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	<title>Hebammenwissenschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:22:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hebammenwissenschaft&amp;diff=2279994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-16T19:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die gesundheitswissenschaftliche Disziplin. Siehe auch: [[Hebammenkunst]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hebammenwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teilgebiet der [[Gesundheitswissenschaften]]. Unter Zuhilfenahme vieler Bezugswissenschaften, wie beispielsweise der [[Medizin]], den [[Sozialwissenschaften]], und [[Versorgungsforschung]] beschäftigt sie sich mit der evidenzbasierten [[Hebamme]]ntätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere hebammenwissenschaftliche Themen sind die Physiologie der reproduktiven Lebensphase, Lehrmethoden im Hebammenstudium, die Entwicklung der eigenen wissenschaftlichen [[Wissenschaftsdisziplin|Disziplin]] und ihrer [[Forschungsmethode]]n sowie die interprofessionelle Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gesundheits- und Krankenpflege]], [[Arzt|Medizin]], [[Frühe Hilfen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei anderen angewandten [[Gesundheitswissenschaft]]en auch, steht die Erhaltung der Gesundheit und die Prävention von Erkrankungen der (werdenden) Familie im Zentrum des Interesses&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Doris Schaeffer, Klaus Wingenfeld |Titel=Handbuch Pflegewissenschaft |Verlag=Juventa |Ort=Weinheim/München |Datum=2010 |ISBN=978-3-7799-0794-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wohingegen sich die Medizin vornehmlich mit der [[Pathogenese]] und [[Therapie]] von Erkrankungen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die Hebammenwissenschaft hat in Deutschland einen primär berufspolitischen Ursprung: Hervorgegangen aus dem &amp;#039;&amp;#039;Hebammenwesen&amp;#039;&amp;#039; betont sie die von den Akteuren gewünschte [[Gesundheitsfachberuf#Akademisierung|Akademisierung]] und Professionalisierung dieses Berufsstandes, ähnlich wie sie in der Krankenpflege schon teilweise erfolgt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Guido Adler, Jost-H. von dem Knesebeck |Titel=Gesundheitsfachberufe: Auf akademischen Wegen |Sammelwerk=[[Deutsches Ärzteblatt]] |Band=107. Jahrgang |Nummer=9 |Datum=2010 |ISSN=0012-1207 |Online=https://www.aerzteblatt.de/archiv/67952/Gesundheitsfachberufe-Auf-akademischen-Wegen |Abruf=2022-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es soll ein „hebammenorientiertes, frauenzentriertes Betreuungsparadigma“ aufgebaut werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://zeitung.hebammen.at/alteSeite/2004/2_04.htm |wayback=20130612010718 |text=Sigrun A. E. Bohle: &amp;#039;&amp;#039;Frau Magister statt Schwester...&amp;#039;&amp;#039; Österreichische Hebammenzeitung 2/04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während die Ausbildung der Hebammen bisher hauptsächlich an Fachschulen erfolgte, gibt es seit 2009 primärqualifizierende Hebammenstudiengänge in Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dghwi.de/studium-forschung/studiengange/ |titel=Studiengänge Bachelor |werk=Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. |sprache=de-DE |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit dem Inkrafttreten der Änderungen des [[Hebammengesetz (Deutschland)|Hebammengesetzes (HebG)]] 2020 und der damit verbundenen Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV) findet die Qualifikation von Hebammen ausschließlich auf Bachelorniveau statt. Hebammenwissenschaftliche [[Bachelor]]studiengänge können seitdem an immer mehr [[Fachhochschule|Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften]] und Universitäten besucht werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. 2011 hat die [[Medizinische Hochschule Hannover]] erstmals einen [[Masterstudium|Masterstudiengang]] für Hebammenwissenschaft eingerichtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Hibbeler |Titel=Mechthild Gross: Erste habilitierte Hebamme in Deutschland |Sammelwerk=[[Deutsches Ärzteblatt]] |Band=108. Jahrgang |Nummer=5 |Datum=2011 |ISSN=0012-1207 |Online=https://www.aerzteblatt.de/archiv/80639 |Abruf=2011-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (aktuell pausiert). Weitere Masterstudiengänge speziell für Hebammen sind gerade im Aufbau oder geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fachgesellschaft der deutschen Hebammenwissenschaft ist die [[Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft]] (gegründet 2008)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dghwi.de/ueber-die-dghwi/historie/ |titel=Historie |werk=Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. |sprache=de-DE |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ihre Fachzeitschrift ist die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Hebammenwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (ZHWi)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dghwi.de/zhwi/ |titel=ZHWi (Zeitschrift) |werk=Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. |sprache=de-DE |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier findet man auch einen aktuellen Überblick über angebotene Studiengänge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dghwi.de/studium-forschung/studiengange/ |titel=Studiengänge Bachelor |sprache=de |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dghwi.de/studium-forschung/studiengaenge-master// |titel=Studiengänge Master |sprache=de |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Informationen für angebotene Studiengänge bietet auch der Deutsche Hebammenverband an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hebammenverband.de/hebamme-werden-und-sein/das-studium |titel=Wie werde ich Hebamme? - Das Studium |sprache=de |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgaben der deutschen Hebammenwissenschaft ===&lt;br /&gt;
In Deutschland haben Schwangere, Gebärende, Wöchnerinnen und Stillende gesetzlichen Anspruch auf Hebammenhilfe zulasten der Krankenversicherung. Aufgabe der Hebammenforschung ist es primär, die Wirksamkeit und den Nutzen der selbstverantwortlichen Arbeit der Hebammen nach den Kriterien der [[Evidenzbasierte Medizin|medizinischen Evidenz]] nachzuweisen – nicht nur bei der eigentlichen Geburt, sondern auch in deren Vorbereitung und in der emotional und sozial schwierigen ersten Phase junger Eltern, etwa die Förderung des [[Stillen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in anderen deutschsprachigen Ländern ==&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Die Akademisierung im Zuge des Bologna-Prozesses konnte in Österreich bereits früh umgesetzt werden. Die Ausbildung zur Hebamme an Fachhochschulen und deren Mindestanforderungen wurde in der FH-Hebammenausbildungsverordnung 2006 näher geregelt. Im Rahmen von Fachhochschul-Bakkalaureatsstudiengängen müssen Hebammen fachlich-methodische Kompetenzen, sozialkommunikative Kompetenzen und Selbstkompetenzen sowie wissenschaftliche Kompetenzen erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hebammenausbildung in Österreich beruht seither auf einem dreijährigen Bachelorstudium an derzeit acht Fachhochschulen. Die wissenschaftlich fundierte, fachpraktische Ausbildung bereitet die Studierenden auf die Arbeitsfelder Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und das erste Lebensjahr des Kindes vor. Sie setzen sich unter anderem mit theoretischem und praktischem Wissen aus Physiologie, Anatomie, Pathologie, Biologie, Gynäkologie, Pädiatrie, Neonatologie, Embryologie und Fortpflanzung auseinander. Während vieler Berufspraktika wird das Erlernte praktisch vertieft und die Studierenden lernen alle Arbeitsfelder kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit an drei Standorten (Salzburg, Krems, Innsbruck) einen berufsspezifischen Master-Abschluss zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Österreichische Hebammengremium (ÖHG) als öffentlich-rechtliche Körperschaft vertritt die beruflichen Interessen aller in Österreich tätigen Hebammen. Im Jahr 2021 richtete das ÖHG das „Referat Wissenschaft“ ein, das die Mitarbeit bei der Erstellung von Leitlinien und in wissenschaftlichen Beiräten sowie die Erarbeitung von Positionspapieren koordiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hebammen.at |titel=Österreichisches Hebammengremium (ÖHG) |sprache=de-DE |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hebammen.at/hebammen/ |titel=Für Hebammen |sprache=de-DE |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fachzeitschrift des ÖHGs ist die &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Hebammenzeitung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zeitung.hebammen.at/ |titel=Hebammen Zeitung |sprache=de-DE |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Seit 2007 gibt es ein Fachhochschulstudium für Hebammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Berner Fachhochschule kann man den [[Bachelor]]-Studiengang &amp;#039;&amp;#039;Hebamme für dipl. Pflegefachpersonen&amp;#039;&amp;#039; abschliessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfh.ch/de/studium/bachelor/hebamme-pflegefachpersonen/ |titel= Bachelor-Studiengänge Hebamme für dipl. Pflegefachpersonen |sprache=de-DE |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Frau, die an der Berner Fachhochschule auf diesem Gebiet doktorierte, war 2007 [[Eva Cignacco]]. Ebenso wird der Bachelor an der [[Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften]] (ZHAW) angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zhaw.ch/de/gesundheit/studium/bachelorstudium/bachelor-hebamme |titel= Bachelor Hebamme |sprache=de-DE |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nadine Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Terminologie für Hebammen: für Studium und Beruf (Studium Pflege, Therapie, Gesundheit)&amp;#039;&amp;#039;. Springer Berlin, 2023, ISBN 978-3-662-67294-5.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Igl]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über das Studium und den Beruf von Hebammen (Hebammengesetz – HebG) Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV)&amp;#039;&amp;#039;  medhochzwei Verlag Heidelberg, 2024, ISBN  978-3-98800-068-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.dghwi.de/ Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.mhh.de/hebammenwissenschaft/ AG Hebammenwissenschaft der Medizinischen Hochschule Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.fh-krems.ac.at/studium/bachelor/vollzeit/hebammen/#ueberblick Bachelor-Studiengang in Krems]&lt;br /&gt;
* [http://www.hebammenwiki.de/ Hebammenwiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.medizin.uni-tuebingen.de/Studierende/Hebammenwissenschaft.html Studium und Lehre an der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen : Hebammenwissenschaft]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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