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	<title>Haustadt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:49:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haustadt&amp;diff=265992&amp;oldid=prev</id>
		<title>87.162.64.254: Kategorie &quot;Ersterwähnung 1147&quot; hinzugefügt.</title>
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		<updated>2024-11-19T20:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie &amp;quot;Ersterwähnung 1147&amp;quot; hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Haustadt&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Beckingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Haustadt.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Haustadt&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.41333&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.72416&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 198&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.95&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1750&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.beckingen.de/gemeindebezirk-haustadt/ |titel=Gemeindebezirk Haustadt – Gemeinde Beckingen |sprache=de-DE |abruf=2022-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66701&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06835&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                   = Haustadt Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[St. Mauritius (Haustadt)|Pfarrkirche St. Mauritius]], auch „Taldom“ genannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haustadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Beckingen]] im [[Landkreis Merzig-Wadern]] ([[Saarland]]). Bis Ende 1973 war Haustadt eine eigenständige Gemeinde. Haustadt ist Namensgeber des &amp;#039;&amp;#039;Haustadter Tales&amp;#039;&amp;#039;, welches, dem Lauf des Mackenbachs und des Mühlenbachs folgend, die Beckinger Ortsteile [[Oppen (Beckingen)|Oppen]], [[Reimsbach]], [[Honzrath]], Haustadt und Beckingen miteinander verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haustadt wurde im Jahr 1147 zum ersten Mal unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hustat&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Der Ortsname weist auf eine mittelalterliche Rodungssiedlung hin, die vermutlich vom Altort Beckingen ausging. Es handelt sich um die &amp;quot;Stätte, an der ein Hof bzw. ein Haus liegt&amp;quot;. Ein durch eine Rodung angelegtes Hofgut weitete sich mit der Zeit zu seiner dörflichen Ansiedlung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Pauly: Siedlung und Pfarrorganisation im alten Erzbistum Trier, Das Landkapitel Merzig, Trier 1967, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Henrich, Monika Silvanus, Martin Uhrhan, Volkmar Schommer: Beckingen im Wandel der Zeit, Eine Darstellung der Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Beckingen und ihrer Gemeindebezirke, hrsg. von der Gemeinde Beckingen, Beckingen 1991, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Nachweise für die Besiedlung des Haustadter Tales gehen allerdings bis in die [[Bronzezeit]] zurück. Zur Zeit des Römischen Reichs verlief durch den Ort eine wichtige Verkehrsader.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurde die bis dahin eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Haustadt am 1. Januar 1974 der damals neu gebildeten Gemeinde [[Beckingen]] zugeordnet&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=804}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist seitdem ein Ortsteil und ein Gemeindebezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den Ortsratswahlen 2014 erhielt die CDU 62,1 %, die SPD 24,0 % und die Linke 13,9 % der Stimmen. Damit stellt die CDU den Ortsvorsteher.&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, überdeckt mit einem Herzschild, darin in Silber auf einem grünen Hügel eine grüne Linde mit sechzehn Blättern. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärung:&lt;br /&gt;
Das schwarze Kreuz erinnert an die historische Zugehörigkeit Haustadts zur Deutschordens-[[Kommende Beckingen]]. Der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] nutzt seit seiner Gründung im Jahr 1190 ein schwarzes Kreuz auf weißem Hintergrund zur Abgrenzung und Unterscheidung von den anderen [[Ritterorden]], die bereits Kreuze in anderen Farben hatten. Die Bedeutung des Kreuzes geht auf das [[Kreuz Christi]] zurück und sollte zeigen, dass der Orden von [[Christentum|christlicher]] Prägung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linde erinnert an die Haustadter [[Gerichtslinde]] an der alten Mauritiuskirche. Ihre zentrale Stellung im Wappen deutet die historische Zentrumsfunktion Haustadts im Haustadter Tal an. Die 16 Lindenblätter symbolisieren die Einteilung des Haustadter Bannes in 16 Teile (ohne Zählung des Hofgutes, des Kircheneigentums sowie des Pfarr[[wittum]]s, also das unbewegliche Vermögen der Pfarr[[pfründe]]). Die grüne Farbe steht für die reiche Vegetation des Haustadter Tales. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Entwurf des Wappens verfertigte [[Kurt Hoppstädter]]. Das Wappen wurde am 24. Mai 1957 durch das Innenministerium des Saarlandes veröffentlicht und  der Gemeinde am 23. Juni 1957 in Haustadt selbst verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Lehne, Horst Kohler: &amp;#039;&amp;#039;Wappen des Saarlandes. Landes- und Kommunalwappen.&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücken 1981, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Henrich, Monika Silvanus, Martin Uhrhan, Volkmar Schommer: Beckingen im Wandel der Zeit, Eine Darstellung der Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Beckingen und ihrer Gemeindebezirke, hrsg. von der Gemeinde Beckingen, Beckingen 1991, S. 478f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der „[[Wolferskopf|Naturpark Wolferskopf]]“ ist eines der größten [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] im südwestdeutschen Raum. Er beheimatet über 450 verschiedene, darunter 34 bundesweit bedrohte, Pflanzenarten. Unter ihnen ist auch das [[Übersehenes Knabenkraut|Übersehene Knabenkraut]]&amp;lt;!--(&amp;#039;&amp;#039;Dactylorhiza praetermissa&amp;#039;&amp;#039;)--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* In Haustadt wurde 1944 der [[Theologe]] [[Johannes Reiter]] geboren, der 2004 von [[Papst]] [[Johannes Paul II.]] in die Internationale Theologenkommission berufen wurde und mehrfach als Berater der Bundesregierung und des Bundestages im Bereich der [[Medizinethik]] tätig war.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls aus Haustadt stammte der [[Parapsychologie|Parapsychologe]] [[Johannes Mischo]] (1930–2001).&lt;br /&gt;
* Der in Haustadt geborene Journalist und Autor [[Achim Barth]] (1950–1989) war Feuilleton–Chefredakteur des &amp;#039;&amp;#039;Münchner Merkur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christiane Henrich, Monika Silvanus, Martin Uhrhan, Volkmar Schommer: Beckingen im Wandel der Zeit, Eine Darstellung der Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Beckingen und ihrer Gemeindebezirke, hrsg. von der Gemeinde Beckingen, Beckingen 1991.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Reget: Die Einwohner von Haustadt und Honzrath, 1550–1899, Merchingen 1997.&lt;br /&gt;
* Werner Verburg: Einwohner von Haustadt und Honzrath im 18. Jahrhundert (Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde im Historischen Verein für die Saargegend, 12. Sonderband), Saarbrücken 1979.&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Beckingen+Haustadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Haustadt|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://beckingen.de/?p=265 Informationen zum Ortsbezirk Haustadt unter www.beckingen.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.beckingen.de/content/beckingen/Rathaus/kommunalpolitisches/gesamtubersicht-kommunalwahlen-2014.pdf Gesamtubersicht-Kommunalwahlen-2014] PDF 368 kB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Beckingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Merzig-Wadern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beckingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Merzig-Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1147]]&lt;/div&gt;</summary>
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