<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heck-Reaktion</id>
	<title>Heck-Reaktion - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heck-Reaktion"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heck-Reaktion&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T07:24:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heck-Reaktion&amp;diff=15885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Assoziative Verweise entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heck-Reaktion&amp;diff=15885&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-07T22:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Assoziative Verweise entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heck-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mizoroki‐Heck-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zählt zu den bestuntersuchten metallorganischen Reaktionen und findet breite Anwendung in der organischen Synthese. Bei ihr handelt es sich um eine [[Palladium]]-[[Katalysator|katalysierte]] Kupplung. Sie ermöglicht die direkte [[Olefinierung]] von [[Halogenkohlenwasserstoffe|Arylhalogeniden]], wobei das Halogenid durch die entsprechende Alkenylgruppe ersetzt wird. Es können einfache Alkene, arylsubstituierte Alkene oder elektrophile Alkene wie Acrylester eingesetzt werden. Die Heck-Reaktion ist mit der [[Suzuki-Kupplung]] verwandt und entsprechend mechanistisch ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt wurde diese Reaktion 1972 von den US-amerikanischen Chemikern [[Richard F. Heck]], nach dem sie auch benannt wurde, sowie [[John P. Nolley|John Paul Nolley jr.]] der [[University of Delaware]]. Für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Palladium-katalysierten Kreuzkupplungen in organischer Synthese erhielt Heck 2010 zusammen mit den beiden japanischen Chemikern [[Ei-ichi Negishi]] und [[Akira Suzuki]] den [[Nobelpreis für Chemie]].&lt;br /&gt;
[[Datei:ÜRV3 Heck-Reaktion.svg|zentriert|651x651px]]&lt;br /&gt;
== Mechanismus ==&lt;br /&gt;
Der Katalysezyklus beginnt mit der [[oxidative Addition|oxidativen Addition]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) des Halogenids an die Palladium(0)-Spezies, wobei formal ein Palladium(II)-Komplex gebildet wird, der dann über einen π-Komplex in die Alken-Komponente insertiert (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Aus der Pd(II)-σ-Zwischenstufe wird zunächst das Alken unter [[β-Hydrid-Eliminierung]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) abgespalten, dann wird durch eine [[reduktive Eliminierung]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) von HX aus die Pd(0) Spezies zurückgebildet. Das freigesetzte HX wird durch die Base gebunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Heckreaktion mechanismus.svg|mini|300x300px|Mechanismus der Heck-Reaktion: (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oxidative Addition, (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) Substitution, (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) Insertion, (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) β-Hydrid-Eliminierung, (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) reduktive Eliminierung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Frederick Hartwig |Titel=Organotransition metal chemistry: from bonding to catalysis |Verlag=University science books |Ort=Sausalito (Calif.) |Datum=2010 |ISBN=978-1-891389-53-5 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Heck-Reaktion wird selektiv die &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-substituierte [[Doppelbindung]] erhalten. Der Grund hierfür ist, dass zunächst eine &amp;#039;&amp;#039;syn&amp;#039;&amp;#039;-Addition abläuft, die abschließende β-Hydrid-Eliminierung (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) allerdings wiederum &amp;#039;&amp;#039;syn&amp;#039;&amp;#039; verläuft.[[Datei:Heckiso.svg|mini|links|Substituenteneffekte bei der Heck-Reaktion]] Aus diesem Grund muss zwischenzeitlich eine Rotation um die C-C-Einfachbindung ablaufen und man erhält letztendlich das &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-Produkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem ob die Doppelbindung des eingesetzten [[Alkene|Olefins]] [[Elektronenakzeptor|Akzeptor]]- (EWG, electron withdrawing group) oder [[Elektronendonator|Donor]]-substituiert (EDG, electron donating group) ist, ergeben sich unterschiedliche [[Isomerie#Stereoisomerie|Stereoisomere]] aus der Heck-Reaktion. Während Akzeptor-substituierte Olefine eher das &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-Produkt liefern, werden aus Donor-substituierten Olefinen eher Produkte mit terminaler Doppelbindung erhalten. Während diese Selektivität für Akzeptor-substituierte Olefine meist sehr hoch ist, werden im Falle von Donor-substituierten Olefinen starke Gemische aus terminaler Doppelbindung und &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-Produkt erhalten. Dies lässt sich über die [[Elektrophilie]] der [[Kation|kationischen]] Pd(II)-Spezies erklären, die im Insertionsschritt (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) selbst an die elektronreichere Position addiert. Die Pd(II)-Spezies wirkt als [[Lewis-Säure-Base-Konzept|Lewis-Säure]], die analog der Addition eines Protons an eine Doppelbindung  erfolgt. Durch die Addition einer Lewis-Säure wird das benachbarte C-Atom stark positiviert. Die Addition findet so statt, dass das positivierte C-Atom besser stabilisiert wird, d.&amp;amp;nbsp;h. in α-Position zu einer EDG, aber terminal bei einer EWG. An diese Position wird dann der ans Pd gebundene Rest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Richard Fred Heck, John Paul Nolley jr. (University of Delaware) | Titel=Palladium-catalyzed vinylic hydrogen substitution reactions with aryl, benzyl, and styryl halides | Sammelwerk=[[J. Org. Chem.]] | Band=37 | Nummer=14 | Jahr=1972 | Seiten=2320–2322 | DOI=10.1021/jo00979a024 | Kommentar=eingegangen am 13. Januar 1972}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Zerong Wang |Titel=Comprehensive Organic Name Reactions and Reagents |Verlag=Wiley |Ort=Hoboken, NJ |Jahr=2009 |Seiten=1350–1357 |ISBN=978-0-471-70450-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heck reaction|Heck-Reaktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4293108-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heckreaktion}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensreaktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupplungsreaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
	</entry>
</feed>