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	<title>Hayingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hayingen&amp;diff=93947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hayingen&amp;diff=93947&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T19:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die deutsche Stadt Hayingen; zum lothringischen Ort Hayingen siehe [[Hayange]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art               = Stadt&lt;br /&gt;
| Wappen            = DEU Hayingen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad       = 48/16/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad        = 09/28/41/E&lt;br /&gt;
| Lageplan          = Hayingen in RT.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
| Landkreis         = Reutlingen&lt;br /&gt;
| Höhe              = 661&lt;br /&gt;
| PLZ               = 72534&lt;br /&gt;
| Vorwahl           = 07386&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 08415034&lt;br /&gt;
| LOCODE            = DE HYN&lt;br /&gt;
| Gliederung        = 5 Stadtteile&lt;br /&gt;
| Straße            = Marktstraße 1&lt;br /&gt;
| Website           = [http://www.hayingen.de/ www.hayingen.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister     = Ulrike Holzbrecher&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel     = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hayingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwäbische Dialekte|schwäbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Hoigna&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Landkreis Reutlingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Hayingen ist mit einem Großteil seiner Gemarkung (95,4 %) Teil des [[Biosphärengebiet Schwäbische Alb|Biosphärengebiets Schwäbische Alb]] und ein staatlich anerkannter [[Luftkurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Hayingen liegt auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung liegt bei Ehestetten im Norden der Gemarkung: &amp;#039;&amp;#039;Horn&amp;#039;&amp;#039; (802 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende [[Stadt|Städte]] und [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] grenzen an die Stadt Hayingen, sie werden im [[Uhrzeigersinn]] beginnend im Norden genannt und gehören zum [[Landkreis Reutlingen]] bzw. zum [[Alb-Donau-Kreis]]¹&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Münsingen (Württemberg)|Münsingen]], [[Ehingen (Donau)|Ehingen]]¹, [[Emeringen]]¹, [[Zwiefalten]], [[Pfronstetten]] und [[Hohenstein (Landkreis Reutlingen)|Hohenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Hayingen mit den Stadtteilen Anhausen, Ehestetten, Indelhausen, Münzdorf und [[Oberwilzingen]] gehören außer der Kernstadt Hayingen 12 weitere Dörfer, Weiler und Höfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Orte im Landkreis Reutlingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaHayingen.jpg|mini|500px|Panorama von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayingen, RT - Stadtkirche St Vitus, Kirchstr v S.jpg|mini|Stadtmitte Hayingen von Süden]]&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet liegen mehrere [[Wüstung|abgegangene]], heute nicht mehr bestehende Siedlungen:&lt;br /&gt;
* die 1208 als &amp;#039;&amp;#039;Altmanshusen&amp;#039;&amp;#039; und 1217 als &amp;#039;&amp;#039;Altmannishusin&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Siedlung Altmannshausen. Altmannshausen war in Besitz des [[Kloster Salem|Klosters Salem]] und wurde 1329 an die [[Stadion (Adelsgeschlecht)|Stadion]] verkauft. 1437 war der Ort unbewohnt;&lt;br /&gt;
* das 817 als &amp;#039;&amp;#039;Polstetin&amp;#039;&amp;#039; und 1208 als &amp;#039;&amp;#039;Bolstetin&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Bolstetten ging in Altmannshausen auf, ebenso&lt;br /&gt;
* das 1268 als &amp;#039;&amp;#039;Horne/Uffenhorn&amp;#039;&amp;#039; aufgeführte Horn, das zu dieser Zeit im Besitz des Klosters Salem war.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls in Besitz des Klosters Salem befanden sich der 1208 als &amp;#039;&amp;#039;Wilervelt&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Weilerfeld und&lt;br /&gt;
* das 1282 als &amp;#039;&amp;#039;oppidum Wineden&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Winden (alle im Stadtteil Anhausen);&lt;br /&gt;
* die beiden Orte Ettenheim und das 1364 als &amp;#039;&amp;#039;Pflumersbuch&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Pflummersbuch im Stadtteil Ehestetten;&lt;br /&gt;
* das nach 1329 abgegangene Gehöft Baldenstein,&lt;br /&gt;
* der Ort Bühlenfingen und&lt;br /&gt;
* die um 1100 erwähnten Siedlungen Leimgrube (als &amp;#039;&amp;#039;loco Leimgrube&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* Maisinhart (als &amp;#039;&amp;#039;Maisinhart&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* Schlechtenbuch (als &amp;#039;&amp;#039;Slehtinbuch&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* Wildsberg (als &amp;#039;&amp;#039;Wildisberc&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* das 1523 erstmals genannte Steinhausen (&amp;#039;&amp;#039;Stünhuser Feld&amp;#039;&amp;#039;) und&lt;br /&gt;
* der 1208 als &amp;#039;&amp;#039;Vainhusen&amp;#039;&amp;#039; genannte Ort Vainhausen. Vainhausen befand sich im Besitz des [[Kloster Heiligkreuztal|Klosters Heiligkreuztal]], später im Besitz des [[Kloster Zwiefalten|Klosters Zwiefalten]] und ist im 15. Jahrhundert abgegangen (alle im Stadtteil Hayingen).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 93–96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Münzdorf befinden sich die Reste der Gipfelburg [[Burg Weiler (Münzdorf)|Burg Weiler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Hayingen ist seit 1986 ein [[Luftkurort]] auf der Schwäbischen Alb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Hayingen}}&lt;br /&gt;
Nordwestlich der Stadt liegt das Naturschutzgebiet [[Digelfeld]] mit einer Fläche von etwa 111 Hektar. Es ist gleichzeitig Bestandteil des [[FFH-Gebiet]]s [[Glastal, Großer Buchwald und Tautschbuch]] und des [[Vogelschutzgebiet]]s [[Täler der Mittleren Flächenalb]]. Im Osten des Stadtgebiets hat Hayingen Anteil am [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Großes Lautertal]], das teilweise auch zum FFH-Gebiet [[Großes Lautertal und Landgericht]] gehört. Weitere Landschaftsschutzgebiete auf dem Stadtgebiet sind die [[Öde „Runder Burren“]], die [[Öde in der Wanne]], die [[Öde am Gleißenberg]], das [[Glastal]] und die Sommerschafweiden [[Sommerschafweide auf Hohengreutter|auf Hohengreutter]], [[Sommerschafweide auf Hochhalde|auf Hochhalde]], [[Sommerschafweide auf Hilbertswiese|auf Hilbertswiese]], [[Sommerschafweide am Krähenberg|am Krähenberg]], [[Sommerschafweide auf Stallbuch|auf Stallbuch]], [[Sommerschafweide auf Sandberg, Silberberg und vor dem Brömes|auf Sandberg, Silberberg und vor dem Brömes]], [[Sommerschafweide in Buchhausen (Münzdorf)|in Buchhausen]], [[Sommerschafweide hinter der Halde|hinter der Halde]] und [[Sommerschafweide auf Maiersberg|auf Maiersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hayingen gehört überdies, bis auf einige Flächen um Oberwilzingen, zum [[Biosphärengebiet Schwäbische Alb]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/9HfB Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 201-MA34-370-91-21, Hayingen, Soldaten an Feldküche.jpg|mini|hochkant=0.7|Mittagsrast 1940 in Hayingen]]&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Hayingen wurde anlässlich eines Gütertauschs im Jahr 785 erstmals mit &amp;#039;&amp;#039;Heinger marca&amp;#039;&amp;#039; (Gemarkung Hayingen) im [[Lorscher Codex]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0129 |titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3225, 9. Oktober 785 – Reg. 1947 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=123 |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 854 war der Ort Teil der [[Swerzenhuntare]]. Der Ritter Swigger [[Gundelfingen (Adelsgeschlecht)|von Gundelfingen]] gründete wahrscheinlich 1276 die Stadt. Aufgrund des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es kam Hayingen im Rahmen der [[Mediatisierung]] vom [[Fürstentum Fürstenberg]] zum [[Königreich Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Stadt gehörte zum [[Oberamt Münsingen]]. Bei den Verwaltungsreformen während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] wurde 1934 das Oberamt in Kreis Münsingen umbenannt und 1938 zum [[Landkreis Münsingen]] umgeformt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel die Stadt Hayingen in die [[Französische Besatzungszone]] und kam somit 1947 zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Nach der Auflösung des Landkreises Münsingen im Rahmen der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]] wurde Hayingen 1973 dem [[Landkreis Reutlingen]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Die Eingemeindung der Stadtteile Anhausen, Ehestetten, Indelhausen und Münzdorf in die Stadt Hayingen erfolgte im Jahre 1975.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Miller (Historiker)|Max Miller]], [[Gerhard Taddey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]] Deutschlands Bd. 6, Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 276). 2. verbesserte und erweiterte Auflage, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-520-27602-X, S. 297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Zahlen der ersten Tabelle entsprechen der tatsächlichen Einwohnerzahl der Stadt Hayingen nach ihrem alten Gebietsstand ohne die Eingemeindungen der 1970er Jahre:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=15868&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable Einwohner von Hayingen nach altem Gebietsstand bei Leo BW, abgerufen am 11. April 2021].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 792&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 793&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 834&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 734&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 712&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 678&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 614&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 580&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 758&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 860&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.140&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen sind [[Liste der Volkszählungen in Deutschland|Volkszählungsergebnisse]]&amp;amp;nbsp;(¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur [[Wohnsitz (Deutschland)#Haupt- und Zweitwohnsitz|Hauptwohnsitze]]). Die nachfolgenden Zahlen von 1970 und davor geben die Einwohnerzahl nun jedoch nach heutigem Gebietsstand (inklusive sämtlichen Eingemeindungen der 1970er Jahre) an und entsprechen deshalb nicht der jeweils tatsächlichen Einwohnerzahl der damaligen Stadt Hayingen, die nach altem Gebietsstand jeweils deutlich niedriger war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.806&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1900 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1925 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.519&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.380&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.656&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.849&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.114&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Mai 1987 ¹ ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.034&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.164&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.149&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.224&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.206&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.196&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Zugehörigkeit der Stadt zu den Fürstenberger Besitzungen blieb Hayingen auch nach der [[Reformation]] katholisch. Noch heute gibt es vier [[römisch-katholisch]]e Kirchen, die zum [[Dekanat Reutlingen-Zwiefalten]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang an Württemberg zogen seit dem 19. Jahrhundert auch evangelische Bewohner zu. 1884 wurde in Hayingen eine Filialgemeinde von Zwiefalten gegründet, deren Gottesdienste zunächst in einem Betsaal im alten Fruchtkasten am Karlsplatz stattfanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde stark an. Die evangelischen Bewohner des Hayinger Stadtteils Ehestetten gehörten bis 1983 zur Kirchengemeinde Dapfen. Mit Wirkung vom 1. Dezember 1983 wurden sie in die Kirchengemeinde Hayingen umgegliedert. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirchengemeinde Hayingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hayingen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirchenbezirk-badurach-muensingen.de/kirchengemeinden/hayingen/ Website der Evangelischen Kirchengemeinde Hayingen].&amp;lt;/ref&amp;gt; umfasst somit die Stadt Hayingen und den Hayinger Ortsteil Ehestetten. Sie ist mit der &amp;#039;&amp;#039;evangelischen Kirchengemeinde Zwiefalten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwiefalten&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirchenbezirk-badurach-muensingen.de/kirchengemeinden/zwiefalten/ Website der Evangelischen Kirchengemeinde Zwiefalten].&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammengeschlossen zur &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Zwiefalten-Hayingen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2 = &lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1 = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 41.67&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 35.31&lt;br /&gt;
|PARTEI2 = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2  = 35.14&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 31.36&lt;br /&gt;
|PARTEI3 = BL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 23.19&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 33.33&lt;br /&gt;
|FARBE3       = a9c&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayingen Rathaus.jpg|mini|Rathaus in Hayingen]]&lt;br /&gt;
In Hayingen wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat in Hayingen besteht aus den gewählten 12 ehrenamtlichen Gemeinderäten  (2019:13) und der Bürgermeisterin als Vorsitzende. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08415034/praesentation/ Wahlinformationen auf komm.one]&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#fff | &lt;br /&gt;
| %&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
| Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FWV&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]]&lt;br /&gt;
| 41,67&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 35,31&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| CDU&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 35,14&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 31,36&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BL&lt;br /&gt;
| align=left | Bürgerliste&lt;br /&gt;
| 23,19&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 33,33&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 12&lt;br /&gt;
| 100 &lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 78,07 %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 78,93 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt.&lt;br /&gt;
* 1953–1975: Paul Burger&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindewahlausschuß: &amp;#039;&amp;#039;Bekanntgabe des Wahlergebnisses vom 26.04.1953.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975–2015: Robert Riehle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.swp.de/muensingen/lokales/alb/Der-Buergermeister-geht-von-Bord;art1158510,3213858 |wayback=20150924131801 |text=Hayingen: Der Bürgermeister geht von Bord |archiv-bot=2025-06-20 11:24:38 InternetArchiveBot }} swp.de, abgerufen am 14. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015–2022: Kevin Dorner&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gea.de/region+reutlingen/ueber+die+alb/+passen+sie+auf+unser+staedtle+gut+auf.4149291.htm Bürgermeisterwahl Hayingen] gea.de, abgerufen am 9. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2022: Ulrike Holzbrecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrike Holzbrecher amtiert seit 2022 als Bürgermeisterin von Hayingen. Sie wurde am 6. März 2022 im ersten Wahlgang mit 70,5 Prozent der Stimmen zur Bürgermeisterin gewählt. Ihr Vorgänger Kevin Dorner legte sein Amt frühzeitig zum 1. April 2022 nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gea.de/neckar-alb/ueber-die-alb_artikel,-kevin-dorner-k%C3%BCndigt-r%C3%BCcktritt-als-b%C3%BCrgermeister-von-hayingen-an-_arid,6527542.html Kevin Dorner kündigt Rücktritt als Bürgermeister von Hayingen an] gea.de, abgerufen am 10. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Hayingen Banner.svg|mini|90px|Flagge der Stadt Hayingen]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Hayingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Blau über einer aus dem Unterrand emporkommenden, beiderseits mit je einem rot bedachten silbernen [[Turm (Heraldik)|Turm]] besetzten silbernen [[Mauer (Heraldik)|Zinnenmauer]] ein goldener [[Wappenschild|Schild]], darin ein angehackter roter [[Schrägbalken]].&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://rekos.psp.cz/detail-symbolu/id/2405 Wappen und Flagge der Gemeinde auf rekos.psp.cz]&lt;br /&gt;
|Begründung      = Der Marktflecken Hayingen wurde vor 1250 gegründet und erwarb 1285 die Stadtrechte. Hayingen war Hauptort und Sitz einer reichsunmittelbaren Herrschaft der Freiherren von Gundelfingen bis zum Aussterben der Familie Mitte des 16. Jahrhunderts. Das Bild der ältesten Siegel der Stadt aus dem 14. Jahrhundert ist bis heute in Verwendung. Das Wappenschild zeigt das Wappen der Freiherren von Gundelfingen. Alle späteren Siegel und Bilder bis 1810 zeigen die gleiche Komposition. Von 1810 bis 1920 zeigt das Wappen nur noch das Wappen der Familie. Im Jahr 1920 wurde das ähnliche Wappen mit roten Dächern übernommen.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Wappen und Flagge wurden der Stadt am 8. September 1978 von der Landkreisverwaltung Reutlingen verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Wappen der ehemaligen Gemeinden ====&lt;br /&gt;
Die Stadt besteht aus Hayingen und den bei der [[Gemeindereform]] hinzugekommenen Ortsteilen (mit ihren Wappen):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Anhausen.png|80px|Anhausen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Anhausen&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Ehestetten.png|80px|Ehestetten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Ehestetten&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Indelhausen.png|80px|Indelhausen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Indelhausen&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Muenzdorf.png|80px|Münzdorf]]&amp;lt;br /&amp;gt;Münzdorf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Hayingen liegt am [[Schwäbische-Alb-Südrand-Weg]], einem [[Fernwanderweg]] des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiluft-Theater ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayingen Naturtheater.jpg|mini|Naturtheater Hayingen]]&lt;br /&gt;
Das [[Naturtheater Hayingen]] ist eine 1949 gegründete [[Freiluftbühne]] mit überdachten Zuschauerrängen. Über eine Million Besucher haben hier vor allem Theaterstücke in schwäbischem Dialekt gesehen; die Spielzeiten sind jährlich von Juli bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Hayingen verfügt durch seine Gliederung in viele Ortsteile über ein reiches Vereinsleben, das sowohl Sportvereine wie den Luftsportverein Hayingen, den TC Hayingen, den TSV Hayingen und den SV Ehestetten-Münzdorf einschließt als auch Narrenzünfte und Jugendclubs wie den Bauwagen Hayingen e.&amp;amp;nbsp;V., die Landjugend Hayinger Jugendtreff, den Jugendclub Ehestetten e.&amp;amp;nbsp;V. oder den Jugendclub P.U.G. e.&amp;amp;nbsp;V. der Ortsteile Indelhausen und Anhausen.&lt;br /&gt;
Das musikalische Stadtleben gestalten neben den Kirchenchören beispielsweise auch der Liederkranz Hayingen mit seinem Chor Hay-Fidelity, die Stadtkapelle Hayingen, der Männergesangverein und der Musikverein Ehestetten oder der Gesangverein Münzdorf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Seite.jpg|mini|Schloss in Ehestetten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayingen Kappenturm.jpg|mini|Kappenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayingen Rathaus Indelhausen.jpg|mini|Rathaus Indelhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Hayingen besitzt in der Kernstadt eine Reihe [[mittelalter]]licher Bauten, darunter das 1536 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Alte Spital&amp;#039;&amp;#039;, das zu den ältesten Bauwerken der Stadt zählt. Der &amp;#039;&amp;#039;Kappenturm&amp;#039;&amp;#039; ist ein beliebtes Fotomotiv und noch erhaltener Bestandteil der früheren Stadtmauer. Die [[Stadtkirche St. Vitus (Hayingen)|Stadtkirche St. Vitus]] im Ortskern aus dem 13. Jahrhundert trägt heute ein [[barock]]es Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den historischen Gebäude in den Ortsteilen zählen das [[Rathaus]] und das [[Pfründnerhaus]] in Indelhausen aus dem 16. Jahrhundert sowie das Schloss in Ehestetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Katharinen}} Evangelische Katharinenkirche ====&lt;br /&gt;
Die kleine Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde von Hayingen liegt am Ortsausgang Richtung Indelhausen, an der Abzweigung zum Naturtheater. Der älteste Teil der Kirche ist der Chor, eine alte, der [[Katharina von Alexandria]] geweihte Feldkapelle aus dem 15. Jahrhundert. Diese Kapelle, im letzten Jahrhundert säkularisiert, schenkte die Stadt Hayingen im Jahr 1953 der Evangelischen Gemeinde in Hayingen. 1953/54 wurde die Kapelle vom Stuttgarter Architekt [[Walter Ruff (Architekt)|Walter Ruff]] durch Anbau eines Kirchenschiffs mit Sakristei zur Kirche mit etwa 120 Plätzen erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Gommel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ev. Kirchenkunst der Gegenwart - Festschrift des Vereins für christliche Kunst in der Evangelischen Kirche Württembergs zu Feier des 100jährigen Bestehens 1857-1957&amp;#039;&amp;#039;; Stuttgart 1957, Abb. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bildhauer [[Emil Jo Homolka (Bildhauer)|Emil Jo Homolka]] (Königsfeld/Schwarzwald; 1925–2010) schuf 1954 das Kruzifix, der Künstler [[Rudolf Yelin der Jüngere|Rudolf Yelin d.&amp;amp;nbsp;J.]] die vier kleinen Chor-Rundfenster als &amp;#039;&amp;#039;Vorbilder im Glauben&amp;#039;&amp;#039;: [[Martin von Tours]], [[Erzengel Michael]] (der Drachentöter), [[Christophorus]] sowie Katharina von Alexandrien.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Lamprecht: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Yelin (1902–1991): Werkverzeichnis der baugebundenen Arbeiten&amp;#039;&amp;#039;; o.&amp;amp;nbsp;O. (Stuttgart), o.&amp;amp;nbsp;J. (1991), S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Burgen ====&lt;br /&gt;
Entlang des alten Handelsweges im Lautertal siedelten sich viele Burgen an, von denen aber nur wenige vollständig erhalten sind. Auf Hayinger Stadtgebiet befinden sich unter anderem die 1350 errichtete [[Burg Derneck]] im Ortsteil Münzdorf, die als Wanderheim dient, die um 1100 errichtete Münzdorfer [[Burg Weiler (Münzdorf)|Burgruine Weiler]], die nur noch als Burgstelle erkennbar ist, die vor 1258 errichtete [[Ruine Monsberg]], die stark erhaltene [[Ruine Schülzburg]] aus dem 12. Jahrhundert, die [[Ruine Wartstein (Württemberg)|Ruine Wartstein]] von vor 1185, deren Burgfried heute als Aussichtsturm über das Lautertal dient, sowie die [[Ruine Maisenburg]] aus dem 12. Jahrhundert, deren angeschlossenes Hofgut noch erhalten ist. Die ebenfalls oberhalb des Lautertals in Nachbarschaft der Maisen- und Schülzenburg gelegene [[Burg Alt-Hayingen]] ist eine frühkeltische Wallanlage aus der Zeit um 400 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Außerhalb des Lautertals liegt die [[Ruine Alt-Ehrenfels|Burgruine Alt-Ehrenfels]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayingen Bärenhöhle im Glastal.jpg|mini|Bärenhöhle im Glastal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hayingen Naturschutzgebiet Digelfeld.jpg|mini|Wacholderheide im Naturschutzgebiet Digelfeld]]&lt;br /&gt;
* Bärenhöhle im Glastal&lt;br /&gt;
* [[Bettelmannshöhle|Bettelmannshöhle im Lautertal]]&lt;br /&gt;
* Gerberhöhle, Ortsteil Anhausen&lt;br /&gt;
* [[Wimsener Höhle]], auch Friedrichshöhle genannt, mit einem Kahn befahrbare Wasserhöhle&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet [[Digelfeld]], die mit 121 ha größte [[Wacholderheide]] der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], bei Hayingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Stadtfest mit Kunst- und Handwerkermarkt, Mitte Juli&lt;br /&gt;
* Naturtheater Hayingen, Anfang Juli bis Anfang September&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Landesstraße 245 verbindet die Stadt mit [[Zwiefalten]] und damit mit der [[Bundesstraße]] [[Bundesstraße 312|312]]. Die L 249 verbindet die Stadt mit [[Obermarchtal]] und damit mit der [[Bundesstraße 311|B&amp;amp;nbsp;311]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[ÖPNV|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 228.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 2&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Ortsmitte liegt das [[Segelfluggelände Hayingen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Behörden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Hayingen gibt es mit der Digelfeldschule eine Grundschule. Im Stadtteil Ehestetten bestand bis 2009 eine Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Albert Stemmer (1856–1946), Postdirektor&lt;br /&gt;
* Johannes Schwendele (1883–?), Stadtpfarrer, Stadtkamerer und Bischöflicher Kommissär sowie Namensgeber des örtlichen Johannes-Schwendele-Wegs&lt;br /&gt;
* 1950: [[Gustav Jourdan]] (1884–1950), Künstler und Hochschullehrer, Mitbegründer des Naturtheaters und Namensgeber des örtlichen Gustav-Jourdan-Wegs&lt;br /&gt;
* 1973: Martin Schleker (* 1908), Schriftsteller und Spielleiter der Naturbühne Hayingen,&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1079–1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1974 Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und ab 1935 Vater von [[Martin Schleker]]&lt;br /&gt;
* Gustav Wahl, Oberregierungsrat&lt;br /&gt;
* Josef Haible (1909–1984), Mitbegründer und langjähriger Mitspieler des Naturtheater Hayingen, langjähriger Dirigent des Liederkranzes Hayingen und der Stadtkapelle Hayingen. Namensgeber des örtlichen Josef-Haible-Wegs&lt;br /&gt;
* 2015: Robert Riehle, ehemaliger Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.swp.de/muensingen/lokales/alb/Ehrenbuergerurkunde-und-La-Ola-Welle;art1158510, |text=216594 Hayingen: Ehrenbürgerurkunde und La-Ola-Welle |archivebot=2018-04-14 05:18:30 InternetArchiveBot}} swp.de, abgerufen am 14. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Stephan Hechinger]] (1793 – nach 1867), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Franz Sales Hechinger]] (1800–1887), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Josef Rapp]] (1832–1896), Oberamtsbaumeister und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Karl Speth von Schülzburg]] (1844–1905), Landtagsabgeordneter, Majoratsherr, Landgerichtsrat und Kammerherr&lt;br /&gt;
* [[Martin Schleker]] (1935–2022), Schauspieler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Personen, die in Hayingen gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Anton Bredelin]] (1752–1814), Dichter und Komponist, war Lehrer in Hayingen&lt;br /&gt;
* [[Gotthold Brendle]] (1892–1963), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Tiberius Fundel]] (1897–1982), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Simon Tress]] (* 1983), Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Schwendele: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und der Pfarrei Hayingen: volkstümliche Darstellung der Ortsgeschichte, aufgebaut und zusammengestellt auf den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Schwabenverlag, Riedlingen 1958. (Nebentitel: Ortschronik Hayingen)&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Münsingen |Titel=Hayingen mit Ehrenfels und Wimsheim |Seite=166–170 |Wikisource=Gomadingen#B24}}&lt;br /&gt;
** dito von [[s:Beschreibung des Oberamts Münsingen/Münsingen#B4|Anhausen]], [[s:Beschreibung des Oberamts Münsingen/Bremelau#B15|Ehestetten]], [[s:Beschreibung des Oberamts Münsingen/Gomadingen#B28|Indelhausen]] und [[s:Beschreibung des Oberamts Münsingen/Kohlstetten#B36|Münzdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Buildings in Hayingen|Galerie historischer Gebäude in Hayingen|suffix=Fotos mit Informationen zu den Gebäuden}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hayingen.de/ Offizielle Internetseite der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Reutlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4265282-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hayingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Reutlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 785]]&lt;/div&gt;</summary>
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