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	<title>Hawitta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:34:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hawitta&amp;diff=1043414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Komma entlinkt</title>
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		<updated>2018-04-07T13:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harry Charles Purvis Bell, Ruins of a Dagaba on Fua Mulaku island, 1922.jpg|mini|Die größte Hawitta auf [[Fuvahmulah|Fua Mulaku.]] Foto von H.C.P.&amp;amp;nbsp;Bell, 1922.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hawitta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird auf den [[Malediven]] ein künstlich entstandener Hügel bezeichnet, der bauliche Strukturen aus vorislamischer Zeit enthält. Dies können [[Stupa|Dagoben]] oder Stufenpyramiden gewesen sein. Ursprünglich umschlossen in diesen Bauten äußere Stützmauern aus sauber bearbeiteten, in älterer Zeit sogar mit Reliefs verzierten, Steinplatten, beliebiges Schüttmaterial. Für Letzteres wurde neben Kalkstein, Sand oder unbehandelten Korallenblöcken auch Abbruchmaterial früherer Bauten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Westen gelangten erste Beschreibungen von Hawittas durch [[Harry Charles Purvis Bell|H.C.P.&amp;amp;nbsp;Bell]], der auf den Malediven 1922 erstmals archäologische Studien betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Islamisierung wurden &amp;#039;&amp;#039;alle&amp;#039;&amp;#039; früheren Sakralbauten zerstört und der Großteil der Außenhüllen als Baumaterial abtransportiert. Ähnlichen Fanatismus hatten allerdings auch schon die Buddhisten sechshundert Jahre zuvor gezeigt. Erst um 1980 wurde derartiger Vandalismus per Gesetz offiziell verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die quadratischen Fundamente einzelner der frühen Bauten hatte man auch für die ältesten Moscheen der Malediven (beispielsweise Malé und Nilandu)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thor Heyerdahl |Titel=Fua Mulaku. Reise zu den vergessenen Kulturen der Malediven. |Verlag=Bertelsmann |Ort=München |Jahr=1986 |Seiten=145 |ISBN=3-570-01800-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt, wodurch diese nicht, wie eigentlich vorgeschrieben, auf Mekka, sondern exakt Nord-Süd und Ost-West ausgerichtet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thor Heyerdahl]] besuchte die [[Archipel|Inselgruppe]] in den Jahren 1982 bis 1984 mehrfach, und unter der Leitung des Archäologen [[Arne Skjølsvold]] wurde erstmals nach Standards des 20. Jahrhunderts gegraben. Unterhalb des Bodenniveaus der geplünderten Steinhaufen wurden etliche gut erhaltene Umgrenzungsmauern freigelegt. Datierung mittels [[Radiokarbonmethode]] ergab für die untersuchten Stellen, dass die Gebäude um das Jahr 500 entstanden waren, doch enthielt das Schüttmaterial auch Bruchstücke sauber bearbeiteter Steine aus früherer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor um 500 entstandenen buddhistischen Dagoben, die bloß mit Kalk verputzt waren, muss es also Bauwerke mit sehr viel feineren Steinmetzarbeiten gegeben haben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thor Heyerdahl |Titel=Fua Mulaku. Reise zu den vergessenen Kulturen der Malediven. |Jahr=1986 |Seiten=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die zwar undatiert blieben, deren Relikte aber im Schüttmaterial gefunden wurden. Heyerdahl macht glaubhaft, dass dies Stufenpyramiden ähnlich den [[Zikkurat]]s waren, auf deren oberster Plattform ein Tempel oder Schrein gestanden haben könnte. Überlieferungen Einheimischer, in denen von bis zu neun Plattformen mit einem „Haus“ darauf die Rede ist, weisen ebenfalls darauf hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck ==&lt;br /&gt;
Das von &amp;#039;&amp;#039;Heyerdahl, Prof. Skjölsvold&amp;#039;&amp;#039; und Skjölsvolds Schüler [[Øystein Kock Johansen|Johansen]] erhobene Material dokumentiert die Existenz buddhistischer [[Stupa]]s aus vorislamischer Zeit, wie auch &amp;#039;&amp;#039;Bell&amp;#039;&amp;#039; sich bereits sicher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf frühere hinduistische Kultstätten am selben Ort fanden sich aber ebenso wie Hinweise auf noch frühere Sonnenanbetung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. C. P. Bell: &amp;#039;&amp;#039;Excerpta Máldiviana. Journal of the Ceylon Branch of the Royal Asiatic Society.&amp;#039;&amp;#039; Colombo 1922–1935. (Reprint: New Delhi 1998, ISBN 81-206-1221-3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Malediven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Architektur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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