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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heberwehr</id>
	<title>Heberwehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:45:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heberwehr&amp;diff=1950348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CAPTAIN RAJU: (GR) File renamed: File:Oker Querschnitt.jpg → File:Okertalsperre Querschnitt.jpg Criterion 2 (meaningless or ambiguous name) · The full name of the Oker dam is &quot;Okertalsperre&quot; (in German)</title>
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		<updated>2024-01-12T20:22:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Oker_Querschnitt.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Oker Querschnitt.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Oker Querschnitt.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Okertalsperre_Querschnitt.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Okertalsperre Querschnitt.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Okertalsperre Querschnitt.jpg&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 2&lt;/a&gt; (meaningless or ambiguous name) · The full name of the Oker dam is &amp;quot;Okertalsperre&amp;quot; (in German)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hwe-heber.gif|miniatur|Funktion eines einfachen Heberwehrs am Beispiel einer [[Hochwasserentlastung]]. Ein plötzlich ansteigender Wasserspiegel im Becken wird durch den Heber bis auf ein unkritisches Niveau gesenkt.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heberwehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein spezieller [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;typ bezeichnet, der durch seinen Aufbau größere [[Volumenstrom|Wassermenge]]n pro Zeit abführen kann als herkömmliche Wehre bei gleichem Querschnitt. Dabei wird das Prinzip des Druckabflusses angewendet. Eingesetzt werden Heberwehre, wo bei Bedarf Wasser schnell abtransportiert werden muss, z.&amp;amp;nbsp;B. bei Entlastungsbauwerken für [[Stauanlage]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rissler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Peter Rißler|Titel=Talsperrenpraxis|Jahr=1998|Verlag=Oldenbourg Industrieverlag|ISBN=9783486264289|Seiten=156&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
Das Heberwehr gehört zu den festen Wehren und besteht aus einer normalen Wehrkrone, über die ein Deckel entsprechend der Kronenform gesetzt wird. Dadurch entsteht der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Heberschlauch&amp;#039;&amp;#039;, der nur zum Oberwasser und zum Unterwasser hin geöffnet ist. Wichtiges Bestandteil eines Heberwehrs ist zudem die &amp;#039;&amp;#039;[[Anspringnase]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigt der [[Wasserstand]] im Oberwasser an, so entsteht im Heberschlauch zunächst ein Freispiegelabfluss wie bei herkömmlichen Wehren, d.&amp;amp;nbsp;h. innerhalb des Heberschlauchs fließt das Wasser mit einer [[Freie Oberfläche (Strömungslehre)|freien Oberfläche]] und unterliegt den Gesetzen der [[Gerinnehydraulik]]. Am unteren Ende des Heberschlauchs wird das Wasser über die Anspringnase geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Abfluss groß genug wird, schließt der über die Anspringnase geleitete Wasserstrahl das untere Ende des Heberschlauchs luftdicht ab. Das strömende Wasser reißt nach und nach die Luft aus dem Heberschlauch, ähnlich einer [[Wasserstrahlpumpe]]. Der Schlauch wird dadurch vollständig entlüftet, bis das Wasser unter Druckabflussbedingungen fließt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;rissler&amp;quot; /&amp;gt; d.&amp;amp;nbsp;h. die Strömung hat keine freie Oberfläche mehr und unterliegt den Gesetzen der [[Rohrhydraulik]]. Das Heberwehr saugt jetzt in Form eines [[Heber (Gerät)|Saughebers]] das Oberwasser an und ermöglicht einen großen Abfluss und eine Absenkung des Oberwassers auch unter die Höhe der Wehrkrone. Dies ist z.&amp;amp;nbsp;B. bei Hochwasserentlastungen gewünscht, um in einem [[Staubecken]] den Wasserspiegel auf ein sicheres Niveau zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgang läuft so lange, bis Luft in den Heberschlauch gelangt. Dies geschieht entweder, wenn der Wasserstand des Oberwassers weit genug abgesunken ist und das Wehr Luft mit ansaugt oder wenn durch [[Ventil]]e manuell Luft in den Schlauch gelassen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rissler&amp;quot; /&amp;gt; Der Druckabfluss und damit auch das Ansaugen des Oberwassers wird dadurch abrupt beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Okertalsperre Querschnitt.jpg|mini|Heberanlage in der Okertalsperre mit Belüftungsventil ]]&lt;br /&gt;
Da mit einem Heberwehr schnell große Durchflüsse erreicht werden können, wurde diese Bauform besonders früher gerne als Bestandteil von Hochwasserentlastungsanlagen bei [[Talsperre]]n eingesetzt. Eine relativ große Entlastungsanlage aus mehreren Heberwehren (&amp;#039;&amp;#039;Heberbatterie&amp;#039;&amp;#039;) wurde z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Speicher Roßhaupten]] in Bayern&amp;lt;ref name=&amp;quot;rissler&amp;quot; /&amp;gt; oder mit 8 parallelen Hebern in der [[Okertalsperre]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] verbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des vergleichsweise komplizierten Aufbaus, der nur eingeschränkten [[Steuerbarkeit]] und weil sie nicht wie ein herkömmliches Wehr überlastet werden können, stellen Heberwehre jedoch immer nur eine Ergänzung anderer Entlastungsbauwerke dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rissler&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zilch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=K. Zilch, C. J. Diederichs, R. Katzenbach|Titel=Handbuch für Bauingenieure: Technik, Organisation und Wirtschaftlichkeit - Fachwissen in einer Hand|Verlag=Springer Verlag|Jahr=2002|Seiten=5-113|ISBN=9783540657606}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Strobl]], Franz Zunic: &amp;#039;&amp;#039;Wasserbau. Aktuelle Grundlagen, neue Entwicklungen&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 3-540-22300-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrtyp (Wasserbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CAPTAIN RAJU</name></author>
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