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	<title>Heddesbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heddesbach&amp;diff=237966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kallewirsch: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ + Liste der Kulturdenkmale</title>
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		<updated>2025-09-29T04:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; + Liste der Kulturdenkmale&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = COA Heddesbach.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/28/53/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/49/38/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Heddesbach in HD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Neckar-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 204&lt;br /&gt;
|PLZ               = 69434&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06272&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08226027&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.heddesbach.de/ www.heddesbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Volker Reibold&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heddesbach.jpg|mini|297px|Heddesbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heddesbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die gemessen an der Einwohnerzahl mit Abstand kleinste [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Rhein-Neckar-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Heddesbach, das zur [[Metropolregion Rhein-Neckar]] gehört, liegt im [[Ulfenbach]]tal im [[Odenwald]]. Die Gemarkung erstreckt sich in 180 bis 460 Metern Höhe und ist Teil des [[Naturpark Neckartal-Odenwald|Naturparks Neckartal-Odenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an die [[Hessen|hessische]] Gemeinde [[Wald-Michelbach]], im Osten an den Ortsteil [[Brombach (Eberbach)|Brombach]] der Stadt [[Eberbach]], im Süden an den Ortsteil [[Langenthal (Hirschhorn)|Langenthal]] der hessischen Stadt [[Hirschhorn (Neckar)]], im Südwesten an den Ortsteil Altneudorf der Stadt [[Schönau (Odenwald)|Schönau]] und im Westen an [[Heiligkreuzsteinach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Im Auftrag des [[Hochstift Worms|Wormser Bischofs]] baute [[Landschad von Steinach|Bligger III. von Steinach]] die [[Harfenburg]] und begründete damit die Linie der [[Herren von Harfenberg]]. Mit dem Niedergang der Harfenberger erwarb nach 1300 die [[Kurpfalz]] die Burg zusammen mit der Ortsherrschaft über die Siedlung, die 1322 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Heddesbach&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird. Verwaltet wurde der Ort von Heiligkreuzsteinach aus, kirchlich gehörte er zunächst zu [[Neckarsteinach]]. Die [[Peterskirche (Heddesbach)|Heddesbacher Kirche]] war Mutterkirche für die Filialen in Langenthal, Brombach und Schönmattenwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang zu [[Baden (Land)|Baden]] 1803 erlangte Heddesbach 1810 seine Selbständigkeit. Es gehörte zum [[Landkreis Heidelberg]]. Bei der baden-württembergischen Gemeindereform wurde der Ort ein Teil des neugebildeten Rhein-Neckar-Kreises, in dem Heddesbach seit 1975 die nach der Einwohnerzahl kleinste selbständige Gemeinde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#e3e3e3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Jahr || 1577 || 1727 || 1818 || 1852 || 1905 || 1939 || 1961 || 1965 || 1970 || 1991 || 1995 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner           ||  150 ||  134 ||  287 ||  378 ||  366 ||  342 ||  417 ||  412 ||  429 ||  476 ||  534 ||  494 ||  463 ||  475 || 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört zum [[Gemeindeverwaltungsverband]] Schönau mit Sitz in [[Schönau (Odenwald)|Schönau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht neben dem vorsitzenden Bürgermeister aus acht Mitgliedern, die alle fünf Jahre direkt gewählt werden. Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Gemeinderatswahl 2024]] trat als einzige Liste eine Wählervereinigung an, die alle acht Mandate errang (Wahlbeteiligung: 66,6 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS226027 Gemeinderatswahlen 224, Heddesbach]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen 9, Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Heddesbach: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.heddesbach.de/aktuelles/ Aktuelles: vorläufige Ergebnisse Gemeinderatswahl 09.06.2024]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 9. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
2019 wurde Volker Reibold (parteilos) zum [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] von Heddesbach gewählt. Er löste Hermann Roth (parteilos) ab, welcher 2012 den seit 1985 amtierenden Herwig Klein (parteilos) abgelöst hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Rot eine silberne Harfe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappenmotiv wurde 1911 vom Generallandesarchiv ausgearbeitet. Es spielt auf die [[Landschad von Steinach]] an, die die Harfe im Wappen geführt hatten. Die Gemeinde nahm das Wappen zwar an, wollte aber zunächst kein neues Siegel anschaffen. Deshalb wird es erst seit einem Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 1950 verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig John, Gabriele Wüst: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Heddesbach pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu [[Obernberg am Brenner]] in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Heddesbach}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heddesbach-Peterskirche.jpg|mini|[[Peterskirche (Heddesbach)|Peterskirche]]]]&lt;br /&gt;
Heddesbach lockt mit seinem naturellen Umfeld, vielen Waldwanderwegen und bietet Platz für diverse sportliche Aktivitäten. Darüber hinaus ist ein überdurchschnittliches Vereinsleben zu verzeichnen. Die Straßen und Kanäle im historischen Ortskern, die teilweise noch aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts stammten, wurden im Jahre 2004 saniert. In besagtem Ortskern befindet sich auch der 1986 neugestaltete Kirchplatz samt Peterskirche und Elfnerhaus. Das Elfnerhaus wurde von der Gemeinde erworben und dient als Ausrichtungsplatz der alljährlichen Heddesbacher Kerwe (Kirchweih). Außerdem ist ein Jugendraum darin beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Peterskirche (Heddesbach)|Peterskirche]] wurde im 13. Jahrhundert als [[Wehrkirche]] angelegt. Der Chorturm stammt noch aus dieser Zeit. Im 18. Jahrhundert wurden das Langhaus und die Zwiebelhaube angebaut. Die Fresken im Chor stammen aus dem 15. Jahrhundert und wurden während des [[Reformatorischer Bildersturm|Bildersturms]] 1556 übermalt. Im 20. Jahrhundert wurden sie wiederentdeckt und restauriert. Ausgestattet ist die Kirche mit einer Overmann-Orgel von 1804 und einer barocken Kanzel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heddesbach.diekircheimdorf.de/html/content/peterskirche_heddesbach.html Website der Kirchengemeinde zur Peterskirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schul- und Rathaus wurde 1904 im [[Jugendstil]] erbaut und steht unter Denkmalschutz. Die Volksschule wurde 1972 aufgelöst und das Gebäude wird heute auch als Gemeindezentrum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Harfenburg]] sind nur spärliche Überreste erhalten. Sie wurde vermutlich im 12. Jahrhundert angelegt und war eine der ältesten Burgen im südlichen Odenwald. Sie war Stammsitz der Harfenberger und beherrschte die Dörfer Heddesbach, Brombach und Langenthal. Mit dem Niedergang der Harfenberger fiel die Burg um 1300 an die Kurpfalz, die sie 1314 an die [[Herren von Hirschhorn]] verpfändete. 1340 wurde Engelhard von Hirschhorn vom Pfalzgrafen aufgefordert, den von ihm der Burg zugefügten „großen Schaden“ zu beheben. Ob es dazu kam, ist nicht geklärt. Ab dem 15. Jahrhundert wird die Burg nur noch als [[Flurname]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hinkelstein, der, vermutlich im 14. Jahrhundert, an der Grenze zu Brombach gesetzt wurde, ist als Naturdenkmal eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Heddesbach führt die [[Landesstraße|L 3105]] nach Hirschhorn, wo sie eine Verbindung zur [[Bundesstraße 37]] ([[Heidelberg]]–[[Mosbach]]) bzw. [[Bundesstraße 45]] ([[Sinsheim]]–[[Wöllstadt]]) herstellt. Der [[Busverkehr Rhein-Neckar|BRN]] betreibt eine Buslinie, die nach Hirschhorn und Wald-Michelbach führt. In Hirschhorn befindet sich ein Bahnhof der [[S-Bahn RheinNeckar]]. Heddesbach gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbunds Rhein-Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Einen von Heddesbach mitfinanzierten Kindergarten gibt es im zwei Kilometer entfernten Langenthal. Seit der Schulreform 1972 kann die Grundschule im hessischen Hirschhorn besucht werden, nachdem die eigene Schule im Ort geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Axel Wilhelmi]] (* 1857 in Heddesbach; † 1928 in Schwerin), Mediziner und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): &amp;#039;&amp;#039; Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1966&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heddesbach.de/ Gemeinde Heddesbach]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6331/Heddesbach LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Heddesbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7658607-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heddesbach| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kallewirsch</name></author>
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