<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hausstaub</id>
	<title>Hausstaub - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hausstaub"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hausstaub&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T08:27:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hausstaub&amp;diff=313208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hausstaub&amp;diff=313208&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-05T07:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wollmäuse.JPG|mini|Staubflocken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausstaub unter dem Mikroskop.jpg|mini|Hausstaub unter dem Mikroskop x200]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spider web1.jpg|mini|Raumnetz der [[Zitterspinnen|Zitterspinne]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saharastaub.jpg|mini|Saharastaub über [[Kufstein]]/[[Tirol (Bundesland)|Tirol]] am 22. Februar 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sahara Canary Islands.jpg|mini|Sandverfrachtung aus der Sahara, dieser Wind wird auf den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] als [[Calima]] bezeichnet, siehe dazu auch [[Äolischer Transport]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:House Dust Mite.jpg|mini|[[Hausstaubmilben|Hausstaubmilbe]], 0,1 bis 0,5&amp;amp;nbsp;mm groß]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausstaub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Sammelbezeichnung für partikel- und faserförmige [[Immission]]en in geschlossenen Räumen. Er ist eine Mischung unterschiedlicher [[Anorganik|anorganischer]] und [[Organik|organischer Stoffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengeballte Staubansammlungen des Hausstaubs werden in Deutschland auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staubmaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wollmaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lurch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Staubmaus oder der Lurch ‚leben‘ vor allem unter Schränken oder Betten und werden oft als leichtes und daher bei Luftzug sich rasch bewegendes Objekt wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Hausstaub setzt sich aus verschiedenen Stoffen zusammen, diese sind von den jeweiligen Lebensbedingungen (zum Beispiel dem Vorhandensein eines Haustieres) abhängig und umfassen im Wesentlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hautschuppe]]n (von Menschen und Tieren)&lt;br /&gt;
* [[Abrieb]], [[Faser]]n und [[Fussel]] (zum Beispiel von Kleidung, Wollteppichen, Bezugsstoffen von Sofas, Sesseln und Stühlen, [[Wolldecke]]n, [[Bettwäsche]], [[Handtuch|Handtüchern]])&lt;br /&gt;
* [[Haar]]e (von Menschen und Tieren)&lt;br /&gt;
* Pflanzenteilchen ([[Pollen]], Blattpartikel, Blütenpartikel, [[Pflanzensamen]], Samenfasern wie beispielsweise [[Pappelflaum]])&lt;br /&gt;
* tote und lebende [[Hausstaubmilben]] und deren [[Kot]]&lt;br /&gt;
* lebende und tote [[Bakterien]], [[Viren]], [[Schimmelpilze]], [[Rädertierchen]]&lt;br /&gt;
* [[Spinnennetz|Spinnweben]] der [[Zitterspinne]] und Reste ihrer Beutetiere&lt;br /&gt;
* Überreste (tote Körper, Häutungsreste, Kot) von sonstigen Kleinstlebewesen des „[[Habitat]]s Wohnraum“ (wie beispielsweise [[Weberknecht]]e, [[Bärtierchen]], [[Silberfischchen]] oder [[Staubläuse]])&lt;br /&gt;
* Schadstoffe (zum Beispiel [[Teppichboden#Umweltverhalten|Weichmacher aus Teppichböden]])&lt;br /&gt;
* Gesteinskörnchen, beispielsweise&lt;br /&gt;
** Straßenabrieb (von draußen mit den Schuhen hereingetragen)&lt;br /&gt;
** verfrachteter Staub aus [[Vulkan]]ausbrüchen, der [[Erosion (Geologie)|Erosion]] von Gesteinen und der [[Deflation (Geomorphologie)|Deflation]] (Sandverwehungen, [[Saharastaub]])&lt;br /&gt;
** [[kosmischer Staub]]&lt;br /&gt;
* [[Feinstaub]], als dessen Quellen werden noch genannt&lt;br /&gt;
** Reste der [[Luftverschmutzung]] sowie Partikelneubildung aus Vorläufern in der Atmosphäre&lt;br /&gt;
** [[Meersalz|Seesalz]] durch [[Gischt]]&lt;br /&gt;
** verfrachteter [[Ruß]] aus Reifenabrieb der Kraftfahrzeuge, aus [[Dieselkraftstoff|Diesel]]&amp;amp;shy;abgasen, [[Hausbrand (Brennstoff)|Heizungsabgasen]] und von [[Waldbrand|Waldbränden]]&lt;br /&gt;
** [[Toner]] aus [[Laserdrucker]]n (und [[Kopierer]]n)&amp;lt;ref&amp;gt;Untersuchungsergebnisse des [[Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung|IFA]] zu Gefahrstoffen in Tonern auf [https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/praxishilfen-gefahrstoffe/laserdrucker-kopierer/index.jsp Sichere Laserdrucker und Kopierer].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staubquellen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausstaub auf einem Finger.jpg|mini|Hausstaub auf einem Finger]]&lt;br /&gt;
Hausstaub findet sich in jeder Wohnung. Durchschnittlich bilden sich täglich rund sechs Milligramm Staub pro Quadratmeter.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Buchwalsky, Uli Grünewald, Mike Schaefer, Wolfram Schiebener, Tanja Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Die fantastische Welt des Unsichtbaren.&amp;#039;&amp;#039; Script zur WDR-Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;[[Quarks &amp;amp; Co]]&amp;#039;&amp;#039;. Juni 2004. Auf WDR.de ([https://www.wdr.de/tv/applications/fernsehen/wissen/quarks/pdf/Q_Staub.pdf PDF]; 798&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer durchschnittlichen [[Wohnfläche]] von 44&amp;amp;nbsp;m²/Person und einer Bürofläche von 15&amp;amp;nbsp;m²/Person entstehen jährlich rund 130&amp;amp;nbsp;g Hausstaub pro Person. Da die Quellen vielfältig sind, kann Hausstaub aus vielen Stoffen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[Staub]] ein natürlicher Bestandteil der Luft ist, gelangt Staub auch durch das geöffnete Fenster in die Wohnung. Doch auch der Mensch selbst ist eine Staubquelle: Die oberste Hautschicht erneuert sich ständig, die abgestorbenen Hautzellen (ca. ein bis zwei Gramm täglich) gelangen in die Luft, steigen mit der warmen Luft in der Mitte des Zimmers nach oben und sinken mit der kühleren Luft in Wandnähe wieder herab. Deshalb sind Bücherregale, [[Bilderrahmen]] und Leisten oben und in Wandnähe staubiger als Möbel in der Mitte des Raumes. Diese Hausstaubfraktion auf Möbeln besteht meist zu 80&amp;amp;nbsp;Prozent aus Hautschuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Schuhen trägt man feinste Staubpartikel in die Wohnung. Diese stammen aus den unterschiedlichsten Quellen (siehe Staub). Durch die diversen Tätigkeiten in einer Wohnung (Gehen, Arbeiten, Schlafen) verursacht der Mensch auch Abrieb an Kleidung, Teppichen, Polstermöbeln oder anderen Wohnungseinrichtungsgegenständen, die ebenfalls zur Staubbelastung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall, wo organisches Material wie Hautschuppen, Pflanzenteilchen, Essenskrümel usw. vorkommt, finden sich auch Mikroorganismen wie [[Bakterien]], [[Milben]] und [[Schimmelpilz]]e, die von diesen Stoffen leben. Diese Mikroorganismen sind – wie auch der Staub – natürlicher Bestandteil der Luft. Insbesondere den [[Hausstaubmilben]] und den Schimmelpilzen kommt eine gewisse Bedeutung zu, da die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe bzw. die Sporen der Schimmelpilze bei einigen Menschen zu allergischen Reaktionen führen ([[Hausstauballergie]], [[Schimmelpilzallergie]]). Die höchste Konzentration von Hausstaubmilben(kot) findet sich meist in Kopfkissen, weil reichlich Hautschuppen als Futter sowie viel Wärme und Feuchtigkeit vom Kopf des Schlafenden geboten werden. Allein durch Atmen scheidet der Mensch pro Nacht 250–400&amp;amp;nbsp;ml Wasser aus. Ein milbenfreies Kopfkissen gibt es daher nicht. Selbst gereinigte Kissen enthalten einige Zehntausend der 0,3&amp;amp;nbsp;mm großen Milben. Jahrelang ungewaschene Kissen (wenn nur der Bezug gewaschen wird) enthalten bis zu 400.000 Milben. Da Milben nur gut sechs Wochen leben, können die lebenden und toten Milben in solch einem jahrelang nicht gewaschenen Kissen bis zu 10&amp;amp;nbsp;Prozent seines Gesamtgewichts ausmachen. Eine Hausstaubmilbe produziert ca. 20&amp;amp;nbsp;Kotkügelchen am Tag. In ihrem ca. sechswöchigen Leben summiert sich das Gewicht der Kotbällchen auf das 200-Fache des Eigengewichts der Milbe. Ein Teelöffel voll Schlafzimmerstaub enthält im Schnitt fast 1000&amp;amp;nbsp;Milben und 250.000 winzigste Kotkügelchen. Diese verbleiben aufgrund ihrer Leichtigkeit und Form weniger in den Kissen als tote Milben, sondern werden überwiegend in die Luft geschüttelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Brookesmith: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Ungeheuer: die geheime Welt der winzigen Lebewesen&amp;#039;&amp;#039;. Gondrom Verlag, 1999, ISBN 3-8112-1735-6, S.&amp;amp;nbsp;122–128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im Jahr 2009 veröffentlichte Untersuchung&amp;lt;ref&amp;gt;Ilka Toepfer, Werner Butte: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Indikatoren für Schimmelpilze im Hausstaub&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe - Reinhaltung Luft.&amp;#039;&amp;#039; 69(3), 2009, S.&amp;amp;nbsp;91–95, {{ISSN|0949-8036}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; deutet darauf hin, dass die Messung des [[Ergosterin]]gehalts im Hausstaub als Schnellmethode für die Bestimmung der Schimmelpilzbelastung in [[Innenraum|Innenräumen]] verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenballungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dust bunnies.jpg|mini|Zusammengeballte (aggregierte) Fasern und Partikel]]&lt;br /&gt;
Eine einheitliche deutsche Bezeichnung hat sich nicht herausgebildet, neben &amp;#039;&amp;#039;Staubmaus&amp;#039;&amp;#039; findet man verbreitet &amp;#039;&amp;#039;Staubflocken&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wollmaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mullen&amp;#039;&amp;#039; (vgl. aber [[Maulwürfe|Mull]]), Lurch, &amp;#039;&amp;#039;Staub[[gewölle]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Staub[[Fussel|flusen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Staubflankerln&amp;#039;&amp;#039; (in Wien, Kärnten), &amp;#039;&amp;#039;Lei(n)wisch&amp;#039;&amp;#039; (in Salzburg, Tirol), (Staub-)&amp;#039;&amp;#039;Wuggal&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wauggel&amp;#039;&amp;#039; (Bayern/Salzburg), &amp;#039;&amp;#039;Mutzeln&amp;#039;&amp;#039; (Vgtl./Sachsen), (Staub-)&amp;#039;&amp;#039;Moggeln&amp;#039;&amp;#039; (Schwaben), bei der [[Bundeswehr]] auch &amp;#039;&amp;#039;[[NATO]]-Maus&amp;#039;&amp;#039;. In Norwegen ist für eine Wollmaus die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;hybelkanin&amp;#039;&amp;#039; („Wohnungskaninchen“) gebräuchlich. Auf Finnisch sagt man &amp;#039;&amp;#039;villakoira&amp;#039;&amp;#039; („Wollhund“), was aber auch Pudel bedeutet. In den [[User Friendly|User-Friendly]]-Comics wird die englische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dust Puppy&amp;#039;&amp;#039; („Staubhündchen“) für eine animierte Staubmaus verwendet, ansonsten ist im amerikanischen Sprachgebrauch &amp;#039;&amp;#039;Dust Bunny&amp;#039;&amp;#039; („Staubhäschen“) verbreitet. Letzteres wird auch gern als augenzwinkernde Ermahnung für die Kinder eingesetzt, dass sie ihr Zimmer säubern sollen, sonst werden die Staubhäschen bald herumspuken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Zusammenballungen entstehen dadurch, dass Wind bzw. ein Luftzug über eine verstaubte Fläche gleitet. Dabei werden kleine Flocken abgelöst, die sich dann zu immer größeren Ballen zusammenfinden, die eine Größe von mehreren Zentimetern erreichen können. Insbesondere unter Schränken und Betten gibt es so einen flachen Luftzug, der den Prozess antreiben kann. Es spielt aber auch die [[Elektrostatik|elektrostatische]] Aufladung, insbesondere bei Kunstfasern und starker Sonneneinstrahlung sowie begünstigt durch trockene Luft in geheizten Räumen, eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren durch elektrischen Strom ==&lt;br /&gt;
[[Verteiler (Elektroinstallation)|Schaltkästen]] sind von Staubzusammenballungen freizuhalten, da sonst Brandgefahr besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Allgemeine Unfallversicherungsanstalt|AUVA]]: {{Webarchiv | url= http://www.auva.at/mediaDB/MMDB118622_R31.pdf | wayback= 20131203053029| text=&amp;#039;&amp;#039;Arbeitnehmerschutz in Kleinbetrieben&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF, S.&amp;amp;nbsp;29; 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Website eval.at (AUVA):{{Webarchiv|url=http://www.eval.at/eval_cms/arbeitsplatzevaluierung/infosammlung/belastungen/gefahren_strom/Infosammlung/Gefahren_durch_elektrischen_Strom.aspx |wayback=20131203014734 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Halten Sie Schaltkästen von Ablagerungen (Staub, Lurch) frei. (Brandgefahr!)“&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-20 08:39:45 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls trifft dies auf alle wärmeabstrahlenden Geräte, wie Fernsehgeräte, Stereoanlagen, Computer etc. zu, in denen sich durch elektrostatische Aufladung Staub und Fasern ansammeln. Dies kann von einfachen Geräteausfällen bis zum Brand führen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. F. Baden-Weikersdorf: {{Webarchiv | url= http://www.ff-baden-weikersdorf.at/tipps/tipps.htm#fernseher | wayback= 20090529081830 | text=&amp;#039;&amp;#039;Wie verhindere ich einen gefährlichen Brand meines Fernsehers?&amp;#039;&amp;#039;}} Abgerufen am 12. Jänner 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date= 2017-04-09| url=http://www.gefahren-abc.info/a-z/e/elektrizitaet/brandursache_elektro.pdf}} &amp;#039;&amp;#039;Brände durch elektrische Anlagen.&amp;#039;&amp;#039; (PDF). In: &amp;#039;&amp;#039;Brandaus.&amp;#039;&amp;#039; 10/2005, S.&amp;amp;nbsp;2, abgerufen am 12. Jänner 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielfach bilden sich nach einiger Zeit Zusammenballungen in den Verkabelungen hinter dem Computer. Wenn diese Flocken in den Ansaugstrom eines Lüfters kommen, kann dieses zu einer erheblichen Beeinträchtigung (Kühlungsprobleme) führen und in weiterer Folge sogar Hardwareschäden verursachen. Entsprechende Staubfilter für luftgekühlte Geräte (PC) können diesem Problem entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadstoffe im Hausstaub ==&lt;br /&gt;
Die Luft enthält zahlreiche [[Schadstoff]]e, die sich leicht an Staubpartikel und damit auch an Hausstaub binden können. Aufgrund der großen spezifischen Oberfläche der Partikel werden schwer flüchtige Stoffe in der Innenraumluft infolge ihres geringen [[Dampfdruck]]s bevorzugt am Hausstaub [[Adsorption|adsorbiert]]. Die Zusammensetzung des Hausstaubs lässt somit Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Innenraumluft zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kersten, Thomas Reich: &amp;#039;&amp;#039;Schwer flüchtige organische Umweltchemikalien in Hamburger Hausstäuben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft|Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft]].&amp;#039;&amp;#039; 63, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2003, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;85–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schadstoffe in der Wohnungsluft können sowohl aus externen (beispielsweise kann an einer viel befahrenen Straße die Schadstoffkonzentration sehr hoch sein) als auch aus internen Quellen (Teppiche, Möbel, Holzvertäfelungen, Drucker etc.) stammen. In Abhängigkeit von der Luftbelastung lassen sich in Hausstaub unterschiedlichste Schadstoffe nachweisen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* [[Holzschutzmittel]]&lt;br /&gt;
* [[Weichmacher]]&lt;br /&gt;
* [[Flammschutzmittel]]&lt;br /&gt;
* [[Biozid]]e (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Methoxychlor]] oder [[Pentachlorphenol]])&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Walker, Olaf Hostrup, Wolfgang Hoffmann, Werner Butte: &amp;#039;&amp;#039;Biozide im Hausstuab.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft.&amp;#039;&amp;#039; 59, Nr.&amp;amp;nbsp;1/2, 1999, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;33–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schwermetalle]]&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Studie über die Belastung von Hausstaub mit Schadstoffen hat 2004 beispielsweise das österreichische Umweltbundesamt veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Uhl, P. Hohenblum, S. Scharf, C. Trimbacher: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/BE258.pdf Hausstaub – Ein Indikator für Innenraumbelastung].&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB). Umweltbundesamt, Wien 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr darüber siehe [[Schwarzstaub]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwarzstaub ==&lt;br /&gt;
Treten in einer Wohnung plötzlich großflächig schwarze Ablagerungen auf, spricht man vom Phänomen der [[Schwarzstaub|„schwarzen Wohnungen“]]. Die schwarzen Wandfärbungen können verschiedene Ursachen haben, die sich gegenseitig auch überlagern können. Schwarzstaub (englisch „magic dust“) wird wahrscheinlich durch schwerflüchtige organische Verbindungen ([[SVOC]]) begünstigt (Klebefilmeffekt) oder hervorgerufen. Deren Quelle sind Ausdünstungen chemischer Stoffe aus Baumaterialien, wie beispielsweise [[Weichmacher]] aus Farben, Folien, PVC-Bodenbelägen, Kabelumhüllungen oder Klebstoffen. [[Aspergillus niger|Schwarzschimmel]] an den Wänden wird im engeren Sinn ebenso wie [[Ruß]] aus dem Abbrand von Öllampen und Kerzen oder aus Dieselabgasen &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; als Ursache des Schwarzstaubeffekts angesehen, sie können den Effekt aber überlagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beseitigung ==&lt;br /&gt;
Zur Beseitigung von Hausstaub können ein [[Staubwedel]], ein [[Staubtuch]] oder ein [[Staubsauger]] verwendet werden. Wirkungsvoller jedoch ist feuchte Reinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schmutz]]&lt;br /&gt;
* [[Bauchnabelfussel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Rolle-Kampczyk u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Hausstaub als Quelle für eine potenzielle Belastung mit Mykotoxinen – ein Fallbeispiel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Umweltmedizin in Forschung und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 2001, {{ISSN|1430-8681}}, S.&amp;amp;nbsp;42–46.&lt;br /&gt;
* Hans Schleibinger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Unterscheidung von Schimmel- und Nichtschimmelwohnungen anhand von Sporen aus Hausstaubproben – Ergebnisse einer Feldstudie im Großraum Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Umweltmedizin in Forschung und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nr.&amp;amp;nbsp;4, 2004, {{ISSN|1430-8681}}, S.&amp;amp;nbsp;251–262; Nr.&amp;amp;nbsp;5, S.&amp;amp;nbsp;289–297; Nr.&amp;amp;nbsp;6, S.&amp;amp;nbsp;363–376.&lt;br /&gt;
* Regine Nagorka, Christiane Scheller, Detlef Ullrich: &amp;#039;&amp;#039;Weichmacher im Hausstaub.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2005, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;99–105.&lt;br /&gt;
* Werner Butte, Hardo Schencke, Birger Heinzow: &amp;#039;&amp;#039;Herbizide im Hausstaub. Proben aus Anrainerwohnungen von Baumschulen im Vergleich zu Kontrollen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Band 66, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2006, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;112ff.&lt;br /&gt;
* Roland Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Fast nichts. Lektüren des Staubs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fremde Dinge.&amp;#039;&amp;#039; (= Zeitschrift für Kulturwissenschaften, {{ISSN|2197-9103}}, 1. Jg. 2007, H. 1), S.&amp;amp;nbsp;113–124 (ursprüngliche Version: &amp;#039;&amp;#039;Kleinerer Versuch über den Staub&amp;#039;&amp;#039;. 2005. [http://www.wo-bleibt-die-zeit.de/preis/Meyer.pdf (PDF)] (Toter Link)&lt;br /&gt;
* Regine Nagorka, André Conrad, Christiane Scheller, Bettina Süßenbach, Heinz-Jörn Moriske: &amp;#039;&amp;#039;Weichmacher und Flammschutzmittel im Hausstaub.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Phthalate.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe, Reinhaltung Luft.&amp;#039;&amp;#039; Band 70, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2010, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;70–76.&lt;br /&gt;
* Regine Nagorka, André Conrad, Christiane Scheller, Bettina Süßenbach, Heinz-Jörn Moriske: &amp;#039;&amp;#039;Weichmacher und Flammschutzmittel im Hausstaub.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Phthalat-Ersatzstoffe und Flammschutzmittel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe, Reinhaltung Luft.&amp;#039;&amp;#039; Band 71, Nr.&amp;amp;nbsp;6, 2011, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;286–292.&lt;br /&gt;
* Björn Kempken, Werner Butte: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationen an Blei, Cadmium, Mangan und Zink in Fraktionen des Hausstaubs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe, Reinhaltung Luft.&amp;#039;&amp;#039; Band 70, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2010, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;98–102.&lt;br /&gt;
* Gregory P. Laughlin: &amp;#039;&amp;#039;Planeten unter fremden Sonnen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spektrum der Wissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; 10, Heidelberg Dez 2006, S.&amp;amp;nbsp;72ff., speziell S.&amp;amp;nbsp;75. {{ISSN|0170-2971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/presse/lastnews/newsarchiv_2004/news041221/ Informationsseite zum Thema Hausstaub] des [[Umweltbundesamt (Österreich)|österreichischen Umweltbundesamtes]] mit der Möglichkeit, die Hausstaubstudie von 2004 herunterzuladen&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umwelt-survey-1998-3 Ergebnisse einer deutschen Untersuchung von Hausstaubproben] aus dem Jahr 1998, durchgeführt vom [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]] in Berlin&lt;br /&gt;
* [https://www.wdr.de/tv/applications/fernsehen/wissen/quarks/pdf/Q_Staub.pdf „Immer dieser Staub“], [[Quarks und Co]], WDR, 13. April 2004&lt;br /&gt;
* Der „Hauslurch“ wird wie [[Fabelwesen]] oft in [[Satire|satirischen]] Artikeln dargestellt&lt;br /&gt;
** [https://braincheck.at/artmad/zoo/lurch.htm amphibius domesticus vulgaris, der gemeine Hauslurch], abgerufen am 30. Mai 2019&lt;br /&gt;
** [http://www.derlurch.at/blog/wissenschaft/embryonalurch/ Embryonallurch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4329086-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staub und Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauswirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>