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	<title>Heřmanice nad Labem - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:57:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=He%C5%99manice_nad_Labem&amp;diff=929753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=He%C5%99manice_nad_Labem&amp;diff=929753&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-06T21:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Heřmanice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Heřmanice (okres Náchod) znak.jpg|111px|Wappen von Heřmanice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Královéhradecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Náchod&lt;br /&gt;
| Fläche             = 692&lt;br /&gt;
| Höhe               = 276&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 574040&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 552&amp;amp;nbsp;12&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = H&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 4&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Josef Jelínek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2008&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Heřmanice 13&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 552 12 Heřmanice nad Labem&lt;br /&gt;
| Website            = www.obec-hermanice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/22/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/55/14/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heřmanice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hermanitz an der Elbe&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Okres Náchod]] in Tschechien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heřmanice from air 1.jpg|mini|links|Luftaufnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heřmanice liegt am Oberlauf der [[Elbe]]. Nachbarorte sind [[Vlčkovice v Podkrkonoší|Vlčkovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Wölsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Svinišťany]] (&amp;#039;&amp;#039;Schweinschädel&amp;#039;&amp;#039;) und Krabčice (&amp;#039;&amp;#039;Grabschütz&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Dolany u Jaroměře|Dolany]] (&amp;#039;&amp;#039;Dolan&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, [[Jaroměř]] (&amp;#039;&amp;#039;Jermer&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Zaloňov]] (&amp;#039;&amp;#039;Salnai&amp;#039;&amp;#039;) im Westen und [[Kuks]] (&amp;#039;&amp;#039;Kukus&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Heřmanice gehören die Ortsteile&lt;br /&gt;
* Heřmanice (&amp;#039;&amp;#039;Hermanitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Běluň (&amp;#039;&amp;#039;Bielaun&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Brod (&amp;#039;&amp;#039;Prode&amp;#039;&amp;#039;) und&lt;br /&gt;
* Slotov (&amp;#039;&amp;#039;Schlotten&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht Wallenstein.jpeg|mini|hochkant|[[Wallenstein]] (Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein), 1583–1634]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heřmanice ist seit 1352 urkundlich bezeugt. Es war Sitz einer kleinen [[Grundherrschaft]], deren Besitzer oft wechselten. 1497 gehörte es dem Waniek Ples von [[Sloupno nad Cidlinou|Slaupno]], der es dem Heinrich [[Berka von Dubá]] verpfändete, von dem er es 1516 wieder einlöste. 1520 erwarb es [[Georg von Gersdorff]], der es der Stadt Jaroměř verkaufte. Da die Stadt den Ständeaufstand von 1547 unterstützte, wurde ihr Besitz vom böhmischen König [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] konfisziert und an die [[Böhmische Kammer|Königliche Kammer]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verkaufte Hermanitz mit fünf umliegenden Dörfern 1548 dem Freiherrn Johann von [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|Waldstein]], der es seinem Neffen Wilhelm d.&amp;amp;nbsp;Ä. von Waldstein vererbte. Dessen Sohn [[Wallenstein|Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein]] wurde 1583 vermutlich in der damaligen Burg von Hermanitz geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach anderen, ebenfalls nicht belegten Angaben, z.&amp;amp;nbsp;B. in: Lydia Baštecká, Ivana Ebelová: &amp;#039;&amp;#039;Náchod&amp;#039;&amp;#039;. Náchod 2004, ISBN 80-7106-674-5, S. 89, wurde er auf dem [[Schloss Náchod]] geboren, das damals im Besitz des Geschlechts [[Smiřický von Smiřice]] war, dem seine Mutter entstammte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erbte die Herrschaft Hermanitz nach dem Tod seines Vaters 1595 und setzte seinen Eltern Grabsteine, die in der Kirche erhalten sind. Es handelte sich um eine kleine Grundherrschaft mit weniger als 100 erbuntertänigen und abgabepflichtigen Bauern. Nachdem Wallenstein 1609 durch seine Heirat an große Ländereien in [[Mähren]] gelangte, verkaufte er die Herrschaft Hermanitz 1610 an seinen Onkel, den Oberstmünzmeister von Böhmen und Hauptmann des [[Königgrätzer Kreis]]es, Hannibal von Waldstein (†&amp;amp;nbsp;1622).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/numismatischezei20stuoft/numismatischezei20stuoft_djvu.txt Oberstmünzmeister] ([[DjVu]]-Format)&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen dessen Überschuldung wurde Hermanitz 1618 von Wilhelm d.&amp;amp;nbsp;Ä. von [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]] ersteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1618 erwarb es Heinrich von [[Oppersdorff (Adelsgeschlecht)|Oppersdorf]], der 1621 enteignet wurde, da er am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstand]] von 1618 beteiligt gewesen war. 1623 gelangte es von der Königlichen Kammer wiederum an Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, der es ein Jahr später der Maria Magdalena von Lobkowitz (†&amp;amp;nbsp;1633)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|38|537|549|Trcka von der Lipa, Adam Erdmann Graf|[[Hermann Hallwich]]|ADB:Trcka von Lipa}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verkaufte, die mit [[Jan Rudolf Trčka von Lípa]] (†&amp;amp;nbsp;1634) verheiratet war. 1636 wurden beide vom [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen]] und böhmischen König [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] [[postum]] enteignet und die hinterlassenen Besitzungen der Königlichen Kammer zugewiesen. Nachfolgende Besitzer von Hermanitz und Gradlitz waren die dänischen Brüder und österreichischen Grafen Franz (†&amp;amp;nbsp;1636) und Corfitz Jacobsen von Ulefeld (auch: von Ulfeldt) (†&amp;amp;nbsp;1664), der es 1641 abgab. 1655 wurde es von [[Ottavio Piccolomini]] erworben, dem bereits die benachbarte [[Herrschaft Nachod]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lydia Baštecká, Ivana Ebelová: &amp;#039;&amp;#039;Náchod&amp;#039;&amp;#039;. Náchod 2004, ISBN 80-7106-674-5, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verkaufte Hermanitz 1661 einer Gräfin [[Czernin von und zu Chudenitz|Czernin]], die es dem [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] überließ. Von ihm erwarb es 1662 der Reichsgraf [[Johann von Sporck]], der es vermutlich mit seiner Herrschaft [[Choustníkovo Hradiště|Gradlitz]] verband. Später gelangte Hermanitz an den Orden der [[Barmherzige Brüder|Barmherzigen Brüder]]. Die Hermanitzer Burg war bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verfallen und unbewohnt. Als 1780–1790 die Festung Josefstadt 40 km nördlich von Königgrätz erbaut wurde, wurde ihr Gestein auf Geheiß von Kaiser Josef II. abgetragen und mit verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] 1848 wurde Hermanitz eine selbständige Gemeinde und gehörte bis 1938 zum Gerichtsbezirk Jaroměř.  Beim Zensus von 1921 lebten in den 67 Häusern der Gemeinde 416 Personen, darunter 361 Deutsche und 65 Tschechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zanikleobce.cz/chytil.php?menu=15&amp;amp;chs=353 Chytilův místopis ČSR, 2. aktualisierte Ausgabe, 1929, S. 353 Hertník - Heřmánkovice-Olivětín]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1945 war es ein deutsch-tschechisches Sprachgrenzdorf. Infolge des [[Münchner Abkommen]]s wurde es 1938 dem Deutschen Reich angeschlossen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Trautenau]]. 1945 wurde Heřmanice dem Okres Jaroměř eingegliedert; nach dessen Auflösung kam es zum 1. Juli 1960 an den Okres Náchod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kříž na rozcestí ve Slotově (Q66220403) 02.jpg|mini|Bildstock mit deutschen Inschriften im Ortsteil Slotov / Schlotten.]]&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Maria Magdalena (Heřmanice)|St. Maria Magdalena]] aus dem 14. Jahrhundert wurde Anfang des 18. Jahrhunderts umgebaut. Die links und rechts des Hauptaltars stehenden, fast lebensgroßen Marmor-Grabsteine mit tschechischer Inschrift stellen den Ritter Wilhelm von Waldstein und dessen Ehefrau Margareta [[Smiřický von Smiřice]] dar. Sie wurden 1602 von ihrem Sohn Albrecht errichtet. An den Außenwänden befinden sich die Grabsteine seiner Geschwister Hedwig/Hedvika, Johann Georg/Jan Jiří, Adam und Magdalena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wallenstein|Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein]] (1583–1634), kaiserlicher Generalissimus, genannt Wallenstein; Herzog von Friedland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Sommer|Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen: statistisch-topographisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, S. 108ff. [http://books.google.de/books?id=vLADAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA113&amp;amp;lpg=PA113&amp;amp;dq=Kukus+Barmherzige+Br%C3%BCder&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=qHCR_TWHwP&amp;amp;sig=2uiIJPyf6byxu1RiwShQINwcHNk&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=zPmPTv7fOsj14QTrxMSuAQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]&lt;br /&gt;
* [[Golo Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wallenstein&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer Verlag, Frankfurt/M. 1971, ISBN 3-10-047903-3, S. 7f., 13ff. und 126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heřmanice (Náchod District)|Heřmanice nad Labem}}&lt;br /&gt;
* [http://www.obec-hermanice.cz/page/historie Geschichte] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.riesengebirgler.de/gebirge/Geschichte/wallenstein.htm Geschichte Hermanitz a. d. Elbe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Náchod}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermanice Nad Labem}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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