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	<title>Hedomat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:05:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hedomat&amp;diff=155233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Tippfehler</title>
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		<updated>2024-12-15T19:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hedomat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eine [[Abkürzung]] für &amp;#039;&amp;#039;Hedonistischer Materialismus&amp;#039;&amp;#039;) wird eine materialistische Auffassung bezeichnet, die seit dem Ende der [[1980er]] Jahre vor allem in [[Europa]] erscheint. Der hedonistische Materialismus sieht sein Leitziel im Erreichen eines hohen [[Lebensstandard]]s, der die Basis für weitere gesellschaftliche Erfolge ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff, der sich aus &amp;#039;&amp;#039;[[Hedonismus]]&amp;#039;&amp;#039; (der [[Philosophie]] des individuellen [[Genuss]]es) und &amp;#039;&amp;#039;[[Materialismus]]&amp;#039;&amp;#039; (der Vorstellung, dass außer der Materie nichts existiere) zusammensetzt, ist weniger Philosophie oder [[Programmatik]] einer [[Soziale Gruppe|sozialen Gruppe]]. Das Wort wird vor allem von [[Konservatismus|konservativ]]en [[Gesellschaftskritik]]ern als Vorwurf gegen Menschen gebraucht, die in der Nachfolge der [[Yuppie]]-Generation stehen. Nicht zufällig entstand das Schlagwort, das [[Ironie|ironische]] Anklänge an [[Marxismus|marxistische]] Termini wie &amp;#039;&amp;#039;[[Historischer Materialismus|Histomat]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Dialektischer Materialismus|Diamat]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt, mit dem Niedergang des [[Kommunismus]]. Dies ist jedoch keine Fortsetzung des marxistischen Denkens, da es [[Kapitalismus|kapitalistische]] Gesellschaft und [[Globalisierung]] als richtige [[Prognose]]n zwar anerkennt, ihnen aber nicht mehr den Wert eines zu überwindenden Stadiums beimisst, sondern Stabilität und wünschenswerte Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populäre Kritik hält den hedonistischen Materialisten vor, sich bewusst aus dem [[Politik|politischen]] [[Diskurs]] herauszuhalten, damit indirekt [[Politikverdrossenheit]] zu fördern, und sich nicht in klassischen Verbänden wie [[Familie (Soziologie)|Familie]] und [[Ehe]] [[Integration (Soziologie)|integrieren]] zu wollen; sie führt dies auf mangelnden [[Idealismus (Philosophie)|Idealismus]] zurück und beanstandet den Wandel [[Moral|moralischer]] [[Wertvorstellung|Werte]], der daraus drohe. Als Beispiel führt sie die Jugend der [[1990er]] Jahre an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die negative Bewertung von Hedonismus als [[Sittlichkeit|sittlich]] nicht konformes Verhalten vernachlässigt, dass hedonistische Züge vor allem in Phasen gesellschaftlicher Übergänge zu finden sind und dass sie selbst dort, im altgriechischen Materialismus wie im französischen Materialismus des [[18. Jahrhundert]]s, die [[Ethik|ethischen]] Werte nicht preisgeben, sondern verändern, indem sie ein eigenes [[Bewusstsein]] von [[Soziale Norm|Norm]]en entwickeln. Dies ist weniger [[Werteverlust]] als [[Wertewandel]], wie auch zahlreiche Untersuchungen (beispielsweise die [[Shell-Jugendstudie]]n) immer wieder das ethische Bewusstsein der Jugend bejahen und ihre Hinwendung zu neuen Formen sozialer Integration ([[Freundschaft]], [[Gemeinschaft]] usw.) nachzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritiker des Hedomat übersehen, dass sie die [[Konsumgesellschaft]] selbst nicht in Frage stellen wollen, sondern den Hedomat nur als eine mögliche Reaktion beanstanden. Sie verkennen dabei, dass die spielerische Lebensbewältigung, die alles andere dem wirtschaftlichen Erfolg unterordnet, nur eine mögliche (und wohl zu starke) Ausprägung der Qualitäten ist, die sie selbst als Flexibilität und Leistungsbereitschaft in Zeiten von [[Arbeitslosigkeit]] und sozialen Spannungen einfordern. Allenfalls sozial verstandener [[Egoismus]] kann den Hedomat als schädlichen Einfluss auf die Gesellschaft kritisieren, nicht aber wirtschaftlicher. Die Auffassung, dass Eigennutz die Grundlage einer sich positiv entwickelnden [[Volkswirtschaft]] sei, wird lediglich von linken und rechten [[Ideologie]]n bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helmut Klages: &amp;#039;&amp;#039;Traditionsbruch als Herausforderung. Perspektiven der Wertewandelsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt/New York 1993&lt;br /&gt;
* Franz Walter: &amp;#039;&amp;#039;Die Bürgergesellschaft – eine süße Utopie. Über die großen Erzählungen und die zu hohen Erwartungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juli 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|HEDOMAT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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