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	<title>Havenhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T21:56:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomas-2801: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1640er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1648</title>
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		<updated>2025-10-11T17:24:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1640er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1640er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1640er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1648&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1648 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1648&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Havenhaus - Vegesack (Bremen) - 2008.jpg|mini|Die Südfassade des Havenhauses im Jahr 2008]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Havenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|Plattdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nds|Havenhuus}}&amp;#039;&amp;#039;) in [[Vegesack]] ist ein [[Baudenkmal]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|1265|Denkmaldatenbank des LfD}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Vegesacker Hafen&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;12 in [[Bremen]]. Mitte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als Amtshaus des [[Hafenkapitän|Hafenmeister]]s von Vegesack erbaut, wird es heute als Gaststätte und Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau des Havenhauses ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenhaus - Vegesack - 1670.jpg|mini|Die älteste erhaltene Abbildung des Havenhauses und Vegesacks überhaupt, aus dem Jahr 1670 (Ausschnitt eines Gemäldes, wahrscheinlich von [[Franz Wulfhagen]])]]&lt;br /&gt;
Nach dem Bau des [[Vegesacker Hafen]]s durch den [[Bremer Rat]] und das [[Haus Seefahrt]] zwischen 1618 und 1623 wurde für den ersten Hafenmeister Vegesacks, Bosche Hasselmann, zunächst ein einfaches [[Fachwerkhaus]] errichtet, das bald jedoch schon nicht mehr der wachsenden Bedeutung des neuen Hafens entsprach. So wurde 1643 vom [[Drost]]en des Amtes [[Blumenthal (Bremen)|Blumenthal]] ein Grundstück nahe der Einfahrt des Hafens an der [[Weser]] für den Bau eines neuen Diensthauses zur Verfügung gestellt, auf dem von 1645 bis 1648 das zweigeschossige &amp;#039;&amp;#039;Havenhaus&amp;#039;&amp;#039; als erstes größeres Steinhaus in Vegesack errichtet wurde. Das Gebäude hatte eine Abmessung von 20,30&amp;amp;nbsp;× 12,30&amp;amp;nbsp;Metern, verfügte über ein [[Satteldach]] und eine [[Auslucht|Utlucht]] an der Südseite. Neben den eigentlichen Diensträumen enthielt es eine [[Kneipe|Schankwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1653 ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld des [[Erster Bremisch-Schwedischer Krieg|Ersten Bremisch-Schwedischen Krieges]] besetzten schwedische Truppen 1653 Blumenthal und Vegesack, vertrieben den Hafenmeister und legten um das Havenhaus herum eine Schanze mit Geschützstellungen an. Im Laufe der kriegerischen Auseinandersetzung eroberten die Bremer Vegesack zurück, mussten sich jedoch wieder zurückziehen, bevor Vegesack im [[Erster Stader Vergleich|Ersten Stader Vergleich]] wieder bremisch wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter Koster S. 130&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1671 übernahm die Stadt die Verwaltung des Hafens vom Haus Seefahrt und verpachtete diesen an den neuen Hafenmeister Heinrich Pundt, der zugleich auch die Schankrechte für das Havenhaus erhielt. Einige Jahre später entzog der Rat Pundt jedoch wieder die Pacht, nachdem sich zeigte, dass es ihm nicht gelang, den Hafen hinreichend instand zu halten. Neuer Dienstherr im Havenhaus wurde am 17.&amp;amp;nbsp;Mai 1697 Gerdt Hinrichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brand und Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
1719 zerstörte ein Feuer einen Großteil Vegesacks&amp;amp;nbsp;– nur das Havenhaus blieb unbeschädigt. Als im [[Zweiter Stader Vergleich|Zweiten Stader Vergleich]] 1741 die bremischen Gebiete des Amtes Blumenthal [[Kurhannover]] zugesprochen wurden, verblieben einzig der Vegesacker Hafen und das Havenhaus unter Bremer Hoheit. Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erlebte der Handel über den Vegesacker Hafen einen erheblichen Aufschwung, so dass 1781 das Havenhaus durch die Baumeister Johann Dierks und Christoph Poppe erneuert und durch einen Gebäudeflügel an der Hafenseite erweitert wurde. Die Fenster des Gebäudes wurden im Stile des [[Klassizismus]] neu gegliedert, und über dem Eingang an der [[Alte Hafenstraße|Alten Hafenstraße]] das Relief eines doppelköpfigen Adlers mit dem [[Bremer Wappen]] eingefügt (so wie auch über dem Portal zum [[Schütting (Bremen)|Schütting]] zu sehen). Die Hauptgiebel wurden mit Schmuckvasen verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 erhielt die Stadt ihre Reichsunmittelbarkeit zurück und das gesamte Gebiet von Vegesack kam wieder zu Bremen. Infolge der [[Bremer Franzosenzeit|Französischen Besatzung Norddeutschlands]] und der [[Kontinentalsperre]] geriet der Seehandel jedoch in eine Krise, die auch den Vegesacker Hafen und das Havenhaus betrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Havenhaus als Post, Gasthaus und Hotel ===&lt;br /&gt;
1852 wurde Vegesack zur Stadt erhoben, im Havenhaus war die Post untergebracht. Im April 1853 wurden 26 [[Kanonenboot]]e der von Marineminister [[Arnold Duckwitz]] initiierten ersten gesamtdeutschen [[Reichsflotte]] im Havenhaus für 4100&amp;amp;nbsp;Taler versteigert. 1868 wurde das [[Hafenamt Bremen|Hafenamt]] endgültig vom Havenhaus getrennt und das Gebäude fortan nur noch als Gastwirtschaft und Hotel genutzt. Der Pächter H. D. Landwehr ließ Stallungen sowie einen großen Saal anbauen, in dem die [[Stapellauf|Stapelläufe]] der Vegesacker Werften gefeiert und der jährliche &amp;#039;&amp;#039;Schifferball&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Konkurrenz durch neue Ausflugslokale an Weser und [[Lesum]] verlor das Hafenhaus Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts seine zuvor unumstrittene Stellung als „erstes Haus“ am Platz. 1911 mietete der &amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Museumsverein für Vegesack und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; Räume in dem Gebäude, später andere Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus überstand den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ohne Schäden, musste aber 1956 renoviert werden. Ein weiterer Umbau erfolgte 1961/1962. Seit dem 16. Mai 1963&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vegesack hat ein neues Wahrzeichen erhalten&amp;#039;&amp;#039;, [[Weser-Kurier]], 17. Mai 1963, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; steht vor dem Havenhaus&amp;amp;nbsp;– nahe dem &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nds|Utkiek}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– eine [[Vegesacker Wal-Kiefer|Walkiefer-Skulptur]] als Symbol für die maritime Tradition des Ortes. 1979/1980 wurde das Havenhaus grundlegend unter der Leitung des Architekten [[Gert Schulze]] saniert: So wurden die Holzbalkendecken entfernt und durch Stahlbeton ersetzt, der Grundriss wurde neu gestaltet. Außenwände, Fenster und Türen wurden entsprechend den Anforderungen des [[Hochwasserschutz]]es gestaltet, um das Haus gegen Schäden bei Sturmfluten möglichst weitgehend zu schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Orte schaffen&amp;amp;nbsp;– Gert Schulze, Architekt in Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Bremer Zentrum für Baukultur, 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter Koster S. 130&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Peter Koster | Titel=Chronik der Kaiserlichen Freien Reichs- und Hansestadt Bremen 1600–1700 | Verlag=Temmen | Ort=Bremen | Jahr=2004 | ISBN=3-86108-687-5 | Seiten=130 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wendelin Seebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Havenhaus Vegesack: 1648–1998&amp;#039;&amp;#039;. STAVE Verlag, Bremen 1998.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stein]]: &amp;#039;&amp;#039;Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens&amp;#039;&amp;#039;. Hauschild Verlag, Bremen 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hotel-havenhaus.de/ Website des Havenhaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53/10/6.096/N|EW=8/37/26.796/E|type=landmark|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Behörde (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1648]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vegesack]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-2801</name></author>
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