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	<title>Haustorium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haustorium&amp;diff=192766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hyaloperonospora-parasitica-hyphae-haustoria.jpg|mini|rechts|&amp;#039;&amp;#039;Hyaloperonospora parasitica&amp;#039;&amp;#039;: [[Hyphe]]n und Haustorien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustorium Cuscuta epilinum.jpg|mini|Haustorium des [[Flachs-Teufelszwirn]]s (&amp;#039;&amp;#039;Cuscuta epilinum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustorium Mistel Sachs.jpg|mini|Haustorium der [[Weißbeerige Mistel|Weißen Mistel]] (&amp;#039;&amp;#039;Viscum album&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haustorium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Plural Haustorien) ist ein Saug[[Organ (Biologie)|organ]] zur Nährstoffaufnahme, mit dem eine [[Pflanzen|Pflanze]] oder ein [[Pilze|Pilz]] Stoffe wie Wasser oder Nährstoffe von einem anderen Teil des eigenen Individuums oder von einem fremden Organismus aufnimmt. Haustorien sind von äußerst unterschiedlicher Art:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Parasitismus|Parasitische]] Samenpflanzen dringen mit Haustorien in die Wirtspflanze ein und nehmen Kontakt zu deren [[Leitbündel]]n auf.&lt;br /&gt;
* Bei Pilzen, besonders bei den [[flechte]]nbildenden, können einzelne [[Hyphe]]n als Haustorien ausgebildet sein. Bei den Flechten legen sich die Pilzhaustorien eng an die Algenzellen ([[Appressorium]]) oder dringen etwas in sie ein. Parasitische Pilze dringen mit den Haustorien in Wirtszellen ein. &lt;br /&gt;
* Bei den [[Moose]]n wird der [[Moose#Embryoentwicklung|Fuß des Sporogons]] Haustorium genannt. Mit ihm sitzt das Sporogon im [[Gametophyt]]en und nimmt von diesem Nährstoffe auf. &lt;br /&gt;
* Der [[Embryo (Botanik)|Embryo]] der [[Farne|Farnpflanzen]] bildet ebenfalls einen Fuß, Haustorium genannt, aus, mit dem er im [[Prothallium]] steckt.&lt;br /&gt;
* Auch in der Embryologie der [[Bedecktsamer]] gibt es Haustorienbildungen, die aus Teilen des [[Embryosack]]es, des Embryos oder dem [[Endosperm]] gebildet werden. Das Keimblatt ([[Scutellum (Süßgräser)|Scutellum]]) der Grasfrüchte ([[Karyopse]]n) z.&amp;amp;nbsp;B. ist als Saugorgan ausgebildet, es vermittelt Nährstoffe aus dem Endosperm an den [[Embryo (Pflanze)|Keimling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haustorium parasitischer Blütenpflanzen ==&lt;br /&gt;
Die meisten parasitischen Blütenpflanzen haben ihre Wurzeln zu Haustorien umgebildet, etwa die [[Weißbeerige Mistel|Mistel]]. Einige wenige bilden ihre Haustorien aus Sprossgewebe, wie die [[Seide (Gattung)|Teufelszwirne]] (&amp;#039;&amp;#039;Cuscuta&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|382741010X|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haustorien dringen in das Gewebe der Wirtspflanze ein, wo sie den Kontakt zum Leitbündel suchen. Es werden sowohl [[Xylem]] wie auch [[Phloem]] angezapft. Der Stoffaustausch mit dem Phloem dürfte zumindest teilweise über [[Plasmodesmos|Plasmodesmen]], also [[symplast]]isch erfolgen. Die Misteln stellen den Gewebekontakt durch ein Adhäsionsepithel her. Dessen Zellen ähneln Sekret[[Trichom|haaren]]. Bei den Teufelszwirnen umgreifen die Haustorien die [[Siebröhre]]n der Wirtspflanze fingerförmig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3540591311|Seite=155f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3827413982|Seite=137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haustorium|Haustorium}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenmorphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morphologie (Pilz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bryologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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