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	<title>Heckenkuckuck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:35:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heckenkuckuck&amp;diff=2674664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dasistgestreift: Vorlagenfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-12-23T19:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Heckenkuckuck&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Centropus sinensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[James Francis Stephens|Stephens]], 1815)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Spornkuckucke&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Centropus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Spornkuckucke&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Centropodinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kuckucke&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cuculidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kuckucksvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cuculiformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Greater Coucal or Crow Pheasant (Centropus sinensis).JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Heckenkuckuck (&amp;#039;&amp;#039;Centropus sinensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heckenkuckuck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Centropus sinensis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Elster|elsterngroßer]], kontrastreich schwarz-braun gefärbter [[Kuckucksvögel|Kuckucksvogel]] (Cuculiformes). Er gehört der Unterfamilie der [[Spornkuckucke]] (Centropodinae) an, deren Vertreter keine [[Brutparasitismus|Brutparasiten]] sind. Wegen seines langen Schwanzes wird er im Englischen auch &amp;#039;&amp;#039;Crow Pheasant&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Krähenfasan&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Das [[Artepitheton]] bezieht sich auf das südchinesische Verbreitungsgebiet, aus dem das [[Typusexemplar]] stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;James A. Jobling: &amp;#039;&amp;#039;The Helm Dictionary of Scientific Bird Names.&amp;#039;&amp;#039; Helm, London 2010; ISBN 978-1-4081-2501-4, S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heckenkuckucke leben als [[Standvögel]] in Paaren in einem großen Bereich [[Südasien|Süd-]] und [[Südostasien]]s. Sie bauen umfangreiche Nester mit seitlichem Einflug, in denen sie zwei bis drei Junge großziehen. Sie sind Nahrungsopportunisten mit einem Schwerpunkt auf Insekten und Schnecken; letztere bilden auch den Hauptbestandteil des Jungenfutters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden meist 6 [[Unterart (Biologie)|Unterarten]] beschrieben. Der [[Andamanenkuckuck]] (&amp;#039;&amp;#039;C. andamanensis&amp;#039;&amp;#039;), zuvor eine Unterart des Heckenkuckucks, wurde kürzlich in Artrang gestellt, für eine weitere Inselrasse (&amp;#039;&amp;#039;C. kangeangensis&amp;#039;&amp;#039;) wird dies diskutiert. Der Heckenkuckuck ist eine gebietsweise häufige Art. Seine Bestandssituation wird mit LC (=&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;nicht gefährdet&amp;#039;&amp;#039;) angegeben.&amp;lt;ref name=BirdLife&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://datazone.birdlife.org/species/factsheet/greater-coucal-centropus-sinensis |titel= Greater Coucal (Centropus sinensis) |werk=BirdLife International |sprache=en |abruf=2024-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen und Stimme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Greater Coucal01.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Centropus sinensis parroti&amp;#039;&amp;#039; - Deutlich ist der &amp;#039;&amp;#039;Sporn&amp;#039;&amp;#039;, die verlängerte, gerade Kralle zu erkennen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greater Coucal (Centropus sinensis) - Immature at Hodal Iws IMG 1207.jpg|mini|links|Jungvogel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heckenkuckucke sind große, auffällig gefärbte Vögel, die in ihrem Verbreitungsgebiet weitgehend unverwechselbar sind. Der sehr ähnlich gefärbte, auf [[Borneo]] und [[Sumatra]] [[Sympatrie|sympatrisch]] mit dem Heckenkuckuck vorkommende [[Kurzspornkuckuck]] (&amp;#039;&amp;#039;Centropus rectunguis&amp;#039;&amp;#039;) ist wesentlich kleiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adulte Heckenkuckucke sind 47–52&amp;amp;nbsp;Zentimeter groß. Ihr Gewicht liegt zwischen 236&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;268&amp;amp;nbsp;Gramm. Wie bei allen Sporenkuckucken besteht ein leichter [[Geschlechtsdimorphismus|reverser Größen- und Gewichtsdimorphismus]], Weibchen sind also etwas größer und schwerer als Männchen. In der Gefiederfärbung unterscheiden sich die Geschlechter nicht. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;C. s. kangeangensis&amp;#039;&amp;#039; kommt in einer hellen und dunklen [[Morphe]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf, Nacken, sowie die gesamte Unterseite sind schwarz, ebenso der lange, breite Schwanz. Der Mantel, die Flügeldecken und die Flügel sind satt kastanienbraun. Farbübergänge fehlen, sodass die beiden Farben stark kontrastieren. Die schwarzen Gefiederanteile [[irisieren]] je nach Lichteinfall besonders an den Wangen, am Scheitel und an der Brust violett oder purpurn, am Schwanz eher grünlich. Die Iris ist rötlichbraun, der mächtige, gekurvte Schnabel ist schwarz; ebenso gefärbt sind Beine und Zehen. Wie bei allen Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Centropus&amp;#039;&amp;#039; trägt eine Hinterzehe eine gerade, deutlich verlängerte Kralle, den für die Gattung namensgebenden &amp;#039;&amp;#039;Sporn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungvögel unterscheiden sich deutlich von ausgefärbten Individuen. Der Kopf ist glanzlos schwarzgrau mit bräunlichen Einschlüssen, der Nacken ist weißlich gebändert, der Rücken rötlichbraun und der Schwanz zeigt eine enge hellbraune Bänderung. Auch einzelne Schwingen sind gebändert. Die Unterseite ist auf dunkelbraunem Grund schmutzigweiß gebändert oder gepunktet, einzelne Federn haben deutliche gelbe Schäfte. Die Iris ist grau bis braun, der Unterschnabel hellgrau. Jungvögel mausern am Ende ihres ersten Lebensjahres in das weitgehend ungebänderte Erwachsenengefieder, nur einzelne gebänderte Schwingen bleiben länger stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heckenkuckucke sind schlechte Flieger. Der geradlinige, langsame Flug wirkt angestrengt. Abwechselnd folgt einigen schnellen Flügelschlägen eine kurze Gleitphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als meist in Paaren lebende Art ist der Heckenkuckuck akustisch recht auffällig. Charakteristischer Ruf ist ein gereihtes, tiefes, und weiches &amp;#039;&amp;#039;Huup&amp;#039;&amp;#039;…&amp;#039;&amp;#039;huup&amp;#039;&amp;#039; (Hörbeispiel&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.xeno-canto.org/94081 | title=XC94081 · Heckenkuckuck · Centropus sinensis intermedius| publisher=xeno-canto.org | author=Mike Nelson |language=de | date=2012-01-23 | format=MP3 | accessdate=2019-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) das oft in langen Folgen, in ansteigender und wieder abfallender Tonhöhe geäußert wird. Die Rufe des Weibchens sind meist tiefer und hohl klingender als die des Männchens. Oft rufen Paare im Duett. Der Ruf erinnert entfernt an den des [[Wiedehopf]]s. Häufig sind weiters ein leises &amp;#039;&amp;#039;Tok…tok…tok&amp;#039;&amp;#039; sowie verschiedene krächzende Rufe zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Centropus sinensis distr new.png|mini|hochkant=1.5|Verbreitungsgebiet des Heckenkuckucks und des Andamanenkuckucks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist von [[Pakistan|Ostpakistan]] über den gesamten [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]], [[Südchina]] ostwärts bis [[Zhejiang]], die [[Indochinesische Halbinsel|Indochinesische-]] und die [[Malaiische Halbinsel]] südostwärts bis Sumatra, Borneo und [[Bali]] verbreitet. Nordwärts reicht das Verbreitungsgebiet bis in die Vorgebirge des [[Himalaja]], wo in letzter Zeit eine Arealausweitung zu beobachten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verbreitet ist die Art weiters auf den meisten großen und kleineren Inseln dieses Bereiches wie [[Sri Lanka]], [[Hainan]], [[Palawan]], dem [[Sulu-Archipel]] und anderen Inseln in der [[Sulusee]], [[Madura (Insel)|Madura]] sowie den [[Kangeaninseln]]. Die Art brütet auf den [[Matsu-Inseln]] und auf [[Kinmen]], nicht aber auf [[Taiwan (Insel)|Taiwan]]. Die früher als Unterart betrachteten Spornkuckucke der [[Andamanen]] und der nördlich davon liegenden [[Kokosinseln (Myanmar)|Kokosinseln]] gelten heute als Art, während jene der [[Nikobaren]] zur Unterart &amp;#039;&amp;#039;C. s. bubutus&amp;#039;&amp;#039; zählen.&lt;br /&gt;
[[Datei:A pair of Greater Coucals (Centropus sinensis).jpg|mini|links|Ein Paar Heckenkuckucke im natürlichen Lebensraum]]&lt;br /&gt;
Heckenkuckucke sind in unterschiedlichen [[Habitat]]en weit verbreitet. Sie besiedeln offenes, locker baumbestandenes Grasland, Dorndickichte, [[Sekundärwald|Sekundärwälder]], Rodungsgebiete, Randgebiete des Dschungels, landwirtschaftlich genutztes Land, insbesondere Reisfelder, Flusssäume und [[Mangrove (Ökosystem)|Mangroven]]. Sie erscheinen in größeren baumbestandenen Gärten und brüten in städtischen Parks. Dichte [[Primärwald|Primärwälder]] besiedeln sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bewohnt vor allem die Niederungen und die [[Höhenstufe (Ökologie)|Hügellandstufe]] bis 1200&amp;amp;nbsp;Meter. Im Norden ihres Verbreitungsgebietes brütet sie vereinzelt bis 2100&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raumbedarf ist für die Größe des Vogels sehr klein. In Südindien wurde eine mittlere Territoriumsgröße von 3,8&amp;amp;nbsp;Hektar ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heckenkuckucke sind in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet Standvögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung und Nahrungserwerb ==&lt;br /&gt;
Heckenkuckucke sind Nahrungsopportunisten. Sie sind sowohl [[Fleischfresser|carnivor]] als auch [[frugivor]], animalische Kost bildet jedoch den Hauptbestandteil ihrer Nahrung. Unter den [[Insekten]] erbeuten sie vor allem [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]], [[Kakerlaken]], [[Heuschrecken]], [[Fangschrecken]], [[Käfer]] und deren [[Larve]]n, [[Ameisen]] und [[Libellen]]. Andere [[Arthropoden]] unter den Beutetieren sind [[Hundertfüßer|Hundert-]] und [[Tausendfüßer]], [[Spinnentiere|Spinnen]], [[Skorpione]], [[Krabben]], [[Regenwürmer]] und [[Landschnecken]]. Regional können Schnecken, vor allem &amp;#039;&amp;#039;[[Helix vittata]]&amp;#039;&amp;#039; zur Hauptnahrung werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso gehören Jungvögel und Vogeleier, [[Eidechsen]], [[Geckos]], [[Froschlurche|Frösche]], [[Kröten]] und kleine [[Schlangen]] sowie kleine Säugetiere wie Mäuse und junge Igel ins Nahrungsspektrum. Sie gehen auch an Aas und verzehren verschiedene Früchte und Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heckenkuckucke jagen vor allem am Boden nach ihrer Beute. Sie verfolgen hüpfend und laufend fliehende Tiere, stochern im Boden, im Schlamm und in flachen Uferbereichen, wenden Steine und lesen Insekten von Gräsern und dem Laub von Büschen ab. Nahrungssuchend sind sie auch in Bäumen bis zur Wipfelregion zu finden, wo sie Früchte pflücken aber auch Lebewesen von der Oberfläche von Ästen ablesen und Vogelnester plündern. Heckenkuckucke fressen das [[Mesocarp]] reifer Früchte der [[Ölpalme]] und gelten in Ölpalmenplantagen als Schädlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brutbiologie ==&lt;br /&gt;
Adulte Heckenkuckucke leben in Paaren. Sie führen offenbar eine monogame Beziehung über deren Dauer keine Angaben vorliegen. Die Balz besteht aus Gesangsduetten, Verfolgungsjagden, Futterbetteln und Futterübergaben. Die Paarung erfolgt meist auf dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Greater Coucal- Nest I IMG 4396.jpg|mini|Nest eines Heckenkuckucks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die Männchen bauen umfangreiche, kugelige, gedeckte Nester aus trockenen Gräsern, Zweigen und Dorngestrüpp, die an der Außenseite mit Materialien der Umgebung verkleidet und getarnt werden. Zuweilen wird die Konstruktion mit Schlamm verstärkt. Der Einflug ist seitlich angebracht. Oben offene Nester sind selten. Weibchen beteiligen sich im unterschiedlichen Maße am Nestbau. Das Nest liegt in Bäumen selten über 6&amp;amp;nbsp;Meter, in dichten Dorngebüschen oder gut getarnt am Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eiablage beginnt regional meist mit dem Einsetzen der Regenzeit, doch können – vor allem in den [[Äquator|äquatornahen]] Verbreitungsgebieten – während des gesamten Jahres frische Gelege gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gelege bestehen aus 2–3, in Ausnahmefällen aus bis zu 5 weißen Eiern, die frisch gelegt einen gelblichen Glanz aufweisen. Sie sind bei einem Gewicht von etwa 15&amp;amp;nbsp;Gramm im Durchschnitt 35&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;28&amp;amp;nbsp;Millimeter groß.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eiablage beginnt oft vor der Fertigstellung des Nestes. Die Brutdauer beträgt 15–16&amp;amp;nbsp;Tage. Beide Partner brüten und füttern die Jungen. In den ersten Tagen bilden vor allem Schnecken die Nestlingsnahrung. Nach 18–22&amp;amp;nbsp;Tagen verlassen die Jungvögel das Nest und werden anschließend noch etwa zwei Monate von den Eltern geführt. Zur [[Dismigration]] der Jungvögel liegen keine Angaben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bruterfolg gibt eine Untersuchung aus Indien folgende Zahlen an: 77 % der Eier schlüpften, von den Nestlingen kamen 67 % zum Ausfliegen. Viele Gelege werden von Krähen, vor allem von Arten aus dem [[Dickschnabelkrähe]]n-Komplex (&amp;#039;&amp;#039;Corvus macrorhynchos&amp;#039;&amp;#039; [[Sensu lato|s.&amp;amp;nbsp;l.]]) zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brown coucal.JPG|mini|Andamanenkuckuck, dunkle Morphe. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;C. s. kangeangensis&amp;#039;&amp;#039; ist diesem sehr ähnlich und erscheint ebenfalls in einer grauen und fast weißen Morphe]]&lt;br /&gt;
Der Heckenkuckuck ist eine von 28 Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Centropus&amp;#039;&amp;#039;. Diese Gattung, deren Vertreter in Süd-, Südostasien, [[Australien|Nordaustralien]] und den [[Salomonen]], in [[Afrika]] und auf [[Madagaskar]] beheimatet sind, weist keine Brutparasiten auf. Die [[Schwestergruppe|Schwesterart]] des Heckenkuckucks ist der Andamanenkuckuck (&amp;#039;&amp;#039;C. andamanensis&amp;#039;&amp;#039;), in die nächste Verwandtschaft gehört der [[Javakuckuck]] (&amp;#039;&amp;#039;C. nigrorufus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Payne (2005), S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Payne zählt &amp;#039;&amp;#039;C. andamanensis&amp;#039;&amp;#039; als Unterart des Heckenkuckucks, meist wird dieser jedoch als eigenständige Art betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ITIS|TSN=554759|Name=&amp;#039;&amp;#039;Centropus andamanensis&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;Centropus sinensis sinensis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[James Francis Stephens|Stephens]], 1815)}}: Pakistan, nördliches Indien, südliche Vorberge des Himalaja, Südchina.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;C. s. parroti&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Erwin Stresemann|Stresemann]], 1913}}: Zentrales und südliches Indien, Sri Lanka. Oberer Rücken schwarz. Jungvögel weisen keine Bänderung an den Schwingen auf.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;C. s. intermedius&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Allan Octavian Hume|Hume]], 1873)}}: [[Bangladesch]], [[Yunnan]], Hainan, [[Myanmar]], [[Thailand]], nördliche malaiische Halbinsel. Wie &amp;#039;&amp;#039;C. s. parroti&amp;#039;&amp;#039; aber etwas kleiner.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;C. s. bubutus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Thomas Horsfield|Horsfield]], 1821}}: Zentrale und südliche malaiische Halbinsel, Sumatra, Borneo und Java sowie Palawan. Eine große Unterart. Flügel heller braun mit einzelnen hellen Federschäften.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;C. s. anonymus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Erwin Stresemann|Stresemann]], 1913}}: [[Balabac]] und Sulu-Inseln. Wie &amp;#039;&amp;#039;C. s. bubutus&amp;#039;&amp;#039;, Flügel aber dunkler.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;C. s. kangeangensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Adolphe Vorderman|Vorderman]], 1893}}: Kangeaninseln. Zwei Farbmorphen: Bei der dunklen Morphe sind Kopf, Rücken, Kehle und Schwanz graubraun, die Brust ist grau gefleckt. Die helle Morphe ist bis auf die kastanienbraunen Flügel schmutzig weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Der Heckenkuckuck ist eine gebietsweise häufige Art. Genaue Bestandsangaben fehlen jedoch, vor allem ist die Bestandsentwicklung der Inselrassen unbekannt. Das Verbreitungsgebiet umfasst annähernd 8&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;km². Zurzeit wird die Art mit allen Unterarten als nicht gefährdet betrachtet.&amp;lt;ref name=BirdLife&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für den Menschen ==&lt;br /&gt;
Der Heckenkuckuck spielt im Volksglauben der einheimischen Bevölkerung sowohl als gutes als auch als schlechtes Omen eine gewisse Rolle. In der Volksmedizin wird sein Fleisch als Heilmittel gegen Asthma und andere Lungenerkrankungen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Shukla und Upadhyaya: &amp;#039;&amp;#039;Economic Zoology&amp;#039;&amp;#039;. Rastogi Publications, 2009. S. 380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert B. Payne: &amp;#039;&amp;#039;The Cuckoos&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press 2005. (Bird Families of the World Nr. 15) ISBN 0-19-850213-3: Tafel 1; S. 3–136 und 238–242.&lt;br /&gt;
* [[Josep del Hoyo]], Andrew Elliott, [[David A. Christie|David Christie]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World&amp;#039;&amp;#039;. Volume 4: &amp;#039;&amp;#039;Sandgrouse to Cuckoos&amp;#039;&amp;#039;. Lynx Edicions, Barcelona 1997. ISBN 84-87334-22-9. S. 588 und 589.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Centropus sinensis|&amp;#039;&amp;#039;Centropus sinensis&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2013.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22684229&lt;br /&gt;
| ScientificName = Centropus sinensis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2012&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 16. Oktober 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuckucksvögel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dasistgestreift</name></author>
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