem Tanganjikasee]]&lt;br /&gt;
Am 12. August 1914 wurden drei Revolverkanonen [[Kaliber]] 3,7&amp;amp;nbsp;cm des Vermessungsschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Möwe (Schiff, 1907)|Möwe]]&amp;#039;&amp;#039;, das sich an der Küste des Indischen Ozeans selbst versenkt hatte, montiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Röhr: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Marinechronik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg/Hamburg 1974, ISBN 3-7979-1845-3, S.&amp;amp;nbsp;195&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Mannschaften der &amp;#039;&amp;#039;Möwe&amp;#039;&amp;#039; wurde übernommen. Nunmehr zum [[Kanonenboot]] umgerüstet, beschädigte die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; unter Befehl von [[Korvettenkapitän]] [[Gustav Zimmer]] am 23.&amp;amp;nbsp;August 1914 die &amp;#039;&amp;#039;Alexandre Delcommune&amp;#039;&amp;#039; bei einem Seegefecht vor [[Mpala]] schwer. Am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1915 wurde mit der &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; eine Erkundungsfahrt gegen [[Lukuga]] unternommen. Am 26.&amp;amp;nbsp;Dezember folgte das Gefecht von Lukuga. Die [[Kingani (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Kingani&amp;#039;&amp;#039;]] fiel dabei in britische Hände. Die britische Admiralität beorderte die Schnellboote [[Tanganyika Naval Expedition#Ausrüstung|&amp;#039;&amp;#039;Mimi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Toutou&amp;#039;&amp;#039;]] auf den See, die [[Geoffrey Basil Spicer Simson]] ausgerüstet hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel.16/2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.netzwerk-politische-bildung.de/newsletter/www_article.php3?nlID=1&amp;amp;id=440&amp;amp;in=3&amp;amp;nlType=web |text=netzwerk-politische-bildung.de |archivebot=2018-04-14 06:22:11 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ferner wurde die &amp;#039;&amp;#039;Alexandre Delcommune&amp;#039;&amp;#039; nach ihrer Reparatur als &amp;#039;&amp;#039;Vengeur&amp;#039;&amp;#039; wieder in Dienst gestellt. Auch das ehemals deutsche Schiff &amp;#039;&amp;#039;Kingani&amp;#039;&amp;#039;, nun in &amp;#039;&amp;#039;Fifi&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, war nun im Einsatz gegen die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gefecht vor Kap Kungwe ===&lt;br /&gt;
Am 8. Februar 1916 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; unter Oberleutnant zur See [[Job Odebrecht]] Richtung [[Kungwestock]] geschickt, um Informationen über den Verbleib der &amp;#039;&amp;#039;Kingani&amp;#039;&amp;#039; zu sammeln. Sie sollte am folgenden Tag wieder mit der &amp;#039;&amp;#039;Goetzen&amp;#039;&amp;#039; bei [[Lukuga]] zusammentreffen. Doch dazu kam es nicht mehr: Gegen 7.45&amp;amp;nbsp;Uhr am 9.&amp;amp;nbsp;Februar 1916 wurden von der &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; aus die &amp;#039;&amp;#039;Fifi&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Mimi&amp;#039;&amp;#039;, die belgische &amp;#039;&amp;#039;Dix Tonne&amp;#039;&amp;#039; und ein weiteres Boot gesichtet. Odebrecht hielt zunächst auf diese feindlichen Fahrzeuge zu, ehe er gegen 9.30&amp;amp;nbsp;Uhr wenden ließ&amp;amp;nbsp;– vielleicht, um die feindlichen Schiffe in die Reichweite der &amp;#039;&amp;#039;Goetzen&amp;#039;&amp;#039; zu locken. Aus einer Entfernung von etwa 8.000&amp;amp;nbsp;Metern wurde die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039;, deren Geschütze eine weit geringere Reichweite hatten, beschossen. Die von Spicer Simson kommandierte &amp;#039;&amp;#039;Fifi&amp;#039;&amp;#039; und die schnellere &amp;#039;&amp;#039;Mimi&amp;#039;&amp;#039; verfolgten das deutsche Schiff. Als sie nur noch drei Kilometer entfernt waren, eröffnete Odebrecht das Feuer, woraufhin die &amp;#039;&amp;#039;Mimi&amp;#039;&amp;#039; noch einmal abdrehte. Die beiden britischen Schiffe hielten sich nun in einer Distanz von sechs Kilometern von der &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; und feuerten weiter auf das Schiff. Um 11.30&amp;amp;nbsp;Uhr wurde die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal getroffen. Kurz darauf erhielt sie&lt;br /&gt;
im Gefecht vor [[Kap Kungwe]] einen Treffer in den Kesselraum, durch den sie in Brand geriet und manövrierunfähig wurde. Die Mannschaft gab nun das Schiff auf. Einheimische Besatzungsmitglieder versuchten sich per Rettungsboot in Sicherheit zu bringen, die Deutschen mit Schwimmwesten. Odebrecht und sein Maat Mewes verließen als letzte das brennende Schiff, in dem sie einen Sprengsatz hinterließen, um es als Beute untauglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Personen –&amp;amp;nbsp;zwei Deutsche und fünf einheimische Besatzungsmitglieder&amp;amp;nbsp;– starben beim Untergang der &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/thread.php?threadid=17068&amp;amp;threadview=0&amp;amp;hilight=&amp;amp;hilightuser=0&amp;amp;sid=a146f1aa0d86cfc16bcbf13ba1296aa2&amp;amp;page=1 rc-modellbau-schiffe.de], vgl. [http://www.traditionsverband.de/download/pdf/doa.pdf traditionsverband.de] (PDF; 6,3&amp;amp;nbsp;MB). Die Chronologie der beiden Quellen ist –&amp;amp;nbsp;auch in sich&amp;amp;nbsp;– widersprüchlich; als Versenkungstermin wird Februar 1915 angegeben, obwohl noch von Aktionen des Schiffes im darauffolgenden Winter die Rede ist, so dass wohl davon ausgegangen werden kann, dass Februar 1916 gemeint ist. So ist es auch [http://www.gwpda.org/naval/tang1000.htm hier] und in den anderen Quellen zu lesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; drei Personen wurden verletzt. Die Überlebenden wurden nach etwa einer Stunde von den britischen und belgischen Booten gerettet. Kapitän zur See Gustav Zimmer sah mit dem Verlust der &amp;#039;&amp;#039;Kingani&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; die deutsche Vormacht auf dem Tanganjikasee erschüttert. Dieser Niederlage folgten weitere an Land.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oocities.com/cdferree/tanganjikasee/tangan.html oocities.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Hedwig von Wissmann&amp;#039;&amp;#039; in der Literatur ==&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Handlungen auf dem Tanganjikasee wurden von [[Alex Capus]] in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Eine Frage der Zeit&amp;#039;&amp;#039; verarbeitet; zuvor hatte schon [[Giles Foden]] in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Die wahre Geschichte der „[[African Queen]]“&amp;#039;&amp;#039; den Stoff bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Fitzner: &amp;#039;&amp;#039;Ein deutscher Dampfer für den Tanganyika.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aus allen Weltteilen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28, 1897, {{ZDB|130145-7}}, S. 265–274, (Als Sonderdruck: (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung geographischer und kolonialpolitischer Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5, {{ZDB|842935-2}}). H. Paetel, Berlin 1897).&lt;br /&gt;
* Otto Schloifer: &amp;#039;&amp;#039;Bana Uleia&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Dietrich Reimer / Andrews Steiner, Berlin 1943.&lt;br /&gt;
* Albert Röhr, [[Otto Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Frieden auf dem Tanganjika-See. Dampfer „Hedwig von Wissmann“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[SOS – Schicksale deutscher Schiffe]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 158, {{ZDB|1468387-8}}). Moewig, München 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hedwig von Wissmann (ship, 1897)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Gerhard Wicke |url=http://www.modellbau-club-mainspitze.de/schiffe/arbeitsschiffe/postdampfer-hedwig-von-wissmann/index.php |hrsg=Modellbau-Club Mainspitze e.&amp;amp;nbsp;V. |titel=Postdampfer Hedwig von Wissmann |datum=2022-01-02 |abruf=2022-11-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flottille (Deutsch-Ostafrika)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanonenboot (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiff (deutsche Kolonialverwaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampfmaschinenschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Janssen &amp;amp; Schmilinsky]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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