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	<title>Hechlingen am See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gomera-b: Bele</title>
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		<updated>2026-04-04T16:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bele&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Heidenheim (Mittelfranken)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Heidenheim&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Hechlingen am See (Heidenheim) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/58/40.62/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/43/58.59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 468&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 499&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 545&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://heidenheim.hahnenkamm.de/index.php/gemeinde |titel= Marktgemeinde Heidenheim – Ortsteile |abruf=2021-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91719&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09833&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Hechlingen am See 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Hechlingen am See&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hechlingen am See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Heidenheim (Mittelfranken)|Heidenheim]] im [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=87330622584 |objekt=Gemeinde Heidenheim |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Hechlingen hat eine Fläche von 17,226&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1768 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 9743,24&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093645 |titel=Gemarkung Hechlingen a.See (093645) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Hasenmühle (Heidenheim)|Hasenmühle]] und [[Stahlmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/M27Zc |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Hechlingen liegt in der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]] südwestlich des [[Hahnenkamm (Altmühltal)|Hahnenkamms]] im Tal der [[Rohrach (Wörnitz)|Rohrach]], einem Zufluss der [[Wörnitz]]. Südlich des im [[Naturpark Altmühltal]] gelegenen Dorfs erstreckt sich der [[Hahnenkammsee]]. Im Ort stoßen die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2384|Staatsstraßen&amp;amp;nbsp;2384]] und [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2216|2216]] aufeinander. In Ortsnähe liegt der „Enduro-Park Hechlingen“, ein Übungsgelände für Motorräder in einem ehemaligen Steinbruch. Östlich des Ortes liegt die [[Katharinenkapelle (Hechlingen)|Kapellenruine St.&amp;amp;nbsp;Katharina]]. In der Nähe befinden sich zahlreiche Quellen. Im Westen erhebt sich der [[Roter Berg (Hahnenkamm)|Rote Berg]], im Süden der [[Hungerberg (Fränkische Alb)|Hungerberg]]. Nördlich befindet sich die [[Steinerne Rinne bei Hechlingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/6vpkb |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichtliche Zeit ==&lt;br /&gt;
Besiedelt wurde der Ort, wie archäologische Befunde beweisen, bereits in der Mittel- und [[Jungsteinzeit]]. Aus der [[Hallstattzeit]] sind in der Hechlinger Flur mehrere Grabhügel bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz, S. 18–22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Hechlinger [[Gemarkung]], in den „Ochsenwiesen“, wurde eine „Villa rustica“ gefunden; Hechlingen liegt etwa 10 Kilometer südlich des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limes]]. In Ortsnähe führte eine Alt- oder Römerstraße vorbei.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz, S. 24f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hechlingen dürfte eine Gründung der [[Alamannen|alemannisch]]-[[Juthungen|juthungischen]] Landnahme des 4. oder 5. Jahrhunderts vom [[Nördlinger Ries|Ries]] her sein; darauf deutet die Endung „-ingen“ des Ortsnamens hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort aber erst 899, als König [[Arnulf von Kärnten]] der Eichstätter Kirche Eigengut (oder Königslehen) des Cozpreht und Theotger unter anderem zu „Hachilinga“ übergab.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuh, S. 125f.; Lutz, S. 48f&amp;lt;/ref&amp;gt; Hechlingen wird daher mit einem der ältesten bekannten bajuwarischen Adelsgeschlechtern, den [[Hahilinga]] in Verbindung gebracht. Diese werden in der [[Lex Baiuvariorum]], in der das alte Volksrecht des baierischen Stammesherzogtums ab 635 zusammengefasst wurde, neben den [[Trozza]], [[Huosi]], [[Fagana]], [[Anniona]] und dem Herzogsgeschlecht der [[Agilolfinger]] genannt und waren damit eines der sechs bayerischen Urgeschlechter. Auffälligerweise findet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Ort [[Hüssingen]], der sich möglicherweise auf das Adelsgeschlecht der Huosi zurückführen lässt. Heute gehört er zum ebenfalls nur wenige Kilometer entfernten [[Westheim (Mittelfranken)|Westheim]], wo ein frühmerowingisches Gräberfeld gefunden wurde. Möglicherweise waren die Orte Hechlingen und Hüssingen die nordwestlichsten Außenposten der baiuwarischen Interessensphäre, während die Siedlung bei Westheim das Gegenstück auf fränkischer Seite war.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Störmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Baiuwaren. Von der Völkerwanderung bis Tassilo III.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. C.H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47981-2; ähnliche Überlegungen wurden bereits 1949 von Ernst Schwarz angestellt: &amp;#039;&amp;#039;Die bairische Landnahme um Regensburg im Spiegel der Völker- und Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Robert Schuh sieht dem Ortsnamen den Personennamen „Hachil(-o, -i)“ als einem Angehörigen der Sippe Hahilinga zugrunde liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuh, S. 126&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1057 und 1075 weihte der [[Bistum Eichstätt|Eichstätter Bischof]] [[Gundekar II.]] eine Kirche zu „Hachelingun“. 1301 verpfändete König [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] den Ort mit anderen Dörfern des Amtes [[Sammenheim]] an seinen [[Oheim]] Graf Ludwig von [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Oettingen]]. 1319 erhielt das [[Kloster Auhausen]] Besitz in „Hehchelingn“ (später sind es insgesamt 6 Güter), 1334 das [[Kloster Heidenheim]], das bereits den Meierhof besaß. Aus dem Salbuch des Klosters Heidenheim von 1400 lässt sich ablesen, dass das Kloster der bedeutendste Grundherr in Hechlingen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz, S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des 14. Jahrhunderts kamen die [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Pappenheimer]] zu Besitz im Dorf. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts sind Abgaben aus dem Dorf an das [[Burggrafschaft Nürnberg|nürnbergisch-burggräfliche]] (später ansbachisch-markgräfliche) [[Oberamt Hohentrüdingen|Amt Hohentrüdingen]] nachweisbar; 1404 hatten die Burggrafen die Hohentrüdinger Herrschaft durch Kauf erworben. Zu dieser Zeit verlieh das Kloster Heidenheim mehrere Güter in Hechlingen zu Erbrecht; außerdem wurden 1475 und 1504 Hechlinger Besitzeinkünfte der 1423 gegründeten Kapelle zu [[Mariabrunn (Heidenheim)|Mariabrunn]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;1250 Jahre Heidenheim, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt; 1457 bestätigte der Eichstätter Bischof Johann die Errichtung einer Frühmesse an der St. Katharinenkapelle bei „Hachling“; die Pfarrkirche St. Lucia und Ottilie ist als eichstättisches Patronat 1458 erwähnt. 1524 vertauschte die Deutschordenskommende Oettingen ihren Besitz in Hechlingen mit dem Kloster Auhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz, S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525 beteiligten sich Hechlinger Bauern an den [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernaufständen]]; als diese durch Markgraf Kasimir niedergerungen waren, musste Hechlingen hohe Strafsummen leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Reformation]] (in Hechlingen 1533) und der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] der Klöster Heidenheim (1537) und Auhausen (1534) hatten die an Hechlinger Grund und Boden gewonnenen Markgrafen von Brandenburg die hohe Gerichtsbarkeit und den Kirchenschutz zur Gänze und die niedere Gerichtsbarkeit über wesentliche Besitzteile des Dorfes inne; die Reichnisse waren nach wie vor an das brandenburgische Kastenamt Hohentrüdingen und an die brandenburgischen Klosterverwalterämter Heidenheim und Auhausen zu leisten; Reichnisse gingen aber auch nach [[Pappenheim]]/[[Treuchtlingen]] und an das oettingsche Amt Sammenheim (Stand 1616); die Oettinger ließen trotz der brandenburgischen Machtstellung ihren Mitanspruch auf die Hochgerichtsbarkeit in Hechlingen nie fallen. Als sogenanntes [[Freibauer (Mittelalter)|Freidorf]] konnte sich Hechlingen eine bäuerliche niedergerichtliche Autonomie mit dem jährlichen [[Ruggericht]] bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Atlas, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Besitz- und Rechtsverhältnisse blieben im Wesentlichen bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] erhalten. So heißt es 1800, dass in Hechlingen 81 Untertanen zum ehemaligen ansbachischen (seit 1792 preußischen) Oberamt Hohentrüdingen gehören und 40 Untertanen „fremdherrisch“ seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Abschnitt hauptsächlich nach Schuh, S. 125f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 fiel Hechlingen mit der ehemaligen ansbachisch-brandenburgischen Herrschaft an das Königreich Bayern. 1808 wurde der [[Steuerdistrikt]] Hechlingen gebildet, dem auch die [[Hasenmühle (Heidenheim)|Hasenmühle]] und die [[Stahlmühle]] angehörten; dieser lag im [[Landgericht Heidenheim]] des [[Rezatkreis]]es. 1810 wurde Hechlingen eine [[Ruralgemeinde]], die auch die [[Balsenmühle]] und die [[Scheckenmühle (Heidenheim)|Scheckenmühle]] mit einschloss. Durch das [[Gemeindeedikt von 1818]] verlor die Ruralgemeinde Hechlingen diese beiden Mühlen wieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Historischer Atlas, S. 234&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] verlor die Gemeinde ihre Selbständigkeit und wurde am 1. Mai 1978 mit seinen Gemeindeteilen [[Hasenmühle (Heidenheim)|Hasenmühle]] und Stahlmühle nach Markt Heidenheim eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 731}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1965 entwickelte sich Hechlingen vom reinen Bauerndorf zur Wohngemeinde und zum Fremdenverkehrsort. Von 1971 bis 1983/84 wurden ein [[Flurbereinigung]]sverfahren und eine Dorfsanierung durchgeführt. Mit dem Bau des Hahnenkammsees erhielt der Ortsname 1981 staatlicherseits den Zusatz „am See“.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz, S. 11, 108, 145f&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 wurde dem Dorf das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurorte&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Amtliches Verzeichnis der anerkannten Kurorte, Luftkurorte und Erholungsortein Bayern |Hrsg=Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration |Online=[https://www.stmi.bayern.de/media/a-z/kommunen/kurorte-luftkurorte-erholungsorte/verzeichnis-kur-erholungsorte-stand-28_08_2025-mit-fu%C3%9Fnoten.pdf PDF]|Datum=2025-08-28|Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
* 1818: 828 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1824: 826 Einwohner, 163 Wohngebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861: 905 Einwohner, 207 Gebäude, Kirche, Schule, Brücke über die Rohrach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867 | SPALTE = 1038}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 756 Einwohner, 156 Wohngebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 736 Einwohner,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; 166 Wohngebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=785}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 717 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 584 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=351}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hechlingen (12).JPG|mini|hochkant|Evangelische Pfarrkirche St. Lucia und Ottilie]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Lucia und Ottilie (Hechlingen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erster Kirchenbau wurde wahrscheinlich 1061 geweiht. Vorher soll es aber schon eine Holzkirche gegeben haben. Die heutige evangelisch-lutherische [[Pfarrkirche]] St. Lucia und Ottilie besteht aus einem Langhaus von 1868 bis 1872 mit Emporen; der fünfgeschossige Chorturm mit Spitzhelm über vier Giebeln stammt vom Vorgängerbau von 1491. Von der neugotischen Ausstattung sind der Altar und die Kanzel von 1860 von [[Anselm Sickinger]] zu erwähnen, die aus der abgetragenen evangelischen Friedhofskapelle [[Kaufbeuren]] stammen. Die 1959 bei einer Renovierung erfolgte Stilbereinigung des Kircheninneren wurde bei einer weiteren Renovierung 1985 bis 1989 wieder zurückgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bayern I: Franken.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, München: Deutscher Kunstverlag 1999, S. 433; Johann Schrenk/Karl Friedrich Zink: &amp;#039;&amp;#039;GottesHäuser&amp;#039;&amp;#039;. Treuchtlingen/Berlin: wek-Verlag 2008, S. 92–94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hechlingen Hohlweg.jpg|mini|hochkant|Der Eingang zum Hechlinger Hohlweg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharinenkapelle Hechlingen 02.jpg|mini|Katharinenkapelle]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Stahelsberg]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem südlich befindlichen Schloßberg ({{Höhe|528.3|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geodienste.bfn.de/schutzgebiete/#?centerX=3626739.764?centerY=5426050.306?scale=10000?layers=524 &amp;#039;&amp;#039;Schloßberg&amp;#039;&amp;#039;] Kartendienste des [[Bundesamt für Naturschutz|BfN]]&amp;lt;/ref&amp;gt;), von der nur noch ein Wall mit Halsgraben zu sehen ist, wird 1197 mit Rupertus von Stahelsberg erstmals erwähnt. Innerhalb des Burghofes befinden sich die Grundmauern einer Kirche des &amp;#039;&amp;#039;Zisterzienserinnen-Klosters Stahelsberg&amp;#039;&amp;#039;, das nach [[Kloster Zimmern|Zimmern]] im [[Nördlinger Ries|Ries]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Katharinenkapelle (Hechlingen)|Katharinenkapelle]]&amp;#039;&amp;#039;, eine ehemalige oettingische [[Wallfahrtskirche]], ist vor 1450 erbaut worden. Die Ruine steht auf dem östlich befindlichen Kappelbuck (Kapellenberg; {{Höhe|585.5|DE-NN}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geodienste.bfn.de/schutzgebiete/#?centerX=3627774.287?centerY=5428394.519?scale=10000?layers=524 &amp;#039;&amp;#039;Kapellenberg&amp;#039;&amp;#039;] Kartendienste des [[Bundesamt für Naturschutz|BfN]]&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;[[Hohlweg (Hechlingen)|Hechlinger Hohlweg]]&amp;#039;&amp;#039;, auch Schafgasse genannt, der auf den Kapellenberg führt, ist mit 250 Meter Länge und einer Tiefe von bis zu neun Meter einer der größten Hohlwege der Region.&lt;br /&gt;
* Zwischen Hechlingen und [[Hüssingen]] sind die restaurierten Grundmauern eines römischen Gutshofes (villa Rustica) zu sehen.&lt;br /&gt;
* Annähernd einen Kilometer nördlich von Hechlingen und südöstlich des Ortsteiles [[Scheckenmühle (Heidenheim)|Scheckenmühle]], liegt die etwa 15 Meter lange [[Steinerne Rinne bei Hechlingen|Steinerne Rinne von Hechlingen]].&lt;br /&gt;
* Die [[Blutrinne (Hechlingen)|Blutrinne bei Hechlingen]], ein keltisches Heiligtum südlich von Hechlingen&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Heidenheim (Mittelfranken)#Hechlingen am See|Liste der Bodendenkmäler in Heidenheim (Mittelfranken)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Hechlingen |Band=2 |Sp=539 |SpBis=540}}&lt;br /&gt;
* {{Gröber Bezirksamt Gunzenhausen|SEITE=120 |SEITE_BIS=123}}&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Gunzenhausen-Weißenburg 1960}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Hechlingen |SEITE = 339}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Lutz: &amp;#039;&amp;#039;Hechlingen am See 899–1999. 1100 Jahre Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heidenheim: Marktgemeinde Heidenheim 1999.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|376969922X|Seiten=125–126}} &amp;lt;!--Schuh--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT = Hechlingen |SEITE = 458 | SEITE_BIS=466}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|STICHWORT = Hechlingen |SEITE = 726 |SEITE_BIS = 727}}&lt;br /&gt;
* Martin Winter: &amp;#039;&amp;#039;Hechlingen am See – Bilder aus der Landschaft und der frühen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Alt-Gunzenhausen,&amp;#039;&amp;#039; Heft 48 (1993), S. 28–90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hechlingen-am-see.de/ Private Seite zu Hechlingen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.hahnenkamm.de/heidenheim/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=90 |titel=Hechlingen am See |werk= hahnenkamm.de |abruf=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00002603 |objekt= Hechlingen a.See |abruf=2022-11-01}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Hechlingen a.See |Gemeinde=Heidenheim Markt |Landkreis=Weißenburg-Gunzenhausen |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Hechlingen a.See |val=HECGEN_W8831 |abruf=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Heidenheim (Mittelfranken)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4478387-5|LCCN=n/00/27698|VIAF=154733193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Heidenheim (Mittelfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
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