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	<title>Hausrat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:24:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hausrat&amp;diff=224405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ NDL</title>
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		<updated>2025-11-08T03:04:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; NDL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (über &amp;#039;&amp;#039;hußrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Theodor Hampe]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte vom Hausrat aus dem XV. und XVI. Jahrhundert, in Facsimiledruck herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Einleitung von Thomas Hampe. Straßburg 1899.&amp;lt;/ref&amp;gt; von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;rāt&amp;#039;&amp;#039;, ‚Rat, vorhandene Mittel, Vorrat an Lebensmitteln‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 584.&amp;lt;/ref&amp;gt;) sind sämtliche, in einer [[Wohnung]] befindlichen und zur [[Hauswirtschaft]] und [[Lebensführung]] erforderlichen [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchs-]] und [[Verbrauch]]sgüter von [[Privatperson]]en. Er gehört zum [[Hausstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Hausrat bildet einen wesentlichen Teil des [[Privatvermögen]]s eines [[Privathaushalt]]s. Deshalb befassen sich mit ihm mehrere [[Rechtsgebiet]]e sowie die [[Versicherungswirtschaft]] in Form der [[Hausratversicherung]]. Die Abgrenzung zwischen Hausrat und sonstigen Gegenständen fällt nicht immer leicht, doch sowohl im Recht und bei Hausratversicherungen steht der Begriffsumfang fest. Dient beispielsweise der [[Personal Computer]] überwiegend oder ausschließlich der [[Beruf]]sausübung ([[Arbeitszimmer]]), gehört er nicht zum Hausrat; wird er maßgeblich auch von anderen Familienmitgliedern genutzt, ist er Teil des Hausrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Hausratsgegenstände können in vier Arten unterteilt werden:&lt;br /&gt;
* Zur [[Innenarchitektur|Einrichtung]] gehören [[Abbild|Bilder]], [[Fensterdekoration]]en, [[Möbel]] oder [[Teppich]]e.&lt;br /&gt;
* Gebrauchsgegenstände: [[Bekleidung]], [[Buch|Bücher]], [[Essgeschirr|Geschirr]], [[Haushaltsgerät]]e, [[Informations- und Kommunikationstechnik]], [[Küchengerät]]e, [[Tonträger]], [[Unterhaltungselektronik]].&lt;br /&gt;
* Verbrauchsgüter: [[Nahrungsmittel|Nahrungs-]] und [[Genussmittel]].&lt;br /&gt;
* Wertsachen: [[Antiquität]]en, [[Bargeld]], [[Edelmetall]]e, [[Schmuckstein|Edelsteine]] oder [[Schmuck]].  &lt;br /&gt;
Zum Hausrat gehören [[versicherungsrecht]]lich unter anderem auch [[Markise]]n, vom Versicherungsnehmer als [[Immobiliarmiete|Mieter]] [[Einbringung|eingebrachte]] Sachen, [[Rasenmäher]], [[Boot]]e oder [[Arbeitsgerät]]e zur [[Beruf]]sausübung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ptHNBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA390&amp;amp;dq=Havarie+haverei&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwizpoOwpJ3jAhUFJVAKHTEOAvgQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Havarie%20haverei&amp;amp;f=false Peter Koch, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Versicherungs-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 388]&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere bei Wertsachen wird die Hausratversicherung eine [[Selbstbeteiligung]] oder eine [[Haftungsgrenze]] festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Der Hausrat ist eine typische [[Sachgesamtheit]], also mehrere selbständige [[bewegliche Sache]]n, die durch einen gemeinsamen wirtschaftlichen [[Zweck]] (&amp;#039;&amp;#039;Hauswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;) verbunden sind, ihren [[Wert (Wirtschaft)|Wert]] nur als Einheit entfalten können und die in der Verkehrsanschauung unter einem einheitlichen Begriff (Hausrat) zusammengefasst werden. Im [[Zivilrecht]] wird der Hausrat meist mit dem [[Rechtsbegriff]] &amp;#039;&amp;#039;Haushaltsgegenstand&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eherecht ===&lt;br /&gt;
Das [[Eherecht (Deutschland)|Eherecht]] sieht in {{§|1361a|bgb|juris}} Abs. 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] vor, dass bei [[Getrenntleben]]den jeder von ihnen die ihm gehörenden Haushaltsgegenstände vom anderen [[Ehegatte]]n [[Herausgabeanspruch|heraus verlangen]] darf. Er ist jedoch verpflichtet, sie dem anderen Ehegatten zum Gebrauch zu überlassen, soweit dieser sie zur Führung eines abgesonderten Haushalts benötigt und die Überlassung nach den Umständen des Falles der [[Billigkeit]] entspricht. Haushaltsgegenstände im Sinne dieser Vorschrift sind bewegliche Sachen, die nach dem Lebenszuschnitt der Ehegatten für Ehewohnung, Hauswirtschaft und Familienleben bestimmt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rspr|BGHZ 89, 137}}, 145&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kraftfahrzeug]] gehört zum Hausrat, wenn es als Familienauto überwiegend der ganzen Familie dient und nicht nur einem Ehegatten zur Verfügung steht.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH NJW 1991, 1552&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Ehegatte kann nach {{§|1369|bgb|juris}} Abs. 1 BGB über ihm gehörende Gegenstände des ehelichen Haushalts nur verfügen und sich zu einer solchen [[Verfügung]] auch nur verpflichten, wenn der andere Ehegatte [[Zustimmung|einwilligt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Hausrat sind [[Wesentlicher Bestandteil|wesentliche Bestandteile]] des [[Gebäude]]s oder [[Grundstück]]s ({{§|94|bgb|juris}} BGB) sowie bewegliche Sachen, die zum persönlichen Gebrauch eines Familienmitglieds bestimmt sind, dem Beruf eines Ehegatten dienen oder lediglich eine [[Kapitalanlage]] darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGHZ 89, 137, 145&amp;quot;&amp;gt;BGHZ 89, 137, 145&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diesem Urteil gehört verteilbarer Hausrat nicht zum [[Zugewinnausgleich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbrecht ===&lt;br /&gt;
Im [[Erbrecht (Deutschland)|Erbrecht]] ist der überlebende Ehegatte neben [[Gesetzliche Erbfolge|Verwandten der zweiten Ordnung]] oder neben Großeltern gesetzlicher [[Erbe]], wodurch er außer dem Erbteil Anspruch auf die zum ehelichen Haushalt gehörenden Gegenstände hat, soweit sie nicht [[Zubehör]] eines Grundstücks sind, und die [[Hochzeitsgeschenk]]e („[[Voraus]]“; {{§|1932|bgb|juris}} Abs. 1 BGB). Der Hausrat ist gemäß {{§|13|erbstg_1974|juris}} Abs. 1 Nr. 1 [[ErbStG]] von der [[Erbschaftsteuer]] mit einem [[Freibetrag]] befreit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Sozialrecht ===&lt;br /&gt;
Im [[Sozialrecht (Deutschland)|Sozialrecht]] ist gemäß {{§|2|sgb_2|juris}} Abs. 3 Nr. 1 [[Zweites Buch Sozialgesetzbuch|SGB II]] beim [[Vermögen (Recht)|Vermögen]] bei der [[Grundsicherung für Arbeitsuchende]] der angemessene Hausrat nicht zu berücksichtigen. Der für die Gewährleistung des [[Existenzminimum]]s notwendige [[Lebensunterhalt]] umfasst gemäß {{§|27a|sgb_12|juris}} Abs. 1 [[Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch|SGB XII]] insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie ohne die auf Heizung und Erzeugung von Warmwasser entfallenden Anteile, persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens sowie Unterkunft und Heizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unpfändbarkeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Unpfändbarkeit]] von gewöhnlichem Hausrat ist in {{§|811|zpo|juris}} [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]] geregelt; das gilt auch gemäß {{§|36|inso|juris}} Abs. 3 [[Insolvenzordnung (Deutschland)|Insolvenzordnung]] (InsO), die den Hausrat aus der [[Insolvenzmasse]] ausklammert. Ausnahme sind in beiden Fällen besonders wertvolle Gegenstände, die lediglich eine Kapitalanlage darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGHZ 89, 137, 145&amp;quot;/&amp;gt; Stets pfändbar sind aber [[Luxusgut|Luxusgüter]], die im Wege der [[Austauschpfändung (Deutschland)|Austauschpfändung]] durch Überlassung eines dem [[Verwendungszweck]] genügenden [[Billigsortiment|Billigprodukts]] gepfändet werden dürfen (Austausch einer [[Rolex]] von 16.000 Euro gegen eine [[Swatch]] von 30 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausrat in der DDR ==&lt;br /&gt;
Hausrat gehörte in der ehemaligen [[DDR]] zu den wenigen Sachen, an denen die Bürger [[Privateigentum]] haben durften. Er zählte zum Eigentum der Bürger an Konsummitteln (Art. 11 [[DDR-Verfassung]], §§ 22 ff. [[Zivilgesetzbuch (DDR)|ZGB]]), die primär aus dem [[Arbeitsentgelt]] bestritten wurden und der persönlichen [[Bedürfnisbefriedigung]] dienten. Eigentum konnte deshalb an [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchsgegenständen]], an Hausrat oder an einem [[Wohnhaus]] ([[Datsche]]) bestehen, durfte aber nicht zur Erwerbsquelle werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Hausrat|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4132060-8|LCCN=sh85062549|NDL=00565176}}   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausrat| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauswirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eherecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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