<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hedwig_Voegt</id>
	<title>Hedwig Voegt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hedwig_Voegt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hedwig_Voegt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T18:33:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hedwig_Voegt&amp;diff=2019815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dnalor 01: /* Leben */ + 1 Wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hedwig_Voegt&amp;diff=2019815&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-27T11:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + 1 Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hedwig Therese Dorothea Henriette Voegt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1903]] in [[Hamburg]]; † [[14. März]] [[1988]] in [[Leipzig]]) war eine deutsche [[Literaturwissenschaft]]lerin und [[Hochschullehrerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hedwig Voegt wurde im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] geboren. Nach dem Schulbesuch absolvierte sie eine Ausbildung zur [[Kontoristin]]. Ab 1920 arbeitete sie bei der [[Deutsche Postgeschichte 1919–1945|Deutschen Reichspost]]. 1925 schloss sie sich der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] an, war [[Arbeiterkorrespondenzbewegung|Arbeiterkorrespondentin]] der [[Hamburger Volkszeitung]] und gab die illegale [[Betriebszeitung]] des Fernsprechamts in Hamburg heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde sie politisch verfolgt und 1931 zum ersten Mal verhaftet. Am 12. September 1933 wurde sie nach dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] aus dem Postdienst entlassen. Sie arbeitete illegal für die KPD und wurde 1934 wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]] zu einer zweijährigen Zuchthausstrafe verurteilt, die sie in der [[Justizvollzugsanstalt Lübeck|Frauen-Strafanstalt Lübeck-Lauerhof]] verbüßte. Die [[Gestapo]] verhaftete sie 1938, Hedwig Voegt war danach bis Ende März 1939 im [[KZ Fuhlsbüttel]] inhaftiert. Sie wurde in [[Geiselnahme|Geiselhaft]] genommen, als Deutschland im Juni 1941 die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Sowjetunion]] angriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm Hedwig Voegt ihre politische Arbeit für die KPD wieder auf und war Mitglied der Bezirksleitung Wasserkante; sie arbeitete beim Landesarbeitsamt in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Hedwig Voegt.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Die KPD delegierte Hedwig Voegt 1948 zum Studium in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. Sie war wissenschaftliche Hilfskraft am [[Goethe- und Schiller-Archiv]] in [[Weimar]] und studierte ab 1949 Publizistik in Leipzig. Im selben Jahr wurde sie Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. An der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] wurde sie 1952 mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Der demokratische Patriotismus in der deutschen [[Jakobiner|jakobinischen]] Literatur 1790–1800&amp;#039;&amp;#039; zur Dr. phil mit [[cum laude]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Ihr Doktorvater war [[Gerhard Scholz (Philologe)|Gerhard Scholz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Suhling, S. 30; Ralph Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Akademische Elite und kommunistische Diktatur. Die ostdeutsche Hochschullehrerschaft in der Ulbricht-Ära&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1999, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 erhielt sie einen Lehrauftrag für Geschichte der deutschen Literatur an der [[Universität Leipzig]]. 1955 wechselte sie von der Philosophischen Fakultät an die [[Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig|Fakultät für Journalistik]], wurde 1959 Professorin und lehrte literarische [[Publizistikwissenschaft|Publizistik]] und [[Stilistik]]. Gleichzeitig leitete sie das Institut für literarische Publizistik und Stilistik und war ab 1961 [[Dekan (Hochschule)|Prodekanin]] für den wissenschaftlichen Nachwuchs. 1963 wurde sie vom Dienst [[Emeritierung|entpflichtet]]. Im Sommersemester 1986 hielt sie auf Einladung von [[Inge Stephan]] vom literaturwissenschaftlichen Seminar der [[Universität Hamburg]] eine Vorlesung zur jakobinischen Reiseliteratur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1988 wurde ihre Urne auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Leipziger Südfriedhof]] beigesetzt. Nach Auflassung des dortigen Ehrenhains wurde die Urne nach Hamburg überführt und am 5. März 2011 im Ehrenfeld der [[Geschwister-Scholl-Stiftung]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig Voegt gab unter anderem Werke und Briefe von [[Georg Friedrich Rebmann]] heraus, Rebmanns &amp;#039;&amp;#039;Hans Kiekindiewelts Reisen in alle vier Weltteile und andere Schriften&amp;#039;&amp;#039;, [[Johann Heinrich Voß]]’ &amp;#039;&amp;#039;Werke in einem Band&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Adolph Freiherr Knigge|Knigges]] &amp;#039;&amp;#039;Der Traum des Herrn Brick&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1963: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1973: Vaterländischer Verdienstorden in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 5. Juli 1973, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Carl-von-Ossietzky-Medaille (Friedensrat der DDR)|Carl-von-Ossietzky-Medaille]] des [[Friedensrat der DDR|Friedensrats der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes-R.-Becher-Medaille]]&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Edith Braemer, Hedwig Voegt: &amp;#039;&amp;#039;Die Forderung des Tages. Ein Goethe-Bild für die deutschen Werktätigen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Täglichen Rundschau, Berlin 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche jakobinische Literatur und Publizistik. 1789 bis 1800&amp;#039;&amp;#039;. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1955.&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Rebmann: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kiekindiewelts Reisen in alle vier Weltteile und andere Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Voß: &amp;#039;&amp;#039;Werke in einem Band&amp;#039;&amp;#039;. Ausgewählt und eingeleitet von  Hedwig Voegt. Aufbau-Verlag, Berlin 1966. (2. Aufl. 1972; 3. Aufl. 1983)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rebmann, Georg Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur deutschen Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Karl Obermann]], [[Heinrich Scheel]], [[Helmuth Stoecker]] u.&amp;amp;nbsp;a. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1967, S. 387–388.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[August Adolph von Hennings|Hennings, August v]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur deutschen Geschichte. Von den Anfängen bis 1917&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1967, S.&amp;amp;nbsp;206–207.&lt;br /&gt;
**  &amp;#039;&amp;#039;Hennings, August v&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur deutschen Geschichte. Von den Anfängen bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1970, S.&amp;amp;nbsp;290–291.&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Rebmann: &amp;#039;&amp;#039;Kosmopolitische Wanderungen durch einen Teil Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. und eingeleitet von Hedwig Voegt. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1968.&lt;br /&gt;
* Adolph Freiherr von Knigge: &amp;#039;&amp;#039;Der Traum des Herrn Brick. Essays, Satiren, Utopien&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Hedwig Voegt. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1968. (2. Aufl. 1979)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festansprache anlässlich der Wiedereröffnung des Schillerhäuschens Leipzig-Gohlis am 7. September 1968&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv Leipzig, Leipzig 1969.&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Merck: &amp;#039;&amp;#039;Galle genug hab ich im Blute. Fabeln, Satiren, Essays&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Hedwig Voegt. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1973.&lt;br /&gt;
* Georg Kerner: &amp;#039;&amp;#039;Jakobiner und Armenarzt, Reisebriefe Berichte Lebenszeugnisse&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Hedwig Voegt. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1968&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Rebmann: &amp;#039;&amp;#039;Holland und Frankreich in Briefen geschrieben auf einer Reise von der Niederelbe nach Paris im Jahr 1796 und dem fünften der französischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Hedwig Voegt. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1981.&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Rebmann: &amp;#039;&amp;#039;Werke und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. Hrsg. von Hedwig Voegt, [[Werner Greiling]] und Wolfgang Ritschel. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dirk Brietzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Voegt, Hedwig.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franklin Kopitzsch]], Dirk Brietzke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7, Wallstein, Hamburg 2019, ISBN 978-3-8353-3579-0, S. 343–345.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Voegt, Hedwig&amp;#039;&amp;#039;. In: Irene Uhlmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frau. Kleine Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1961, S. 722.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Voegt, Hedwig.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Schuder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]].&amp;#039;&amp;#039; 9. Ausgabe. De Gruyter, Berlin 1961, S. 2162.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Voegt, Hedwig&amp;#039;&amp;#039;. In: Kurt Böttcher: &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut, Leipzig 1974, S. 575.&lt;br /&gt;
* Ursula Suhling: &amp;#039;&amp;#039;Rebellische Literatur – Quelle moralischer Kraft. Hedwig Voegt (1903 bis 1988). Erinnerungen und Biographisches&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Beitrag von Dr. Evamaria Nahke. Nachwort Dr. Wolfgang Beutin. Hamburg 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13684412X}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Voegt_1108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13684412X|LCCN=n/85/284664|VIAF=36932289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voegt, Hedwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille (Friedensrat der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Johannes-R.-Becher-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Voegt, Hedwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Voegt, Hedwig Therese Dorothea Henriette (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Literaturwissenschaftlerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dnalor 01</name></author>
	</entry>
</feed>